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  1. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Dauernachtwache im Pflegeheim, durch Dienstplan-Missplanung Minusstunden

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen

    Ich weiß nicht, ob es sowas auch im Pflegebereich gibt, wie schon gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass es da mal weniger Bedarf gibt.
    Im Pflegebereich ist das Problem, dass eine Nachtwache im Monat nicht ausreicht. Es werden mindestens 2 gebraucht, da meistens nur eine Nachtwache pro Nacht eingesetzt wird.
    Ein Monat hat im Schnitt 30 Nächte, man müsste also 2 Nachtwachen für 15 Nächte einstellen. Das passt aber nicht mit den Stunden. 170 Stunden sind 17 (bei 10 Stunden Nachtschicht) und ca. 20 (bei 8 Stunden Nachtschicht).

    Es ist also nicht möglich für beide Nachtwachen 170 Stunden zu arbeiten. Deshalb ist es üblich, dass man mit Jahresarbeitszeitkonto oder ähnlich wie du mit Arbeitszeitkonto arbeitet, wo Plus-/Minusstunden verrechnet werden. So kann man auch Krankheits- und Urlaubsvertretung besser verrechnen. Wobei es bei Nachtwachen auch besondere Regelungen bezüglich Ruhezeiten etc. Gibt.
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  2. Avatar von Sneek
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    AW: Dauernachtwache im Pflegeheim, durch Dienstplan-Missplanung Minusstunden

    Anscheinend hat die betreffende Person hier mit einem ungünstigen Monat (Februar!) angefangen und war dann nicht lange genug beschäftigt, als dass sich das wieder hätte ausgleichen können.

    Ist jetzt die Frage, ob das zulasten der Arbeitnehmerin geht oder nicht doch das Risiko des Arbeitgebers ist, wenn er in der Probezeit solche Unterschreitungen hinnimmt.
    Geändert von Sneek (14.08.2019 um 19:39 Uhr)

  3. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Dauernachtwache im Pflegeheim, durch Dienstplan-Missplanung Minusstunden

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Anscheinend hat die betreffende Person hier mit einem ungünstigen Monat (Februar!) angefangen und war dann nicht lange genug beschäftigt, als dass sich das wieder hätte ausgleichen können.

    Ist jetzt die Frage, ob das zulasten der Arbeitnehmerin geht oder nicht doch das Risiko des Arbeitgebers ist, wenn er in der Probezeit solche Unterschreitungen hinnimmt.
    Vermute ich auch. Zusätzlich zum ungünstigen Schichtplan, denn 148 Stunden heißt, es gab nur 14 Nächte (nehmen wir an die 10 Stunden Schicht stimmt) zum Arbeiten. Auch müsste man hinschauen, wie die Einarbeitung (wenn es die denn gab) gerechnet wurde.

    Und laut meinem Wissen, ist es hier das Risiko des Arbeitgebers. Wir stellen z. B. genau deswegen an bestimmten Punkten des Jahres nur in Teilzeit ein.
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    AW: Dauernachtwache im Pflegeheim, durch Dienstplan-Missplanung Minusstunden

    Ein Arbeitszeitkonto gab es dort nicht, kennt der AN aber vom vorigen Arbeitgeber.

    Zeitgleich mit dem AN, wechselte damals die PDL, d. h. dass eine bisherige Teamleiterin als kommissarische PDL eingesetzt wurde. Der vorigen PDL wurde gekündigt, die hatte auch noch den Schichtplan für den ersten Monat des AN erstellt.

    Der AN erfuhr dann im Laufe der ersten Tage, dass die neue PDL, die 11. PDL in sieben Jahren ist.

    Die Einarbeitung lief so, dass der AN am ersten Tag für eine Tagschicht mitlief und mitarbeitete und dann am nächsten Tag mit dem Nachtdienst regulär begann.
    Eine gesonderte Vergütung wurde nicht besprochen.

  5. Inaktiver User

    AW: Dauernachtwache im Pflegeheim, durch Dienstplan-Missplanung Minusstunden

    Mein Tipp: Bei jedem Arbeitsgericht gibt es kostenlose Beratung.
    so schnell wie möglich- da es Fristen geben kann

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