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  1. User Info Menu

    AW: Und jetzt bin ich dran!

    @ Catiana
    Solche Leute hacken auf vermeintlich Schwächeren herum, darum muss man ihnen Stärke demonstrieren und zwar konsequent und immer wieder.
    Ich würde dieses ein klein wenig anders ausdrücken. Solche Leute sehen Höflichkeit, Rücksicht auf Andere nehmen, Toleranz, Freundlichkeit als "Schwäche" an.
    Vernünftig mit der Person reden - "geht " nicht. Habe ich ausprobiert.
    Darum habe ich die "Ellenbogen" benutzt.

    @ selina0
    Hey Seli, wenn Du möchtest, schreibe über Deine Erfahrungen und Probleme. Habe festgestellt, dass allein nur das Mitteilen eine innere Blockade löst. Unterstützung und Ratschläge bekommt man auch. Jede Situation hat andere Voraussetzungen.

    Dahrma, Du hast ja sooo Recht. Hauptsache der Laden läuft.

    LG Fiene
    Es sind nicht die großen Freuden, die am meisten zählen.
    Es kommt darauf an, aus den kleinen viel zu machen.
    J. Webster

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    AW: Und jetzt bin ich dran!

    Zitat Zitat von Fiene Beitrag anzeigen
    So und jetzt bin ich dran. Auslöser war wohl, dass ich meine Meinung vertreten habe und mich auf die Seite der beiden oben genannten Kolleginnen gestellt habe. Ein ganz großer Auslöser war und ist auch "Neid".
    Ersteres deutet darauf hin, dass es eine giftige "Meinung" bei euch gibt, die deine Kollegin nicht hören will.

    Das mit dem Neid erklärst du nicht. Worauf neidisch?

    Gruß
    BlauerHimmel

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    AW: Und jetzt bin ich dran!

    @ BlauerHimmel

    Ersteres deutet darauf hin, dass es eine giftige "Meinung"
    Wie meinst Du das?

    Worauf neidisch?
    Auf Dinge, die SIE eigentlich für sich beansprucht. Erklärung: SIE ist sehr hübsch und hat ein angenehmes Wesen (oberflächlich gesehen.) SIE ist sehr von sich selbst überzeugt. Laut IHREN Worten macht und tut SIE alles und ist der totale "Gutmensch". Und das mit so einer Überzeugungskraft - SIE hätte in die Politik gehen sollen.
    Nur Worte und Taten passen bei IHR einfach nicht zusammen. Gewissensbisse sind IHR fremd. Hauptsache IHRE Belange werden berücksichtigt.

    Ich z. B. bin nur ein normaler durchschnittlicher Typ mit Ecken und Kanten und Fehlern. Denke so manches Mal: Da haste dich mal wieder blöd angestellt.
    Eigentlich bin ich ein sehr ehrlicher Mensch, der seine Meinung vertritt und versucht, Jeden so zu akzeptieren wie er ist. Ich setze mich auch gern für Andere ein.

    Das hat mir den Respekt von Chefs und Kollegen eingebracht. Und das ist IHR, die dieses eigentlich für sich beansprucht, ein Dorn im Auge. (War genauso mit den anderen beiden Kolleginnen.)

    Eine generelle Frage: Was ist eigentlich Neid? Habe mal gelesen: Neid und Missgunst sind die höchste Form der Anerkennung.

    Nur schade, wenn sich so etwas daraus entwickelt.

    Fiene
    Es sind nicht die großen Freuden, die am meisten zählen.
    Es kommt darauf an, aus den kleinen viel zu machen.
    J. Webster

  4. Inaktiver User

    AW: Und jetzt bin ich dran!

    Zitat Zitat von Fiene Beitrag anzeigen


    Eine generelle Frage: Was ist eigentlich Neid? Habe mal gelesen: Neid und Missgunst sind die höchste Form der Anerkennung.

    Nur schade, wenn sich so etwas daraus entwickelt.

    Fiene
    Wie heißt es so schön, Neid muss man sich verdienen.

    Neid, man glaubt dass jemand besser gestellt ist. Missgunst bedeutet, dass man jemanden etwas nicht gönnt.

    Nichtsdestotrotz solltest du diejenige im Auge behalten. Kurioserweise werden die gemobbten versetzt oder gar gekündigt. Warum werden die unruhestifter nicht entlassen?

  5. Inaktiver User

    AW: Und jetzt bin ich dran!

    Zitat Zitat von Catiana Beitrag anzeigen
    Ruhig und freundlich bleiben oder die Sache aussitzen, finde ich in diesem Fall völlig falsch. Diese Person baut darauf, dass ihre Opfer ruhig bleiben und sich nicht wehren. Ich würde sie auch auf keinen Fall fragen, was ich falsch gemacht habe oder ähnliches, damit demonstrierst du nur Schwäche.

    Bei solchen Menschen, die hinterhältig sind und intrigieren, hilft nur die Flucht nach vorne, denn vernünftig reden kann man mit so einer Person nicht. Sie muss spüren, dass sie das nicht mit dir machen kann. Solche Leute hacken auf vermeintlich Schwächeren herum, darum muss man ihnen Stärke demonstrieren und zwar konsequent und immer wieder.
    Genauso isses !!

    Was die Vorgesetzten und solche Wasserträger angeht, habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie (die Vorgesetzten) diese Leute zwar nicht mögen, aber sie brauchen sie - und daher werden sie mehr als nur geduldet.
    Solange der Laden läuft, haben es die CHefs ganz gerne, wenn sich die Leute gegenseitig das Leben schwer machen.

    Dann haben sie wenigstens keine Zeit, am Chefstuhl zu sägen.

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    AW: Und jetzt bin ich dran!

    Außerdem bifi, klappt das auch in anderer Hinsicht.
    *bifigradaufderleitungsteht*

    bifi
    "Wenn Sie die Art und Weise ändern, wie Sie die Dinge betrachten, ändern sich die Dinge, die Sie betrachten."
    Max Planck - deutscher Physiker und Nobelpreisträger 1858-1947


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph

    "Es ist nicht wie es ist, sondern so, wie Du denkst, dass es ist. "bifi

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    AW: Und jetzt bin ich dran!

    Hallo Fiene,

    leider ist es oft in Firmen so, dass seitens der Chefs in Bezug auf Mobbing die Augen geschlossen werden. Das Ende vom Lied ist meist, dass die gemobbte Person geht und der Mobber bleibt. Eine bequeme Argumentation der Chefs ist dann zu sagen, dass ja die gemobbte Person ein Problem hatte und der Mobber schon soooo lange im Betrieb ist und immer gute Arbeit geleistet hat etc. Ich habe selber schon einige Erfahrungen mit solch unliebsamen Zeitgenossen gesammelt.

    Ich würde heute ganz anders vorgehen als früher. Damals habe ich mich zurückgezogen, bin immer unsicherer geworden und habe mich nur noch schlecht und krank gefühlt. Heute würde ich, genau wie schon vorgeschlagen ein Mobbingtagebuch führen aber nicht versuchen mit der Person zu reden. Wobei ich sagen kann, dass reden nichts bringt, weil die Person sowieso alles abstreiten wird. Heute würde ich der Person an einer Stelle wo wir nur zu zweit sind auflauern, z. B. im Damenklo und ihr ganz eindeutig zu verstehen geben, dass sie ihre Attacken zu unterlassen hat, da sonst etwas passiert. Was dann passiert würde ich offen lassen. Wichtig ist, dass Du ganz klar die Grenze zeigst und dass Du es ernst meinst. Eine andere Sprache verstehen diese Leute nicht, denn Versuche mit ihnen zu sprechen beflügeln sie eher noch. Das zeigt ja, dass sie mit ihrem Vorgehen Erfolg haben.

    Wenn sie dann zu Chef geht und petzt, sagst Du, dass sie Dich schon seit langem tyrannisiert und das dies wohl der finale Schlag ist, mit dem sie Dich zur Kündigung treiben will. Dann zeigst Du Dein Mobbingtagebuch und erzählst dem Chef, dass Du nur deshalb noch nicht zu ihm gekommen bist, weil Du ihn nicht belasten wolltest.

    Ich weiß, damit stellst Du Dich im Grunde auf die Ebene des Mobbers, aber die Frage ist, willst Du weiter unter der Person leiden oder willst Du das die Mobberei aufhört. Es ist zwar hart und von einem pädagogischen Standpunkt auch falsch so zu reden, aber leider notwendig.

    Im selbst erlebten Fall hat die Kollegin ihre eigenen Fehler und Versäumnisse den Kollegen in die Schuhe geschoben. Diese hätten fast eine Abmahnung bekommen für eine Sache, die sie gar nicht zu vertreten hatten. In dem Fall ist die Abteilung geschlossen während ihrer Abwesenheit zum Chef gegangen und hat sich beschwert. Der Chef hat sich daraufhin entschuldigt und die Mobberin einen Riesenanschiss bekommen. Danach war sie einige Zeit beleidigt, aber die Mobberei hat aufgehört.
    Neues setzt sich nicht durch Lehre und Überzeugungsarbeit durch, sondern durch Aussterben der Vertreter des alten Weltbildes.

  8. User Info Menu

    AW: Und jetzt bin ich dran!

    Hallo Fiene.

    Wie ist die Sache ausgegangen?
    Stecke gerade selber in so einem Mist.
    Gibt es einen Strang wo es weiter geht?

    Madea

  9. User Info Menu

    AW: Und jetzt bin ich dran!

    Hallo Madea,

    mein Mitgefühl. Man leidet doch sehr unter so einer "Person".

    Du fragst, wie es mir ergangen ist?

    Ich habe für mich persönlich Notizen und Aufzeichnungen über die Vorfälle gemacht. Danach, den Rat von Bifi befolgt, aufschreiben und abhaken.

    Die Ratschläge der Userinnen haben mir sehr geholfen. Einserseits Abstand von der ganzen Sache zu bekommen und andererseits die ganze Sache nicht persönlich zu nehmen. Nicht ich bin diejenige, die Probleme hat, sonder SIE.
    Bin aber nicht zum Chef gegangen. Außerdem habe ich es vermieden, mit Kollegen "darüber" zu sprechen.
    Bin freundlich geblieben; bei Überschneidungen innerhalb unserer Jobs, konsequent. Wie ich es schon beschrieben hatte: mit Datum und Uhrzeit die Belege versehen und ganz deutlich zu verstehen gegeben, dass "ich mir nicht an den Karren fahren lasse".
    Ansonsten habe ich SIE ignoriert.

    Mittlerweile ist es so, dass SIE schon wieder sehr freundlich auf mich zukommt. Ich verhalte mich nicht unhöflich, aber

    Madea, schreib doch bitte, wie Du gemobbt wirst. Jede Situation ist anders. Außerdem, sich den ganzen "Mist" einmal von der Seele zu schreiben, tut unheimlich gut.

    @ Salima
    Ein spätes Dankeschön für Deine Antwort.
    Schlimm ist es, wie Du schreibst, wenn Fehler anderen in die Schuhe geschoben werden. Da muss man handeln. Deine Vorgehensweise funktioniert auch, wenn eine ganze Abteilung betroffen ist. Gestaltet sich nur schwierig bei einzelnen Personen, die gemobbt werden. Habe die Erfahrung gemacht, dass die Kollegen sich lieber "raushalten".

    Verstehe ich die Zeilen von On Ice richtig: Neid ist nicht negativ; nur wenn sich Missgunst daraus entwickelt.

    Fiene
    Geändert von Fiene (28.07.2010 um 14:15 Uhr)
    Es sind nicht die großen Freuden, die am meisten zählen.
    Es kommt darauf an, aus den kleinen viel zu machen.
    J. Webster

  10. User Info Menu

    AW: Und jetzt bin ich dran!

    @fiene

    freut mich, dass du dich hier meldest und dass es dir besser geht.

    @madea

    ja, bitte schreib alles hier auf.

    bifi
    "Wenn Sie die Art und Weise ändern, wie Sie die Dinge betrachten, ändern sich die Dinge, die Sie betrachten."
    Max Planck - deutscher Physiker und Nobelpreisträger 1858-1947


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph

    "Es ist nicht wie es ist, sondern so, wie Du denkst, dass es ist. "bifi

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