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  1. Registriert seit
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    AW: Als Bürokauffrau in jedem Job nur Hilfsarbeiten und Ausnutzerei - was tun?

    Hallo Nimativ,

    ich bin auch klassische Bürokauffrau. Doch ich hab schnell gemerkt, dass mich die IT interessiert. Irgendwie habe ich es tatsächlich geschafft, nun wirklich als Vertriebs-Sachbearbeiterin in einem IT-Systemhaus zu arbeiten. Davor hatte ich auch eine Odyssee hinter mir.

    Ich würde Dir raten zu überlegen, was Dich reizt, und in dieser Richtung eine Weiterbildung zu machen. Wenn Du Dir Vertrieb vorstellen kannst, z. B. in dem Bereich. Oder irgendwas anderes, was Dir Spaß macht, um Dich einfach zu spezialisieren. Mit gewissen Voraussetzungen kannst Du - je nach Bundesland - eine Förderung, z. B. Bildungsprämie oder -gutschein, erhalten.

    Gerade in den technischen Berufen sowie im Vertriebsbereich werden aktuell Leute gesucht. Allerdings ist dafür entweder einschlägige Berufserfahrung und/oder Weiterbildung notwendig.

    Reine Bürojobs sind heutzutage - auch aufgrund der Digitalisierung - wohl eher nicht mehr so gefragt.

    Bei Deinem aktuellen Job würde ich tatsächlich spätestens beim Kloputzen streiken. Oder beim regelmäßigen Einkauf in Deiner Freizeit.

    Alles Gute!

  2. Avatar von Pinguine-haben-Knie
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    AW: Als Bürokauffrau in jedem Job nur Hilfsarbeiten und Ausnutzerei - was tun?

    Zitat Zitat von fini. Beitrag anzeigen
    Versuche dein Glück mal per Initiativbewerbung im öffentlichen Dienst, kann ich dir nur empfehlen.
    Dies!
    Überhaupt ÖD, nichtmal zwingend initiativ (bringt in einigen Bereichen im ÖD halt auch nix); im Zweifel auch mal schauen, ob die im Umfeld irgendwo den A2 Lehrgang anbieten (hatte ich mich für dieses Jahr bei der Stadtverwaltung drauf beworben, dann aber wegen Kinderwunsch & Schwangerschaft erstmal ad acta gelegt). Eine ehemalige Kollegin hat im Anschluss an ihr geisteswissenschaftliches Studium den Bachelor of Law (Regierungsinspektoranwärter) draufgesetzt, das ist ja vielleicht je nach schulischer Qualifikation auch eine Option. Eine Bekannte hat mit Ende 30 noch den Schwung zur Sozialversicherungsfachangestellten gemacht (die war vorher nach abgebrochenem Studium im Einzelhandel). 35 ist ja jetzt noch nicht "zu alt", um sich nochmal neu zu qualifizieren, v.a. wenn man grob im bisherigen Bereich bleibt - ist halt im Zweifel eine finanzielle Frage, zumindest während der Aus-/Fortbildung wird man finanziell vermutlich zurückstecken (wobei das zumindest beim A2 bei mir gar nicht so furchtbar gewesen wäre).

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    "Bürokauffrau" und "Fremdsprachenkorrespondentin Englisch" sind Jobs mit einem Überangebot und in der Praxis sehr unklaren Definintionen.
    Ja und jein. Ja zu den unklaren Definitionen, jein zum Überangebot.
    Auf die letzte Fremdsprachenassistenten-Stelle hatten wir bei uns (Uni) fünf (!) Bewerbungen. Auf die letzte Büroangestellten-Stelle (vor zwei Jahren) unter 30 - davon waren 20 so fehlqualifiziert (oder unmotiviert), dass sie nichtmal den grundsätzlichen "Ausbildung im Büro- oder Verwaltungsbereich" Part erfüllten, im Anschreiben nicht die Firma angepasst oder ihre Bewerbung handschriftlich auf Karopapier eingreicht haben. Nicht, dass das nicht gefühlt "jeder" gelernt hat oder zu können meint (inkl. der Friseurin die Straße runter), von daher ist rein theoretisch sicher ein Überangebot da und bei richtig guten Stellen und/oder der richtigen Gegend sicherlich besonders gegeben, aber ich hatte bei uns bisher das Gefühl "so schlimm ist's nicht" - auf meine Stelle gab es vor zehn Jahren auch nur acht Bewerbungen, sobald "Fremdsprachenquali" mit drin ist, sinkt das bei uns rapide ab.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir bei uns die Teamassistenzen ansehe, die räumen die Spülmaschine ein, ordern Schnittchen, machen Reisebuchungen und -abrechnungen, bestellen die Putzkolonne, leiten Daten an die Personaler weiter, bestellen die Haustechnik, wenn es durchs Dach regnet, verwalten die Büromittel ... das ist jetzt kein Job als Raketentechniker, sondern so eine Mutterrolle und so toll bezahlt ist das auch nicht. Und eine Bekannte sitzt in einer Firma, wo der Chef die Sachbearbeiterinnen, die sechsstelllige Beträge im Monat durchschleusen und 80T Brutto verdienen, zum Klo putzen schickt, weil er zu geizig ist, die Putzkolonne zu bestellen
    Das ist so etwa das, was meine Kollegin aus ihrer Teamassistenz auch berichtet. Und ja, ich stelle hier auch mal die Spülmaschine an, ich mache auch Reiseabrechnungen (so eine am Tag vielleicht), aber ich verwalte nebenbei auch immer zwischen 10 und 30 Projekte, mit irgendwas zwischen 20 und 50 Mitarbeitern und einem Volumen irgendwo im Millionenbereich. Dafür putze ich hier keine Klos (hat meine Vorgängerin gemacht, bei der ist die Hotelfachfrau häufiger mal hochgekommen), bitte die nette Reinigungskraft höchstens mal darum, dass sie ein bisher unbelegtes Büro für die Neubelegung tiefenreinigt und turfe Reparaturarbeiten weiter (ist auch nicht so, als könnten die Chefs nicht selbst die EDV anrufen und der Kopierer ruft seinen Servicetechniker notfalls auch selbst) oder rufe den Cateringservice an, damit es Schnittchen gibt. Ich meckere echt viel über meinen Job (und besonders über die Bezahlung *flöt*), v.a. seit wir der Personalabteilung in arbeitsintensiven Teilbereichen sämtliche Arbeit abnehmen, weil wir alles selbst in SAP einhacken, die nur noch abgleichen und Standardarbeitsverträge ausdrucken, dafür aber zwei bis drei Entgeltgruppen besser gestellt sind, aber ich kann mich nicht beschweren, dass er nicht abwechslungsreich ist oder ich ständig zu irgendwas "Fachfremdem" abgestellt werde.

    Ja, ich räume mal die Spülmaschine ein/aus (so 2x im Jahr). Ja, nach der Weihnachtsfeier bin immer ich der Depp, der am Ende noch (immer die gleichen) fünf Leute zum "so kann das aber nicht bleiben" animiert. Ja, ich kaufe mal Kaffee (ebenfalls so ca. 2x im Jahr). Ja, ich fahre auf dem Heimweg auch mal an der Post ran (dieses Jahr genau 1x passiert bisher, eine unserer Technikerinnen fährt etwa monatlich) - das lasse ich mir aber immer alles schön als Dienstgang und Arbeitszeit eintragen UND die Chefs machen das durchaus alles auch, egal ob Spülmaschine einräumen, Kaffee kaufen oder unterwegs eben was bei DHL abgeben. Und manchmal genieße ich dieses "könntest du mal" auch - wir waren vor ein paar Wochen schön, dienstlich, bei Ikea. Morgens ins Büro, dann den Lieblingstechniker als Fahrer geschnappt, im Dienstbulli hin, Liste abgearbeitet, noch ein paar Teile selbst gekauft, Hot Dog und Softeis gegessen, wieder zurück ins Büro und einen Arbeitstag kompetent rumbekommen. Aber das macht halt vielleicht 1% meiner Zeit aus und ich fühle mich dabei nicht ausgenutzt.
    Ich und mein Körper wollen schlafen. Aber mein Kopf will wissen, ob Pinguine Knie haben.

  3. Moderation
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    AW: Als Bürokauffrau in jedem Job nur Hilfsarbeiten und Ausnutzerei - was tun?

    Zitat Zitat von Pinguine-haben-Knie Beitrag anzeigen
    Ja und jein. Ja zu den unklaren Definitionen, jein zum Überangebot.
    M.W. ist "Kauffrau für Bürokommunikation" etwas, auf das das Amt gerne berufsunfähige Verkäuferinnen oder Handwerkerinnen umschult. Das wird dann ein Problem für die ganze Innung...
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  4. Moderation
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    AW: Als Bürokauffrau in jedem Job nur Hilfsarbeiten und Ausnutzerei - was tun?

    Zitat Zitat von Nimativ Beitrag anzeigen
    Ich putze die Mensa / Küche. Ich verpacke enorm schwere Ware (40-50 Kilo pro Paket) und soll diese nach Feierabend mit meinem eigenen Auto zur Post fahren.
    Nur so am Rande:

    Nach dem Bundesamt für Arbeitsschutz sind "Lasten größer als 40 kg für Männer und 25 kg für Frauen [...] grundsätzlich als Risiko einzustufen."

    Die Tabelle empfohlener Grenzwerte, die ich hier habe, sagt "Heben und Tragen im Beruf: 10 bis 15 Kilo für Frauen."

    Jetzt ist deine Position natürlich nicht so gut, wenn alle schon wissen, daß du diese Lasten wuppen kannst, aber wenn das mal wieder anliegt, laß nicht deinen inneren Arnold raus!

    (Das funktioniert auch bei anderen Sachen. Eine stark kaffeeaverse Freundin hat sich erfolgreich dem Kaffeekochen entzogen, indem sie zweimal die Kaffeemaschine gefraggt hat.)
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    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. Avatar von fini.
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    AW: Als Bürokauffrau in jedem Job nur Hilfsarbeiten und Ausnutzerei - was tun?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Nur so am Rande:

    (Das funktioniert auch bei anderen Sachen. Eine stark kaffeeaverse Freundin hat sich erfolgreich dem Kaffeekochen entzogen, indem sie zweimal die Kaffeemaschine gefraggt hat.)
    Das geht natürlich auch.
    Oder Kaffee kochen, den keiner genießen kann.
    Für immer ab jetzt!
    "Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein.
    Bei allem was du machst. Und wenns so richtig Scheiße ist dann ist
    wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am Allerschönsten ist,
    da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment." ♫




  6. Registriert seit
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    AW: Als Bürokauffrau in jedem Job nur Hilfsarbeiten und Ausnutzerei - was tun?

    Als Bürokaufmann/frau oder in der Assistenz kannst du meiner Erfahrung nach je in das eine oder das andere Extrem geraten.

    Ich war als Assistentin der GL in einer Firma tätig, wo ich sozusagen die zweite Position nach dem Chef hatte. Dieser war Expat, des Deutschen nicht mächtig und der benötigte in allen administrativen und Personalfragen Assistenz. Das war sehr anspruchsvoll und sehr anstrengend, aber mein bester Job bislang. Die Firma war sehr international mit einer Repräsentanz in Deutschland.

    Dann wiederum habe ich in der Provinz in einer ähnlichen Position gehockt, wie du das beschreibst. Inhabergeführt, kleines Team, viele Herren (Maschinenbau/Industrie). Da war die Stellenausschreibung auch ganz bombastisch, im Grunde war der Job nicht mal annähernd mit dem vergleichbar, wie er angepriesen wurde. Die Stelle war für mich aber auch nur eine Zwischenlösung, befristet, von daher habe ich es mit Ach und Krach durchgezogen.

    Zunächst, in welchen Branchen bewirbst du dich? Wie ist da die Zusammensetzung des Personals? Sind das Mittelständler oder größere Firmen?

    Für dein nächstes Mal, sollte es dazu kommen, vereinbare doch bitte eine Art Probearbeiten vor Ort. Habe ich auch mal gemacht, die Stelle hörte sich zunächst toll an, die drei Tage in der Firma waren allerdings so ätzend, dass ich dankend abgelehnt habe. Dann lasse dir bitte eine Arbeitsplatzbeschreibung geben. Einfach im Arbeitsvertrag "Bürotätigkeit" angeben, damit kann man dir alle möglichen Tätigkeiten unterjubeln. Du hast auch die Möglichkeit, bei kununu.de oder glassdoor.de zu checken, was andere über die Firma in Spe denken, falls es Bewertungen dafür gibt.

    Vielleicht schaust du auch mal im privaten Bereich, ob du dort ebenfalls Ansätze erkennst, ob du ausgenutzt wirst, welche Rollen du spielst etc.

  7. Avatar von Mediterraneee
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    AW: Als Bürokauffrau in jedem Job nur Hilfsarbeiten und Ausnutzerei - was tun?

    Zu Deiner aktuellen Situation in der Firma:
    Gibt es bei Euch einen Betriebsrat? An den würde ich mich mal wenden und ihm Deine Situation schildern. Denn was man Dich da machen lässt (Klo putzen, schwer heben etc.) ist nach meinem Verständnis arbeitsrechtlich gar nicht haltbar.
    Wie ist es mit einem Gespräch mit dem Chef oder, falls der/die nicht mit sich reden lässt, mit dem Chefchef? Da kann der Betriebsrat ggf. auch vermitteln und an dem Gespräch teilnehmen und Partei für Dich ergreifen.

    Zu Deiner Gesamtsituation:
    Mir sind zwei Dinge aufgefallen: Das ist jetzt bereits die fünfte Stelle, in der man so mit Dir umgeht. Und eine Kollegin, die Dich eigentlich unterstützen sollte, ist mal eben auf die Schnelle an Dir vorbeigezogen und jetzt in der IT. Das gibt mir zu denken. Du hast es selbst schon angedeutet, eventuell vermittelst Du das Bild, dass man mit Dir alles machen und Dich rücksichtslos ausbeuten kann. Ich würde an Deiner Stelle eine Beratung in Anspruch nehmen, um zu schauen, ob das so stimmt und was Du daran ändern kannst.

    Ich denke, sich jetzt einen neuen Job suchen, wird das Problem nicht - langfristig - lösen. Die Gefahr, dass es dann der sechste Job unter diesen Umständen wäre, ist zu groß.
    Analysiere und ändere erst einmal "das große Ganze".
    Ich wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg!
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.



    Mein Avatar zeigt ein Gemälde von Ramón Lombarte.

  8. AW: Als Bürokauffrau in jedem Job nur Hilfsarbeiten und Ausnutzerei - was tun?

    Wie ist deine Probezeit abgelaufen? Wurdest du damals noch nicht "fachfremd" eingesetzt?

    Ansonsten: in kleinen, inhabergeführten Firmen kenne ich es auch so, dass man schnell anpackt, wenn es nötig ist, keine Frage und kein Problem.

    Allerdings denke ich mir auch: kann es nicht auch ein versicherungsrechtliches Problem werden, wenn du quasi im Expedit arbeitest, aber als "Schreibtischtäterin" angemeldet bist? Stell dir vor, dir fällt so ein Karton auf den Zeh ...

    Zur Post würde ich privat auch nicht fahren - das hat mal jemand von mir verlangt: die Firma hatte einen Fuhrpark, aber ich sollte mein Privatauto mitbringen (klar, im Morgenstau 20km anfahren ... und abends wieder zurück), damit ich Firmenpost zur Post bringe ... das habe ich einfach abgelehnt. Ich habe mir einfach ein Taxi gerufen und die Rechnung abgegeben, mit dem Hinweis, dass das wohl billiger wäre als das amtliche Kilometergeld.

    Das Problem ist halt auch, dass du das jetzt schon länger mitmachst ...
    *** live as if you were to die tomorrow - learn as if you were to live forever. (Gandhi) ***


  9. Registriert seit
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    AW: Als Bürokauffrau in jedem Job nur Hilfsarbeiten und Ausnutzerei - was tun?

    Ich bin mir nicht sicher, ob du auf der jetzigen Stelle bleiben solltest.Hast du noch nen Kinderwunsch?
    Dann könntest du zumindest erstmal eine Weile da raus und dir nochmal später etwas neues suchen.

    Wenn dir das schon einige male passiert ist, dann könnte es durchaus auch an dir liegen. Das ist nicht blöde gemeint, aber vielleicht bist du zu nett und möchtest von allen gemocht werden. ich hatte so eine Kollegin und sie wurde wirklich nur ausgenutzt, war der Depp vom Dienst. Letzendlich hatte man sie irgendwann herausgeekelt. Kann es sein, dass man dich loswerden will?

    Was dir helfen könnte:
    -nach dem Vorstellungsgespräch zu hospitieren und dir den Arbeitsplatz samt Büro und Kollegen genauer anzuschauen
    -dir eine Stellenbeschreibuung geben zu lassen

    Alles Gute dir


  10. Registriert seit
    28.08.2019
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    4

    AW: Als Bürokauffrau in jedem Job nur Hilfsarbeiten und Ausnutzerei - was tun?

    Hallo nochmal und danke für eure Antworten.

    Also wenn Probearbeiten in der jeweiligen Firma möglich war, habe ich das natürlich jedesmal gemacht und es gefiel mir auch jedesmal sehr gut. Es entsprach den ausgeschriebenen Tätigkeiten in der Stellenanzeige. Im Endeffekt kam es aber nie dazu, dass ich diese Aufgaben auch tatsächlich ausgeführt habe, da ich von Anfang an ausschließlich für fachfremden Krempel eingesetzt wurde. Ich hatte dementsprechend nichtmal die Chance, mich zu beweisen.

    Die Kollegin, die quasi an mir vorbeigezogen ist, war von ihrer Art und ihrem Auftreten jedenfalls ganz anders als ich, extrem selbstbewusst, erzählte eigentlich ständig, wie geil sie sich selbst findet und war extrem kommunikativ. Das hat wohl gereicht, um auf sie aufmerksam zu werden. Ich bin da wohl weitaus zurückhaltender und bescheidener und ja, leider auch zu gutmütig. Ich will nicht unbedingt von allen gemocht werden, aber ich möchte auch nicht anecken. Das ist, denke ich mal, ein Problem.

    Die Unternehmen, bei denen ich bisher gearbeitet habe, waren nicht sonderlich groß, also keine riesen Konzerne. Einen Betriebsrat hatte in der Tat keine dieser Firmen, auch meine aktuelle nicht.

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