--> Objektiv einen guten Job machen: dazu weiterbilden (im Unternehmen einfordern). Stichworte: Zeitmanagement, Paretoprinzip, Stressmanagement, Projektmanagement (niemand erledigt alle Aufgaben, es geht darum die wichtigen zu erledigen)
--> Unberechtigte Kritik vom Hanswurst möglichst ignorieren
--> Im Unternehmen ein persönliches Netzwerk aufzubauen
--> Sport machen als Ausgleich gegen Stress
--> Zum Frisör gehen und evtl. zur Boutique --> sieh gut aus
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Thema: Scheinbar auswegslos!
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06.10.2011, 07:45
AW: Scheinbar auswegslos!
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06.10.2011, 08:33
AW: Scheinbar auswegslos!
Das Schlimme ist, daß all die guten Tipps ab einem gewissen Stadium, in dem sich der Betroffene befindet, nicht mehr fruchten, weil die psychischen und physischen Schäden schon zu weit vorangeschritten sind. Ich wünsche Versailles von Herzen, daß sie noch nicht in dieser Phase sein möge!
Im Prinzip gelten die vielen Tipps und Warnhinweise für alle Arbeitnehmer im Sinne von "wehret den Anfängen". Herumzureparieren, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, bringt oftmals nicht mehr so viel. Deshalb hoffe ich, daß jeder Mensch auf sich aufpaßt und bereits bei den ersten Anzeichen Gegenmaßnahmen ergreift oder schon grundsätzlich durch sein Verhalten und seine Einstellung verhindert, daß es soweit kommt.Altern ist keine Strafe, sondern eine Gnade.
Bedenke dies, wenn du das nächste Mal über ein Fältchen jammerst.

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10.10.2011, 00:41
AW: Scheinbar auswegslos!
daran arbeite ich täglich, nur am Sport, da hapert es! Heute war ich shoppen und ich freue mich, mnich morgen im neuen Gewand zu zeigen.
Allerdings habe ich Tage, da sehe ich es wie Sia es beschreibt, ziemlich düster: nur noch negatives wird wahrgenommen, so dass ich mich z.T. bei der Arbeit blockiere, weil der Berg einfach zu groß ist. Ich habe defintiv Angst zu scheitern und fühle keinen Rückhalt. Vor dieser Abwärtsspirale habe ich Angst, und auch vor meinen Gedanken, die mich eher behindern, als vorwärts bringen.
Aus diesem Grund versuche ich, mich am Wochenende abzulenken, etwas mit den paar wenigen Leuten hier zu unternehmen. Der Oktober ist wochenendmäßg gut durchgeplant, so dass ich nicht wieder ein komplettes Wochenende allein herumhänge und auf dumme Gedanken komme.
Leider ist es schon spät jetzt.
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12.12.2011, 17:27
AW: Scheinbar auswegslos!
Auweia, da ließ mich schon das Wort "ausweglos" im Fredtitel aufhorchen. Es gibt ja immer einen Ausweg, nur sieht man den vor lauter Panik und Arbeit und Druck manchmal nicht.
Wie dir geht es mir auch schon nach 4 Wochen im neuen Job und ich bin dabei die Notbremse zu ziehen. Leider hast du schon so lange durchgehalten. Wie auch immer, die Gesundheit geht vor. Das dicke Fell lässt man sich nur in guten Zeiten wachsen. In schlechten Zeiten geht das schlecht, wenn um einen herum nur Chaos und Druck herrscht.
Ich an deiner Stelle würde mich einfach krank schreiben lassen, so lange wie möglich. Manchmal kann man in so einer Situation auch kündigen, ohne Probleme mit dem Arbeitsamt zu bekommen.
Am Wichtigsten ist deine Gesundheit, physisch und psychisch. Es ist wichtig, in der Freizeit einen Ausgleich zu haben, nur wenn man gar keine Freizeit mehr hat, gerät man irgendwann aus dem Gleichgewicht.
Also, egoistisch sein. Der Rest deiner feinen Meute denkt sicher genauso. Hört sich an, als wäre Teamarbeit ein Fremdwort und jeder arbeitet nur für sich ...
Besser gehts immer. Vor allem jetzt, wo der Markt für Fachkräfte so gut aussieht.
Alles Gute!!
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22.01.2012, 15:53
AW: Scheinbar auswegslos!
Danke, Gorch Fock, für deine Antwort und Aufmunterung. Leider habe ich sie nicht vorher gesehen, sonst hätte ich früher reagiert. Deinen Fall habe ich mir auch durchgelesen und Parallelen feststellen müssen, v.a. bei dem Vorgesetzten.
Fazit: wir als Angestellte müssten nicht die Defizite der vorhandenen Strukturen oder Vorgesetzten ausbaden. Eigentlich.
Meine Lage hat sich mittlerweile verschlimmert. Die Unternehmensleitung hat Maßnahmen zur Rettung eingeleitet, die Konsequenzen für alle Mitarbeiter haben. Leider kann ich keine Details nennen, ohne Schlüsse auf das Unternehmen oder auf meine Person zuzulassen. Dies muss ich dringend vermeiden.
Mein Chef hat weitere Schritte zu meiner "Vernichtung" eingeleitet:
Ich habe im Januar ein mieses Zwischenzeugnis erhalten, gegen das ich Einspruch erheben werde. Ich habe mich hierzu (auf Entfernung) von einem Rechtsanwalt beraten lassen, den ich wohl auch weiter zu Rate ziehen muss. Was ich gegen den Rufmord tun kann, weiß ich nicht, denn da habe ich keine Bewerise. Ich weiß nur, wie er vorgeht in Bezug auf andere Personen.
Mir ist klar, dass ich in diesem Unternehmen keine Zukunft mehr habe, dazu geht es mir einfach zu schlecht.
Aufgrund der desolaten Lage hat auch ein Hauen und Stechen um Positionen begonnen, in dem vermeintlich nette Kollegen ihren Egoismus zu Tage treten lassen. Es ist abscheulich. Dummerweise bin ich so mürbe geworden, dass ich am Wochenende keinerlei Energie habe, ein Anschreiben für Bewerbungen zu formulieren. Es ist soweit: ich weiß nicht einmal mehr, was ich kann und was ich mir künftig zutrauen werde.
Vor einer AU habe ich auch Angst, denn dann wird mein Posten gleich verschachert. Am liebsten würde ich diese Chance wahrnehmen, gesund werden und dann mit neuem Mut eine andere Stelle suchen.
Ich bin keine 30 mehr und für mich ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt nicht leicht. Alle raten mir, durchzuhalten und das miese Spiel lächelnd mitzuspielen, damit ich mich auch ja aus ungekündigter Stellung bewerben kann. Nüchtern würde ich das ja genauso sehen, aber ich bin schon so emotional, dass ich am liebsten alles hinschmeißen würde.
Bei Antritt der Stelle war ich mir sicher, dass der Job richtig für mich ist. Mittlerweile habe ich Angst vor Herausforderungen.Die Abwärtsspirale wirkt nun schon auf mein Privatleben. Bin am Ende und jetzt wirklich auswegslos verloren.
Kann mir denn jemand Tipps für ein Coaching geben? Von nun an sollte ich mit jemanden außerhalb des Unternehmens offen reden können, der mir auch wieder Rückendeckung für Entscheidungen geben kann.

Dir, Gorch Fock, auch alles Gute für die Neuorientierung.
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01.03.2012, 15:50
AW: Scheinbar auswegslos!
Ich garantiere dir, dass nach einer ein- bis zweiwöchigen "Auszeit" (wie auch immer du sie dir verschaffst, aber am besten sofort!), die Welt wieder viel besser aussieht und du auch wieder optimistischer und kräftiger wirst! Tu dir selber etwas Gutes in der Zeit und verschnauf mal ein bißchen. Genügend Schlaf hilft manchmal gegen vieles!
Dann hast du auch genügend Zeit, neue Stellen zu recherchieren. Dafür hattest du doch bisher gar keine Zeit. Deine Fähigkeiten kannst du doch sicher früheren Bewerbungen entnehmen, als du noch optimistisch gestimmt warst!
Vor allem mit Ü30 bist du begehrt auf dem Markt, viel Erfahrung hinter dir und immer noch viel Lernfähigkeit für die Aufgaben vor dir!!
Dass du dort keine Zukunft mehr hast, ist wohl klar. Eigentlich hast du schon "innerlich" gekündigt.
Geht es dir um Karriere Coaching? Dazu schreibe ich dir mal eine PN.
Wie geht es dir inzwischen???



LG Gorchi
P. S. Beim AA kann man sich auch als Arbeitnehmer arbeitssuchend melden, dann bekommt man ab und zu mal Angebote zugeschickt.
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02.03.2012, 11:17
AW: Scheinbar auswegslos!
Hallo,
da in diesem Thread Widerworte nicht erwünscht sind (100% aller nicht später böse kritisierten Antworten nehmen die Story so unbesehen für wahr - wer es wagt zu widersprechen kriegt einen auf den Latz), werde ich mal nicht viel posten. Aber traurig finde ich diese Art der Nicht-Diskussion schon. Hier ist offensichtlich etwas total zwischen AG und AN schiefgegangen und geht immer weiter schief. Sinnvoll wäre es m.E. sicherzustellen, dass die AN nicht beim nächsten Job wieder Probleme bekommt, weil sie eben auch beteiligt bei der Entstehung dieses Konflikts sein kann. Aber das darf hier wie gesagt nicht diskutiert werden. Chef böse, Kollegen böse, Mitarbeiterin gut. Wenn die Welt so einfach wäre!
Gruß
BlauerHimmel
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02.03.2012, 11:20Inaktiver User
AW: Scheinbar auswegslos!
@Blauer Himmel: Du bist wohl im falschen Thread gelandet.
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04.03.2012, 23:26
AW: Scheinbar auswegslos!


das muss ich jetzt nicht verstehen!
Aber es gibt auch bei mir Neuigkeiten: Die anstehende Umstrukturierung hat Konsequenzen, auch für mich.
Den "bösen Chef" hat es aber schlimmer getroffen: er wurde massiv degradiert und wird die angebotene Position nicht annehmen.
Auch ich werde mein Gebiet so nicht behalten, was aber auch mit zuvielen Köpfen auf dieser Ebene zu tun hat. Wenn ich den Titel behalten wollte, müsste ich noch mehr ackern und - ganz ehrlich - das würde ich nach dieser Zeit nicht packen. Daher werde ich in einen anderen Bereich wechseln, der noch aufgebaut werden muss. Ein Verbleib in dieser Abteilung hätte massive Einschnitte zur Folge gehabt, die ich nicht tragen wollte, zumal ein Umzug in eine wesentlich teurere Stadt ansteht. Glaubt mir, nach den letzten 8 Wochen bin ich froh, die Abteilung zu verlassen! Nur den neuen Chef hätte ich gerne behalten
Parallel dazu suche ich weiter und habe kommende Woche schon ein Vorstellungsgespräch.
Ich weiß aber auch, dass ich mit mir ins Gebet gehen muss: will ich einen solchen Posten mit der entsprechenden Belastung noch einmal?
Allzugerne hätte ich mal was ganz anderes ausprobiert, z.B. Ausland. Dazu muss ich auch wieder Mut und Zuversicht ansammeln.
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06.03.2012, 15:13
AW: Scheinbar auswegslos!
Hi!
Das sind ja durchaus positive Entwicklungen! Ein Neuanfang in einem anderen Bereich ist super.
Ich drück Dir die Daumen!





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