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  1. Registriert seit
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    AW: Aufhebungsvertrag

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Aber das ist doch das, was die TE will.
    Nein, die TE will mehr Zeit, sich etwas Neues zu suchen und dann selbst zu gehen. Also sollte alles vermieden werden, was den AG zur Kündigung verlockt.

  2. Avatar von Vienna__
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    AW: Aufhebungsvertrag

    Zitat Zitat von NurZuGast Beitrag anzeigen
    Nein, die TE will mehr Zeit, sich etwas Neues zu suchen und dann selbst zu gehen. Also sollte alles vermieden werden, was den AG zur Kündigung verlockt.
    Also ich lese das, abgesehen von der Überschrift, die "Aufhebungsvertrag" lautet:

    Zitat Zitat von moonlady90 Beitrag anzeigen
    Da ich mich schon länger nicht mehr wohlfühle, neige ich gerade auch zum Aufhebungsvertrag.

    Nun die Frage: Was muss ich beim Aufhebungsvertrag beachten?
    Geändert von Vienna__ (15.03.2019 um 00:13 Uhr)


  3. Registriert seit
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    AW: Aufhebungsvertrag

    Zitat Zitat von NurZuGast Beitrag anzeigen
    Nein, die TE will mehr Zeit, sich etwas Neues zu suchen und dann selbst zu gehen. Also sollte alles vermieden werden, was den AG zur Kündigung verlockt.
    Und das kann sie am besten, wenn sie krank geschrieben ist oder wenn man ihr personenbedingt kündigt, z.b. wegen Krankheit. Wobei man auch nicht so einfach wegen Krankheit gekündigt werden kann! Dafür muss man erstens mehr als sechs Wochen im Jahr krank sein (und nicht nur in einem Jahr) , zweitens muss eine ungünstige Prognose vorliegen, also der Arbeitgeber muss gute Gründe haben anzunehmen, dass der AN auch in Zukunft oft fehlen wird.

    Im Grunde wäre Kündigung wegen Krankheit das beste was der te passieren kann, denn dann gibt es keine Sperre.
    Hingegen, wenn die Abmahnungen nicht erfolgreich abgewehrt werden können, schon, denn dann läge eine verhaltensbedingte Kündigung vor.

  4. Avatar von Sneek
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    AW: Aufhebungsvertrag

    Man muss nicht krankfeiern, um sich in Ruhe einen neuen Job zu suchen. Moonlady könnte im Rahmen des Aufhebungsvertrags eine ausreichend lange Freistellung vereinbaren. Meines Erachtens sitzt sie hier am längeren Hebel, weil man sie aus irgendeinem Grund dringend loswerden will und es auf regulärem Weg nicht kann. Da sie selbst sowieso auch weg will, wird sich da sicherlich eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung finden lassen.


  5. Registriert seit
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    AW: Aufhebungsvertrag

    Hallo zusammen,

    danke für die vielen Antworten.
    Ich habe jetzt leider erst gesehen, dass ihr mir geschrieben hat.

    Ihr könnt mich jetzt bewerfen, ich habe mich krankschreiben lassen. Und zwar eine ganze Woche.
    Erstens geht es mir wirklich nicht gut, ich bin psychisch wirklich angeschlagen.
    Zweitens, gibt es mir mehr Zeit mich vorzubereiten.

    Ich habe am Mittwoch jetzt einen Termin beim Anwalt.
    Betriebsrat habe ich auch informiert. Je nachdem was mein Anwalt sagt, werde ich diesen im Gespräch mitnehmen oder ggf. meinen Anwalt.

    Die Ankündigung war nicht erkennbar. Sie hat es als ganz normales JF-Gespräch angesetzt.

    Zum Hintergrund, damit ihr das Ausmaß besser versteht:
    Ich habe erst im September wieder in Teilzeit angefangen. Es war abgemacht, dass ich ab April wieder in Vollzeit arbeiten kann. Das hat sie mir im Gespräch Ende November, das ich Rückkehr auf Vollzeit knicken kann.
    Da ich die Teilzeitvereinbarung unbefristet unterschrieben habe, konnte ich da nichts machen. Da war ich schon einmal das Schaf.
    Gestern kam es zu diesen Gespräch.
    Sie hat auch gesagt, wir können es auf die nette oder harte Tour machen.
    Am Montag will Sie ein Gespräch mit der Personalabteilung. Ich gehe davon aus, dass mir dann ein Aufhebungsvertrag vorlegen will.
    Um mir etwas Zeit zu verschaffen, habe ich mich krankschreiben lassen. Weil es mir nicht gerade sehr gut geht und ich Angst habe, dass sie mich so sehr unter Druck setzen, dass ich etwas unterschreibe was ich nicht will.

    War das taktisch klug? Vielleicht nicht. Aber für mich ist es das Beste.

    Nicht falsch verstehen, ich will auch keinen Krieg mit ihr. Aber für dumm verkaufen lassen will ich mich auch nicht.

    Komisch ist auch, dass sie einen anderen Familienvater auch rausgemobbt hat.
    Ich bin die einzige mit Kindern. (Noch in dieser Abteilung)

    Könnte jetzt Zufall sein, trotzdem hat es für mich einen faden Geschmack.

    Sry, für die Rechtschreibfehler, ich bin gerade etwas in Rage.

    Viele Grüße

    PS: Sie meint, meine Arbeitsleistung sei nicht ausreichend und ich könne nicht selbstständig arbeiten.
    Deshalb gehe ich jetzt zum Anwalt, und schaue was er meint.

    Ich bin übrigens zwei Jahre in diesem Unternehmen. Also nicht wirklich lang.


  6. Registriert seit
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    AW: Aufhebungsvertrag

    einen Anwalt kannst Du nicht zu einem Personalgespräch mitnehmen, einen BR als Zeuge und Protollant schon.
    Umgekehrt einen BR eben als Zeugen schon vor dem AG, IMHO aber erst bei der 2. Sitzung.

    Abmahnungen würde ich erst vor dem AG mit vorher gesammelten Fakten und Gegendarstellung kommentieren, Schriftliches höchstens mit "zur Kenntnis genommen " unterschreiben, lieber gar nicht.

    Du kannst auch Einblick in Deine Personalakte verlangen.

    Ob Du das unbedarfte Hascherl spielst oder mit Deinem AG Wissen angibst ist Deine Sache. Ich würde eher zum Hascherl tendieren. Nichts ist einem AG unangenehmer als ein Einlauf beim AG und eine Abmahnung wegen fehlender Arbeitsqualität ist ne Steilvorlage.

    Je suis Charlie!


  7. Registriert seit
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    AW: Aufhebungsvertrag

    Zitat Zitat von Kyoto Beitrag anzeigen
    einen Anwalt kannst Du nicht zu einem Personalgespräch mitnehmen, einen BR als Zeuge und Protollant schon.
    Sobald sie einen Anwalt beauftragt hat, braucht die TE gar keine Personalgespräche mehr zu führen sondern kann den AG an den Anwalt als alleinigen Ansprechpartner verweisen. Ich habe damals den BR mitgenommen zum vom Personalchef anberaumten Gespräch, dann habe ich dem Personalchef die Visitenkarte meines Anwalts gegeben und das Gespräch beendet.


  8. Registriert seit
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    AW: Aufhebungsvertrag

    Hallo zusammen,

    ich hoffe es ist ok, wenn ich dies Plattform auch als eine Art Tagebuch benutze. Ursprünglich habe ich diesen Thread gestartet, weil es mir wirklich schlecht ging in diesem Moment.
    Mir geht es schon etwas besser, aber trotzdem macht mich die Situation fertig.

    Dabei geht es mir objektiv gesehen sehr gut. Ich bin dank meinen Mann erstmal gut finanziell abgesichert und meine Chancen einen neuen Job zu finden stehen auch relativ gut. Dennoch, mein Gehalt sichert uns halt einen gewissen Lebensstandard, wo man nicht auf jeden Euro schauen muss und den Kindern Sachen kaufen kann, die es vielleicht in meiner Jugend nicht gegeben hat. Und diese Freiheit habe in in den letzten Jahren sehr zu schätzen gelernt.

    Dennoch habe in Angst. Angst vor der Lücke im Lebenslauf. Denn bis ich einen Job finde, kann es noch ein bisschen dauern. Grund dafür ist, dass ich halt nur in einem bestimmten Radius bewerben kann. Wir wohnen zwar in einer wirtschaftlichen starken Gegend, bin aber durch meine Familie örtlich gebunden. Deswegen fallen andere attraktive Standorte wie Hamburg oder Berlin einfach gleich raus.

    Auf der anderen Seite bin ich auch irgendwo erleichtert. Die Masken sind gefallen und ich muss mich nicht mehr abmühen es einer Chefin Recht zu machen, der ich überhaupt nichts recht machen kann. Jetzt im Nachhinein gesehen, hat Sie mir von Anfang an keine Chance gegeben. Ich hätte nur gedacht, sie hat den Anstand zu warten bis ich selbst kündige. Aber anscheinend geht ihr das nicht schnell genug.

    Ich habe gestern noch mit der Betriebsratchefin telefoniert. Die war nicht wirklich amused auch wenn Sie nicht viel dagegen machen kann. Sie hat mir auf jeden Fall den Rücken gestärkt und hat auch gemeint, dass eine Geschäftsführung diesen Stil auch nicht gut heißt. Auch wenn es mir nichts mehr bringt, vielleicht lernt sie daraus etwas.

    Mich persönlich kotzt aber die Heuchelei an, die meine Chefin an den Tag legt. Auf der eine Seite jammern, dass Mitarbeiter nicht emotional an das Unternehmen gebunden sind, dass man solche Werte wie Vertrauen, Kommunikation, etc. hochhalten soll, und dann so arschig mit einzelnen Mitarbeitern umgehen... Aber das muss ich nicht verstehen.

    Morgen habe ich das Gespräch mit meinen Anwalt. Ich hoffe er ist wirklich ein "harter Hund". Den kann ich nämlich gebrauchen.

    Danke für das durchlesen.

    Viele Grüße

    moonlady90

  9. Avatar von sundays
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    AW: Aufhebungsvertrag

    Zitat Zitat von Kyoto Beitrag anzeigen
    einen Anwalt kannst Du nicht zu einem Personalgespräch mitnehmen, einen BR als Zeuge und Protollant schon.
    Umgekehrt einen BR eben als Zeugen schon vor dem AG, IMHO aber erst bei der 2. Sitzung.

    Abmahnungen würde ich erst vor dem AG mit vorher gesammelten Fakten und Gegendarstellung kommentieren, Schriftliches höchstens mit "zur Kenntnis genommen " unterschreiben, lieber gar nicht.

    Du kannst auch Einblick in Deine Personalakte verlangen.

    Ob Du das unbedarfte Hascherl spielst oder mit Deinem AG Wissen angibst ist Deine Sache. Ich würde eher zum Hascherl tendieren. Nichts ist einem AG unangenehmer als ein Einlauf beim AG und eine Abmahnung wegen fehlender Arbeitsqualität ist ne Steilvorlage.
    Das wäre irgendwie verständlicher, wenn nicht dieselbe Abkürzung für zwei verschiedene Inhalte benutzt würde.
    Wenn du wenig Zeit hast, nimm dir am Anfang viel davon (R. Cohn )


  10. Registriert seit
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    AW: Aufhebungsvertrag

    Zitat Zitat von sundays Beitrag anzeigen
    Das wäre irgendwie verständlicher, wenn nicht dieselbe Abkürzung für zwei verschiedene Inhalte benutzt würde.
    ... zumal ArbG =Arbeitsgericht hier angebrachter wäre als AG = Amtsgericht, das sich für Arbeitsgerichtsverfahren garantiert nicht interessiert *klugscheißmodus aus*

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