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  1. Registriert seit
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    Schlechtes Gefühl beim neuen Job

    Hallo ihr Lieben :)
    vor kurzer Zeit (zwei Monaten) fing ich einen neuen Bürojob an. Ich habe letztes Jahr im Juni meine Ausbildung als Fremdsprachenkorrespondentin abgeschlossen und habe lange Zeit keinen Job im Büro gefunden. Natürlich habe ich direkt nach meiner Ausbildung in Vollzeit was anderes gemacht, um über die Runden zu kommen (Automobilbranche.. stand an der Maschine und habe Bremsen montiert, hat sogar verdammt viel Spaß gemacht :) )
    Naja, leider war ich durch Leiharbeit dort und da alle Leiharbeiter bis Ende des Jahres weg sein sollten, war ich in der zweiten Kündigungsrunde dabei. Einen Monat war ich dann arbeitslos, bis mein Vater meinte i h könnte mich bei ihm in der Firma bewerben, da dort auch oft Sprachen gebraucht werden. Gemacht und getan, beim Vorstellungsgespräch meinte der Chef es handelt sich um eine Stelle als Assistentin des Geschäftsführers. Ich war begeistert, auch von den Konditionen war alles super. So begann ich dann die Stelle, anfangs war klar, dass ich mir erstmal einen Einblick in die Struktur verschaffen musste, viele Tage habe ich einer Kollegin über die Schulter geschaut, die viele Assistenz Aufgaben gemacht hat und an mich abgeben sollte. Dann ging es los mit den ersten Problemchen, ich wurde zum Chef ins Büro gerufen, dort saß der Zweitchef. Ich wurde gefragt in welcher Position ich mich in Zukunft in der Firma sehe. Ich war verwirrt und gab die Antwort als Assistentin, so wie es besprochen war. Der Chef, der beim Vorstellungsgespräch dabei war, meinte er sieht mich nicht in der Assistenzstelle und fragte mich ob ich mir vorstellen kann warum. Ich war total verwirrt und antwortete vielleicht wegen meiner Berufserfahrung. Es kam die Antwort: Ja auch und auch weil mein Vater in der Firma arbeitet, sie wüssten eben nicht ob sie mich da generell im Betrieb sehen, weil sie nicht wollen, dass Informationen an meinen Vater vom Büro in die Produktion raus gehen. Beide Chefs haben auch vor mir miteinander diskutiert, der der mich interviewt hatte beim Gespräch, sieht mich in der Assistenzstelle, der andere nicht. Sie fragten mich, ob es für mich in Ordnung wäre im Vertrieb zu arbeiten. Ich musste erstmal schlucken, weil ich für mich den Vertrieb nicht vorstellen konnte. Jedoch habe ich zugesagt aus zwei Gründen: Viellleicht ist es ja super und es gefällt mir und ich kann froh sein, dass ich Arbeit habe und bin glücklich im Moment egal mit was.. habe ich gedacht.

    Dann kamen nach und nach weitete Probleme auf. Jeder hatte eine Mail Adresse (logischerweise) um damit zu arbeiten, nur ich nicht. Der Kollegin, der ich über die Schulter schaute, war nur noch super genervt, weil sie anscheiend keine richtige Lust hatte auf die Einarbeitung, und ohne Mail konnte ich nicht richtig arbeiten. Habe ein paar Mails von meinem privaten Account geschickt, was ich nicht so toll fand.

    Wenn ich fragte was ich denn machen kann an Aufgaben, kam oft, ja mach Ablage und Tüte Rechnungen ein, kein Problem, ich mache gerne vieles, aber leider habe ich mir alles anders vorgestellt, nicht nur täglich Dokumente nach Nummern sortieren.

    Ich suchte letzte Woche das Gespräch beim Chef, ich war verzweifelt, ohne Mail Adresse konnte ich nicht richtig arbeiten und keiner will mich richtig einarbeiten und ich komme mir ziemlich beschissen vor, als wäre ich Fehl am Platz, obwohl ich versuche Eigeninitiative zu zeigen und oft am Tag Frage was ich machen kann und wie was geht, kommt nichts zurück.

    Leider fällt mir immer mehr auf, dass ich mich überhaupt nicht im Vertrieb sehe, ich bin eher der Typ der gerne organisiert (hatte am Anfang eine große Aufgabe, ein Event zu organisieren, dass bei uns statt fand), hat super Spaß gemacht.

    Den Arbeitsvertrag hatte ich auch erst nach einem Monat unterschrieben. Die Konditionen sind gut: 2500 brutto + 13. Gehalt einmal im Sommer für Urlaub und im Winter eben aufgeteilt.

    Ich bin etwas verzweifelt, ich stehe jeden Morgen mit Bauchweh auf, es scheint nicht das Richtige zu sein, ich gehe zur Arbeit und hoffe die Stunden vergehen schnell, ich habe leider keinen Spaß im Moment und fühle mich oft unnützlich weil mir kaum Aufgaben gegeben werden oder eben nur dasselbe.

    Bin ich zu voreilig und sollte dem Ganzen eine Chance geben oder wie seht ihr das? Ich finde es traurig, dass Dinge, die im Gepspräch besprochen wurden nicht eingehalten wurden. Ach und mir wurde gesagt ich bekomme einen unbefristeten Vertrag, plötzlich liegt ein befristeter vor mir bis Ende des Jahres?!

    Eigentlich will ich nicht allzu kritisch sein, weil ich Einsteigerin bin aber vielleicht sollte ich mir doch etwas anderes suchen.. was im Moment für mich passt, ist das Geld, ist aber auch das Einzige und für das Geld quäle ich mich nicht jeden Morgen raus, der Spaß muss ja auch dabei sein.

  2. Avatar von Tirili
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    952

    AW: Schlechtes Gefühl beim neuen Job

    Wenn ich das so lese, kommt mir der Gedanke, sie wollten dich nicht ablehnen wegen deines Vaters, versuchen aber jetzt (besonders der Zweitchef), dich wieder loszuwerden. Vielleicht war der nicht eingebunden in die Entscheidung, dich einzustellen?

    Und sie unterstellen dir Indiskretion und speisen dich mit Hiwi-Arbeiten ab.
    Such dir was Anderes.


  3. Registriert seit
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    2

    AW: Schlechtes Gefühl beim neuen Job

    Dieses Gefühl habe ich auch. Der andere Chef war anscheinend gar nicht eingebunden.

    Ich denke ich werde mich jetzt auch die Tage dran setzen und nach anderen Stellen, im Assistenzbereich suchen.

  4. Avatar von ereS
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    10.797

    AW: Schlechtes Gefühl beim neuen Job

    bleibe dort und halte durch, bis du was anderes gefunden hast
    verschwende deine energie auf bewerbungen schreiben, aber nicht mehr auf diesen job ! und wenn du eben dort die zeit absitzt, dann ist das eben so

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