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  1. Registriert seit
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    AW: Neu in der Arbeit und ausgeschlossen von den anderen

    Zitat Zitat von danilein23 Beitrag anzeigen
    Mir geht es auch nicht darum jetzt irgendwelche besonderen Freundschaften zu schließen (habe Privat Freunde) aber ich habe eben immer Angst vor Ausgrenzung. Naja, ich versuche an mir zu arbeiten.
    Du könntest zum Beispiel:

    - wenn du dir einen Kaffee holst, fragen, ob die Kollegin mitkommt oder du ihr einen Kaffee mitbringen sollst
    - wenn du morgens auf dem Weg was vom Bäcker holst, der Kollegin mal ein Brötchen mitbringen
    - wenn du rauchst, die Kollegin fragen, ob sie mitkommt

    Das ist alles ganz unverfänglich, wirkt nicht klettig und ist "normal".

    Oder, wie schon jemand schrieb, einen Einstand geben. Das ist ein guter Gesprächseinstieg: "Sag mal, wie ist das denn hier eigentlich so üblich mit Einstand und so?" und dann wirst du tätig.

  2. Avatar von Aen
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    AW: Neu in der Arbeit und ausgeschlossen von den anderen

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Du könntest zum Beispiel:

    - wenn du dir einen Kaffee holst, fragen, ob die Kollegin mitkommt oder du ihr einen Kaffee mitbringen sollst
    - wenn du morgens auf dem Weg was vom Bäcker holst, der Kollegin mal ein Brötchen mitbringen
    - wenn du rauchst, die Kollegin fragen, ob sie mitkommt

    Das ist alles ganz unverfänglich, wirkt nicht klettig und ist "normal".

    Oder, wie schon jemand schrieb, einen Einstand geben. Das ist ein guter Gesprächseinstieg: "Sag mal, wie ist das denn hier eigentlich so üblich mit Einstand und so?" und dann wirst du tätig.

    Jepp, so würde ich's auch machen.
    Eine Krise kann jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag. -- A. Tschechow

  3. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Neu in der Arbeit und ausgeschlossen von den anderen

    Erst mal auch von mir herzlichen Glückwunsch zu dem neuen Job und einem weiteren Schritt in die Selbständigkeit und Loslösung von der Familie.

    Und ja, es ist völlig normal, dass man nach zwei Monaten noch nicht integriert ist, das dauert und aufgrund des Altersunterschiedes ist das noch nachvollziehbarer. Mach einen guten Job, arbeite an deinem Selbstbewusst sein und bring dich positiv ein.


    Und, noch ein anderer Tipp, melde dich hier nochmal neu an, mit einem Namen, der deinem neuen Selbstbewusst sein entspricht und nicht mit einem, der dich klein und niedlich wirken lässt und dazu führt, dass es schwer fällt dich ernst zu nehmen.


    Teil des Trainieren eines neuen Selbstbewusstseins kann auch heißen "fake it till you make it" und wenn du deinen Namen immer in der Verniedlichungsform liest macht das etwas anderes mit dir, als wenn du als "Drachenbezwingerin", "Daniela" oder "Bürogöttin" auftritts. Was auch immer zu dem Ich passt, dass du gerne wärst .... aber auf jeden Fall ohne "i", "chen" oder "lein".
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

  4. Avatar von Horus
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    AW: Neu in der Arbeit und ausgeschlossen von den anderen

    Bei mir gehen eher Fragezeichen darüber auf, dass die anderen 3 offenbar Zeit haben, so oft, dass es dich stört, in einem Büro zu stehen und zu labbern. Fehlt es an Arbeit?

    denke ich mir dann oft: Lachen oder reden sie über mich?
    Nein.
    In 99.9999999% aller Fälle nicht. Auch wenn du das jetzt nicht gerne hörst - aber es ist befreiend, das zu wissen - : man selbst ist für die anderen selten dermassen interessant, dass sie über einem reden.

    Beginnst du denn mal ein Gespräch mit deiner Büronachbarin?

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.


  5. Registriert seit
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    AW: Neu in der Arbeit und ausgeschlossen von den anderen

    was hältst du von der Idee am Montag bei der Hitze mal eine Runde Eis(Kaffee) für die Damen springen zu lassen?
    Einfach so.
    Mit den Worten "es ist so irre heiß und allein schmeckts nicht so gut" (oder so)

    überhaupt, "Einstand" ist schon so ein Zauberwort....
    Hattest du schon einen oder wartest du das Ende der Probezeit ab?

    Ich finde 2 Monate im übrigen auch noch sehr kurz für größere Verschwesterungen...
    So nach 6-8 Monaten ist das natürlicher.

    Wenn du total am Rad drehst und immer unglücklicher wirst, versuche zu EINER Kollegin ein näheres Verhältnis aufzubauen.
    Im Idealfall zu Wortführerin...
    Schaust du gerne Tierfilme? Schau dir mal Filme über Herdenstrukturen z. B. bei Pferden oder Hyänen an.
    Das ist jetzt kein Witz! Hyänen sind eine Weiberwirtschaft..
    Wenn du das Herz der Chefin des Rudels hast, färbt das ab auf andere.

    Ansonsten:
    Eiskaffee, Geduld und ja, was in der Schule war, war in der Schule. Jetzt bist eine Erwachsene. Genieß es.

  6. Avatar von Rotbuche
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    AW: Neu in der Arbeit und ausgeschlossen von den anderen

    Hallo Dani,

    so lange die Kolleginnen freundlich zu dir sind und hilfsbereit, wenn du eine Frage hast, würde ich einfach mal davon ausgehen, dass alles in Butter ist. Ich würde auch nicht alles daran setzen, zur Tratschgruppe dazu zu gehören, sondern einfach meine Arbeit machen.

    Gemeinsam in die Mittagspause gehen bzw. im Pausenraum sitzen - ja unbedingt. Wenn die drei dann die ganze Zeit über irgend etwas reden, was dich nicht betrifft, ist es deren schlechtes Benehmen und nicht dein Fehler. Geht es um Dienstliches oder Themen von allgemeinem Interesse, bring dich ein, am besten über Fragen. Und rede niemals schlecht über andere Leute, auch wenn die Kolleginnen es tun.

    Einstand würde ich erst nach der Probezeit geben. Ansonsten wäre ich mit Spendieraktionen vorsichtig. Manche Menschen können damit nicht umgehen, empfinden es als ranschmeißerisch oder glauben, sie müssten sich nun entsprechend revanchieren. Aber natürlich solltest du der Raumkollegin mal deine Kekstüte hinhalten oder ein Stück von deiner Schokolade anbieten.

    Die allermeisten Menschen sind furchtbar empfänglich für Komplimente. Also ruhig mal sagen, dass du die Bluse der Kollegin schick findest oder die neue Frisur. Aber sparsam!

    Also öffne dich ein wenig, aber bleib du selbst. Das wird schon.

    Alles Gute!

    Rotbuche


  7. Registriert seit
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    AW: Neu in der Arbeit und ausgeschlossen von den anderen

    Es wurden schon ganz viele tolle Sachen gesagt.

    Wenn du dich fragst, ob sie über dich reden- frag dich, was sie tun würden, wenn du dort gar nicht wärst- sie würden genauso dastehen

    Auch ich finde 2 Monate noch recht kurz und kann dir nur empfehlen, alles ruhig anzugehen.
    Lerne mit der Zeit die Menschen kennen und wie du mit ihnen gut umgehen kannst, denn das zählt auf Dauer.

    Sich zu den anderen dazu stellen, sehe ich als kein Problem, wenn man sich kennt.
    Dass du dich damit jetzt zurück hälst, sehe ich nicht als schüchtern sondern als ganz normales Verhalten von vorsichtigem Herantasten. Vielleicht kannst du deinem Gefühl mehr vertrauen, als du denkst

    Und wenn deine Kollegin so sehr das Gegenteil von dir ist- dann erkenne das Gute in deren "reden mit anderen"- denn so wirst du weniger belastet. Es gibt den einen oder anderen strang hier im Forum von Frauen, deren Kollegen sooo anders ist und das dann echte Probleme bringen kann.

    Zuletzt sei noch erwähnt, dass du doch nicht nur zu "allen" also der Gruppe an sich einen Kontakt aufbaust sondern auch zu jedem einzelnen.
    Diese Einzelkontakte sind viel wichtiger, weil die dich automatisch in die Gruppe bringen werden.
    Eine Gruppe besteht aus Einzelteilen und diese nacheinander näher kennen zu lernen ist viel einfacher und wird - wie geschrieben- die Gruppe nach sich ziehen.

    Das mit dem Einstand find ich auch eine gute Idee.
    Was "die" erwarten, kann keiner wissen außer sie selbst.
    Unterschätze aber nicht die Wichtigkeit und Vertrautheit in solchen Tratschgesprächen - hier gehört tatsächlich Feingefühl hin, denn wer noch nicht so richtig "dazu gehört"stört diese Vertrautheit empfindlich, was nicht gut ankommt.
    Insofern ist deine Zurückhaltung GUT.

    Komme also deiner Kollegin näher und sie wird dich vermutlich ganz von alleine irgendwann auffordern "hey- komm mit, wir machen ein kurzes Päuschen".

    Und ich finde es auch sehr gut, dass du "in die Welt" gezogen bist - genau das jetzt sind ja DIE Erfahrungen, die du geschenkt bekommst und im elterlichen Betrieb nie erfahren hättest.

  8. Inaktiver User

    AW: Neu in der Arbeit und ausgeschlossen von den anderen

    Zitat Zitat von Lscp Beitrag anzeigen
    Hmm, geht Ihr also tatsächlich, wenn in einem anderen Büro welche zusammenstehen, immer dahin und stellt Euch dazu? Und wann arbeitet Ihr...?
    Nein nicht immer. Ich habe ein Büro für mich und die Kollegen sitzen in einem großen Büro zusammen. Auf dem Weg zur Küche gehe ich dort durch und ja dann bleibe ich schon mal stehen und rede mit oder erzähle vom WE oder Urlaub oder was auch immer anliegt.... nicht lange, aber ein paar Minuten hat man ja doch mal Zeit.


  9. Registriert seit
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    AW: Neu in der Arbeit und ausgeschlossen von den anderen

    Ja, das gehört doch zur "Sozialhygiene" auch dazu. Besonders vertraut ist das nicht (bei mir), aber wie dharma schon sagt, ein bisschen was erzählen, was die Bindungen festigt, muss schon mal sein.

  10. Avatar von Lscp
    Registriert seit
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    AW: Neu in der Arbeit und ausgeschlossen von den anderen

    Ja klar, das mache ich auch. Aber ich sitze nicht die ganze Zeit in meinem Büro, versuche mitzubekommen, über was die anderen denn nun reden und ob sie über mich ablästern. So klang es für mich im EP. Und wenn die Kollegin "immer" ins andere Büro geht...wann arbeitet sie denn?

    Ich bin jetzt auch nicht so der Kontaktheld und bestimmt kein sozialer Wirbelwind. Aber so ein bisschen Small Talk und sich ein bisschen engagieren wie in #21 - das kriege ich auch hin . Dabei rauche ich nicht und trinke auch keinen Kaffee .
    Alles zu seiner Zeit.

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