Antworten
Seite 9 von 10 ErsteErste ... 78910 LetzteLetzte
Ergebnis 81 bis 90 von 100
  1. Inaktiver User

    AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....

    Zitat Zitat von roadtrain
    Daher müsste mal klar umrissen werden, welche Teile der BW bei welchen "Unglücksfällen" was soll/darf und was keinesfalls geht.
    Gut, ich sag mal was ich für OK halte.
    Hilfe bei Unglücken und ähnlichem, Suppekochen bei Großeinsätzen der Polizei (machen sie heute schon) und fertig!
    Alles andere ist fast nicht nötig, gut wenn denn mal die neuen Großraumflugzeuge da sind, kann man die auch verwenden, Helis (die großen), alle Fahr/Flug/Bergungszeuge über die die Polizei das THW oder sonstige nicht verfügen UND deren Anschaffung sich NICHT rechnet.

    Hat eigentlich mal wer wieder was von "Antrax" gehört oder gesehen?

  2. User Info Menu

    AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....

    Tja, was wir für OK halten ist nur leider schnurpe. Ich würd gern wissen, was unsere Entscheidungsträger für OK halten.

    Was Du beschreibst, ist nach diesem schwammigen Entwurf möglich. Ganz andere Dinge aber eben auch.

    Antrax (Anthrax?). 2002 oder so hiess es mal in der Bild-Zeitung oder wo, die USA sei jetzt entvölkert durch heimtückisch platzierte chemische Briefbomben. Seitdem hat den Antrax glaube ich keiner nie wieder nicht gesehen.

  3. Inaktiver User

    AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....

    Zitat Zitat von roadtrain
    Tja, was wir für OK halten ist nur leider schnurpe. Ich würd gern wissen, was unsere Entscheidungsträger für OK halten.

    Was Du beschreibst, ist nach diesem schwammigen Entwurf möglich. Ganz andere Dinge aber eben auch.
    Na eben und alles was möglich IST wird in der Regel auch gemacht. Sonst hätte man oder besser gesagt die CDU (Schäuble) die Fassung der SPD nehmen können.

    Info Link

    Auszug

    Nach seinen Angaben äußerten sich am Dienstag in der Fraktionssitzung rund 25 SPD-Abgeordnete kritisch zum Inlandseinsatz der Bundeswehr. Die Ausnahme im Grundgesetz müsse ausdrücklich auf die Abwehr von Terrorangriffen aus der Luft und zur See begrenzt werden.

    (...)

    Nach dem Willen des Koalitionsausschusses soll die Bundeswehr auch in Deutschland Waffen einsetzen dürfen - allerdings nur, wenn die polizeilichen Mittel erkennbar nicht ausreichen.


  4. Inaktiver User

    AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....

    Zitat Zitat von roadtrain
    Ich war selbst Wehrpflichtiger und habe keineswegs nur Sandsäcke gefüllt.
    Wie gesagt, wir bekamen nach kurzer Ausbildung scharfe Waffen für Wachdienst und Bereitschaft. Und uns hat niemand auf unseren Geisteszustand untersucht.
    Dem muss ich mich anschliessen"!

    Mir selbst war es in einer Zeit, in der es in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sozusagen zum "guten Ton" gehörte, den Wehrdienst zu verweigern, einfach zu "läpsch" mich diesem Gruppenzwang zu beugen.

    Was mich aber (in meiner schon eigentlichen Grundhaltung) dann nachträglich bekräftigte, den Wehrdienst eben doch zu verweigern, war die läppische Grundhaltung der damaligen Vorgesetzten zu grundsätzlichen Menschenrechten.

    Das liess sich natürlich nie offiziell belegen, wären allerdings in den "Zigarettenpausen" und in der Kantine Gespräche mitgeschnitten worden ... nun ja.

    Und diese läppische Haltung zu den Menschenrechten hätte man locker 1 : 1 auf die demokratischen Rechte übertragen können.

  5. Inaktiver User

    AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich denke Hitler mußte nicht großartig "kaufen", sondern ich denke (ICH!) er "rannte offenen Türen" ein, du hast glaube ich selbst geschrieben WIE der "Geist" der Reichswehr war, also eher "konservativ", sprich GEGEN Linke und Sozis, dort wurde sie ja auch siehe Reichswehr Wiki Link. Interessant dürfte auch dies sei:
    Auszug

    Zu den politisch rechts stehenden, republikfeindlichen Wehrverbänden (Stahlhelm, Kyffhäuserbund) pflegte die Reichswehrgeneralität enge Kontakte, obwohl sie sich offiziell als „unpolitisch“ bezeichnete. 1919 warb die Münchener Reichswehrverwaltung Adolf Hitler an, um Veranstaltungen politischer Parteien und Zirkel zu bespitzeln. Gleichzeitig wurde Hitler zu Schulungen für Propaganda-Redner geschickt.

    Dem "entnehme" ich mal, das Hitler kein Unbekannter war und das man auch nicht die Absicht hatte ihm zu widersprechen.
    Ich denke die Reiswehr wollte einfach eine Garantie oder dergleichen das es zu keiner "Ersatzarmee" kommt. Und ihr bzw. das der oberen Befehlshaber war seit 1918, die Wiedererlangung des Staus einer VOLLWERTIGEN (Bewaffnung) Armee.
    Das hat er ihnen versprochen.

    Die Harzburger Front 1931!

    Und hier nochmal aus dem HDG Link

    Dez. 4. 12. Hitler läßt auf einer Pressekonferenz vor Auslandsjournalisten in Berlin verlauten, die NSDAP wolle nur auf legalem Wege an die Macht gelangen.
    Und die Harzburger Front im HGD
    Ja, konservativ war die Reichswehrführung sicher.
    Das hieß zum damaligen Zeitpunkt aber auch, das sie den Nazis auch kritisch gegenüberstand, zumindest Teile der Reichswehrführung.
    Die Nazis galten damals nicht als konservativ, sondern waren den "wahren" Konservativen (Monarchisten, Zentrumspartei) eher suspekt, da die Nazis schließlich das Wort "Sozialisten" im Namen trugen und mit ihrer radikalen Art abschreckend wirkten.

    Ich habe noch diesen Link zur Reichswehr gefunden, mit folgendem Zitat:

    "Die Haltung der Reichswehrführung gegenüber Hitler und der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) war zwiespältig. Erwartungsvoll erhofften sie eine neue Dynamik in der deutschen Außenpolitik im Hinblick auf die Revision des Versailler Vertrags. Mehr als mißtrauisch hingegen war das Verhältnis zur Sturmabteilung (SA), der auf vier Millionen Mitglieder angeschwollenen Parteiarmee der NSDAP. Der Stabschef der SA Ernst Röhm sah in ihr den Kern einer neu zu gründenden "Volksmiliz", der er auch die traditionsbewußte Reichswehr einverleiben wollte. Hitler, der die Reichswehr mit ihren erfahrenen Offizieren möglichst schnell zu einer kriegsfähigen Armee ausbauen wollte, beendete den militärischen Macht- und Konkurrenzanspruch der SA mit der Ermordung ihrer Führung während des sogenannten Röhm-Putsches im Juni 1934. Um auch zukünftig der Gunst Hitlers sicher zu sein, ordnete Reichskriegsminister Werner von Blomberg noch am Todestag Hindenburgs am 2. August 1934 die Vereidigung der Reichswehr auf die Person des "Führers und Reichskanzlers" an. Endgültig war die Reichswehr damit zu einem Machtinstrument des NS-Regimes geworden. Mit dem Gesetz zur Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht vom 16. März 1935 wurde die Reichswehr in Wehrmacht unbenannt. "

    Der große und entscheidende Wendepunkt, ab dem die Reichswehr sich zum gefügigen Instrument Hitlers machte, war die Vereidigung der Soldaten auf eine Person anstatt auf die Verfassung.
    Das ist der Punkt, ab dem die Armeeführung ihre Bedenken hinter ihrem Treuegelöbnis zurücklassen konnte und der dem Mißbrauch der Soldaten Tür und Tor öffnete.

  6. Inaktiver User

    AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das liess sich natürlich nie offiziell belegen, wären allerdings in den "Zigarettenpausen" und in der Kantine Gespräche mitgeschnitten worden ... nun ja.

    Und diese läppische Haltung zu den Menschenrechten hätte man locker 1 : 1 auf die demokratischen Rechte übertragen können.
    Wie das wohl in so mancher Polizei- oder Behördenkantine zugeht?

    Wichtig finde ich, wie verhält sich eine Institution in der Praxis, in konkreten Situationen. Und ich finde, das wir in Deutschland weder über Bundeswehr noch über die Polizei oder Behörden klagen können, sie wären undemokratisch/verfassungsfeindlich eingestellt.

  7. User Info Menu

    AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....

    Art. 35 GG erlaubt doch schon das Hinzuziehen der BW bei "Unglücksfällen". Was reicht denn da den Herrschaften in Berlin nicht?

    Vielleicht der letzte Satz, nachdem alle Massnahmen nach Beseitigung der Gefahr unverzüglich aufzuheben sind.

  8. Inaktiver User

    AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Dem muss ich mich anschliessen"!

    Mir selbst war es in einer Zeit, in der es in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sozusagen zum "guten Ton" gehörte, den Wehrdienst zu verweigern, einfach zu "läpsch" mich diesem Gruppenzwang zu beugen.

    Was mich aber (in meiner schon eigentlichen Grundhaltung) dann nachträglich bekräftigte, den Wehrdienst eben doch zu verweigern, war die läppische Grundhaltung der damaligen Vorgesetzten zu grundsätzlichen Menschenrechten.

    Das liess sich natürlich nie offiziell belegen, wären allerdings in den "Zigarettenpausen" und in der Kantine Gespräche mitgeschnitten worden ... nun ja.

    Und diese läppische Haltung zu den Menschenrechten hätte man locker 1 : 1 auf die demokratischen Rechte übertragen können.
    Lieeeeeeeeeeeeeber Baselitz, bei der BW gab und gibt es (leider) immer "sone" und "solche".
    Das liegt aber in der Natur der Sache, oder?
    Deshalb bin ich auch für eine geschlechterübergreifende Wehrpflicht ersatzweise, aber nur auf Antrag, Zivi für alle.
    Denn wenn man den Berufsoldaten das Feld überläßt, wird sich früher oder später eine neue Art von Bundeswehr entwickeln, wir haben gerade JETZT NOCH die Möglichkeit den Geist der "Antikriegs-Soldaten" zu bewahren UND weiter zu geben.

  9. Inaktiver User

    AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Lieeeeeeeeeeeeeber Baselitz, bei der BW gab und gibt es (leider) immer "sone" und "solche".
    Das liegt aber in der Natur der Sache, oder?
    Klar ... aber da ich mich ideell und auch emotional nunmal auf einem Grad bewegte, hab ich mich durch das eigene Erleben so entschieden, wie ich es damals tat.

    Immerhin bin ich zumindest soweit gegangen, zu sagen und umzusetzen: ich mache mir zunächst ein (eigenes) Bild der Situation - erst dann entscheide ich.
    Und das Bild das sich mir bot, war eben kein positives ...

  10. Inaktiver User

    AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Immerhin bin ich zumindest soweit gegangen, zu sagen und umzusetzen: ich mache mir zunächst ein (eigenes) Bild der Situation - erst dann entscheide ich.
    Ich weiß. Und du hast Zivi gemacht und hast dich nicht nach Berlin.....

Antworten
Seite 9 von 10 ErsteErste ... 78910 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •