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  1. Registriert seit
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    AW: Probleme mit neuer Abteilungsleiterin

    Zitat Zitat von Mediterraneee Beitrag anzeigen
    #]Aua! Keine schöne Aussage über Deine Geschlechtsgenossinnen!!

    Eigenerfahrung.

    Ich arbeite in einem 15-Personen-Team plus Chefin, 2 der 15 sind Männer. So ein Gezicke hat es bei uns noch nie gegeben.
    "Nur Frauen" ist eine andere Dynamik als "sehr viele Frauen und wenige Männer".

  2. Avatar von Brombeerkatze1
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    AW: Probleme mit neuer Abteilungsleiterin

    Zitat Zitat von Telpa Beitrag anzeigen
    Sie hat sich verbal entschuldigt. Aber ich befürchte eben, dass unterschwellig zu merken ist, dass sie die AL als Person weiterhin nicht ernst nimmt, ihre Berufung zur AL nicht ernst nimmt
    Natürlich nimmt sie die ernst - sonst würde sie wohl kaum seit drei Monaten Überstunden schieben...
    Und ganz ehrlich - eine souveräne AL würde damit klar kommen nicht von allen gemocht zu werden.
    Manuela, auch mein Rat: such dir einen anderen Job - der jetzige ist "verbrannt"
    Aus deine Zeilen klingt so viel Frust, es ist ja nicht nur die AL, es sind auch die illoyalen Kolleginnen.
    Du bist noch jung, vielleicht ist diese ganze Geschichte auch ein Anstoß nochmal etwas anderes zu probieren? Stell dir mal vor du bist mit 52 immer noch in dieser Buchhaltung - wie fühlt sich das an?


  3. Registriert seit
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    AW: Probleme mit neuer Abteilungsleiterin

    Manu_ela, hast du dir eigentlich vor dem Abgang der vorigen Leitung ein Zwischenzeugnis geholt?

  4. Avatar von Telpa
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    AW: Probleme mit neuer Abteilungsleiterin

    Zitat Zitat von Brombeerkatze1 Beitrag anzeigen
    Natürlich nimmt sie die ernst - sonst würde sie wohl kaum seit drei Monaten Überstunden schieben...
    Nee, dass macht sie des lieben Friedens Willen - weil es ihrer Aussage nach keine Job-Alternativen in der Region gibt und sie auf eben diesen Job angewiesen ist.
    Laufe so, dass du am Ziel nicht am Ende bist.

  5. Avatar von Brombeerkatze1
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    AW: Probleme mit neuer Abteilungsleiterin

    Zitat Zitat von Telpa Beitrag anzeigen
    Nee, dass macht sie des lieben Friedens Willen - weil es ihrer Aussage nach keine Job-Alternativen in der Region gibt und sie auf eben diesen Job angewiesen ist.
    Was stellst du dir denn vor unter "ernst nehmen"? In Ehrfurcht erstarren?


  6. Registriert seit
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    AW: Probleme mit neuer Abteilungsleiterin

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    hat sie das geschrieben und ich überlesen?
    Ja, hier:

    Zitat Zitat von Manu__ela Beitrag anzeigen
    An höherer Stelle über meine Chefin beschweren kann ich abhaken. Nachdem Vorfall brauche ich dort gegen die AL nichts vorbringen, auch wenn es begründet wäre. Die stehen erstens voll hinter ihr und zweitens bin ich bei denen auf der Liste. Der Vorfall wurde von der neuen Abteilungsleitung nämlich nach oben gemeldet.

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Was meinst du mit "ehrlicher Entschuldigung"?
    Eine ernstgemeinte, wirklich reumütige Entschuldigung.

    Ich glaube man hätte das wirklich wieder hinbiegen können, mit dem richtigen Feingefühl für die Situation und für diese Abteilungsleiterin. Aber, und das mein ich wirklich nicht wertend sondern nur feststellend, das liegt der TE scheinbar nicht.

  7. Avatar von Mediterraneee
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    AW: Probleme mit neuer Abteilungsleiterin

    Zitat Zitat von Kopf-Herz-Bauch Beitrag anzeigen
    Manu_ela, hast du dir eigentlich vor dem Abgang der vorigen Leitung ein Zwischenzeugnis geholt?
    Guter Gedanke!
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.



  8. Registriert seit
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    AW: Probleme mit neuer Abteilungsleiterin

    Zitat Zitat von Manu__ela Beitrag anzeigen
    Wenn ich mich weigern würde, die Zusatzaufgaben zu machen, wird sie kein Problem haben, dass auf höherer Ebene so zu verkaufen. Und noch einen Eklat kann ich mir in der Firma nicht leisten.
    Nun, die reine Wahrheit wird sie dort auch nicht sagen können, ohne sich selber als unprofessionelle Vorgesetzte zu outen.


    Ich würde, nachdem die Erde nun sowieso verbrannt ist (immer vorausgesetzt, dass Dir diese ganze Nummer wirklich von Herzen leid tut, Du Dich dafür schämst und dies auch glaubhaft kommuniziert hast) so vorgehen:

    1) Jegliche Zusatzarbeit sowie die sowieso reguläre Arbeit protokollieren, d. h., Dein tägliches Pensum erfassen.
    Vielleicht kannst Du da rückwirkend noch etwas notieren. Und dann guck ehrlich drauf, ob es sich tatsächlich um Schikane handelt. Sind diese Arbeiten tatsächlich so dringend? Oder werden z. B. die Ergebnisse erst später oder gar nicht verwendet.
    Gibt es außer Dir noch jemanden, der/die diese Arbeiten erledigen könnte/n, aber nicht dafür eingeteilt wird? Gehen alle anderen vor Dir nach Hause? Immer? Wie viele Stunden genau arbeitest Du an welchen Tagen länger? Hätten evtl. andere Mitarbeiterinnen eine Chance, das Pensum zu schaffen?
    Wie reagiert die Vorgesetzte auf Deine Einwände?

    Ich würde das alles für mindestens drei Monate lückenlos protokollieren.

    2) Dann (erst dann!) würde ich ein letztes Mal das Gespräch mit der Chefin suchen, falls Euer Verhältnis sich bis dahin nicht entspannt hat.
    Und ihr mitteilen, dass Du verstehen kannst, dass sie nach Deiner Entgleisung damals (die Du nach wie vor sehr bedauerst und von der Du Dir wünschst, sie sei nie geschehen!!) einen Hals auf Dich schiebt, Du allerdings nicht verstehen kannst, dass sie dies nach all dieser Zeit noch immer tut und Dich seither offensichtlich deutlich schlechter als die Kolleginnen behandelt.
    Dass Du sie aufforderst, dies ab sofort sein zu lassen.
    Dass ihr Vorgehen arbeitsrechtlich mehr als fragwürdig ist.

    Und dann kommt es darauf an, wie sie reagiert.
    Entweder, sie nimmt ihren Job ernst und agiert sachlich und im Sinne der Firma, dann müsste sich Euer Problem lösen lassen.
    Oder sie ist immer noch auf der persönlichen Ebene unterwegs und beweist damit ihre eigene Unfähigeit als Vorgesetzte.
    Wenn sie alles abstreitet, wiederhole, dass Du willst, dass dies aufhört. Und dass sie ja selber weiß, mit welchen zusätzlichen Anforderungen sie Dich betraut.

    3) Falls sie dann einfach weiter macht wie bisher bzw. noch eine Schippe drauf legt, geh ohne ihr Wissen zu ihrem Vorgesetzten.
    Und falls sie Dir droht, selber zu ihrem Chef zu gehen, sag ihr, dass Du dann gerne mitkommst.

    Egal, was sie ihm erzählt: Sag ihm, dass er ja mitbekommen hat, was Du damals verzapft hast, dass es Dir von Herzen leid tut, Du dies auch schon mehrfach Frau XY mitgeteilt hast, aber dennoch das Problem weiterhin besteht und sie nur deswegen bei ihm ist, weil Du erneut versucht hast, es aus der Welt zu schaffen. Und dass Du leider bei Frau XY nicht weiter kommst und Dich jetzt deshalb an ihn wendest. Und dann leg ihm Deine Protokolle vor, die Deine Aussagen untermauern.

    Der Arbeitgeber hat auch Dir gegenüber eine Fürsorgepflicht.

    Sei selbstbewusster und mach denen klar, dass ein solches Verhalten an Mobbing grenzt.
    Aber lass Deine persönliche Abneigung außen vor.
    Die innere Haltung lässt sich dauerhaft nicht verbergen; Dein Gegenüber spürt sie, auch wenn Du keinen Ton sagst. Und man spürt, ob Dein Bedauern über Deinen Fauxpas echt ist (bei mir kommt beim Lesen immer wieder an, dass nicht).
    Glück ist Talent für das Schicksal


  9. Avatar von Brombeerkatze1
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    AW: Probleme mit neuer Abteilungsleiterin

    Es war daneben, keine Frage... aber auch keine Majestätsbeleidigung!
    Und wie soll denn die Reue sooo tief und echt empfunden werden wenn Manuela (trotz ihres Aussetzters) immer noch findet dass die AL ein doofes Stück ist? Kann doch sein - Führungsposition ist ja keinHeiligenschein....

    Manuela, stell dir mal das Gefühl vor du hättest einen neuen Job und könntest dieser Frau und den Kolleginnen einfach nur den Mittelfinger zeigen (nur im übertragenen Sinne versteht sich..) wäre das nicht befreiend?

  10. Avatar von luftistraus
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    AW: Probleme mit neuer Abteilungsleiterin

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Warum soll das nicht gehen?
    Dieser Zustand kann doch nicht auf Dauer auszuhalten sein.
    Solange TE nicht authentisch ist.... wird es sehr sicher ein Dauerzustand.

    Authentisch ist:

    Ich habe die Entscheidung wer AL geworden ist, nicht nachvollziehen können. Ich habe mir den Job selbst sehr erhofft und war sehr enttäuscht.

    Da habe ich mich zu etwas hinreißen lassen, was ich im Nachhinein sehr bereue. Das Lästern vor Kollegen war nicht ok von mir.
    Das ich sagte, das ich sie boykottieren werde, war nur aus Frust gesagt und niemals meine Absicht.
    Ich hatte da einfach mein Temperament nicht im Griff. Es war unprofessionell und es tut mir sehr leid.

    Auch heute noch, kann ich die Wahl zur TE nicht nachvollziehen. Aber ich habe erkannt, das ich dies auch nicht muss und werde weiterhin meine Arbeit erledigen. Ich habe aus den Fehlern gelernt und nehme AL als direkte Vorgesetzte ernst.
    Before you argue with someone, ask yourself, is that person even mentally mature enough to grasp the concept of different perspectives. Because if not, there's absolutely no point.

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