Gut, ich sag mal was ich für OK halte.Zitat von roadtrain
Hilfe bei Unglücken und ähnlichem, Suppekochen bei Großeinsätzen der Polizei (machen sie heute schon) und fertig!
Alles andere ist fast nicht nötig, gut wenn denn mal die neuen Großraumflugzeuge da sind, kann man die auch verwenden, Helis (die großen), alle Fahr/Flug/Bergungszeuge über die die Polizei das THW oder sonstige nicht verfügen UND deren Anschaffung sich NICHT rechnet.
Hat eigentlich mal wer wieder was von "Antrax" gehört oder gesehen?![]()
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10.10.2008, 00:20Inaktiver User
AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....
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10.10.2008, 00:29
AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....
Tja, was wir für OK halten ist nur leider schnurpe. Ich würd gern wissen, was unsere Entscheidungsträger für OK halten.
Was Du beschreibst, ist nach diesem schwammigen Entwurf möglich. Ganz andere Dinge aber eben auch.
Antrax (Anthrax?). 2002 oder so hiess es mal in der Bild-Zeitung oder wo, die USA sei jetzt entvölkert durch heimtückisch platzierte chemische Briefbomben. Seitdem hat den Antrax glaube ich keiner nie wieder nicht gesehen.
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10.10.2008, 00:37Inaktiver User
AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....
Na eben und alles was möglich IST wird in der Regel auch gemacht. Sonst hätte man oder besser gesagt die CDU (Schäuble) die Fassung der SPD nehmen können.
Zitat von roadtrain
Info Link
Auszug
Nach seinen Angaben äußerten sich am Dienstag in der Fraktionssitzung rund 25 SPD-Abgeordnete kritisch zum Inlandseinsatz der Bundeswehr. Die Ausnahme im Grundgesetz müsse ausdrücklich auf die Abwehr von Terrorangriffen aus der Luft und zur See begrenzt werden.
(...)
Nach dem Willen des Koalitionsausschusses soll die Bundeswehr auch in Deutschland Waffen einsetzen dürfen - allerdings nur, wenn die polizeilichen Mittel erkennbar nicht ausreichen.
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10.10.2008, 00:42Inaktiver User
AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....
Dem muss ich mich anschliessen"!
Zitat von roadtrain
Mir selbst war es in einer Zeit, in der es in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sozusagen zum "guten Ton" gehörte, den Wehrdienst zu verweigern, einfach zu "läpsch" mich diesem Gruppenzwang zu beugen.
Was mich aber (in meiner schon eigentlichen Grundhaltung) dann nachträglich bekräftigte, den Wehrdienst eben doch zu verweigern, war die läppische Grundhaltung der damaligen Vorgesetzten zu grundsätzlichen Menschenrechten.
Das liess sich natürlich nie offiziell belegen, wären allerdings in den "Zigarettenpausen" und in der Kantine Gespräche mitgeschnitten worden ... nun ja.
Und diese läppische Haltung zu den Menschenrechten hätte man locker 1 : 1 auf die demokratischen Rechte übertragen können.
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10.10.2008, 00:56Inaktiver User
AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....
Ja, konservativ war die Reichswehrführung sicher.
Zitat von Inaktiver User
Das hieß zum damaligen Zeitpunkt aber auch, das sie den Nazis auch kritisch gegenüberstand, zumindest Teile der Reichswehrführung.
Die Nazis galten damals nicht als konservativ, sondern waren den "wahren" Konservativen (Monarchisten, Zentrumspartei) eher suspekt, da die Nazis schließlich das Wort "Sozialisten" im Namen trugen und mit ihrer radikalen Art abschreckend wirkten.
Ich habe noch diesen Link zur Reichswehr gefunden, mit folgendem Zitat:
"Die Haltung der Reichswehrführung gegenüber Hitler und der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) war zwiespältig. Erwartungsvoll erhofften sie eine neue Dynamik in der deutschen Außenpolitik im Hinblick auf die Revision des Versailler Vertrags. Mehr als mißtrauisch hingegen war das Verhältnis zur Sturmabteilung (SA), der auf vier Millionen Mitglieder angeschwollenen Parteiarmee der NSDAP. Der Stabschef der SA Ernst Röhm sah in ihr den Kern einer neu zu gründenden "Volksmiliz", der er auch die traditionsbewußte Reichswehr einverleiben wollte. Hitler, der die Reichswehr mit ihren erfahrenen Offizieren möglichst schnell zu einer kriegsfähigen Armee ausbauen wollte, beendete den militärischen Macht- und Konkurrenzanspruch der SA mit der Ermordung ihrer Führung während des sogenannten Röhm-Putsches im Juni 1934. Um auch zukünftig der Gunst Hitlers sicher zu sein, ordnete Reichskriegsminister Werner von Blomberg noch am Todestag Hindenburgs am 2. August 1934 die Vereidigung der Reichswehr auf die Person des "Führers und Reichskanzlers" an. Endgültig war die Reichswehr damit zu einem Machtinstrument des NS-Regimes geworden. Mit dem Gesetz zur Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht vom 16. März 1935 wurde die Reichswehr in Wehrmacht unbenannt. "
Der große und entscheidende Wendepunkt, ab dem die Reichswehr sich zum gefügigen Instrument Hitlers machte, war die Vereidigung der Soldaten auf eine Person anstatt auf die Verfassung.
Das ist der Punkt, ab dem die Armeeführung ihre Bedenken hinter ihrem Treuegelöbnis zurücklassen konnte und der dem Mißbrauch der Soldaten Tür und Tor öffnete.
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10.10.2008, 01:04Inaktiver User
AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....
Wie das wohl in so mancher Polizei- oder Behördenkantine zugeht?
Zitat von Inaktiver User
Wichtig finde ich, wie verhält sich eine Institution in der Praxis, in konkreten Situationen. Und ich finde, das wir in Deutschland weder über Bundeswehr noch über die Polizei oder Behörden klagen können, sie wären undemokratisch/verfassungsfeindlich eingestellt.
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10.10.2008, 08:05
AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....
Art. 35 GG erlaubt doch schon das Hinzuziehen der BW bei "Unglücksfällen". Was reicht denn da den Herrschaften in Berlin nicht?
Vielleicht der letzte Satz, nachdem alle Massnahmen nach Beseitigung der Gefahr unverzüglich aufzuheben sind.
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10.10.2008, 21:13Inaktiver User
AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....
Lieeeeeeeeeeeeeber Baselitz, bei der BW gab und gibt es (leider) immer "sone" und "solche".
Zitat von Inaktiver User
Das liegt aber in der Natur der Sache, oder?
Deshalb bin ich auch für eine geschlechterübergreifende Wehrpflicht ersatzweise, aber nur auf Antrag, Zivi für alle.
Denn wenn man den Berufsoldaten das Feld überläßt, wird sich früher oder später eine neue Art von Bundeswehr entwickeln, wir haben gerade JETZT NOCH die Möglichkeit den Geist der "Antikriegs-Soldaten" zu bewahren UND weiter zu geben.
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10.10.2008, 21:45Inaktiver User
AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....
Klar ... aber da ich mich ideell und auch emotional nunmal auf einem Grad bewegte, hab ich mich durch das eigene Erleben so entschieden, wie ich es damals tat.
Zitat von Inaktiver User
Immerhin bin ich zumindest soweit gegangen, zu sagen und umzusetzen: ich mache mir zunächst ein (eigenes) Bild der Situation - erst dann entscheide ich.
Und das Bild das sich mir bot, war eben kein positives ...
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10.10.2008, 21:52Inaktiver User
AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....
Ich weiß. Und du hast Zivi gemacht und hast dich nicht nach Berlin.....
Zitat von Inaktiver User


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