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Thema: Job aushalten - Aber wie?
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09.08.2017, 16:24
AW: Job aushalten - Aber wie?
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09.08.2017, 16:33
AW: Job aushalten - Aber wie?
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09.08.2017, 16:42
AW: Job aushalten - Aber wie?
langfristig, ja.
man begegnet sich immer zwei Mal.Mache ich einen Job für ein Ziel, das außerhalb des Jobs liegt, klappt das eben nicht.
An einem Ort, der einem grundsätzlich wurst ist, einen guten Eindruck zu hinterlassen, ist immer gut.
Andererseits, an einem Ort, der einem grundsätzlich wurst ist, einen schlechten Eindruck zu hinterlassen, kann als unangenehmer Bumerang zu einem zurück kehren.
Es geht nicht um den Zwang; Es geht darum, dass man, wenn man einmal drin ist, die Sache durchziehen muss, auch wenn das ganz anders ist, man es sich vorher vorstellte. Im Vergleich dazu ist eigentlich jeder Job ein Klacks.Find ich n schrägen Vergleich. Niemand ist heute gezwungen, eine Familie zu gründen.
gruss, barbara
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09.08.2017, 16:44Inaktiver User
AW: Job aushalten - Aber wie?
Ich hab das nicht pampig gemeint. Ich wollte dir einfach die Diskrepanz zwischen deinem Selbstbild und dem Fremdbild, das zu hier zeigst, aufzeigen. Wenn du sagst "aushalten/durchhalten kann ich" kann man auch einfach sagen: ja, dann mal los.
Noch was zum Thema Arbeitnehmer und Schulden:
Ein idealer Arbeitnehmer verfügt nicht über Schulden, sondern über intrinische Motivation. Eine extrinsische Motivation, beispielsweise der Wunsch, seine Schulden baldmöglichst zu tilgen, ist nicht das, was man als AG sucht, jedenfalls nicht in qualifizierten Berufen. Da sucht man (nicht nur aus Sicherheitsgründen) eher die, die mit Bedürfnisaufschub klar kommen und die, die gut durchhalten können, wenns mal eng wird, denn das kommt ja immer mal vor. Davon abgesehen sagen Schulden nichts darüber aus, in wieweit jemand motiviert ist, sie loszuwerden.
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09.08.2017, 17:05
AW: Job aushalten - Aber wie?
In dieser Absolutheit verneine ich das.
Jeder, auch der Traumjob, wird Aspekte haben ,die dir weniger gefallen.
Und auch beim Traumjob wird sich noch eine Seite finden, jenseits derer das Gras noch grüner ist.
Man kann es auch zusammenfassen unter "Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen".
Wollen kannst du das.Ich möchte gern Dinge meiden, die ich nicht mag.
Wird aber nicht funktionieren.
Ist auch gut so. Wer nur tut, was er mag, wird nie etwas dazulernen.
Für manche Dinge muss man aber Jahre investieren, um sie zu erreichen.Ganz ehrlich: Wer jahrelang etwas tut, was ihm nicht gefällt, der macht was falsch.
Nein, sterben wirst du davon nicht.So ein Quatsch. Ich kann auch arbeitslos sein und sterbe davon nicht. Das ist ja das Gute an unserem Staat. Da wird niemand zurückgelassen (naja, unter der Voraussetzung, dass man sich zeigen will)
Aber wenn du nicht aufpasst, wirst du langzeitarbeitslos und der Weg von dort zurück in eine Beschäftigung kann schwierig bis aussichtslos werden. Nur wenige schaffen es, auch dann noch glücklich und zufrieden zu sein.
Wenn man einen Job in der Tasche hat und nur die Wartezeit bis zum Start des neuen Jobs überbrückt, super.
Anderenfalls würde ich mich in so einer Situation nicht allzusehr entspannen.
Arbeitgeber stellen gerne Leute ein ,die noch im Job sind, und nicht welche, die es nicht mehr sind.
Der Effekt wird umso stärker, je länger die Arbeitslosigkeit dauert.
Es gibt vieles, das nicht sollte, und vieles, das trotzdem ist.
Also ist es nur Angst und fehlendes Vertrauen in dich, dass du diesen ungeliebten Job jetzt machst?Es zeigt nur, dass man Angst hat. Dass man sich selbst nicht vertraut.
Weil das - empirisch belegbar - eine Fähigkeit ist, die Voraussetzung für Erfolg ist: aufgeschobene Belohnung.Dass Leute sagen, "man muss auch mal was zu Ende führen, was man nicht mag", verstehe ich nicht. Warum soll man das tun? Welchen Nutzen hat das?
Lies hier nach: Marshmellow-Test
Du kannst ein Studium durchhalten.
Das ist nur eine von vielen spezifischen Ausprägungen von Durchhalten.
Wenn du deine Ausbildung machen willst und bis dahin Geld brauchst, ist das Ausüben des jetztigen Jobs direkt damit verbunden. Also solltest du doch kein Problem haben?
Es gibt Dinge, die will man und trotzdem muss man sie durchstehen. Wie den Muskelkater beim Sport, wenn man fit sein will. So eben auch die durchwachten Nächte, wenn man Kinder haben will.Niemand ist heute gezwungen, eine Familie zu gründen. Und ich hoffe doch, dass das die meisten tun, weil sie das möchten. Dann ist das ja nichts, was „durchgestanden“ werden muss.
Eine Antwort im gleichen Ton wäre jetzt: du brauchst nichts in ein Forum posten, wenn du deine Widersprüche nicht aufgezeigt haben möchtest ;-)
Genau so.
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09.08.2017, 17:19Inaktiver User
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09.08.2017, 19:21
AW: Job aushalten - Aber wie?
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09.08.2017, 19:28Inaktiver User
AW: Job aushalten - Aber wie?
Wozu denn jetzt eigentlich dieser Strang, außer mit dem Zweck, ein paar Spießer aufzumischen? Du hast für Dich entschieden, dass Du keine Kompromisse eingehen willst, also musst Du wohl kündigen. Thema abgeschlossen.
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09.08.2017, 20:54
AW: Job aushalten - Aber wie?
Ich habe gerade jemanden für zwei Monate eingestellt bei mir, weil bei uns aufgrund interner Umstellungen gerade Land unter ist, was sich aber ab Herbst wieder ändern wird glücklicherweise. Wir konnten die Tagesarbeit trotz Unmengen an Überstunden nicht mehr bewältigen, Von der Person die für zwei Monate bei uns ist möchte ich nicht, dass sie jetzt anfängt Prozesse zu ändern und alles immer im Blick hat, Sie soll ganz ehrlich tun was ich ihr sage und ganz klar, das sind die einfachen Arbeiten die viel Zeit brauchen aber schnell erklärt sind. Das sind halt oft auch die langweiligsten Sachen, das stimmt, Aber ich habe einfach keine Zeit jemanden der für zwei Monate da ist einzuführen in die komplizierteren Abläufe. Er bekommt gutes Geld für einen Job den er bis zu Semesterbeginn ausüben kann und hilft mir, das ist der Deal.
Ab Herbst stellen wir dann jemanden fest ein und da wird die Einführung natürlich ganz anders sein, ich werde alles erklären von Anfang an, sie wird mit der Zeit natürlich mehr Aufgaben übernehmen und einige Dinge auch eigenverantwortlich machen. Aber die Person bleibt dann hoffentlich für mehrere Jahre bei uns, das ist einfach eine komplett andere Ausgangssituation als bei jemandem der für zwei Monate da ist. Unsere Aushilfe hat das aber kapiert, macht einen sehr guten Job (ich schätze ihren Einsatz den sie bei den täglichen langweiligen aber stressigen Routinearbeiten macht viel mehr als wenn sie jetzt anfangen würde im ganzen Stress noch umstrukturieren zu wollen).
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09.08.2017, 21:44Inaktiver User



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