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  1. Registriert seit
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    Angst vor neuem Job

    Ich hoffe ich bin mit meinem Anliegen in der richtigen Sparte gelandet.
    Habe vor Kurzem die Zusage für eine unbefristete Stelle erhalten in genau dem Bereich in dem ich immer arbeiten wollte. War seit 2010 nur noch in Zeitarbeitsstellen und Projekttätigkeiten beschäftigt und habe mir lange eine Feststellung gewünscht. Dazu ermöglicht mir die Stelle auch noch nach vielen Jahren in mein Heimatbundesland zurückzuziehen.
    Nun bekomme ich aber plötzlich Panik, dass ich den neuen Job nicht packe. Hintergrund ist denke ich immer noch eine sehr schlechte Erfahrung aus dem Jahr 2009. Ich bin damals nach 5 Jahren im Öffentlichen Dienst zurück in die Privatwirtschaft und die Stelle war wirklich ein Griff in die Sanitärkeramik. Habe die Firma nach der Probezeit verlassen und bin dann nach einigen Monaten Arbeitslosigkeit in der Zeitarbeit gelandet. Habe das einige Jahre genutzt um in verschiedenen Firmen Erfahrungen in meinem ursprünglichen Bereich als Assistentin zu sammeln, war in verschiedenen Städten und habe auch noch ein Jahr im Ausland verbracht. Habe dann 2014 nebenbei im Abendstudium noch einmal komplett den Quereinstieg in einen ganz anderen Bereich gewagt. Prüfungen alle erfolgreich abgelegt, bin mit dem neuen Bereich auch sehr zufrieden. Nachdem meine letzte Projekttätigkeit Ende 2017 zu Ende war habe ich mich gezielt zurück in die Heimat beworben, da meine komplette Familie dort lebt und ich wieder in der Nähe sein möchte.
    Nun habe ich genau das was ich haben wollte und bekomme plötzlich Angst. Ist das normal, wenn man so kurz vor dem Ziel ist?

  2. Avatar von chincat
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    AW: Angst vor neuem Job

    Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Weiterbildung und zum neuen Job.

    Zu deiner Frage: Ja, das ist normal. Ein bißchen Lampenfieber gehört einfach dazu. Schiss vor der eigenen Courage könnte man das auch nennen.

    Ich hatte vor ganz vielen Jahren mal einen schlauen Chef, der mir gesagt hat : Frau Chincat, haben Sie mal nie Angst vor einem neuen Job. Bis dass die merken, dass Sie keine Ahnung haben, sind Sie eingearbeitet.

    Und im Prinzip ist es auch so, nicht ganz so flockig, ist schon klar, das nötige Rüstzeug bzw. Fachkompetenz ist durchaus hilfreich. Und das hast Du ja. Also, kneifen gildet nicht. Und viel Glück und Erfolg.


  3. Registriert seit
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    AW: Angst vor neuem Job

    Das ist echt gut😁 Bis die merken, dass Sie keine Ahnung haben sind Sie eingearbeitet


  4. Registriert seit
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    AW: Angst vor neuem Job

    Was du alles geschafft hast Chapeau

    Hast jede Menge vorzuweisen!

    Könnte es sein dass es dir unglaublich vorkommt, nach dieser Durststrecke, einen tollen Job zu haben?
    Zwick dich und stell fest dass es wahr ist

    Und nun vorwärts, zeig allen was du kannst!

    Der Spruch ist toll gefällt mir.

  5. Avatar von Gedankentiefe
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    AW: Angst vor neuem Job

    Meine Erfahrung hat mich gelehrt: Es wird überall nur mit Wasser gekocht.

    Und - "Klappern gehört zum Handwerk"... das heißt am Anfang wird oft viel Aufhebens gemacht, um sich Respekt zu verschaffen... im Nachhinein erwies sich so mancher "Brocken" vom Anfang als Steinchen.

    Daher: Erst mal ruhig Blut!


  6. Registriert seit
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    AW: Angst vor neuem Job

    Ich glaube auch, dass ich langsam schon denke, "es ist zu schön um wahr zu sein, irgendwo muss doch der Haken sein".
    Ich habe - bis auf den besagten Griff in den Sanitärbereich - auch immer gute/sehr gute Bewertungen bei allen Einsätzen gehabt. Man hat halt immer den Eindruck die Firmen wollen immer jemand der sich hinsetzt und arbeitet als ob er 20 Jahre im Unternehmen wäre.


  7. Registriert seit
    27.05.2018
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    AW: Angst vor neuem Job

    Zitat Zitat von K8477 Beitrag anzeigen
    Ich glaube auch, dass ich langsam schon denke, "es ist zu schön um wahr zu sein, irgendwo muss doch der Haken sein".
    Ich habe - bis auf den besagten Griff in den Sanitärbereich - auch immer gute/sehr gute Bewertungen bei allen Einsätzen gehabt. Man hat halt immer den Eindruck die Firmen wollen immer jemand der sich hinsetzt und arbeitet als ob er 20 Jahre im Unternehmen wäre.


    Der Haken ist an der Garderobe und dort hängst du deine Jacke bis zum Feierabend.

    Achwas, diese Einstellung hat sich auch geändert da so viele nur noch Zeitverträge haben, Praktikanten wechseln alle Nase lang, usw.. fliegender Wechsel halt das übt die Firmen ungemein

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