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  1. Inaktiver User

    AW: Peter Sodann als Bundespräsidenten nominiert

    Zitat Zitat von Rotfuchs
    Ja - aber Amerika ist weit weg (glauben immer noch viele).
    Die Zustimmung für Obama ist in Deutschland dennoch enorm.
    Das stützt nicht unbedingt die Behauptung, dass Deutschland für jemanden wie ihn nicht reif sei.
    Geändert von Inaktiver User (16.10.2008 um 21:54 Uhr)

  2. VIP

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    AW: Peter Sodann als Bundespräsidenten nominiert

    Du hast vollkommen Recht, Blautanne.

    Es war einfach Alberei um die Person Seal.

    Und auch ein bisschen Ärger darüber, dass in diesem Land für ein führendes Amt das Geschlecht noch immer eine wesentliche Rolle spielt (s. Tageschau-Link).
    Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)



  3. Inaktiver User

    AW: Peter Sodann als Bundespräsidenten nominiert

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Köhler braucht zur Wiederwahl im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit von 613 Stimmen, auf die das "Bürgerliche Lager" (Unionsparteien + FDP + Freie Wählergemeinschaft) derzeit kommt.

    Im zweiten Wahlgang würde eine relative Mehrheit ausreichen, im dritten eine einfache Mehrheit.

    Rechne damit, dass der derzeitige amtierende – und bei der Bevölkerung geschätzte - Bundespräsident auch der nächste sein wird.
    Ja stimmt, Mist
    Danke für die Aufklärung.

  4. Inaktiver User

    AW: Peter Sodann als Bundespräsidenten nominiert

    Zitat Zitat von Rotfuchs
    Vielleicht ist es doch gut, dass ein Bundespräsident nicht direkt vom Volk gewählt wird.
    Ich glaube, dass ist eine wesentliche Aussage. So bleiben uns Tokyo Hotel, Thomas Gottschalk oder auch der eine und andere Komiker erspart.

    Dennoch - ich finde es eigentlich beschämend für ein Land, dass diese Diskussion hier geführt wird. Gerade in der jetzigen Zeit sollte das Thema m. E. sehr viel ernster von den Parteien angegangen werden - von allen Parteien. Denn wir reden hier über den Repräsentanten unseres Landes in der Welt. Und die nächsten Jahren werden wir es bitter nötig haben, uns kompetent und selbstbewußt gegenüber Anderen zu behaupten.

    Da sollte niemand auf die Idee kommen, das Land mit einem Kinderlied und Humor dahin zu führen, dass hier alle erträglich leben können und genug zu essen haben. Es gibt 1 Milliarde Menschen, die derzeit nicht satt werden. Es gibt kein Naturgesetz, das besagt, dass die Deutschen davon ausgenommen sein müssen.

  5. Inaktiver User

    AW: Peter Sodann als Bundespräsidenten nominiert

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich hab in der letzten Stunde noch ein paar Artikel über Sodann gelesen, und wenn er all die Dinge tatsächlich so gesagt hat, wie ich sie mehrfach gelesen habe ... dann stimme ich dem Einfaltspinsel inzwischen zu ... zu Trottel werd ich mich zwar trotzdem nicht hinreissen lassen ... aber das ist eher ne grundsätzliche Haltung von mir, einen Menschen öffentlich so nicht zu titulieren.

    Es ist meiner Meinung nach eine schlimme Missachtung dieses Amtes, diesen Mann dafür überhaupt zu nominieren ... er hätte selbst für eine Nominierung zur Nominierung nicht in Frage kommen dürfen.

    Peter Sodann ist nichtmal ein unbequemer Geist - er ist ein Schauspieler, der mehr schlecht als recht versucht, nen unbequemen Geist zu geben.
    Ich finde es ist ein Armutszeugnis für die Linke, diese Type überhaupt ( aus welchen taktischen Gründen auch immer ) nominiert zu haben. Damit haben sie bei mir ihre letzten Aktiva wahrlich vergeigt.

    Wenn ich mir das mal bildlich vorstelle.............. allein z.B. den stolzen Franzosen , eine derartige Jammergestalt namens B.P. Sodann, gegenübertreten zu lassen und dann auch noch labern zu lassen - dann wird mir echt ganz anders zumute.

    Es gibt wahrlich Tage, da frage ich mich, was uns Deutschen denn noch an masochistischen Extremen einfällt, uns in der Restwelt, lächerlich zu machen.

    Mittlerweile distanziert sich sogar seine eigene Partei von seinen verbalen Entgleisungen - Irrungen und Wirrungen
    ( s. Tagesthemen von heute Abend )

    WW
    Geändert von Inaktiver User (17.10.2008 um 09:58 Uhr)

  6. User Info Menu

    AW: Peter Sodann als Bundespräsidenten nominiert

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das Problem mit Lübke war, dass er einer aus der langen Reihe der nationalsozialistisch belastenden Amtsträger der BRD war.

    Insofern sind Vergleiche mit Peter Sodann nicht angebracht.
    Das sehe ich nicht so. Lübke war weder ein Nazi noch ein Kriegsverbrecher. Er war (wie so viele) ein Mitläufer und Opportunist in einer Diktatur.

    http://www.zeit.de/2007/30/Heinrich-Luebke?page=all

    Und genau das war Peter Sodann auch in der Diktatur DDR.

    Und wer genau weiß, daß er in einer Dikatur kein Mitläufer und Opportunist geworden wäre, werfe den ersten Stein.

    Hans
    ----------------------------------------------------------------
    "Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.

  7. Inaktiver User

    AW: Peter Sodann als Bundespräsidenten nominiert

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich finde es ist ein Armutszeugnis für die Linke, diese Type überhaupt ( aus welchen taktischen Gründen auch immer ) nominiert zu haben. Damit haben sie bei mir ihre letzten Aktiva wahrlich vergeigt.
    Das sehe ich nicht ganz so streng. Wie bereits gesagt: die Linke hat sich ja um andere Leute bemüht. Angeblich war Landesbischöfin Kässmann im Gespräch. Und auch mit Gesine Schwan hatte man gesprochen. Nur hatte diese taktisch ziemlich unklug einen der Parteigrößen als Demagogen bezeichnet.
    Kein Mensch kann ernsthaft glauben, dass eine Partei so masochistisch ist einen Kandidaten trotz solcher Aussagen uneingeschränkt zu unterstützen. Keine Partei hätte das getan.


    Wenn ich mir das mal bildlich vorstelle.............. allein z.B. den stolzen Franzosen , eine derartige Jammergestalt namens B.P. Sodann, gegenübertreten zu lassen und dann auch noch labern zu lassen - dann wird mir echt ganz anders zumute.

    Es gibt wahrlich Tage, da frage ich mich, was uns Deutschen denn noch an masochistischen Extremen einfällt, uns in der Restwelt, lächerlich zu machen.
    Das gehört für mich in eine ähnliche Kategorie wie die ernsthafte Meinung, dass für unser 80-Millionen-Volk das Kaff am Rhein dauerhaft eine angemessene Hauptstadt sei und man sich den kostspieligen Umzug nach Berlin lieber sparen sollte.
    Ich dachte angesichts der Diskussion auch damals, ich sei im falschen Film.
    Sowas gibt es in Deutschland wirklich von jeder politischen Couleur.

    Ja, auch ich finde es lächerlich und masochistisch Peter Sodann für ein solches Amt zu nominieren. Aber bedenke: niemand, auch er selber nicht, glaubt daran, dass Deutschland tatsächlich in Verlegenheit kommen könnte sich von einem griesgrämigen Serienschauspieler statt von einem linkischen Sparkassendirektor repräsentieren zu lassen.

    Geändert von Inaktiver User (17.10.2008 um 10:37 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Peter Sodann als Bundespräsidenten nominiert

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Zitat Zitat von Rotfuchs
    Vielleicht ist es doch gut, dass ein Bundespräsident nicht direkt vom Volk gewählt wird.
    Ich glaube, dass ist eine wesentliche Aussage. So bleiben uns Tokyo Hotel, Thomas Gottschalk oder auch der eine und andere Komiker erspart.
    Wir haben gestern doch nur herumgealbert. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass solche Leute in Deutschland gewählt werden würden.
    Dass in Deutschland der Bundespräsident nicht direkt vom Volk gewählt wird, hat übrigens historische Gründe: Man wollte für den Präsidenten keine übergroße Macht (siehe Weimarer Republik, Drittes Reich). Die hätte er aber voraussichtlich gehabt, wenn er demokratisch direkt legitimiert wäre. In Deutschland hat der Bundespräsident also nicht die gleiche Bedeutung wie in manchen anderen Ländern.


    Dennoch - ich finde es eigentlich beschämend für ein Land, dass diese Diskussion hier geführt wird. Gerade in der jetzigen Zeit sollte das Thema m. E. sehr viel ernster von den Parteien angegangen werden - von allen Parteien. Denn wir reden hier über den Repräsentanten unseres Landes in der Welt. Und die nächsten Jahren werden wir es bitter nötig haben, uns kompetent und selbstbewußt gegenüber Anderen zu behaupten.
    Es ist nicht die Aufgabe des Bundespräsidenten sich "kompetent und selbstbewusst gegenüber anderen Ländern zu behaupten". Das ist vielmehr Aufgabe der Bundesregierung.

  9. Inaktiver User

    AW: Peter Sodann als Bundespräsidenten nominiert

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wir haben gestern doch nur herumgealbert. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass solche Leute in Deutschland gewählt werden würden.
    Ich habe auch nur rumgealbert.

    Aber abgesehen davon - würde der Bundespräsident wirklich vom Volk gewählt werden, möchte ich lieber nicht spekulieren, wer da Alles zu Wahl stehen würde.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Es ist nicht die Aufgabe des Bundespräsidenten sich "kompetent und selbstbewusst gegenüber anderen Ländern zu behaupten". Das ist vielmehr Aufgabe der Bundesregierung.
    Auch das ist mir seit Jahrzehnten bekannt. Dennoch hat ein Bundespräsident eine nicht unterschätzbare Aussenwirkung. Er repräsentiert das Land. Und somit wird jedes Wort, das er äußert von der Welt gehört. Auch jetzt schon - wer die internationale Presse verfolgt, kann über den TV-Kommissar bereits lesen.

  10. Inaktiver User

    AW: Peter Sodann als Bundespräsidenten nominiert

    In der BILD-Zeitung konnte man sich via Vorabdruck seiner Memoiren auch über seine Bordellbesuche informieren...

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