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  1. Moderation
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    AW: Mitarbeiter meines Mannes arbeiten nicht effektiv

    Ich bin nicht sicher, daß du die Person bist, die das Lösen kann oder sollte, und ziemlich sicher, daß *ich* nicht die Person bin, die das lösen kann oder sollte.

    Aber ein paar Ideen:
    • Führen kann man lernen. Da gibt es Kurse für.
    • Hat er Mentoren, Verbündete, Netzwerke? Alleine für den Austausch sind die schon hilfreich.
    • Eine gute Führungskraft, sagt den Mitarbeitern im Gesamten und bei Bedarf im Einzelgespräch, was sie erwartet, was die Leute tun sollen (konkret) und woran das meßbar ist, und wie mit Konflikten umgegangen wird, und hat sowohl die Macht wie auch die Persönlichkeit, zu ihrem Wort zu stehen -- und den Verstand, nichts absurdes zu erwarten.
    • Nicht die falschen Probleme zu lösen versuchen. Manche Leute mosern, wenn sie den Mund aufmachen. (Manche deutschen Stämme haben einen Ruf dafür.) Wenn die gut arbeiten und nur mosern und nicht zur Revolution aufrufen, und nicht persönlich/destruktiv werden, kann man sie einfach mosern lassen.
    • Wenn das Betriebsklima Sch***e ist, hilft kein "rosa anmalen": Allenfalls hilft, "ich stehe zwischen euch und der Sch**e, ich manage euch nicht wie eine Champignonkultur, ich halte euch den Rücken frei, damit ihr eure Arbeit machen könnt." Ein schlechtes Klima kommt meistens von oben hinunter und hat Gründe.


    Wenn ihr Englisch lest, google mal nach "ask a manager".
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  2. Moderation
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    30.018

    AW: Mitarbeiter meines Mannes arbeiten nicht effektiv

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Loben für Arbeit finde ich generell sehr unproduktiv- ein oft ausgelutschtes Manipulationsmittel, welches gerade in schlechten Firmen schnell durchschaut wird und dieser Schuss nach hinten losgeht.
    Ich war überrascht, als ich mal einen Amerikaner als Chef hatte, der nicht nur was sagte, wenn was schlecht lief, sondern auch, wenn was gut lief, und zwar zu jeden einzeln. Das Arbeitsklima wurde wesentlich besser, und man freute sich viel mehr, ihn zu sehen. Der zahlte auch ganz selbstverständlich die Pizza, wenn wir länger arbeiten mußten, weil er wußte, wer Kohldampf schiebt, arbeitet nicht mehr gut.

    Oder der Projektleiter, der bei jedem Erfolg eine kleine Büro/Laborparty schmiß -- das war ja auch Reklame für sein Projektteam, "Hey, wir sind schon wieder gut! Chefchef, hier ist die Spesenabrechnung für eine Party für mein tolles Team, das schon wieder heroisch das fast unmögliche geschafft hat und das *unter Budget*!"

    So was muß aber authentisch kommen. Man kann politische Motive haben (wie der Projektleiter, der dann auch die Leiter hochfiel), aber sie sollten nicht unübersehbar sein.
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  3. Inaktiver User

    AW: Mitarbeiter meines Mannes arbeiten nicht effektiv

    amerikanischer Führungsstil ist ja eh anders als in D...und ich denke, die Menschen in ihrer "Denke" am Arbeitsplatz auch...

  4. Inaktiver User

    AW: Mitarbeiter meines Mannes arbeiten nicht effektiv

    Zitat Zitat von Rosenblatt1988 Beitrag anzeigen
    Alle neuen in seiner Position kriegen dort erstmal einen Mentor, der tut eigentlich nicht wirklich viel, aber es bedeutet sozusagen, dass man noch nicht voll als Führungskraft zählt, obwohl man Führungskraft ist.
    ach was

    allein schon der Strangtitel sagt schon alles...

    ich bin raus


  5. Registriert seit
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    AW: Mitarbeiter meines Mannes arbeiten nicht effektiv

    Leseempfehlung: "Führen Leisten Leben" von Fredmund Malik. Ein hervorragendes Buch.

    und grundsätzlich geht es ums Arbeiten - ich erwarte von einem Chef, dass er mir klare Aufträge und Termine gibt, mich dann in Ruhe arbeiten lässt und nicht alle zwei Minuten auf der Matte steht, und dass er mich gegebenenfalls gegen andere Leute verteidigt und schützt. (Kunden, obere HIerarchien der Firma etc...), dass er fair ist, und dass ich weiss, woran ich mit ihm bin.

    Aber der Fokus muss schon darauf liegen: wie kriegt das Team die Arbeit am besten geschafft?

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  6. Avatar von chaos99
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    AW: Mitarbeiter meines Mannes arbeiten nicht effektiv

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen

    Aber ein paar Ideen:
    [LIST][*]Führen kann man lernen. Da gibt es Kurse für.
    Nein.
    Man muss vom Typ her Macher sein.
    Ohne geht es nicht.
    Kurse sind nur Feinschliff und Bewusstseinsschärfung.
    Wer nur die Theorie beherrscht, versagt auch dann.
    Gute Menschenkenntnis und Authentizität sind unabdingbar, um gut führen zu können.

    Da das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, wird er es nicht mehr ändern können.
    Mit Frau, Pizza oder Kurs nicht.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)


  7. Registriert seit
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    AW: Mitarbeiter meines Mannes arbeiten nicht effektiv

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Nein.
    Man muss vom Typ her Macher sein.
    Ohne geht es nicht.
    Ganz so eng sehe ich es nicht, denn es kommt ja auch auf den Chefposten an, der sehr unterschiedlich sein kann.
    Natürlich ist es sehr gut, wenn man schon vom Typ einiges mitbringt- dennoch kann sehr viel erlernt werden.

    Hier fehlen meines Erachtens ganz wichtige Grundlagen, die als erstes aufgefüttert werden müssten um nicht am ganz falschen Ende Energie reinzustecken.
    Was in diesem Mann alles drinsteckt, können wir letztlich dann doch nicht beurteilen.

    Und ich finde es übrigens überhaupt nicht schlimm, dass die Frau hier nach Ideen, Gedanken oder Austausch dazu fragt.
    Sie macht ja nicht "für ihn" - so habe ich es zumindest nicht verstanden.

  8. Moderation
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    AW: Mitarbeiter meines Mannes arbeiten nicht effektiv

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Nein.
    Man muss vom Typ her Macher sein.
    Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
    Nur mancher aus allen Wolken.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  9. Avatar von chaos99
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    AW: Mitarbeiter meines Mannes arbeiten nicht effektiv

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Und ich finde es übrigens überhaupt nicht schlimm, dass die Frau hier nach Ideen, Gedanken oder Austausch dazu fragt.
    Sie macht ja nicht "für ihn" - so habe ich es zumindest nicht verstanden.

    Das wir wenig ausreichende Info haben, ist klar...schon alleine dir Art der Tätigkeit bei der BW...und welche Kompetenzen hat er in Menschenführung dort erworben.
    Stabsfeldwebel oder Offizier zu sein hat nicht viel zwangsläufig damit zu tun.

    Doch...so habe ich es verstanden...sie fragt hier und will ihm aktiv helfen.

    Der Chefposten...lt. TE hat er nur Aussicht auf....und ist es noch nicht.
    Da er offensichtlich mehrere Kollegen anzuleiten hat, folgt man der TE, trifft das hier deutlich zu. Ohne Selbstsicherheit, Kompetenz und Menschenkenntnis kommt er eben nicht weiter.
    In einem Alter, in der er sich befindet, so, wie es hier nach Werdegangbeschreibung aussieht, nicht gerade Anfang 20, hat man damit Probleme, ist man vom Charakter her kein Führungstyp.

    Es erlernen in der Firma, in der man mit dem Lernen startet, geht schnell mach hinten los, startet man nicht ganz jung.
    Mitarbeiter nehmen ihn derzeit nicht ernst und das wird sich mit Kursen nur schwer ändern lassen.

    Ich kenne beide Seiten aktiv seit vielen Jahren und die Verhaltensweisen ggü. solchen Neuen ist oft genug ähnlich.
    Herantasten an die Menschen und Erkunden der "Typen" , gleichzeitig die Linie ziehen mit Kompetenz und Ansage...als Neuer parallel das Team suchen (wer spielt welche Rolle) und die Funktions-Strukturen der Firma erkunden, sind immer ein schmaler Grad, den man in Waage halten muss.

    Sich vordergründig zum Liebling machen wollen mit Pizza für Alle, reicht nicht....nicht einmal, um sich als gleichwertiger Kollege einzureihen.

    Gut führen zu können ist ein Prozess der Entwicklung, der aus der Anlage...eben dem Machertyp, und Vertiefung durch Erfahrung mit Menschen, resultiert, bei dem die Theorien auch in Psychologie nur einen selber abrunden/ergänzen, um ggf. gezielter mit sich, an sich und mit MA arbeiten und mehr erkennen zu können.
    Chaos
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  10. Registriert seit
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    AW: Mitarbeiter meines Mannes arbeiten nicht effektiv

    Ich bin kein Machertyp, zumindest nicht auf den ersten Blick, und ich bin so ein bisschen wie die Jungfrau zum Kinde in eine Führungsposition gerutscht. Geholfen hat mir:

    - Ein EXTERNES Coaching (das von der Firma gestellt wurde). Darin wurden generelle Führungsthemen besprochen, aber auch ganz spezifische Problemstellen in meiner Abteilung angegangen.
    - Ehrlichkeit, authentisch bleiben. Ich habe auch mal gesagt, dass gewisse Dinge für mich auch neu sein und ich da reinwachsen muss.
    - Ich habe den Leuten mehr Verantwortung gegeben. Früher haben sie nur nach Anweisung gearbeitet, jetzt können sie gewisse Dinge selbst einteilen und gestalten. Viele sind da sehr aufgeblüht und haben mich überrascht. Gleichzeitig wissen sie, dass sie immer kommen dürfen, wenn sie ein Problem haben.
    - Regelmässige Teamsitzungen, auch wenn die unbeliebt waren haben sie trotzdem gut getan (regelmässig ist bei mir nicht wöchentlich, sondern alle paar Wochen)
    - Nicht zu privat werden und auch mal den inneren Schweinehund überwinden. Es gibt unangenehme Gespräche, die mache ich überhaupt nicht gerne. Aber ich muss halt, es ist jetzt Teil meines Jobs. Wer nicht anständig arbeitet, der muss mit so einem Gespräch rechnen.

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