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  1. Registriert seit
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    AW: wen darf Chef zu Personalgespräch dazuholen?

    Ich schrieb schon sie ist nur Angestellte. Angestellte sind Beschäftigte 2. Klasse in Behörden, ich weis es aus eigener Erfahrung. Die Führungsetage sind immer Beamte, komisch irgendwie...

    Sobald sie einen Anwalt mitbringt bestätigt sie damit ein zerrüttetes Arbeitsverhältnis und das führt zu einer verhaltensbedingten Kündigung, weil ihre Vorgesetzte nicht mehr mit ihr arbeiten kann und ihre Anwesenheit für die ganze Gruppe nicht mehr tragbar ist. Keine gute Idee.
    Die Taktik muß sein, daß es ja gar kein Problem gibt und der AG muß beweisen, daß es eines gibt.

    Der neue Gruppenleiter kommt mit und wird auch das Gespräch jederzeit bezeugen.

    Wenn sie nicht hingeht, bekommt sie eine fristlose Kündigung. Bei Personalgesprächen herrscht Anwesenheitspflicht.

    Personalrat und Frauenvertreter kannst du vergessen. Ich war in 3 Behörden, sie in 2 und auf den Posten sitzen Laien, die von Jura keine Ahnung haben (siehe oben: "Keine Ahnung, gehen sie doch zum Anwalt") und sich auch nicht wirklich mit dem Dienstherrn anlegen wolle, der sie bezahlt. Mit wem sitzt der Personalrat denn alle paar Tage gemütlich in Bewerbungsverfahren und anschließend in der Kantine? Richtig, mit den unkündbaren verbeamteten Chefs und Leitern, gegen die man eh nichts machen kann. Und mit denen soll sich der Personalrat anlegen, weil eine kleiner Angestellter Probleme hat? Man muß ja noch 20 Jahre mit den Leitern auskommen.


  2. Registriert seit
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    AW: wen darf Chef zu Personalgespräch dazuholen?

    Ich war Angestellte und Beamtin, nacheinander, in einer Behörde.

    Der "Sozialdienst" ist die "Sozialbetreuung", die in solchen Fällen tatsächlich eher Moderatorenfunktion haben. Sie stehen gegenüber dem Dienstherrn unter Verschwiegenheitspflicht.

    Bei einem Workshop wird es schwierig andere Teilnehmer abzulehnen, es ist ja kein Personal Gespräch.

    Da aber, flapsig gesagt, lt deinen Postings alle ausser deiner Freundin doof sind und ihr was Böses wollen lohnt sich eine Auseinandersetzung hier aber nicht.

    Deine Freundin sollte sich wegen dieser Frage anwaltlich beraten lassen. Dann weiss sie es ganz sicher.
    Kostet aber was, im Gegensatz zu Google.


  3. Registriert seit
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    AW: wen darf Chef zu Personalgespräch dazuholen?

    Zitat Zitat von quotenfrau Beitrag anzeigen
    Wenn sie nicht hingeht, bekommt sie eine fristlose Kündigung. Bei Personalgesprächen herrscht Anwesenheitspflicht.
    Das halte ich für ganz großen Unfug. Gerade im ÖD muss verdammt viel passieren, bis jemandem fristlos gekündigt werden kann. Oder hat sie schon diverse Abmahnungen zum selben Kritikpunkt unwidersprochen in ihrer Akte?

  4. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: wen darf Chef zu Personalgespräch dazuholen?

    Zitat Zitat von quotenfrau Beitrag anzeigen
    Ich schrieb schon sie ist nur Angestellte. Angestellte sind Beschäftigte 2. Klasse in Behörden, ich weis es aus eigener Erfahrung. Die Führungsetage sind immer Beamte, komisch irgendwie...

    Sobald sie einen Anwalt mitbringt bestätigt sie damit ein zerrüttetes Arbeitsverhältnis und das führt zu einer verhaltensbedingten Kündigung, weil ihre Vorgesetzte nicht mehr mit ihr arbeiten kann und ihre Anwesenheit für die ganze Gruppe nicht mehr tragbar ist. Keine gute Idee.
    Die Taktik muß sein, daß es ja gar kein Problem gibt und der AG muß beweisen, daß es eines gibt.

    Der neue Gruppenleiter kommt mit und wird auch das Gespräch jederzeit bezeugen.

    Wenn sie nicht hingeht, bekommt sie eine fristlose Kündigung. Bei Personalgesprächen herrscht Anwesenheitspflicht.

    Personalrat und Frauenvertreter kannst du vergessen. Ich war in 3 Behörden, sie in 2 und auf den Posten sitzen Laien, die von Jura keine Ahnung haben (siehe oben: "Keine Ahnung, gehen sie doch zum Anwalt") und sich auch nicht wirklich mit dem Dienstherrn anlegen wolle, der sie bezahlt. Mit wem sitzt der Personalrat denn alle paar Tage gemütlich in Bewerbungsverfahren und anschließend in der Kantine? Richtig, mit den unkündbaren verbeamteten Chefs und Leitern, gegen die man eh nichts machen kann. Und mit denen soll sich der Personalrat anlegen, weil eine kleiner Angestellter Probleme hat? Man muß ja noch 20 Jahre mit den Leitern auskommen.
    Da du dich ja anscheinend so gut auskennst, käme ein Ratschlag hier ja den sprichwörtlichen Eulen gleich, die man nach Athen trägt. Zumal man erst mal genauer wissen müsste, ob es hier um einen Workshop geht, in dem die Aufgaben eines (Teil-)Bereichs aufgeteilt werden sollen oder um ein Personalgespräch, in dem es um die spezielle Situation deiner Freundin geht.
    Klima? Läuft bei uns. Schließlich haben wir den ersten CO2 neutralen Flughafen der Welt gebaut.


  5. Registriert seit
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    AW: wen darf Chef zu Personalgespräch dazuholen?

    Zitat Zitat von quotenfrau Beitrag anzeigen
    Ein einziges Versetzungsangebot hatte sie, das wollte ihre Behörde nicht, sie könne ja kündigen....
    Mein Rat:
    Deine Freundin soll einfach den nächsten Versetzungsantrag stellen. Irgendwann wird die Behörde zustimmen, weil offensichtlich ist, dass deine Freundin sich an ihrem Arbeitsplatz nicht mehr wohlfühlt.

    Zitat Zitat von quotenfrau Beitrag anzeigen
    Wenn sie nicht hingeht, bekommt sie eine fristlose Kündigung. Bei Personalgesprächen herrscht Anwesenheitspflicht.
    Das stimmt so nicht.
    Wenn deine Freundin an einem Personalgespräch zum ersten Mal nicht teilnimmt, sondern unentschuldigt fehlt, kann eine Abmahnung eine Folge sein, die im Personalakt landet.
    Verweigert deine Freundin dann ein zweites Personalgespräch, könnte basierend auf der Abmahnung eine fristlose Kündigung erfolgen. Aber nur dann.

    Zitat Zitat von quotenfrau Beitrag anzeigen
    Personalrat und Frauenvertreter kannst du vergessen. Ich war in 3 Behörden, sie in 2 und auf den Posten sitzen Laien, die von Jura keine Ahnung haben ...
    Mit so einer Einstellung gibt es nur Ärger, der an sich vermeidbar wäre.
    Selbst wenn der Personalrat oder Betriebsrat eine Pfeife wäre, so wäre ein Personalgespräch für deine Freundin besser, weil der Personalrat auf ihrer Seite stehen muss. Außerdem zeigt deine Freundin, dass ihr an der Lösung des Konflikts liegt und dass sie sich Hilfe holt. Es ist ganz, ganz dumm, auf gesetzliche Hilfen in Form eines Personalrates zu verzichten.


    Deine Freundin könnte sich mit den unhaltbaren Vorwürfen des Chefs auch an die vorgesetzte Stelle wenden und dort um Klärung bitten. Hat sie das schon einmal gemacht?
    Auch Chefs werden kontrolliert und lassen sich ungern nachsagen, dass sie mit einigen Mitarbeitern mies umgehen.

    Workshop ist etwas anderes als ein Personalgespräch. Deine Freundin sollte nachfragen, worum es geht. Sie muss nichts unterschreiben oder zugeben oder versprechen. Im schlimmsten Fall verlässt sie den Workshop frühzeitig und geht zum Arzt...
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
    Maxi (3.3.2017)
    Bella (27.8.2018)


  6. Registriert seit
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    AW: wen darf Chef zu Personalgespräch dazuholen?

    So lange unklar ist, um was es in diesem Workshop geht, lässt sich gar nichts raten.

    Workshops haben normalerweise einen Titel, der den Inhalt abbildet. Entweder kennst du ihn nicht oder willst ihn nicht nennen, was ja ok ist.

    Zu einem Workshop kann der Einladende/Verantwortliche, die Teilnehmer bestimmen.

    Ein Workshop ist etwas ganz anderes, als ein Personalgespräch und irgendwie ist mir unklar, wie deine Freundin darauf kommt, dies werde ein ausschließlich auf sie zentriertes Meeting.
    Mir scheint hier ihre Furcht größer, als es die angekündigte Veranstaltung hergibt.

    Falls es um die Art der Zusammenarbeit geht, scheint das am ehesten noch, als wolle die Vorgesetzte den Mensch vom Sozialdienst in einer Mediationsrolle hinzuzuziehen.
    Sollte das so sein, könnte deine Freundin u. U. sogar von dessen Anwesenheit profitieren.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.

  7. Avatar von Sneek
    Registriert seit
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    AW: wen darf Chef zu Personalgespräch dazuholen?

    Wenn ich es richtig verstanden habe, möchte die "Freundin" in ein anderes Team wechseln. Offensichtlich soll darüber nun mit allen Beteiligten gesprochen werden. Was man sich da jetzt alles reininterpretieren kann, ist schon erstaunlich.

    Wenn sie nicht hingeht, weil alle irgendwie doof sind, sollte sie sich dann nicht beschweren, wenn das mit dem Wechsel nichts wird.


  8. Registriert seit
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    AW: wen darf Chef zu Personalgespräch dazuholen?

    Wenn deine Freundin (oder eher du?) jeden ablehnst, der in euren Augen nur „juristischer Laie“ ist, dann wäre doch ein Anwalt die einzige Person, die ihr hilfreich sein könnte.

    (Betriebsräte oder Personalvertretungen haben meines Wissens auch nicht die Aufgabe, juristische Beratung auf Anwaltsniveau zu bieten. Im Zweifel bemühen sie selber einen Anwalt, um sich Beratung zu juristischen Fragen zu holen.

    Ich denke aber, dass der BR die Frage, wer bei einem Personalgespräch geduldet werden muss, durchaus beantworten _kann_)

    Ist es tatsächlich ein Workshop, um die neue Aufgabenverteilung zu besprechen, würde mich als neuer Teamleiter ein Mitarbeiter mit anwaltlicher Begleitung schon sehr irritieren.

  9. Avatar von Ullalla
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    AW: wen darf Chef zu Personalgespräch dazuholen?

    Zitat Zitat von na_ich Beitrag anzeigen
    Wenn deine Freundin (oder eher du?) jeden ablehnst, der in euren Augen nur „juristischer Laie“ ist, ...
    ... dann wundert mich die Anfrage hier in der BRI.
    Oder bin ich hier die einzige juristische Laiin? *erschreckt umschau*
    life is all about
    finding people who
    are your kind of
    CRAZY


  10. Registriert seit
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    AW: wen darf Chef zu Personalgespräch dazuholen?

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    ... dann wundert mich die Anfrage hier in der BRI.
    Oder bin ich hier die einzige juristische Laiin? *erschreckt umschau*
    das verstehe ich auch nicht. Außerdem läuft im anonymen Internet bestimmt keiner
    mit dem Schild Arbeitsrechtler rum.
    Die Auskunft, keinen juristischen Rat geben zu dürfen ist korrekt und das gilt auch für uns oder den AG.
    Gewerkschaft oder Juristen dürfen das, aber widerrum nicht zu Gesprächen, da hat der AG Hausrecht.

    Generell kann man ein Personalgespräch natürlich ablehnen und einen Vertreter des Personalrats hinzuziehen. Wenn man den Personalrat ablehnt ist das natürlich doof.

    IMHO finde ich Dich ziemlich gegen den Strich gebürstet und unflexibel. Ob die Freundin auch so ist? Deiner Freundin hilft das so nicht.

    Solche Workshops oder wie sie immer benannt werden mögen bei BEM oder Suchtproblemen o.A. ja sinnvoll sein.
    Ob das hier zutrifft oder wir alles wissen ist fraglich und auch irrelevant.
    Und ich glaube auch, daß die Aufforderung zur Teilnahme eine Arbeitsanweisung ist und das kann die Betroffene erfragen.

    Alles in Allem von mir eine juristisch unfundierte Meinung und 5 cents...

    Je suis Charlie!

    Hugh Grant über Boris Johnson (29.8.2019)(Danke an untitled):

    You will not fuck with my children’s future. You will not destroy the freedoms my grandfather fought two world wars to defend. Fuck off you over-promoted rubber bath toy. Britain is revolted by you and you little gang of masturbatory prefects

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