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  1. Registriert seit
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    AW: wen darf Chef zu Personalgespräch dazuholen?

    Zitat Zitat von Carcasonne Beitrag anzeigen
    ... Bestenfalls vermittelt er, schlimmstenfalls hockt er einfach dabei und fertig.
    Ich verstehe den ganzen Zinnober um diesen Sozialmenschen auch nicht. Inwiefern seine Anwesenheit schädlich sein soll, erschließt sich mir nicht. Im Zweifel weiß er sowieso um sämtliche Vorgänge in der Behörde Bescheid und für ihn bedeutet das sein täglich Brot, dass Frau A nicht mit der Vorgesetzten kann und Herr B gerne krank feiert, aber man ihm nix kann und Frau C gerne woanders hin versetzt wird, aber man will sie nicht gehen lassen etc. pp. Mir wäre seine Anwesenheit schnurz. Ob da nun 5 oder 6 Leute mich anglotzen, so what.

  2. Avatar von chaos99
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    AW: wen darf Chef zu Personalgespräch dazuholen?

    Zitat Zitat von quotenfrau Beitrag anzeigen
    Jetzt möchte sie bei einem Kollegen im Team mit neuen Aufgaben mitarbeiten, der Kollege ist dafür. Das würde die Situation beruhigen.

    Chefin hat per mail dazu ein Gespräch in Form eines "workshops" angekündigt, alle sollen kommen, dazu Referent und ein MA des Sozialdienstes.
    So...

    Nach den ganzen 9/11-Hypothesen, die auch bei Dir, TE im Ausgangsposting stehen, "reduced to the max"

    Ich lese nur ein Meeting , um eine von ihr mit initiierte Änderung, um den Betriebsfrieden zu wahren und konstruktiv arbeiten zu können.
    Die gewünschte Umstellung soll besprochen werden im Kreis.

    Wo ist das Problem?

    Last man alle wenn-denn-dann Gedanken weg, bleibt genau das übrig.

    Ich würde diese extreme Negativhaltung ablegen und locker in das Meeting gehen.

    Diese Aufheizerei führt geradewegs sonst in das gewünschte Desaster.

    Schlimmstenfalls bewahrt man die Ruhe und reagiert danach.



    Ansonsten...wüsste ich liebend gerne, was da an Wahrheiten verborgen ist im Hintergrund...;)
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

  3. Avatar von FrauE
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    AW: wen darf Chef zu Personalgespräch dazuholen?

    Zitat Zitat von Kyoto Beitrag anzeigen
    Ich halte das übrigens für ne urban legend, dass bei einer Kündigung in der Probezeit eine Sperre vom AA erfolgt wenn der frühere AG davor der ÖD war.
    Eher Gründe wie nicht frühzeitiges Melden als arbeitssuchend...
    Sehe ich genauso. Aber mit genau solchen Aussagen macht sich die Freundin der TE unglaubwürdig. So ein "Ich wüde ja gehen, aaaaber..." liest sich doch sehr merkwürdig.
    Halts Maul - ich bin voll nett !


  4. Registriert seit
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    AW: wen darf Chef zu Personalgespräch dazuholen?

    Mittlerweile hat sie mal im Beisein des neuen Gruppenleiters, der (leider) unter der gleichen Referatsleiterin dient, aber sich künftig vor sie stellen würde - ist nämlich geachteter Beamter - diesen Sozialmensch angerufen und ausgefragt.

    Warum er denn bei einem Workshop über künftige IT-Aufgaben (ja, technische Aufgaben) in einer neuen Gruppe dabei sein soll? Dazu könne er natürlich nichts beitragen, es solle noch um andere Dinge gehen.... Ja um welche denn? Das könne/wolle er nicht sagen... Also will die Leiterin wohl doch persönlich werden.
    Das zeigt schon, daß dieser Sozialmensch nicht objektiv ist und sich zweckentfremden läßt. Genau das hat meine Freundin befürchtet, daß es eben kein workshop über neue Aufgaben wird, sondern am Ende ein unfaires rumgehacke mit dem Ziel der Abmahnung wegen Fehlverhalten. Zitat ohne Zeugen: Keiner will mit Ihnen arbeiten.

    Ich wüßte nicht, daß man sich einfach so ohne freie Stelle intern versetzen lassen kann bei Angestellten. Die Frage ist ja auch, warum der gemobbte gehen muß. Vermutlich weil man dem Verursacher nichts kann, insbesondere Beamten nicht. Den Leuten dadrüber ist es auch egal. Zum mal eben Wegbewerben Ü50 hab ich oben schon ´was geschrieben. Weggelobt wird sie nicht, weil ihr eine bessere Stelle nicht gegönnt wird, das ist ja der Witz am mobben. Versetzung in andere Behörde nach erfolgreicher Bewerbung mit 2 Gehaltsstufen mehr wurde schon abgelehnt. Sie hätte kündigen müssen und da bestand Gefahr der Arbeitslosigkeit, wenn in Probezeit ´was schiefgeht.


  5. Registriert seit
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    AW: wen darf Chef zu Personalgespräch dazuholen?

    Der „Sozialmensch“ ist ein Mitarbeiter des Sozialdienst und es ist nicht seine Aufgabe, deiner Freundin die Themenpunkte des Workshops zu erklären. Falls er das überhaupt darf.

    Das ist Aufgabe der einladenden Person, sprich ihrer Chefin.

    Warum hat sie nicht den A... in der Hose und fragt diese? Gerne per Mail, dann hat sie die Antwort auch schriftlich.

    Wenn der neue Vorgesetzte hinter ihr steht, dann kann er das auch bereits in diesem Workshop demonstrieren.

    Deine Freundin kann, sollte es in dem Gespräch von den technischen/ arbeitstechnischen Details zu Vorwürfen persönlicher Art abschweifen, das Gespräch souverän beenden.

    „Wir sind hier um arbeitstechnische Details zu besprechen. Für ein Personalgespräch ist dies nicht der richtige Rahmen und bin ich nicht vorbereitet, deshalb möchte ich das jetzt und hier nicht besprechen.“

    So oder so ähnlich geht das.
    Eine Abmahnung wegen egal welchem Vergehen muss zeitnah erfolgen. Insofern ist eine Abmahnung wegen Fehlverhalten nur möglich, wenn deine Freundin sich in diesem Gespräch daneben benimmt oder im Ton vergreift.

    Das hat sie selber in der Hand.

    Du schreibst ziemlich herablassend über Vorgesetzte, „Sozialmenschen, Beamte. Wenn das auch die Einstellung deiner Freundin zu ihrem Umfeld und den Kollegen widerspiegelt, ist es gut möglich, das tatsächlich niemand mit ihr zusammen arbeiten möchte. Verständlicherweise.

    Das ist aber letztendlich alles egal.

    Wenn sie tatsächlich wechseln WILL, muss sie durch den Workshop durch.

    Oder einen Jobwechsel mit seinen möglichen Nebenwirkungen (Scheitern in der Probezeit) riskieren.

    Oder sie suhlt sich weiter in ihrer Opferrolle. Ihre Entscheidung.
    Geändert von na_ich (27.09.2019 um 21:06 Uhr)


  6. Registriert seit
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    AW: wen darf Chef zu Personalgespräch dazuholen?

    Du bist sehr gut informiert.

    Vergiss aber nicht, dass du das alles nur aus 2. Hand weißt. Oder bist du da dabei?
    Sorry, ich habe nicht so kapiert, ob du auch in dieser Behörde arbeitest.

    Warum geht es da eigentlich?
    Versuch mal distanzierter zu sein. Es ist verständlich, dass du dich mit der Freundin solidarisierst. Aber du bist nicht sie.

    Sei mal wieder du.

    Also, was ist das Problem bei deiner Freundin?
    Wieso will keiner mit ihr arbeiten? bzw. wieso steht so ein Quatsch überhaupt im Raum.
    Was ist da vorgefallen?

    Jetzt nicht wieder "böse Chefin, böser Sozi, böse Beamte, böse Behörde" - das ist kein Kafka-Roman okay?

    Mal mit Distanz. Was ist da vorgefallen? Versuch mal objektiver zu sein. Warum geht es?

    Ist die Freundin eine, die viel fehlt, zu spät kommt?
    Hat sich fachliche Schwächen?
    Trinkt sie?

    Versuch mal nicht gleich mit Abwehr-Reflex zu reagieren (schwer, I know ). Aber! Wenn es dir gelingt, mehr Abstand und mehr kühlen Kopf zu bekommen, dann kannst du dich besser in die Situation deiner Kontrahenten versetzen und DAS ist der Dreh- und Angelpunkt dass du dich 1. nicht so fürchten musst und 2. die Sache zu deinen Gunsten beeinflussen kannst. Aber dazu musst du erkennen können, "was wollen die, warum wollen die das".
    Und dann agiere entsprechend. (oder halt deine Freundin)

    Die Aktion mit dem "Sozi anrufen" finde ich übrigens total falsch.

    Ihr habt also total Angst, weil ihr nicht wisst was euch da erwartet? DAS glaube ich nicht. Deine Freundin weiß garantiert was vorgefallen ist. Die will nur abchecken, wieviel davon die anderen auch wissen...

    Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass es keine Möglichkeit gibt, einen Vertreter der AN mitzunehmen. Oder soll das nicht sein, weil dann noch einer mitbekäme, was ihr vorgeworfen werden könnte?


  7. Registriert seit
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    AW: wen darf Chef zu Personalgespräch dazuholen?

    Wow.

    Wie hier die Schuld beim Opfer gesucht wird.


    Da wird der Freundin direkt mal unterstellt, dass sie unvollständig erzählt (denn anders ließe sich die Diskrepanz ja nicht erklären).

    Dass sie einfach an eine Chefin geraten ist die sie persönlich nicht leiden kann und nicht die Größe hat, da drüber zu stehen, kann nicht sein?


    Doch, sowas kommt vor!

    Mir zum Glück beruflich noch nie passiert nur privat, aber ja sowas gibts.

    Privat hat den Vorteil dass man ohne finanzielle Konsequenzen gehen kann.

  8. Avatar von Horus
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    AW: wen darf Chef zu Personalgespräch dazuholen?

    Sie soll freundlich aber hartnäckig auf Konkretisierung der Pauschalvorwürfe beharren.
    "Wer genau sagte wann, dass er/sie nicht mehr mit mir zusammenarbeiten will und wieso genau? Bitte ganz konkret". Oder auch: "okay, Sie sagen
    also
    , es beklagen sich Leute hinter meinem Rücken bei Ihnen über mich. Bitte schicken Sie künftig jede Person, die das tut, bei mir vorbei, denn ich möchte allfällige Unstimmigkeiten mit den betreffenden Personen direkt klären. Wie kann ich zu Vorwürfen Stellung nehmen, wenn ich nicht ganz direkt durch die betreffenden Personen höre, was sie mir vorwerfen?"

    In den allermeisten Fällen wird das nicht erfolgen. Weil eben hinter den Pauschalvorwürfen nichts steckt.
    Wenn dann tatsächlich mal jemand mit einem konkreten Vorwurf an sie herantritt, soll sie dieses Gespräch ruhig und sachlich führen - vor einem Zeugen, dem sie vertraut.

    Und: sie soll dieses und alle weiteren Gespräche protokollieren. Je nach Situation das Protokoll den anderen zur Gegenzeichnung geben oder allenfalls auch einfach bei sich behalten als Gedächtnisprotokoll.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.


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    AW: wen darf Chef zu Personalgespräch dazuholen?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Wow.

    Wie hier die Schuld beim Opfer gesucht wird.


    Da wird der Freundin direkt mal unterstellt, dass sie unvollständig erzählt (denn anders ließe sich die Diskrepanz ja nicht erklären).
    Nein, @Saetien, das wird hier nicht unterstellt.

    Das unterstellst jetzt du...

    Ich habe darauf hingewiesen, dass Infos aus 2. Hand immer "hören sagen" sind.
    Immer, auch wenn einem die Mama, der Mann oder der Liebe Gott himself was berichtet.

    Das heißt nicht, dass Mama, Mann oder himself lügen. Das heißt auch nicht, dass der Zuhörer von Mama, Mann oder Gott was nicht kapiert etc.

    Das heißt, dass es Filter, Interpretationen des Gesagten (!!!) und Varianten in der Erinnerung und Wiedergabe und Wahrnehmung gibt von Allem und Jedem.

    Ich habe heute morgen zwar frei, aber ich mag dir jetzt nicht die Grundlagen der der Menschheit bekannten Kommunikationsmodelle erklären. Weil ich glaube, dass du die eh gut kennst.

    Wasn los? Bist zur Zeit bissl auf "vom schlechtesten" ausgehend? Find' ich irgendwie nicht so nett, dass du mir per se sowas unterstellst

    Wir könnten die Frage der TE einfach so beantworten: Jeden.
    Cheffe darf im Grunde erstmal jeden dazubitten.
    Die TE kann sich aber mit den Methoden a, b, c, x dagegen wehren bzw. wappnen.

    @TE
    Ich bleibe dabei, wenn ich vor was so Angst habe, dann kneife ich entweder (Attest holen) oder ich hole mir Verstärkung (Anwalt mitnehmen).

    Wenn es dir alleine darum geht, die Abteilung wechseln zu können: friss Kreide, schluck die Kröten und denk nur ans Ziel: wechseln. Der Rest wäre mir dann egal. Augen zu und durch.

    Aber du erwartest anscheinend ein Tribunal. Ob das realistisch ist, ist eigentlich egal, denn du erwartest es und hast davor Angst. Nochmal: Anwalt für Arbeitsrecht mitnehmen. Könnte den Umgang mit dir ein für alle mal zugunsten Deiner ändern.

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