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  1. Avatar von Tirili
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    AW: Einstellungsuntersuchungen dieser Art legitim?

    Im Übrigen würde ich mir von der Chefin mal zeigen lassen, wo das mit den verpflichtenden Untersuchungen geregelt sein soll. Das, was da verlangt wird, geht weit über die zulässige Handhabung von Einstellungsuntersuchungen hinaus.


  2. Registriert seit
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    AW: Einstellungsuntersuchungen dieser Art legitim?

    Tirili, das sehe ich auch so,
    danke Euch, fühle mich etwas bestätigt, und werde den Anforderungen natürlich nicht nachkomen.
    LG


  3. Registriert seit
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    AW: Einstellungsuntersuchungen dieser Art legitim?

    Ich würde die Fragen schön ausfüllen (natürlich das was sie hören wollen) und die Einwilligung zur Aufhebung der Schweigepflicht "vergessen". Und würde sehen was passiert. Lügen darf man bei Fragen, die nicht gestellt werden dürfen.

  4. Avatar von Sandra71
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    AW: Einstellungsuntersuchungen dieser Art legitim?

    Hat das Unternehmen einen Betriebsrat? An den würde ich mich wenden...

  5. Inaktiver User

    AW: Einstellungsuntersuchungen dieser Art legitim?

    Ich kenne das in dem Umfang nur von Polizei. Da wird dann auch noch der Zahnstatus überprüft und "Baustellen" müssen vor Beginn repariert werden. Ich vermute es hat was mit Versicherung zu tun, falls Du durch Deinen Job eine Krankheit bekommst. Damit hat man einen Nachweis, dass Du diese evtl. schon vorher hattest.


  6. Registriert seit
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    AW: Einstellungsuntersuchungen dieser Art legitim?

    Ich kenne das so und hab es einfach mit dem Arzt damals besprochen. Stellte sich raus mit “Ergebnis wird dem AG mitgeteilt“ meinten sie das schlichte Ergebnis arbeitsfähig ja/nein, keine inhaltlichen Angaben zu den Gründen. Fand ich ok, denn darum gehts ja in der Untersuchung.

    Bzgl. Fragebogen würde ich jetzt einfach mal davon ausgehen, dass es sich um irgendeinen Standard von denen handelt, der einfach grundsätzlich verschickt wird und nicht speziell hinterfragt wird. Steht halt alles drauf, was man drauf schreiben könnte. Mehr nicht. Füll aus, was du magst und besprich den rest mit dem doc und lass dich nicht irritieren durch so sätze wie “muss ausgefüllt sein“.

    Bzgl. HIV test kenn ich das z.b.so, dass ich den immer mitmache, damit klar ist, dass ich zu Beginn der Arbeit negativ war. Sollte ich mich mal bei der Arbeit anstecken hätte ich dann bessere karten zu belegen, dass es ein arbeitsunfall war. Keine Ahnung, ob das rechtlicher Blödsinn ist, aber in jedem fall hab ich so regelmäßig kostenfreie tests gemacht bekommen und mich weiter nicht drum gescherrt. Ich geh weiterhin davon aus, dass mein AG meine daten nicht bekommen darf/will/bekommt und schon gar nicht gegen mich verwenden darf.

  7. Avatar von Tirili
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    AW: Einstellungsuntersuchungen dieser Art legitim?

    Ich frage mich, wie ein Fragebogen des Gesundheitsamtes Standard sein soll, auf dem unzulässige Fragen stehen?

    Wenn es sich um einen privatwirtschaftlichen Arbeitgeber handelt, unterstelle ich bei dieser "Methode" mit der Einstellungsuntersuchung schlicht Risikominimierung. Nicht, dass die Tante in nem halben Jahr krank wird, die Mutter hatte ja auch Krebs. Oder sie kriegt nen Burnout, sie ist ja 2012 mal in therapeutischer Behandlung gewesen.

    Ich finde das unfassbar dreist.


  8. Registriert seit
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    AW: Einstellungsuntersuchungen dieser Art legitim?

    Zitat Zitat von Tirili Beitrag anzeigen

    Ich finde das unfassbar dreist.
    Ich finde das so dreist, dass ich dort nicht arbeiten wollte und auch nicht würde.

  9. Avatar von Tirili
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    AW: Einstellungsuntersuchungen dieser Art legitim?

    Und dass das Ganze erst nach der Einstellung so ganz beiläufig als verpflichtend erklärt wird.

  10. Avatar von FrauE
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    AW: Einstellungsuntersuchungen dieser Art legitim?

    Zitat Zitat von boo-klover Beitrag anzeigen


    Über Eure Meinungen wäre ich sehr dankbar, und darüber, wie Ihr damit umgehen würdet.
    LG
    Ich kann berichten, dass ich für meine jetzige Ausbildung eine solche Einstellungsuntersuchung machen musste. Der AG hat lediglich gesagt bekommen, dass ich die Arbeit ausführen kann. Untersuchungsergebnisse wurden nicht weiter gegeben, ich selbst bekam aber am gleichen Tag noch einen Anruf der Ärztin, die mich auf eine Diabetes aufmerksam machte, von der ich bis Dato nix wusste.
    Mein Impfstatus wurde abgefragt, mehrere Titer gemessen, da ich gegen nix geimpft bin, außer Tetanus und ich finde das an sich auch nicht ungewöhnlich. Auch das Rauchen oder Alkohol wurde abgefragt. Nach einer Schwangerschaft wurde ich auch gefragt, das wäre bei dem Job auch relevant gewesen. Ebenso eine psychische Erkrankung. Von daher finde ich so Fragen in bestimmten Berufsbereichen schon legitim. Ein erweitertes Führungszeugnis musste ich auch vorlegen.

    Ich musste allerdings keine Entbindung der Schweigepflicht unterschreiben, das würde mich auch stutzig machen.
    Ich wundere mich aber auch, dass es anscheinend in der Vergangenheit beim gleichen Beruf kein Thema war. Finde ich komisch.
    Halts Maul - ich bin voll nett !

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