Das hat er dann mit einem großen Teil der männlichen, deutschen Bevölkerung gemein. Darin sehe ich das geringste Problem.Zitat von Inaktiver User
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17.10.2008, 16:41Inaktiver User
AW: Peter Sodann als Bundespräsidenten nominiert
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17.10.2008, 17:03Inaktiver User
AW: Peter Sodann als Bundespräsidenten nominiert
Oh, Vita, ich habe in vorhergehenden Postings genügend Argumente gegen Sodann genannt, so dass ich mir jetz schon etwas >augenbrauehochzieh< "Belangloses" leisten kann. Ich fände das aber schon problematisch, was die Repräsentationsfähigkeit nach außen und Vorzeigefunktion anbelangt. Und noch problematischer die Art und Weise, wie er es erzählt.
Was die Bordellbesuche der "Mehrzahl der männlichen, deutschen Bevölkerung" anbelangt - keine Ahnung, ob das stimmt. Um ehrlich zu sein: Ich will es auch gar nicht wissen. Aber das ist OT. Und die wesentliche Diskussion scheint mir hier auch schon gelaufen zu sein.
Ehrenpreis
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17.10.2008, 17:07Inaktiver User
AW: Peter Sodann als Bundespräsidenten nominiert
Hallo Ehrenpreis,
kein Problem, wenn Du es nicht wissen willst. Ich finde es schon interessant, weil es einiges über den Umgang mit sich selbst und anderen Menschen aussagt.
Wenn das das einzige Manko dieses Herrn wäre, wäre es nicht mal eine Nachricht wert.
Gruss
vita
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17.10.2008, 20:51Inaktiver User
AW: Peter Sodann als Bundespräsidenten nominiert
Hallo Vita,
Nein. Eben da wäre ich mir nicht sicher und würde auf die Auflagenorientierung der Presse vertrauen - und auch auf das immer noch vorherrschende (Doppel-)Moralbild der meisten, dass das ein NoGo wenigstens für einen Bundespräsidenten wäre. Passt ansonsten aber auch zum Gesamtbild eines selbstgefälligen Wichtels mit dümmlicher Rhetorik.
Was die "Mehrzahlbordellerfahrung" anbelangt, sehe ich vor allem ein Problem mit der Art der statistischen Erhebungen zu dieser Thematik ("Wie will man das erheben?"). Worauf beruht Deine Aussage?
(Das Desinteresse bezog sich übrigens auf den konkreten Einzelfall - da hat mir Freud dazwischengefunkt.
)
Ehrenpreis
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19.10.2008, 14:10Inaktiver User
AW: Peter Sodann als Bundespräsidenten nominiert
Ich finde es immer wieder erschreckend, wie begeistert viele von den absurden Vorschlägen der Linken, insbesondere Herrn Lafontaine sind.
Er sagt was die Mehrheit der Bevölkerung hören möchte. Konkrete Pläne für eine Umsetzung nennt und braucht er nicht weil die sowieso niemanden interessieren.
Die machen sich doch einfach einen Spaß daraus. Mal sehen, wie das Volk beim nächsten Vorschlag reagiert. War die Partei anfangs nicht mal nur dazu gedacht, die Politik etwas aufzumischen? Das wäre sicher nicht das Schlechteste gewesen. Aber das eine so hohe Zahl der Bevölkerung einfach alles was diese Herren so erzählen kritiklos, ohne Hinterfragung und obendrein noch mit Begeisterung annimmt hätten sie sicher selbst nicht gedacht. Ich finde das einfach nur erschreckend.
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19.10.2008, 19:49Inaktiver User
AW: Peter Sodann als Bundespräsidenten nominiert
Man müsste hier vorab unterscheiden, ob eine Realangst vorliegt, oder eine Phobie.
Zitat von Inaktiver User
Im ersteren Fall helfen zur Beantwortung der angsthervorrufenden Unklarheiten weiterführende Informationen.
Zur Frage, welche konkreten Pläne die LINKE für eine Umsetzung nennt, empfehle ich die Homepage :
http://www.die-linke.de/.
Speziell zur Meinung von Herrn Lafontaine gibt es eine große Zahl von Interviews mit vielen Medien, die über das Internet gut zu erreichen sind.
Welche Motive ein großer Teil der Bevölkerung hat, die LINKE zu wählen, ist gut untersucht. Ich empfehle besonders die letzte Untersuchung des Deutsches Instituts für Wirtschaftschaftsforschung, die zu dem Schluß gekommen ist, dass der "Rückhalt der Linkspartei quer durch alle Einkommensschichten" (geht) .
Die ganze Untersuchung gibt es hier:
http://www.diw.de/deutsch/pressemitteilungen/89388.html
Sollte es sich bei dir allerdings nicht um eine real begründbare Angst, sondern um eine Phobie handeln, empfehle ich, professionelle Hilfe aufzusuchen.
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19.10.2008, 19:56Inaktiver User
AW: Peter Sodann als Bundespräsidenten nominiert
Hallo Zukunftsmusik,
Zitat von Inaktiver User
ich mag solche Anspielungen nicht. Ich empfinde sie nämlich als grobe Respektlosigkeit, und halte es für vollkommen überflüssig, die eigene Meinung mit solchen Äusserungen zu garnieren.
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19.10.2008, 20:07Inaktiver User
AW: Peter Sodann als Bundespräsidenten nominiert
Ist es nicht eher erschreckend, was der Bürger sich alles von der Regierung gefallen lässst?
Zitat von Inaktiver User
Dietmar Bartsch hat Bilanz gezogen:
18. Oktober 2008
Zehn Jahre Regierungsverantwortung der "modernen" SPD - Eine Bilanz
Von Dietmar Bartsch, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE
Am 27. September 1998 wählten die Bürgerinnen und Bürger erstmals in der Bundesrepublik Deutschland eine Regierungskoalition ab. Aufbruchstimmung trug Sozialdemokraten und Grüne in Ministerämter. Nach 16 Jahren Helmut Kohl wurde Gerhard Schröder am 27. Oktober 1998 zum Kanzler der Bundesrepublik Deutschland.
Was hat sich in den vergangenen zehn Jahren getan? Sind die Lebensverhältnisse für die breite Masse der Bevölkerung besser geworden? Wer ehrlich ist, kommt zu einer eindeutigen Antwort. Die Regierungspartei SPD hat im Kerngeschäft versagt. Ob Einkommen, soziale Sicherung, Bildung oder Regulierung der Finanzmärkte – vieles ist schlechter geworden. Bei Millionen Menschen dominiert die Unsicherheit über die eigene Zukunft. Das Gefühl, in einer ungerechten Gesellschaft zu leben, ist stärker als jemals zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik.
Rückblickend auf die SPD-Regierungspolitik sagt Franz Müntefering heute: "Da müssen wir noch mal ran." Selbst die meisten SPD-Mitglieder trauen sich nicht, die langjährige Umverteilung von unten nach oben als gute sozialdemokratische Politik zu vertreten. Wie sollten sie auch – zehn Jahre Regierungskunst der SPD haben sozialdemokratische Grundwerte auf den Kopf gestellt und dem Land nicht gut getan.
"Da müssen wir noch mal ran?" Warum sollte es der SPD gelingen, in den Armen der CDU oder mit den Liberalen vom Stamme Westerwelle die Fehlentwicklungen zu korrigieren, die sie selbst herbeigeführt hat? Deutschland braucht einen Politikwechsel, nicht nur einen Regierungswechsel.
Weiter als PDF-Datei (315 kB) auf der HP von DIE LINKE
Da ist dann unter anderem eine Tabelle zu sehen, Deutschland in den meisten Punkten Schlusslicht in Europa,
und auch die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in den letzten zehn Jahren und in welchem Maße die Armut sich vergrößert hat.Geändert von Inaktiver User (19.10.2008 um 20:12 Uhr)
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19.10.2008, 20:13Inaktiver User
AW: Peter Sodann als Bundespräsidenten nominiert
In dem Artikel sind genau 2 Einkommensschichten aufgeführt: Geringverdiener und Mittelschicht, davon die untere und mittlere. Wie damit alle Einkommensschichten abgedeckt sind, erschließt sich mir nicht.
Zitat von Inaktiver User
Aber ich verstehe so vieles von den Linken nicht, besonders nicht, wie das Parteiprogramm finanziert werden soll. Ich habe manchmal das Gefühl die Verantwortlichen haben überhaupt keine Vorstellung, wie viel Geld sie woher auch immer organisieren müßten, um ihren Träumereien auch Realitäten entgegen zu setzen. Aber wie wir ja derzeit merken, ist es manchmal sehr erfrischend, unbelastet von Wissen Behauptungen aufzustellen. Es finden sich genügend, die es glauben, und der Beweis muss ja erst deutlich später erbracht werden. Aber ein TV-Kommissar könnte ja mit einer SOKU versteckte Gelder aufspühren und verteilen.
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19.10.2008, 20:17Inaktiver User
AW: Peter Sodann als Bundespräsidenten nominiert
Und jetzt behauptest Du, mit den Linken wäre das nicht passiert, bzw. würde sich auch ruckzuck ändern. Mit Kommissar Sodann an der Spitze werden wir unbelastet von Weltwirtschaft, karawansierenden Arbeitsmärkten, Energieknappheit, Welthunger, usw. innerhalb kürzester Zeit eine blühende Oase, in denen es allen gut geht, alle Arbeitsplätze haben, Gesundheits- und Rentensysteme saniert und finanziell gesichert sind, usw. usw. usw.
Zitat von Inaktiver User



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