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  1. Inaktiver User

    AW: Aufhebungsvertrag

    Zitat Zitat von NurZuGast Beitrag anzeigen
    Vielleicht war das gar nicht so als Personalgespräch angesetzt, das ist ja meistens die Taktik solcher Herrschaften. Von der Herde trennen und Angst machen, Druck aufbauen. Das Gute im Umkehrschluß ist jedoch, da es keine Zeugen gibt, kann die TE der Chefin gegenüber so tun als hätte das nie stattgefunden.

    Mir hat mal ein Chef gesagt, sein Nachfolger will mich nicht, ich solle mir doch was anderes suchen. Habe ich ignoriert. Nach mehreren Wochen sprach er mich an, er hätte mir doch gesagt, ich solle kündigen, warum nichts passiert wäre? Ich habe ihn überrascht angeschaut und habe treuherzig gefragt, wann er DAS denn wohl gesagt hätte. Ich war 10 Jahre im Unternehmen und diese Deppen dachten, ich würde einfach kündigen. Ich habe mit gutem Anwalt dann 6 Monate Freistellung + 5 Bruttogehälter (damals war das noch steuerfrei) bekommen und habe 9 Monate die Welt bereist.
    lol ja so kann es auch gehen...

    Manche Unternehmen versuchen es aber immer wieder - unglaublich!

    Also TE - nichts unterschreiben.

    Wieso kündigen sie dir nicht - es sind 4 Wochen.

  2. Inaktiver User

    AW: Aufhebungsvertrag

    Wie lange bist du in dieser Firma?

  3. Avatar von Vienna__
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    AW: Aufhebungsvertrag

    Zitat Zitat von moonlady90 Beitrag anzeigen
    Habe jetzt beschlossen mich nicht unter Druck setzen zu lassen und habe gerade einen Anwaltstermin ausgemacht.
    Sehr gut und absolut richtig. Du wirst sehen, es ist ein tolles Gefühl, wenn da jemand ist, der das jetzt alles für Dich in Deinem Sinne übernimmt. Denn ab dem Zeitpunkt darf der AG nämlich auch nicht mehr mit Dir über diese Angelegenheit kommunizieren. Sondern ausschließlich nur noch mit dem von Dir beauftragten RA.

    Und bis dahin würde ich mich auf keine Gespräche mehr mit Deinem AG einlassen. Ich hoffe, der Termin ist bald.

    Alles Gute Dir!


  4. Registriert seit
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    AW: Aufhebungsvertrag

    Zitat Zitat von Renardrouge Beitrag anzeigen
    Wenn sie dir kündigen könnten, würden sie dich nicht mit einem Aufhebungsvertrag unter Druck setzen.
    Guter Punkt, vor allem, da es nach Alleingang der Chefin aussieht.

    Lass dich krankschreiben wenn es gar nicht geht und strebe eine Reha an.
    Auf keinen Fall, dann liefert sie den Kündigungsgrund. Das Ammenmärchen, dass während Krankheit nicht gekündigt werden kann, ist genau das: ein Ammenmärchen! Genau wegen Krankheit kann gekündigt werden.

  5. Avatar von Vienna__
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    AW: Aufhebungsvertrag

    Zitat Zitat von NurZuGast Beitrag anzeigen
    Das Ammenmärchen, dass während Krankheit nicht gekündigt werden kann, ist genau das: ein Ammenmärchen! Genau wegen Krankheit kann gekündigt werden.
    Natürlich. Kommt aber ganz auf die Umstände und vor allem auf die Dauer der Krankschreibung an. Ich gehe davon aus, dass die TE LFZ 6 Wochen hat?!


  6. Registriert seit
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    AW: Aufhebungsvertrag

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Natürlich. Kommt aber ganz auf die Umstände und vor allem auf die Dauer der Krankschreibung an. Ich gehe davon aus, dass die TE LFZ 6 Wochen hat?!
    Ist egal, wenn es erstmal auf der Kündigung steht und diese zugestellt wird, ist sie raus und müsste sich wieder einklagen. Und endgültig, wenn der Betrug raus kommt. Ich rate dringend von allen Handlungen ab, die - wenn auch noch so weit hergeholt - eine Kündigung irgendwie rechtfertigen könnten. Denn bis jetzt hat die Chefin nichts, sonst hätte die TE schon Abmahnungen erhalten.

  7. Avatar von Vienna__
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    AW: Aufhebungsvertrag

    Zitat Zitat von NurZuGast Beitrag anzeigen
    Ist egal, wenn es erstmal auf der Kündigung steht und diese zugestellt wird, ist sie raus und müsste sich wieder einklagen. Und endgültig, wenn der Betrug raus kommt. Ich rate dringend von allen Handlungen ab, die - wenn auch noch so weit hergeholt - eine Kündigung irgendwie rechtfertigen könnten. Denn bis jetzt hat die Chefin nichts, sonst hätte die TE schon Abmahnungen erhalten.
    Kann man so und so sehen. Nun ja, so schnell sollte man als AG keine Kündigung aussprechen, die ggf. haltlos ist. Und wenn, dann hat die TE 3 Wochen Zeit eine Kündigungsschutzklage einzureichen. Auch Abmahnungen muss man nicht hinnehmen. Selbst hier hat man den Klageweg, dass diese aus der Personalakte wieder zu entfernen sind.

    Es ist gut, dass sie zu einem Fachanwalt geht. Dafür sind die da. Mir hat das seinerzeit sehr geholfen.

  8. Avatar von Vienna__
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    AW: Aufhebungsvertrag

    @NurZuGast:

    Edit: Was denn für ein "Betrug"? Wenn einen so eine Situation derart seelisch belastet, was durchaus der Fall sein kann, dann ist das kein Betrug, wenn man seitens eines Arztes krankgeschrieben wird. Ganz im Gegenteil. Psychische Gründe für Krankschreibungen nehmen heutzutage Platz 2 in der Rangfolge der Gründe der Krankschreibung ein. Sollte allgemein bekannt sein.


  9. Registriert seit
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    AW: Aufhebungsvertrag

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    @NurZuGast:

    Edit: Was denn für ein "Betrug"? Wenn einen so eine Situation derart seelisch belastet, was durchaus der Fall sein kann, dann ist das kein Betrug, wenn man seitens eines Arztes krankgeschrieben wird. Ganz im Gegenteil. Psychische Gründe für Krankschreibungen nehmen heutzutage Platz 2 in der Rangfolge der Gründe der Krankschreibung ein. Sollte allgemein bekannt sein.
    Renardrouge empfahl Krankschreibung + Kur ohne Indikation = Betrug.
    Und selbst, wenn es Platz 1 wäre, wäre es das Allerdümmste, sich in einer solchen Situation ohne wirkliche Gründe krank schreiben zu lassen. Klageweg läuft fast immer auf Vergleich und Verlassen der Firma hinaus.... Sollte bekannt sein.

  10. Avatar von Vienna__
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    AW: Aufhebungsvertrag

    Zitat Zitat von NurZuGast Beitrag anzeigen
    Renardrouge empfahl Krankschreibung + Kur ohne Indikation = Betrug.
    Und selbst, wenn es Platz 1 wäre, wäre es das Allerdümmste, sich in einer solchen Situation ohne wirkliche Gründe krank schreiben zu lassen. Klageweg läuft fast immer auf Vergleich und Verlassen der Firma hinaus.... Sollte bekannt sein.
    Mir ist schon einiges bekannt. Aber das ist doch das, was die TE will. Einen Aufhebungsvertrag. Wenn das Ganze gleich bei Gericht landet, ist das nicht das Schlechteste. Zumal ja - sollte bekannt sein - im Arbeitsgerichtsprozess ja generell erstmal eine Güteverhandlung stattfindet.

    Es ist selbstredend, dass man von einer ordentlichen Krankschreibung durch einen Arzt ausgeht. Eine Krankschreibung und eine Kur - das dauert übrigens auch seine Zeit - erhält man nicht einfach mal so. Zumal wenn dem so wäre, dass unberechtigter Weise eine Krankschreibung ausgestellt wird, nicht die TE betrügen würde, sondern der Arzt. Auch selbstredend.

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