Nein, ich bin Dir sicher nicht böse. Meinen "Irrglauben", also meine Geschichtkenntnise, habe ich mir selbst angelesen, bin einfach geschichtinterressiert, eigentlich von der Bronzezeit bis ins heute. Ich habe da also nichts studiert oder so. Wenn ich mich mal irren sollte, bin ich für Hinweise auf diesen Irrtum dankbar.Zitat von diana30
Hast Du mir einen Link zu dem Zitat? Würde mich interessieren.Zitat von diana30
Das Hitler zwar durch eine Wahl zum Reichskanzler wurde, aber einiges, was vor der Wahl (Einschüchterung politischer Gegner) passierte, nicht gerade demokratisch war, ist wahr.
Mir ging es darum, das die Reichswehr den Nazis zu Beginn eher skeptisch bis ablehnend gegenüberstand und nicht aktiv an der Beseitigung der Demokratie beteiligt war. Allerdings verteidigten sie diese Demokratie auch nicht, die Reichswehrführung stand der Weimarer Republik immer gleichgültig bis mißtrauisch gegenüber, viele ihrer höheren Offiziere hatten ihre Sozialisierung noch im Kaiserreich durchlaufen und eine entsprechende Einstellung.
Das fett Hervorgehobene ist mir neu, woher stammt dieses Zitat? Würde mich wirklich interressieren.Zitat von diana30
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09.10.2008, 21:16Inaktiver User
AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....
Geändert von Inaktiver User (09.10.2008 um 21:19 Uhr)
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09.10.2008, 21:24Inaktiver User
AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....
Ich geb dir mal einen Tipp einer "Verschwörungstheoretikerin":
Zitat von nosto
KRISEN haben die Eigenart das keiner mehr GENAU hinschaut, deshalb lässt sich im Fahrwasser von Krisen demokratische Grundsätze mit "links" aushebeln, schau dir an was die US Regierung alles darf seit 9/11.
Wer erinnert sich noch an die 2 Terroristen (ich lach mich tot!) die kurz vorher aus einem Flugzeug geholt wurden, man beachte bitte!! das Flugzeug wollte aus Deutschland RAUS.
Nichts war da, gar nichts, es ging NUR um die Meldung in der Tagesschau und deren Effekt beim Volk; "Ah, es gibt NOCH Terroristen."
ECHTE Staatsfeinde, die zeigen sich JETZT, was ist eine Autobombe im Vergleich zur Sprengkraft, zur Vernichtungskraft DIESER FINANZKRISE, NICHTS! Ich möchte nicht wissen wie hoch die Selbstmordrate ist bei denen die ALLES verloren haben.
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09.10.2008, 21:34Inaktiver User
AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....
Cyan, die Debatten sind NICHTS!
Zitat von Inaktiver User
"An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. (...)"
(Matthäus 7 Vers 16)
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09.10.2008, 21:56Inaktiver User
AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....
Ja, stimmt. Die Marineschiffe mach(t)en sich dort zum Gespött. Aber das ist bald vorbei.
Zitat von Inaktiver User
Die Bundesregierung plant noch in diesem Jahr eine verfassungskonforme Einbindung der Schiffe in eine EU-Mission im Rahmen eines "Systems gegenseitiger kollektiver Sicherheit". Eine Grundgesetzänderung ist nicht erforderlich - der Bundestag muss aber zustimmen.
Den anti-Pirateneinsätzen steht auch völkerrechtlich nichts im Wege, denn Piratenschiffe dürfen angehalten und beschlagnahmt werden, Piraten dürfen festgenommen und vor Gericht gestellt werden. So ist es im Seerechtsübereinkommen von 1982 geregelt. Eine konkrete Gefahrensituation ist nicht erforderlich - einzige Einschränkung: Das Abkommen gilt nur auf Hoher See, also außerhalb der Zwölf-Meilen-Zone Somalias.
Doch laut UNSCR 1816 vom 2. Juni 2008 können Kriegsschiffe die gleichen Rechte gegen Piraten nun auch innerhalb der Zwölf-Meilen-Zone Somalias wahrnehmen. Die überforderte somalische Regierung war einverstanden – zumal sie auch vorher schon vielen Staaten das Vorgehen gegen Piraten in ihren Hoheitsgewässern ausdrücklich erlaubt hatte.
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09.10.2008, 22:20Inaktiver User
AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....
Wiki Reichswehr
Zitat von Inaktiver User
Noch mal Wiki Rede Hitlers vor der Reichswehr am 3. Feb. 1933
Stiftung Haus der Geschichte
der Bundesrepublik Deutschland Das Jahr 1933
Reichstagsbrandverordnung vom 28. Feb. 1933
Nachtrag, ich denke bei diesem Thema darf man sich auf Wiki verlassen.
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09.10.2008, 22:59Inaktiver User
AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....
Danke für die interessanten Links.
Zitat von Inaktiver User
Im Wiki-Link steht folgendes:
"Nach dem Amtsantritt Adolf Hitlers als Reichskanzler am 30. Januar 1933 wurde dieser eingeladen, an einem Abendessen, das anlässlich einer Befehlshaberbesprechung stattfinden sollte, teilzunehmen, um vor der Führung der Reichswehr zu sprechen. Für Hitler war dies die Gelegenheit, möglichst schnell die Stellung und Aufgaben der Reichswehr innerhalb des Staates festzulegen, um möglichen Diskussionen innerhalb der Streitkräfte zuvorzukommen. Dieser Schritt ist vor allem als Machtkonsolidierung zu verstehen, die einer militärischen Opposition vorbeugen sollte."
Das bedeutet, die Nazis waren sich über die Haltung der Reichswehr nicht sicher, sie befürchteten sogar, das die Generäle in Opposition zur nationalsozialistischen Regierung gehen könnten.
Mit den Versprechen, die Hitler dann der Reichswehrführung gegeben hat (Einführung der Wehrpflicht, Ausschaltung der "Konkurrenz" SA) erkaufte er sich das Wohlwollen der Generäle und verhinderte, das sich die Armee gegen ihn stellte.
Ansonsten habe ich in den Links nichts gefunden, das bestätigt, das sich die Reichswehr 1932/33 in innenpolitische Dinge (Verhaftungen, Einschüchterungen) verwickelt hätte.
Gibt es da konkrete Belege? Finde es insofern wichtig, als das man die heutige Abneigung vieler Deutscher gegen alles Militärische ja auf die Nazizeit zurückführen kann.Geändert von Inaktiver User (09.10.2008 um 23:18 Uhr)
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09.10.2008, 23:01
AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....
Schäuble liebäugelte schon bei der WM 2006 mit einem Hilfseinsatz der BW.
Wie hat man sich sowas praktisch vozustellen? Ein Grossteil des einfachen Fussvolks sind immer noch Wehrpflichtige. 18/19-jährige Bengel, die von der Schule eingezogen werden und eine Grundausbildung erhalten. Und die werden nicht eingehend auf ihre psychische Struktur untersucht. Sie erhalten scharf geladene Sturmgewehre oder MPs, etwa zum Wachdienst.
Nicht zu vergleichen mit einer Polizeiausbildung, die Jahre dauert und nicht zuletzt den Aspekt der Deeskalation behandelt.
Bei jedem Teenie der Ballerspiele als Hobby hat, gerät die halbe Republik in Panik, er könnte ein Blutbad anrichten.
Und nun sollen ggfs. mit Kriegswaffen ausgerüstete Jungspunde ohne Leine im zivilen Bereich rumlaufen dürfen?
Vielleicht sollten wir uns doch Sorgen machen.
Wie hier bereits erwähnt wurde, ist der Entwurf sehr allgemein gehalten. Wie ist "ein besonders schwerer Unglücksfall" zu definieren? Sehr interpretationsfähig. Und es ist pauschal von "Streitkräften" die Rede, nicht nur von den speziellen Spezialeinheiten zum Runterholen von Flugzeugen in denen NUR Terroristen sitzen (gabs das schon mal?)Geändert von roadtrain (09.10.2008 um 23:57 Uhr)
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09.10.2008, 23:49Inaktiver User
AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....
Zitat von Inaktiver User
Ich denke Hitler mußte nicht großartig "kaufen", sondern ich denke (ICH!) er "rannte offenen Türen" ein, du hast glaube ich selbst geschrieben WIE der "Geist" der Reichswehr war, also eher "konservativ", sprich GEGEN Linke und Sozis, dort wurde sie ja auch siehe Reichswehr Wiki Link. Interessant dürfte auch dies sei:
Auszug
Zu den politisch rechts stehenden, republikfeindlichen Wehrverbänden (Stahlhelm, Kyffhäuserbund) pflegte die Reichswehrgeneralität enge Kontakte, obwohl sie sich offiziell als „unpolitisch“ bezeichnete. 1919 warb die Münchener Reichswehrverwaltung Adolf Hitler an, um Veranstaltungen politischer Parteien und Zirkel zu bespitzeln. Gleichzeitig wurde Hitler zu Schulungen für Propaganda-Redner geschickt.
Dem "entnehme" ich mal, das Hitler kein Unbekannter war und das man auch nicht die Absicht hatte ihm zu widersprechen.
Ich denke die Reiswehr wollte einfach eine Garantie oder dergleichen das es zu keiner "Ersatzarmee" kommt. Und ihr bzw. das der oberen Befehlshaber war seit 1918, die Wiedererlangung des Staus einer VOLLWERTIGEN (Bewaffnung) Armee.
Das hat er ihnen versprochen.
Die Harzburger Front 1931!
Und hier nochmal aus dem HDG Link
Dez. 4. 12. Hitler läßt auf einer Pressekonferenz vor Auslandsjournalisten in Berlin verlauten, die NSDAP wolle nur auf legalem Wege an die Macht gelangen.
Und die Harzburger Front im HGD
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09.10.2008, 23:55Inaktiver User
AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....
Nicht in deinem Sinne! Wehrpflichte werden wahrscheinlich nie, zu solchen Einsätzen heran gezogen, die dürfen nur "Sandsäcke" füllen. Wehrpflichte haben eine Nachteil, sie sind noch zu "frisch" aus dem Leben.
Zitat von roadtrain
Um die mache ich mir auch keine Sorgen, "Angst" habe ich vor den "8" und "12 jährigen" (den echten Soldaten), die durchlaufen noch ganz andere Ausbildungen, eben der angestrebten Laufbahn entsprechend.
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10.10.2008, 00:06
AW: Bundeswehr darf Polzei helfen....
Das hängt wohl nicht zuletzt vom Personalbedarf ab. Bei immer längeren Auslandseinsätzen und immer mehr (geplanten) Aufgaben würde ich das nicht von vorneherein ausschliessen.
Zitat von Inaktiver User
Ich war selbst Wehrpflichtiger und habe keineswegs nur Sandsäcke gefüllt.
Wie gesagt, wir bekamen nach kurzer Ausbildung scharfe Waffen für Wachdienst und Bereitschaft. Und uns hat niemand auf unseren Geisteszustand untersucht.
Daher müsste mal klar umrissen werden, welche Teile der BW bei welchen "Unglücksfällen" was soll/darf und was keinesfalls geht.


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