+ Antworten
Ergebnis 1 bis 6 von 6

  1. Registriert seit
    03.01.2018
    Beiträge
    10

    Zeitmanagement zwischen den Fronten

    Liebe Community,

    ich habe auf der Arbeit ein Umfeld, in dem ich zwischen den Fronten stehe und immer wieder zerrieben wurde. Ein Teil konnte ich jetzt schon lösen - aber jetzt taucht ein neues Drama auf. und dazu bräuchte ich Rat und Feedback.

    Meine Arbeit ist zwischen der technischen Abteilung, die mir Protokolle, Messplots, etc liefert und der Abteilung für Abrechnung.

    Auf der einen Seite gibt es die Techniker - die irgendwas schon immer so gemacht haben, rum zetern wenn ich die Dokumente nachbessern lasse - damit der Kunde dann die Rechnungen nicht zurückweist.

    In der Vergangenheit habe ich oft neue Checklisten erstellt, Informationsmail gesendet - damit die Jungs gleich vor Ort die korrekten Unterlagen und Messungen machen. Half nichts - am Ende war ich die Böse - die nicht einfach brav alles irgendwie zusammengeschustert hat.

    Durch die Digitalisierung sind die ganzen Dokumentationen aber wesentlich genauer geworden - und halbe Sachen werden halt zurückgewiesen.

    Auf der anderen Seite - kriege ich von eben dieser Abteilung eins über gebraten - wenn die Abrechnungen nicht stimmen - und dort sitzt eine Abteilung zumeist aus langjährigen Mitarbeitern - die nun erst recht alles immer sooo gemacht haben.

    Wir verlieren Geld - aber als ich die ersten Abrechnungen moniert hatte - da hatte ich wohl in ein Wespennest gestochen und wurde von dieser Seite nun anders angefeindet. Dazu wurde mir gleich mit unterstellt - da mir eine Zusatzausbildung - fehlte, ich wüsste nicht wovon ich rede.

    In dem Zuge habe ich dann eine Weiterbildung begonnen, um die Zusatzausbildung zu haben und mich mit dieser Abteilung auf Augenhöhe auseinandersetzen zu können.

    Das war das Set als wir eine neue Chefin bekommen haben. Diese hatte gute Prinzipien - und ich habe ihr in den ersten Monaten gerade auf der fachlichen Ebene komplett ausgeholfen. Sie hat meine Zusammenstellungen ausgewertet - und konnte u.a. dadurch - weil sie das wirklich gut verwendet hat schnell einige üble Zustände beseitigen. Da wir zusammen durch diese Phase mit extremen Mehrarbeiten etc durchgegangen sind - verbindet uns einiges.

    Mittlerweile - weiß ich, dass ich in der Firma nicht ewig bleiben kann - die Technik ist zu veraltet, neue Technik wird nicht angeschafft -ehe ich mich mit 55 neu bewerben muss ohne die modernen Programme zu kennen, werde ich nach der Weiterbildung wechseln.

    Mit der Technik Abteilung habe ich insofern meinen Frieden gemacht - dass ich eher Dienst nach Vorschrift tue - und ohne Verbesserungsvorschläge fehlerhafte Dateien einfach zurückweise - und für die Jungs ist das wohl gut so - die Arbeit wird zwar doppelt gemacht - aber ist halt so. Seit dem habe ich an der Front wenig Stress.

    die andere Seite - wurde weitgehend in der irrsinnig gewachsenen Struktur zerlegt, mit der Weiterbildung kann mir da keiner mehr blöd kommen - also eigentlich auch alles parat.

    Mein neues Problem ist die neue Chefin - die auf jedes zurückziehen meinerseits und meine Versuche, mein Arbeitsgebiet wieder mehr abzugrenzen, damit ich meine Arbeit planen , strukturieren und ordentlich durchführen kann mit einer Mischung aus - Vertrauen, Fragen, meine Meinung wissen wollen, dann einer Art - wir müssen das schaffen - und wenn ich dann noch deutlich sage, dass einiges nicht zu schaffen ist - mit ziemlichen Aggressivität begegnet.

    Dieser Wechsel aus absolutem Lob zu wirklich aggressiven Anschuldigungen, im Laufe eines Tages, macht mir zu schaffen und ich schaffe es nicht wirklich - den Knackpunkt bei mir zu fühlen, bei dem ich mich dann doch wieder verantwortlich fühle, Überstunden mache, mich aufreibe - damit ein Projekt ordentlich beendet wird.

    Da nächste was mir dann leider passiert - ist leider, dass ich nach vielen Hinweise irgendwann wirklich wütend werde - gerade wenn ich immer wieder Notarbeiten machen soll (Sailing du bist doch die einzige, die das kann) - obwohl ich oft im Vorfeld darauf hingewiesen habe, dass ich die Informationen dazu in vernünftiger Form brauche.

    Warum klappt das Abgrenzen bei den Jungs (war ein guter Tip von meinem Mann) - und warum geht es auf der anderen Seite derart nach hinten los?

    Ich habe wirklich viel gelernt, wir konnten einiges bewegen, was jetzt wesentlich bessere Resultate zeigt - aber ich möchte mich nicht in den nächsten 2 Jahren kaputt arbeiten (Ich rede hier von durchaus nicht nur einmal ca 60 Wochenstunden - um die Kuh vom Eis zu holen.)

    Sorry für den langen Text - meine Grundfrage - wie grenze ich mich bei der Chefin ab - obwohl ich ihr durchaus viel verdanke. Kennt jemand diese Mechanismen?
    Viele Grüße

    Sailing

    -------------------------------------

    Nothing is impossible - just highly unlikely.


  2. Registriert seit
    15.06.2007
    Beiträge
    5.526

    AW: Zeitmanagement zwischen den Fronten

    Hallo Sailing,

    du bist ja offenbar auf dem besten Weg- Fortbildung und dann bloß weg dort-- das ist gut!
    Es gibt ungute STellungen und genau so eine hast du gerade inne- die Verbindungsstelle zwischen zwei unterschiedlichen Bereichen ist häufig aufreibend und undankbar. Du bist nicht die Erste und wirst nicht die Letzte sein, die durch diese Schule geht und dann auch wieder geht. Hast viel gelernt- über Arbeit, Menschen und über dich perfekt!

    Was deine Chefin angeht, so ist sie viel zu emotional und so passen auch die Aggressionen, die zeigen, dass sie viel "zu nah" an allem dran ist.
    Es ist und bleibt ein Job und mehr als du machst, geht eben nicht.
    Das es Grenzen gibt, muss halt verstanden werden und erst dann kann Ruhe einkehren.

    Deine Chefin kann diese Grenzen offenbar nicht ertragen und wird wütend wie ein kleines Kind (?)- du kannst deren Lernaufgabe nicht übernehmen, zu verstehen, dass es Grenzen GIBT.

    Du fühlst dich aufgrund der Vergangenheit mit der Chefin verbunden- was ich gut verstehen kann- aber nur weil es einmal ein gemeinsames Ziel gab, ist man nun nicht in einer Familie
    ich würde es in einer ruhigen Minute ansprechen, gerade wegen dem Verhältnis zueinander. "ich weiß gar nicht, wie ich damit umgehen soll, denn wir haben soviel gemeinsam durchstanden und wir wollen immer noch dasselbe "einen guten Job machen"- nur trennst du uns mit deiner Aggression. Wie soll ich damit umgehen? kannst du mir das sagen?".

    Die Emotionalität zwischen euch führt möglicherweise zu der Aggression (sie traut es sich, bei dir so auszuleben, weil sie dich mag/kennt) und im Gegenzug kannst du sie genau da packen.

    Sollte so ein Gespräch nicht möglich sein- das kannst nur du entscheiden- würde ich meine Grenzen genau definieren.
    1. es ist nur ein Job und dessen Grenzen habe ich erkannt.
    2. ich muss mir nicht alles bieten lassen, nur weil ein anderer die Grenzen nicht anerkennen will.
    3. alles nur eine Frage der Zeit, ich werde hier eh weggehen.......mal ausprobieren, welches Verhalten ich noch anbringen kann- testen mit zwinerndem Auge.......nicht alles so ernst nehmen.


  3. Registriert seit
    03.01.2018
    Beiträge
    10

    smirk AW: Zeitmanagement zwischen den Fronten

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Hallo Sailing,

    du bist ja offenbar auf dem besten Weg- Fortbildung und dann bloß weg dort-- das ist gut!
    Es gibt ungute STellungen und genau so eine hast du gerade inne- die Verbindungsstelle zwischen zwei unterschiedlichen Bereichen ist häufig aufreibend und undankbar. ................

    Was deine Chefin angeht, so ist sie viel zu emotional und so passen auch die Aggressionen, die zeigen, dass sie viel "zu nah" an allem dran ist.
    Hallo Kenzia,

    danke für deine liebe Antwort.

    Ja mit diesem zu nah dran, denke ich hast du Recht und einige Ansätze das zu einem passenden Zeitpunkt zu besprechen, waren zwar da. Aber eine Änderung ist nur zeitweilig da. Bei der nächsten Stresswelle geht es wieder los.

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Es ist und bleibt ein Job und mehr als du machst, geht eben nicht.
    Das es Grenzen gibt, muss halt verstanden werden und erst dann kann Ruhe einkehren.

    Deine Chefin kann diese Grenzen offenbar nicht ertragen und wird wütend wie ein kleines Kind (?)- du kannst deren Lernaufgabe nicht übernehmen, zu verstehen, dass es Grenzen GIBT.

    Es ist eine Reihe von Reaktionen, die dann kommen. Verständnis, Recht geben, gemeinsame Ziele wachrufen, Verständnis einfordern, Probleme auf der anderen Front beschreiben, eingeschnappt sein, Kälte, Beschuldigungen - dass ich sie für unfähig halte, dass ich sie mit meinen Äußerungen generell in Frage stelle.

    Wenn ich - für mich am klarsten agiere/ reagiere - meist nach einem WE, kommt die Frage warum ich so abweisend bin, warum ich so aggressiv bin. Oder der Satz, dass ich ja verständlicherweise auf der Palme bin. Was ich in solchen Situationen nicht bin.

    Dann versuche ich ihr zu erklären, dass ich hier auf mich achten muss - und dann kommt wieder vollstes Verständnis und Zuneigung - und dann geht es beim nächsten Punkt wieder los.

    Irgendwann schalte ich dann um, in der Situation fühlt es sich an, als würde man das Steuer übernehmen und aktiv sich einbringen - in der Nachbetrachtung, ist es eher das Gefühl, dass ich mich und meinen Fokus verschoben habe.

    Wenn wir fachlich diskutieren, geht es auch zur Sache. Ich bin ehrlich gesagt - auch kein Lämmchen und gehe auch hoch. Aber diese kalte Aggressivität ist schwierig zu beschreiben.

    Wenn ich hinterher das Revue passieren lasse, verstehe ich nicht, warum es mich wieder aus der Reserve gelockt hat. Die Reaktionen sind immer noch merkwürdig - aber wenn ich nicht in der Situation bin, kann ich einwandfrei feststellen, das war nicht mein Problem.

    und auch oft nicht das meiner Chefin.

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen

    Die Emotionalität zwischen euch führt möglicherweise zu der Aggression (sie traut es sich, bei dir so auszuleben, weil sie dich mag/kennt) und im Gegenzug kannst du sie genau da packen.
    Das passt wirklich gut auf die Situation - und ist "leider" auch auf meiner Seite ein Faktor, dass ich die Zügel schießen lasse. Meine einzige Variante im Moment ist, dass ich meine Projekte hier auf "egal" stelle und dadurch eigentlich meinem Anspruch an meine Arbeit nicht mehr gerecht werde.

    Ich merke gerade, so richtig komme ich auch an dieser Seite doch noch nicht von meinem Anspruch weg, hier die Abrechnungen zu optimieren.

    Im Gegenzug kommt sie dann mit den ganzen Problemen, die nicht meine Verantwortung sind.


    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Sollte so ein Gespräch nicht möglich sein- das kannst nur du entscheiden- würde ich meine Grenzen genau definieren.
    1. es ist nur ein Job und dessen Grenzen habe ich erkannt.
    2. ich muss mir nicht alles bieten lassen, nur weil ein anderer die Grenzen nicht anerkennen will.
    3. alles nur eine Frage der Zeit, ich werde hier eh weggehen.......mal ausprobieren, welches Verhalten ich noch anbringen kann- testen mit zwinerndem Auge.......nicht alles so ernst nehmen.
    Führe mich nicht in Versuchung bin verhaltenskreativ genug.

    - aber ja eine gute Testwiese, wenn ich da endlich merke, wann ich mich wieder aus mir raus bewege und was mich immer switchen und damit auch aufbrausen lässt.
    Viele Grüße

    Sailing

    -------------------------------------

    Nothing is impossible - just highly unlikely.


  4. Registriert seit
    15.06.2007
    Beiträge
    5.526

    AW: Zeitmanagement zwischen den Fronten

    Wenn ich das so lese, dann scheint ihr beide gute "Trigger-Partner" zu sein

    Du schreibst von einer gewissen Unberechenbarkeit in ihrem Verhalten und ich glaube, das liegt nur daran, dass DU DICH nicht gut genug kennst.
    wenn du auf sie reagierst- dann ist das dein Part und es ist immer wieder erneut eine Entscheidung zu treffen, ob du drauf einsteigst oder nicht.
    Solange der Trigger unklar ist- was genau dich so auf die Palme bringt- solange bist du Spielball von Situationen und Reaktionen (sie wird dich möglicherweise unbewusst sehr gut erfasst haben und die richtigen Knöpfe drücken können).

    Auch hier- nehme diese Situationen und LERNE für dich, was dich berührt- und letztlich angreifbar macht (wenig nützlich im Job!).
    Alles kleine Prüfungen, die du durchleuchten kannst und damit dir selbst auf die Spur kommen.
    Diese Frau ist vollkommen egal- es geht nur um dich!

    Und trainiere doch mit ihr!
    erkenne, was dich triggert- arbeite mti dir um das aufzulösen und dann geh erneut in diese Runde mit Chefin- du wirst sehen, wie du jedesmal anders reagieren wirst- immer bewusster, überlegter, entspannter.
    Wobei deine Chefin dann sicher von ganz alleine auch ein anderes Verhalten zeigen wird, denn wir reagieren immer auf den anderen. Wenn der sich anders verhält (schon die innere Haltung reicht), verhalte ich mich auch anders.

    nimm mit, was du kriegen kannst- alles Lehrgeld für den kommenden Job


  5. Registriert seit
    03.01.2018
    Beiträge
    10

    AW: Zeitmanagement zwischen den Fronten

    Hallo Kenzia,

    danke für deine treffende Antwort. Das musste ich erstmal sacken lassen.


    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Wenn ich das so lese, dann scheint ihr beide gute "Trigger-Partner" zu sein

    Du schreibst von einer gewissen Unberechenbarkeit in ihrem Verhalten und ich glaube, das liegt nur daran, dass DU DICH nicht gut genug kennst.
    wenn du auf sie reagierst- dann ist das dein Part und es ist immer wieder erneut eine Entscheidung zu treffen, ob du drauf einsteigst oder nicht.
    Solange der Trigger unklar ist- was genau dich so auf die Palme bringt- solange bist du Spielball von Situationen und Reaktionen (sie wird dich möglicherweise unbewusst sehr gut erfasst haben und die richtigen Knöpfe drücken können).
    Das finde ich sehr schön formuliert und ist enorm hilfreich, weil es nicht anklagend auf der Suche nach ihren Fehlern ist.

    Ich hatte eine andere Arbeitstheorie - aber die ist hier neutraler und hat weniger Annahmen.


    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Auch hier- nehme diese Situationen und LERNE für dich, was dich berührt- und letztlich angreifbar macht (wenig nützlich im Job!).
    Alles kleine Prüfungen, die du durchleuchten kannst und damit dir selbst auf die Spur kommen.
    Diese Frau ist vollkommen egal- es geht nur um dich!

    Und trainiere doch mit ihr!
    erkenne, was dich triggert- arbeite mti dir um das aufzulösen und dann geh erneut in diese Runde mit Chefin- du wirst sehen, wie du jedesmal anders reagieren wirst- immer bewusster, überlegter, entspannter.
    Wobei deine Chefin dann sicher von ganz alleine auch ein anderes Verhalten zeigen wird, denn wir reagieren immer auf den anderen. Wenn der sich anders verhält (schon die innere Haltung reicht), verhalte ich mich auch anders.
    Ich habe zur Zeit keine Strudelsituation ( Stress + Boden verlieren) und sogar relative Ruhe auf der Arbeit. Da kann ich eher die Interaktionen etwas verzögern bzw im Nachgang noch einmal durchspielen.

    Warum lasse ich einige Sachen nicht einfach stehen. Konkret im fachlichen geht "will" ich immer wieder einige Konflikte zw Technik und Abrechnung unbedingt lösen .

    Sobald ich da nicht vorausschauend agiere - landet es dann als dreifache Fehlerbearbeitung wieder bei mir.

    Bald steht ein Kundenaudit vor uns. Das ist dann wieder Extremzeit. Genau diese Audits haben wir verbessert. Wenn aber Prozesse nicht eingehalten werden - werden wir da abgewertet - und sie hat Megastress. - und dann beginnt der Tango wieder mit Rettung, reinziehen, Überstunden und dieser Aggressivität wenn ich da dann die Verantwortung ablehne.

    Meine bisherigen Ideen dazu kommen eher aus dem Projektmanagement

    Strukturen
    Zeitpläne
    Terminpläne
    Prozessschemas

    Diese helfen fachlich durchaus. Da ich da aber erstelle - fällt mir jeder Fehler oder jede Info die ich nicht hatte schön selber wieder auf die Füße + plus dass dann sogar Meilensteine umgedeutet wurden.

    Ein weiterer Nachteil ist, dass - ich mich damit wieder überlaste - wenn ich alles strukturiere. Überlastung produziert Fehler und dann siehe oben.


    Was ich in der Tat nur punktuell bisher gemacht hatte, war im Vorfeld mich persönlich - für mich - anders - mir fehlt das Wort dafür - aufzustellen. Mich selber abzugrenzen - ohne mich einzugrenzen.


    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    nimm mit, was du kriegen kannst- alles Lehrgeld für den kommenden Job
    Ja, im Kopf - theoretisch - weiß ich, das dass der Weg ist, ich habe eine Ahnung, dass mich der Tango, wenn ich ihn nicht beende als Hintergrundmusik in den nächsten Job begleiten wird.

    Ich vergleiche gerade auch mit früheren Jobs und den ups und downs in diesen Firmen. Was ich mitnehmen konnte und was ich vielleicht jetzt erst sehe, was ich hätte mitnehmen können.




    PS: Wobei ich Tango als schöne Musik und als einen schönen Tanz empfinde.
    Viele Grüße

    Sailing

    -------------------------------------

    Nothing is impossible - just highly unlikely.


  6. Registriert seit
    15.06.2007
    Beiträge
    5.526

    AW: Zeitmanagement zwischen den Fronten

    Zitat Zitat von Sailing Beitrag anzeigen
    Warum lasse ich einige Sachen nicht einfach stehen. Konkret im fachlichen geht "will" ich immer wieder einige Konflikte zw Technik und Abrechnung unbedingt lösen .

    Sobald ich da nicht vorausschauend agiere - landet es dann als dreifache Fehlerbearbeitung wieder bei mir.

    Diese helfen fachlich durchaus. Da ich da aber erstelle - fällt mir jeder Fehler oder jede Info die ich nicht hatte schön selber wieder auf die Füße + plus dass dann sogar Meilensteine umgedeutet wurden.

    Ein weiterer Nachteil ist, dass - ich mich damit wieder überlaste - wenn ich alles strukturiere. Überlastung produziert Fehler und dann siehe oben..
    Wenn ich diese Inhalte lese, dann frage ich mich, was dich bewegt einen Job zu machen, der eine unendliche Folge von Stress, Druck und Belastung zu wählen.
    Einen Job, bei dem soviele Unberechenbarkeiten (Menschen und ihre Arbeit) vorliegen, bei denen ein hoher Anspruch besteht und der NUR mit viel Stress zu erleben ist.
    Was ziehst du für dich aus diesem Job heraus??

    Ein ständiges Beweisen, dass du entgegen vielen "Gesetzmäßigkeiten", es doch ab und zu gut hinbringst?
    Und dann? was hast du dann bewiesen? vor allem wem??- dir selbst?- brauchst du das?

    Die Grundfrage sollte sich wohl eher darum drehen- denn wieso man sich solche einer Belastung (mit so einem K(r)ampf immer wieder stellt- ist mir gerade unklar!

+ Antworten

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •