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  1. Registriert seit
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    AW: Kollegin forciert private Freundschaft

    Zitat Zitat von Kyoto Beitrag anzeigen
    genauso ging es mir an meinem 30. Geburtstag als meine Mutter sich von such aus zur Feier einlud und dann noch darauf bestand - es waren noch alle Gäste da -, mit einer anderen "Freundin" abzuspülen.

    (...)

    Es ist halt keine Hilfe, sondern eine Machtgeste.
    Stimmt. Und bei der Mutter klare Kante zu zeigen ist ja nochmal schwieriger. Außer ein Kontaktabbruch wäre einem gleichgültig - das ist aber bei den meisten Menschen nicht der Fall.

    Wie hast du das gelöst? Gabs im Nachhinein nochmal eine Ansage?

  2. Avatar von Blila1
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    AW: Kollegin forciert private Freundschaft

    Zitat Zitat von Unendlichkeit Beitrag anzeigen
    Solch eine Unverbindlichkeit finde ich ganz schrecklich. Wie sollte ich mich mit einer Freundin jemals treffen, die "nie genau weiß". Ich muss meine Zeit zwischen Arbeit und Familie einteilen. Aber mit "mal sehen" Menschen bin ich auch nicht befreundet
    Das trifft meine eine Freundin (die ich zugegeben selten sehe) sehr selten so und wenn, dann nur bei länger- oder mittelfristigen Verabredungen. "Wollen wir morgen ins Kino?" ist genauso ok wie in sechs Wochen kommt der Polt oder liest Alafenisch. Das ist dosiert und selten. Ansonsten weiß ich am Freitag einfach nicht, ob ich am Mittwoch Lust zum Shoppen hab. Vielleicht bin ich müde, vielleicht gefällts mir im Liegstuhl grade so gut und die Lektüre auch. Der Nachmittag ist perfekt, aber weil man sich nun mal fest verabredet hat, müsste ich etwas tun, wozu ich eigentlich grad gar keine Lust habe.
    Strange für Betriebsnudeln, Psycho-Hygiene und notwendige Auszeit für mich. Eben weil ich mir meine Zeit auch einteilen muss.
    Im Gegenzug bin ich extrem tolerant bei kürzestfristigen Absagen, wobei mir ein ehrliches "Du ich hab doch keine Lust" lieber ist als eine Ausrede

  3. Avatar von Blila1
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    AW: Kollegin forciert private Freundschaft

    Zitat Zitat von -wanted- Beitrag anzeigen
    Auf das nochmal deutlicher bekam ich dann zur Antwort, wer solche Freunde hätte, bräuchte keine Feinde. Na Mahlzeit!
    Was vor allem umgekehrt gilt! Ich kann dich total gut verstehen. jedenfalls bist du sie los


  4. Registriert seit
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    AW: Kollegin forciert private Freundschaft

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Was vor allem umgekehrt gilt! Ich kann dich total gut verstehen. jedenfalls bist du sie los
    Dankeschön!


  5. Registriert seit
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    AW: Kollegin forciert private Freundschaft

    Was mich betrifft: ja, ich bin sie los. Ich hab mich eine Zeit lang schlecht gefühlt dabei, aber ich habe keinerlei Einschränkungen dadurch und ich fliege weiterhin regelmäßig in ihre Stadt, die groß genug ist, dass man sich nicht versehentlich begegnet.

    Aber was macht man, wenn man eine Kollegin dieser Qualität hat? Wenn man nicht kündigen möchte und auch ein berechtigtes Interesse an einem guten Betriebsklima hat? Wenn man nicht nachgesagt bekommen will, man würde jemanden mobben, ist ja'n beliebtes Schlagwort in solchen Zusammenhängen?

    Snezhi kann zunächst ihre Schwangerschaft vorschieben und dann wegen des Babys totaaaaal wenig Zeit haben. Aber es ist zu vermuten, dass die andere Kollegin, mit der sie befreundet ist, das Baby ja auch mal zu Gesicht kriegt. Und dass sich sowas 'rumspricht.
    Das Exemplar von Kollegin, was sie da hat, ist ganz sicher sensibilisiert für solche demonstrativen Rückzüge - eben weil sie sich von den anderen Frauen auch schon aus nichtigen Gründen ausgegrenzt fühlt.


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    AW: Kollegin forciert private Freundschaft

    Zitat Zitat von -wanted- Beitrag anzeigen

    Wie hast du das gelöst? Gabs im Nachhinein nochmal eine Ansage?
    ich stand vor der Küchentüre und habe geklopft , sie hatten dich eingesperrt und wollten demonstrativ nicht raus.
    Als Schreien auch nicht half bin ich zu dem Rest zurück ins Wohnzimmer und have weitergefeiert.
    Meine Mutter meinte noch, die wüsste xchon was es zur nächsten Feier von ihr geben würde, sie hätte da noch eine Dose Schinken.
    Am nächsten Tag überraschte mich ein Tablett mit abgewaschenen Sektgläsern, ganz milchig mit den Resten von Appretur aus neuen, ungewaschenen Geschirrtüchern.
    Den Schrei von mir hätte man glatt bis ins nächste Kaff hören können. Sie bekam nichtsdestotrotz telefonisch die volle Dröhnung ab.
    Natürlich war ich an allem schuld, auch an der Appretur.
    Volle Retourkutsche und beleidigte Miene.

    Leider ein Dauerzustand bei ihr und -ja- eventueller Kontaktabbruch.
    Da entdeckteviele eine vergammelte Knoblauchknolle in meinem damaligen SingleHaushalt und mrinte, ich gehöre geschlagen.
    Da war ich 35.

    Je suis Charlie!

    Hugh Grant über Boris Johnson (29.8.2019)(Danke an untitled):

    You will not fuck with my children’s future. You will not destroy the freedoms my grandfather fought two world wars to defend. Fuck off you over-promoted rubber bath toy. Britain is revolted by you and you little gang of masturbatory prefects


  7. Registriert seit
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    AW: Kollegin forciert private Freundschaft

    @Kyoto: meine Güte, ist DAS nervtötend!
    Hast du jemals eine zufriedenstellende Gemeinsamkeit hingekriegt und ihr beihelfen können, dass du zwar Tochter, aber trotzdem erwachsene Tochter mit Grenzen bist? Wie alt bist du denn inzwischen?

  8. Avatar von Telpa
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    AW: Kollegin forciert private Freundschaft

    Zitat Zitat von -wanted- Beitrag anzeigen
    Aber was macht man, wenn man eine Kollegin dieser Qualität hat? Wenn man nicht kündigen möchte und auch ein berechtigtes Interesse an einem guten Betriebsklima hat? Wenn man nicht nachgesagt bekommen will, man würde jemanden mobben, ist ja'n beliebtes Schlagwort in solchen Zusammenhängen
    Da wäre ich auch für Tips sehr sehr dankbar!

    Ich habe eine direkte Kollegin, die in Beziehungen viel mehr sieht als ihr gegenüber. D.h. sie sieht (enge) Freundschaften während meine Kolleginnen und ich nur freundliche Arbeitsebene sehen mit ggf. leichten privaten Einflüssen.

    Anderseits gibt es aber eben in unserer Abteilung Konstellationen, wo es wirklich auch private Freundschaften sind. Das will sie offenbar für sich auch bzw. sieht sie sich als Teil dieser Freundschaften.

    Warum wir uns nicht abgrenzen?

    Sie bemerkt subtile, freundliche Versuche der
    Abgrenzung nicht, sie ignoriert wenn wir auf Distanz gehen bzw. kommentiert dann leicht weinerlich die momentane Distanz und wie
    schade das sei. Und rückt uns noch mehr auf die Pelle.

    Z.B. haben wir Mittagspause und ich unterhalte mich mit einer Kollegin privat in deren Büro, die Kollegin kommt dazu, wir verstummen und wechseln dann demonstrativ aufs Wetter. Das juckt sie gar nicht - sie steigt dann eben in das Thema mit ein.
    Oder an der Tür hängt ein Schild „Bitte nicht stören“, auch im internen Messenger stehen wir auf „nicht stören“ - und sie latscht ins Büro „ja, ihr wollt ungestört sein - aber mal eben kurz...“ und dann folgt irgendein ein Kram, der hätte warten können oder den sie locker hätte alleine bearbeiten können. Generell kommt sie sie ständig mit Kleinscheiß an, am Ende nur um einen Grund zu haben, um vorbei zu kommen. Sie wird mittlerweile zu einem echten Energieräuber...und wir sind zu lasch im Rausschmeißen.

    Direkte Ansagen bekommen ihr nicht (Und sei es nur, dass es jetzt leider so überhaupt nicht passt), sie wird muksch und das wirkt sich leider auf die Arbeit auf, was wir uns in unserem Bereich nicht leisten können. Also ist ein „mein Tanzbereich, dein Tanzbereich“ ganz schwer umzusetzen. Dann geht sie nämlich zu den anderen Kollegen und klagt da, dass
    XY ja gerade sehr schlecht drauf sei und ob man sich Sorgen machen müsse etc.

    Vielleicht spielt bei uns auch Mitleid mit rein, da sie als einzige (seit ewigen Zeiten) alleinstehend ist und zu Hause eben auch niemand auf sie wartet, den sie volltexten kann.

    Aber an schlechten Tagen ist man leider schon genervt, wenn man sie nur sieht...

    Immerhin wollte sie noch nie spontan zu Hause vorbei kommen ;-)
    Laufe so, dass du am Ziel nicht am Ende bist.

  9. Avatar von LillyTown
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    AW: Kollegin forciert private Freundschaft

    Im beruflichen Umfeld finde ich es auch schwieriger als im Privatbereich.

    Am Arbeitsplatz würde ich nach Möglichkeit alle Abteilungskollegen gleich behandeln. Ich möchte nicht den Eindruck erwecken "A und B sind meine Lieblingskollegen, und mit C und D gehe ich nur distanziert um."
    Da wäre ich an der Stelle von C und D vielleicht auch irritiert.
    Mit Freundschaften unter Kollegen ist es ähnlich wie mit Beziehungen: in der Freizeit gern, aber während der Arbeitszeit nicht. Dort hat das allgemeine, gute Betriebsklima Vorrang vor dem privaten Verhältnis.
    Telpa, könntet Ihr so etwas wie Netiquette für alle vereinbaren?

    Darin könnte stehen:

    - "Bitte nicht stören" an der Tür und im internen Messenger ist zu respektieren.
    - Pause ist Freizeit und darf von jedem so verbracht werden, wie er will.
    - Wenn außerhalb der Pause Zeit für private Gespräche ist: schön. Aber dienstliche Belange haben dann die höhere Priorität.
    - Schlechte Laune wird nicht an den Kollegen ausgelassen.
    - und so weiter

    Dann wäre weniger Raum für ungute "Ich werde gemobbt"-Gefühle.

  10. Inaktiver User

    AW: Kollegin forciert private Freundschaft

    Liebe TE, die sache mit dem hintereingang und der langen mail finde ich aber tatsächlich sehr strange, mein lieber herr gesangsverein.. da hätte ich auch so geguckt. Und dieses immer alles unter der rubrik humor "verpacken".. naja..

    Ich kenne das aber auch.. ich hatte damals neu in einer firma angefangen, war sehr jung (konnte mich schlecht bis gar nicht abgrenzen) und sie die rechte hand des chefs.. Subtiles oder auch mal direktes "nein" hat sie entweder gar nicht wahrgenommen oder einfach abgebügelt so ala "was willst du denn allein daheim auf der couch?! xy ist doch viel lustiger! Sei doch mal spontan/nicht so langweilig/geb dir ein ruck!etc...

    Ich hatte mich auch immer gefragt wie man das nicht merken kann.. denn erstens kam von mir ja nie was zurück und ich bin mir ziemlich sicher dass sich bei mir des öfteren alles im gesicht zusammenzog wenn sie wieder mal irgendwelche pläne für uns schmiedete.. Zudem war sie doppelt so alt wie ich und wir hatten völlig verschiedene interessen, wir hatten im grunde nichts gemein ausser dem job. Im endeffekt denke ich, dass sie einsam war und auf biegen und brechen kontakte suchte, und ich war halt unfähig stopp zu rufen..

    Und btw dieses deckmäntelchen ala "ich meins ja nur gut" und "alles humorvoll verpacken" ja da war sie meisterin drin
    Geändert von Inaktiver User (03.10.2019 um 21:33 Uhr)

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