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  1. Inaktiver User

    AW: Meine negative Einstellung

    Wenn es nur ums Aushalten geht, mach doch einfach so weiter wie bisher. Es scheint ja keiner so richtig zu erwarten, dass Du dort wirklich die Führungskraft gibst.


  2. Registriert seit
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    AW: Meine negative Einstellung

    Bei uns sind Teamleiter doch gar keine Führungskräfte. Führungskräfte sind Personen mit disziplinarischen Weisungsrechten - in unserer Firmenwelt.

    Ich habe auch nie was anderes behauptet. Das ist ja bei jeder Firma oder im ÖD auch anders.

    Ansonsten es geht auch nicht darum was die von mir erwarten, die sind doch total glücklich mit mir. Es geht um mich, wie ich die letzten Wochen/Monate bis ich was anderes habe, ohne in Frust zu erstarren, dort auskomme. Ich bin unglücklich, nicht mein AG.

    Ist das so schwer zu verstehen? Soll es jetzt noch deutlicher werden oder reicht das?

  3. Avatar von marylin
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    AW: Meine negative Einstellung

    Sieh es doch einfach als Broterwerb, am Ende des Monats ist Geld auf dem Konto... ist halt im Moment der einzige Grund, warum du dort arbeitest. Das geht vielen Leuten so, sie machen eine ungeliebte Arbeit, weil es halt sein muss, weil sie Geld brauchen. Steck nicht mehr so viel Energie in deinen Job, lieber mehr (Vor)freude in Neues, Bewerbungen, Stellensuche...
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  4. Inaktiver User

    AW: Meine negative Einstellung

    Zitat Zitat von Ernestae Beitrag anzeigen
    Bei uns sind Teamleiter doch gar keine Führungskräfte. Führungskräfte sind Personen mit disziplinarischen Weisungsrechten - in unserer Firmenwelt.

    Ich habe auch nie was anderes behauptet. Das ist ja bei jeder Firma oder im ÖD auch anders.

    Ansonsten es geht auch nicht darum was die von mir erwarten, die sind doch total glücklich mit mir. Es geht um mich, wie ich die letzten Wochen/Monate bis ich was anderes habe, ohne in Frust zu erstarren, dort auskomme. Ich bin unglücklich, nicht mein AG.

    Ist das so schwer zu verstehen? Soll es jetzt noch deutlicher werden oder reicht das?
    Ich kapier immer noch nichts, zumal ich weiterhin nicht verstanden habe, was nun die Aufgabe eines Teamleiters in Eurem komischen Verein ist und was daran so frustrierend ist. Anscheinend kannst Du da doch machen, was Du willst.

    Ich sag es jetzt mal direkt: Man kann es auch mal aushalten, ein paar Wochen frustriert zu sein, vor allem, wenn Licht am Ende des Tunnels ist. Du kannst Dich auf den neuen Job freuen, Du kannst aber gern auch die Zeit damit verbringen, frustriert zu sein.

  5. Avatar von bifi
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    AW: Meine negative Einstellung

    Zitat Zitat von Ernestae Beitrag anzeigen
    Ist das so schwer zu verstehen? Soll es jetzt noch deutlicher werden oder reicht das?
    Och. Frustrationstoleranz ist das Thema. Echt, wie redest Du?
    bifi
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    Aristoteles - Griechischer Philosoph

  6. VIP Avatar von mkr
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    AW: Meine negative Einstellung

    es ist völlig irritierend, dass Teambesprechungen Teams genannt werden.
    Aber sei es drum.
    Ernestae, alle versuchen hier dir zu helfen. Das ist, zumindest bei deinem Eröffnungsbeitrag nicht ganz einfach.
    Vielleicht kannst du es doch noch ein wenig besser erklären.
    Allerdings bekommt man in einem Forum nicht immer die Antworten die man sich erhofft. Auch diese sollte man, das gilt für alle gleichermassen, annehmen.
    Grüßlis
    mkr

    ________________________________


  7. Registriert seit
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    AW: Meine negative Einstellung

    So ich wollte mich jetzt nochmal zurückmelden.

    Danke für alle Antworten, ich war etwas gereizt, dafür sorry. Lag sicher auch daran, dass ich nach der vielversprechenden Ansage meiner Vorgesetzten bzgl. Bereichswechsel nie wieder was gehört hab. Wir sehen uns auch kaum, Termine wurden abgesagt etc.

    Zu Teams: Bei uns sagt man das tatsächlich so bzw. kenne ich das in meiner Branche auch nur so. Daher wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass Teams für Teambesprechung für Verwirrung sorgt.

    Ich war jetzt eine Woche auf Weiterbildung - bzgl. eines Themas das mit dem Bereichswechsel nicht mehr relevant gewesen wäre. Aber auch da, keine Rückmeldung.

    Mir ist mit Abstand durch die Fortbildung aber noch einmal klar geworden:
    Meine Unzufriedenheit dort ist sicher ne Einstellungssache.
    Die aber auch daher kommt, dass es anfangs funktioniert hat. Ich hab schon immer Teilzeit dort gearbeitet.
    Anfangs hieß es, wir machen das Gesamtteam-Meeting an dem Tag an dem du da bist und es gab einen regelmäßigen Austausch zwischen AL und mir, ich konnte auch viel eigenverantwortlich gestalten und das hat mir so viel Spaß gemacht.

    Das ist jetzt nicht mehr so, liegt sicher zum einen daran:

    - neuer AL, der lieber alles selbst macht anstatt an mich zu delegieren, d.h. alle organisatorischen Aufgaben die ich hatte, fallen weg - macht mir dann keinen Spaß mehr.
    - AL ist mir nicht disziplinarisch vorgesetzt, manchen aus dem Team aber schon - führt zu Unklarheiten - verständlicherweise
    - unsere gemeinsame disziplinarischer Vorgesetzte hat eigentlich keine Zeit für uns
    - Grundsätzlich sollten wir zusammenarbeiten, klappt aber nicht.
    -Ich hab das zuletzt in einem Vieraugengespräch angesprochen, auch dass ich mich gerne wieder mehr eigenverantwortlich einbringen würde, das aktuell aufgrund der Situation leider nicht so kann, wie ich gerne meine Aufgaben erledigen würde.
    Dass es zwar schön ist, wenn es für die Firma trotzdem so reicht, aber ich denn Sinn der aktuellen Konstellation auch bzgl. Nutzen Firma nicht mehr ganz so nachvollziehen kann.


    Inzwischen bin ich mir nicht sicher, ob ein Abteilungswechsel mit anderen Aufgaben - Stabstelle - was bringt bzw. überhaupt noch realistisch ist.

    Ich habe ich mich nun fleißig beworben und in nächster Zeit Vorstellungsgespräche - mir ist es wichtig, dass ich ne ordentliche Aufgabenaufteilung habe, die Organisationsstruktur klar ist und ich meine Kenntnisse auch einbringen kann. Eine Einladung davon hat mich sogar besonders gefreut, weil ich weiß, dass mir das sehr viel Spaß machen würde.

    Da bei uns in der aktuellen Abteilung aber gerade mal wieder Platzthema und zu viele Mitarbeiter in der Abteilung Thema ist, würde ich, weil ich unsere gemeinsame Vorgesetzte nicht mehr sehe, höre etc. - ist schon im Urlaub und dann ich - zumindest mal anschreiben, ob es bzgl. des Angebotes denn bereits Entscheidungen gibt bzw. wann ich Rückmeldung erhalte- sollte das Angebot in Frage kommen, dann wäre auch das Platzproblem gelöst.
    Kommt da wieder nichts, weiß ich Bescheid.

    Ich gehe stark davon aus, dass nichts kommt.

    Das mit meiner Einstellung hab ich glaub ich inzwischen selbst hinbekommen. Da ich die Situation jetzt so wie sie ist akzeptiere. Also wenn ich wieder keine Einladung bekomme, etc. dann ist das so. Wenn AL was mit dem Team bespricht ohne mich und ich das anders sehe, aber nicht mal dabei sein kann, dann ist das so.

    Und wenn ich nichts höre von der internen Stelle, dann ist das auch so.

    Umgekehrt werde ich zwar weiterhin solange ich da bin, mein bestes geben - aber vielleicht in einem normalen Maße - im Sinne von wenn jemand jetzt sofort etc. schreit, geht das halt nicht immer sofort, weil Berge auf meinem Tisch liegen.

    Wenn ich warten muss, kann ich das auch von anderen erwarten.

    Ich will auch nicht unendlich Energie in etwas stecken, das auch keine in mich steckt. Ich kann auch so nicht mehr. Und wenn man was zu sehr erzwingen will, weil es nicht mehr da ist, vielleicht sollte man eher es lassen, wie es ist.
    Es war gut, ich hab viel gelernt, aber vielleicht ist die Zukunft woanders.

    Irgendwann, vielleicht in ein paar Wochen ,vielleicht in ein paar Monaten, habe ich eine Stelle, die zum aktuellen Zeitpunkt zu mir passt - und das ist gut.
    Geändert von Ernestae (16.12.2019 um 18:27 Uhr)

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