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  1. Avatar von chaos99
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    AW: Neuer Chef - neue Gepflogenheiten

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Das hilft der TE - die in einem anderen Land der EU lebt und arbeitet - eher wenig.
    wir wissen nicht einmal, in welchem Land sie arbeitet....
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

  2. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Neuer Chef - neue Gepflogenheiten

    Wer sie länger kennt schon - aber im Strang wurde bereits klar gesagt, dass sie nicht in Deutschland arbeitet und ihr war von Beginn an klar, dass sie (auch in ihrem Land) Anspruch auf den genehmigten Urlaub hat. Der Link auf die deutsche Rechtslage war also in jeder Hinsicht unnütz.

    Es würde die Diskussion erleichtern, wenn jeder, der etwas beiträgt, vorher mindestens alle Beiträge der TE gelesen hat.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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  3. Avatar von chaos99
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    AW: Neuer Chef - neue Gepflogenheiten

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Wer sie länger kennt schon - aber im Strang wurde bereits klar gesagt, dass sie nicht in Deutschland arbeitet und ihr war von Beginn an klar, dass sie (auch in ihrem Land) Anspruch auf den genehmigten Urlaub hat. Der Link auf die deutsche Rechtslage war also in jeder Hinsicht unnütz.

    Es würde die Diskussion erleichtern, wenn jeder, der etwas beiträgt, vorher mindestens alle Beiträge der TE gelesen hat.
    Es würde die Diskussion erleichtern, nicht mit Sprüchen..."wer sie schon länger kennt"..quasi Crossposting zu betreiben.

    Damit auch noch User als inkompetent hinzustellen, fördert in keinster Weise Kommunikation.

    Zum Arbeitsrecht in den Länder sei nur gesagt, dass es nach wie vor Unterschiede gibt, auch wenn grobe Gerüste EU-weit gültig sind.
    Von daher schon wichtig, wo denn jetzt.
    Ohne Infos keine spezifizierte Antwort.
    Geändert von chaos99 (06.12.2018 um 15:15 Uhr)

  4. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Neuer Chef - neue Gepflogenheiten

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    ...
    Klar...es kommt immer auf den Chef und seine Tension an...
    ...
    Auf seine was?
    Ich würde ja gern ein paar Kilos verlieren.
    Aber ich verliere niemals, ich bin ein Gewinnertyp!

  5. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Neuer Chef - neue Gepflogenheiten

    Alemanita, ich kenne das mit den Beurteilungsbögen, allerdings eher aus dem Bereich der Führungskräfte.
    Es ist auch als 180°/360° Feedback bekannt, ich verlinke dir hier mal das, was bei Wikipedia steht: 360deg-Feedback – Wikipedia
    Der Vorteil des 360 Grad Feedbacks, wenn es gut aufgesetzt ist (!) kann sein, dass man sein Selbstbild mit dem Fremdbild abgleichen kann. Im normalen Mitarbeiterjahresgespräch beurteilen sowohl der Mitarbeiter sich selbst als auch der Vorgesetzte den Mitarbeiter. Da kommt es ja schon zu Diskrepanzen, was der Mitarbeiter sich häufig damit erklärt, dass der Vorgesetzte eben doof/unfähig/ihm nicht wohlgesonnen ist. Der Vorteil des 360°Feedbacks ist die größere Objektivität und in der Regel ist jemand zu einer Veränderung seines Verhaltens eher bereit, wenn er gleiche Rückmeldungen von seiner peer group, den Vorgesetzten und seinen Mitarbeitern bekommt.

    So wie du das hier schilderst, ist das aber nicht gut aufgesetzt, sondern einfach mal so locker-flockig von jemandem verteilt worden, der vielleicht nur ein Buch dazu gelesen hat. Sämtliche Mitarbeiter-Beurteilungsprozesse sollten aber sorgfältig aufgesetzt und begleitet werden, sonst kommt dabei sowas raus wie das von dir geschilderte: die Mitarbeiter empfinden das als blödes und überflüssiges Instrument, füllen es irgendwie aus, man erreicht damit aber keinen Mehrwert.

    Was deinen Urlaub betrifft, kann ich nicht wirklich beurteilen, wie "schlimm" es wäre, dass du nicht da bist. Ich würde sicher das Gespräch suchen, aber auch klar machen, dass die Absprachen nach wie vor Gültigkeit haben, auch wenn jemand bei euch versäumt hat, die Absprachen richtig zu kommunizieren. Wie die Erwartungshaltung deines neuen Chefs ist, weisst du nicht wirklich, oder? Kann man nur durch reden lösen, meiner Meinung nach.

    Gibt es denn sowas wie einen Niederlassungsleiter bei Euch? Bei solchen "Übernahmen" (ich weiß jetzt nicht mehr, was es bei euch genau ist) braucht es eigentlich immer einen Vermittler zwischen den Welten, der alten und der neuen. Das gilt umso mehr, je fremder sich beide Welten sind, kommen unterschiedliche Sprachen und Kulturen dazu, umso mehr. Der Mensch neigt nunmal dazu, seine bisherigen Erfahrungen zu generalisieren und als Maßstab zu nehmen, das gilt auch für die Berufswelt und gerade für Mergers & Acquisitions. Jemand, der beide Welten kennt, sollte mal den Verantwortlichen grob die kulturellen Unterschiede beider Länder skizzieren, damit die nicht umfallen, wenn sie das erste mal hören, dass es bei euch staatlich verordnete Gehaltserhöhungen gibt - nur mal so als Beispiel. Ich meine natürlich die arbeitsrechtlichen und im Job üblichen Dinge - sonst gibts immer wieder Friktionen und daraus entstehende Frustrationen, das kann ich versprechen. Derjenige sollte dann auch den Mitarbeitern erklären, was im Land der neuen Inhaber so üblich ist. Wenn man die Erwartungshaltung "der anderen Seite" kennt, kann man ja damit arbeiten und das berücksichtigen. Gibts so jemand bei euch, sonst würde ich das an deiner Stelle und auch im eigenen Interesse mal anregen.
    Ich würde ja gern ein paar Kilos verlieren.
    Aber ich verliere niemals, ich bin ein Gewinnertyp!

  6. Avatar von chaos99
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    AW: Neuer Chef - neue Gepflogenheiten

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Auf seine was?
    In..tension ;)
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

  7. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Neuer Chef - neue Gepflogenheiten

    Du meinst sicher Intention. Mit t.
    Ich würde ja gern ein paar Kilos verlieren.
    Aber ich verliere niemals, ich bin ein Gewinnertyp!


  8. Registriert seit
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    AW: Neuer Chef - neue Gepflogenheiten

    na toll, ich habe nicht von: nicht in deutschland gelesen.
    da würgt sich hier manch einer einen ab mit guten tipps und als reaktion kommt solch eine antwort.
    toll, prima.
    MEINE MENTALE VERFASSUNG IST BESÄUFNISERREGEND.


  9. Registriert seit
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    AW: Neuer Chef - neue Gepflogenheiten

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Alemanita, ich kenne das mit den Beurteilungsbögen, allerdings eher aus dem Bereich der Führungskräfte.
    Es ist auch als 180°/360° Feedback bekannt, ich verlinke dir hier mal das, was bei Wikipedia steht: 360deg-Feedback – Wikipedia
    Der Vorteil des 360 Grad Feedbacks, wenn es gut aufgesetzt ist (!) kann sein, dass man sein Selbstbild mit dem Fremdbild abgleichen kann. Im normalen Mitarbeiterjahresgespräch beurteilen sowohl der Mitarbeiter sich selbst als auch der Vorgesetzte den Mitarbeiter. Da kommt es ja schon zu Diskrepanzen, was der Mitarbeiter sich häufig damit erklärt, dass der Vorgesetzte eben doof/unfähig/ihm nicht wohlgesonnen ist. Der Vorteil des 360°Feedbacks ist die größere Objektivität und in der Regel ist jemand zu einer Veränderung seines Verhaltens eher bereit, wenn er gleiche Rückmeldungen von seiner peer group, den Vorgesetzten und seinen Mitarbeitern bekommt.
    Gutes Stichwort, danke, das hilft mir sehr weiter. Habe Seiten dazu auf beiden Sprachen gefunden, wenn auch meist Kommerzielle. Scheint also völlig legal zu sein. Aber du hast Recht. Noch nie ist es mir so unprofessionell passiert. Also mehrere Bewertungssysteme ja, habe auch nix gegen Kritiken, aber es war immer sehr offiziell mit vielen Ankündigungen, Fristen und Tipps. Ne, da kam so ne merkwürdige Mail mit privater Mail in der An: Zeile. Mit 0 Format, mit 2 Tagesfrist!

    Was deinen Urlaub betrifft, kann ich nicht wirklich beurteilen, wie "schlimm" es wäre, dass du nicht da bist. Ich würde sicher das Gespräch suchen, aber auch klar machen, dass die Absprachen nach wie vor Gültigkeit haben, auch wenn jemand bei euch versäumt hat, die Absprachen richtig zu kommunizieren. Wie die Erwartungshaltung deines neuen Chefs ist, weisst du nicht wirklich, oder? Kann man nur durch reden lösen, meiner Meinung nach.
    Was meinst du mit der Erwartungshaltung meines Chefs? Er fragte mich einmal, ob ich zwischen den Jahren arbeiten könnte, auch wenn ich Urlaub eingetragen hätte. Ich sagte nein, ich hätte da schon einen Urlaub gebucht. Er meinte dann, sie seien ein 24/7 und jeder im Team hätte ein Recht auf Weihnachts-Urlaub. Ich so: Aha, ok. Wurde aber darauf hingewiesen, dass ich Urlaub nehmen MÜSSE und dass das vor dem Wechsel abgewickelt wurde, ich gerne in Zukunft darauf eingehen würde, aber den Uraub lassen. Dann wurden wir unterbrochen. Vorgestern fragte er mich dann: An welchen Tagen würdest du jetzt arbeiten. Und ich wiederholte, was ich bereits gesagt hatte. Dann kam eine Totenstille. Dann Themenwechsel. Also die Erwartungshaltung erkennt man schon, oder? Ich merke schon den anderen Wind daran, dass der sagt, er sei 24 Stunden erreichbar, wenn was sei. Mein Ex-Chef würde das nie sagen.

    Ich frage mich, wie er es ohne uns gemacht hätte. Das war auch eine Überraschung für ihn, unsere Versetzungen müssen in einer Woche entschieden worden sein (mein Kollege hatte eine Woche vorher für eine andere Stelle und Position unterschrieben).

    Gibt es denn sowas wie einen Niederlassungsleiter bei Euch? Bei solchen "Übernahmen" (ich weiß jetzt nicht mehr, was es bei euch genau ist) braucht es eigentlich immer einen Vermittler zwischen den Welten, der alten und der neuen. Das gilt umso mehr, je fremder sich beide Welten sind, kommen unterschiedliche Sprachen und Kulturen dazu, umso mehr. Der Mensch neigt nunmal dazu, seine bisherigen Erfahrungen zu generalisieren und als Maßstab zu nehmen, das gilt auch für die Berufswelt und gerade für Mergers & Acquisitions. Jemand, der beide Welten kennt, sollte mal den Verantwortlichen grob die kulturellen Unterschiede beider Länder skizzieren, damit die nicht umfallen, wenn sie das erste mal hören, dass es bei euch staatlich verordnete Gehaltserhöhungen gibt - nur mal so als Beispiel. Ich meine natürlich die arbeitsrechtlichen und im Job üblichen Dinge - sonst gibts immer wieder Friktionen und daraus entstehende Frustrationen, das kann ich versprechen. Derjenige sollte dann auch den Mitarbeitern erklären, was im Land der neuen Inhaber so üblich ist. Wenn man die Erwartungshaltung "der anderen Seite" kennt, kann man ja damit arbeiten und das berücksichtigen. Gibts so jemand bei euch, sonst würde ich das an deiner Stelle und auch im eigenen Interesse mal anregen.
    Wir gehörten schon immer zu den Amis, ich habe bereits drei! Eigentümerwechsel mitgemacht. Unser Niederlassungsleiter musste gehen. Hilfe bekamen wir aus Deutschland, aber so richtig Ahnung konnte ich von der Seite nicht erkennen. Ich verstehe, dass so ein Kauf eine komplizierte Sache ist, aber teilweise ging es drunter und drüber zu.

    Ich weiss, dass ich deutsches Recht nicht anwenden kann, darum ging es mir aber auch nicht, eher um mein Gefühl und wie andere da fühlen würden. Kollegen reagierten auf die Kollegenbewertung gelassen, meine private Umgebung war entsetzt, ich denke, es ist wohl nur branchenüblich. Urlaub ist genauso wenig cancelbar bei reiner Arbeitsaufteilung wie in D. aber die Frage ist, wie man damit umgeht, weil es ja trotzdem Konsequenzen haben kann.

    Am Montag haben wir ein Gespräch mit der Personalabteilung, Ex-Chef, Neu-Chef und Kollege, um den Wechsel offiziell zu erklären, 5 Wochen nach spontaner Durchführung. Sicherlich wird meine "Arbeitsverweigerung" zur Sprache kommen. Leider hält mein Ex-Chef nicht zu seinen Mitarbeitern, dafür ist er bekannt. Erfreue mich über Verhaltenstipps.

  10. Avatar von Sandra71
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    AW: Neuer Chef - neue Gepflogenheiten

    Zitat Zitat von Alemanita Beitrag anzeigen
    Ich konsultierte den Betriebsrat und auch so ist das Recht auf meiner Seite, aber würdet ihr hart bleiben? Es wäre fur mich wirklich saublöd im Urlaub zu arbeiten, hatte ja nicht damit gerechnet, auch wenn ich mit Laptop arbeiten könnte, des Friedens Willen überlege ich EINEN Tag anzubieten.
    Dein Urlaub ist genehmigt, du bist gar nicht zu Hause...nein, ich würde das nicht anbieten.

    Ich sehe schwere Zeiten auf mich zukommen.
    Jetzt übertreibst du aber ein bisschen.

    Du hattest bisher anscheinend den Luxus, dich mit niemandem absprechen zu müssen...aber du kannst nicht ernsthaft davon ausgangen sein, dass das normal (im Sinne von üblich) ist.

    Ich meinte auch, dass ich in Zukunft eine Regelung für Feiertage haben müsste, das hatte ich den ersten Jahren als die Firma noch einer anderen gehörte, habe aber zwischenzeitlich wieder einen Montag-Freitag Vertrag unterschrieben.
    Was meinst du mit Regelung für Feiertage?

    Hast du keine festen Tage, an denen du arbeitest?

    Das Zweite, was mir auch zum ersten Mal passiert ist:
    Es kam ein Fragebogen zu der Bewertung meines Kollgen. Dieser wusste nichts davon. Dort wird nach seinen Schwächen, Stärken und Vorschlägen zu seiner Performanceverbesserung gefragt. Das hatte ich in all den Jahren auch noch nicht. Freiwillig und offen ja, aber mal wieder ohne Vorankündigung und ohne offiziellen Prozess? Ich habe auch da den Betriebsrat konsultiert, darüber habe ich nichts im Internet gefunden und noch keine Antwort erhalten.

    Laut eines anderen Kollegen sei das "normal", in seiner alten Firma hätte man das auch gemacht.
    Ich fühle mich damit in einen Loyalitätskonflikt. Wie würdet ihr reagieren? Wenn ich darauf antworten MUSS; wúrde ich nur Positives formulieren denke ich.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass du deinen Kollegen bewerten musst - und würde das auch nicht tun.

    Einen Fragenbogen der Firma über meine Familienmitglieder bis 2. Grades habe ich ignoriert, kam bisher auch nichts.
    Was wollte dein AG denn über deine Familienmitglieder wissen?

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