Da musst Du falsch informiert sein: die Grünen würden nie mit der CSU. Nie.Zitat von Inaktiver User
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Ergebnis 11 bis 17 von 17
Thema: Politikverständnis der FDP
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07.10.2008, 17:42
AW: Politikverständnis der FDP
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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07.10.2008, 17:45
AW: Politikverständnis der FDP
Lustig, gell? Dabei war das doch immer die liberale Hochburg der FDP den bösen Staat zu kritisieren, der sich überall einmischt; jetzt müssen sie kleinlaut den Mund halten.
Zitat von Inaktiver User
Natürlich würde er es besser gemacht haben, leider, leider will ihn keiner in der Regierung haben.Stattdessen tut er das, was er immer tut, ganz egal, ob er mitregiert oder nicht: er kritisiert eifrig die Regierung, und zwar "hart" - was in diesen Zeiten und unter Berücksichtigung des allgemeinen Klimas FDP-untypisch nur heißen kann, dass die Regierung versagt habe bei der Regulierung und bei der Kontrolle der Banken. Dies mit dem Unterton vorgetragen, er hätte es besser gemacht.
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Kari Bremnes
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07.10.2008, 17:51
AW: Politikverständnis der FDP
Och, ich finde ihn omnipräsent, dafür, dass ihn niemand gerufen hat. Sein Siegestaumel angesichts der 8,0% in Bayern hat ihm wahre Wortflügel verliehen, die er in diversen PK zum Besten gab.
Zitat von Halbmast...
Also keine Panik, wenn auf einem Verlass ist, dann auf Guido und seine Pressemittelungen.Körperlich Distanz
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07.10.2008, 18:13Inaktiver User
AW: Politikverständnis der FDP
Zitat von Lukulla
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10.10.2008, 11:39Inaktiver User
AW: Politikverständnis der FDP
HEUREKA - ich habe ihn gefunden
Zitat von Halbmast...
guckst du hier
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13.10.2008, 22:03
AW: Politikverständnis der FDP
Eben hörte ich, wie Guido Westerwelle, der wichtigste Politiker aller Zeiten staatsmännisch ins Mikro des ZDF sagte:
Ich habe mit der Bundeskanzlerin gesprochen und ihr persönlich versichert, dass wir ihre Bemühungen unterstützen werden.
Wenn Guido nicht da wäre, würde alles zusammen brechen.Geändert von Lukulla (15.10.2008 um 04:24 Uhr)
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14.10.2008, 16:42Inaktiver User
AW: Politikverständnis der FDP
Wundert sich eigentlich noch jemand, warum ausgerechnet in diesen Tagen (Finanzkrise!) mehr Wähler glauben, der FDP ihre Stimme geben zu müssen? Schon bei der Wahl in Bayern legte die Partei um fünf Prozentpunkte zu, im aktuellen Politbarometer des ZDF wächst sie nun bundesweit von zehn auf zwölf Prozent.
Zur Erinnerung: Die FDP ist die Partei, die noch vor wenigen Jahren darauf drängte, dass der „politische Einfluss im Bankensektor reduziert werden" müsse. „Privat kommt vor Staat", verkündet der Vorsitzende Guido Westerwelle in einer Zeit, in der sogar Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann fordert, Kredithäuser zu verstaatlichen.
Wenn es nach der FDP ginge, wären die Sparkassen längst abgeschafft, die Deutsche Bahn an der Börse verscherbelt und der Speiseplan von 20 Millionen deutschen Rentnern vor allem davon abhängig, ob der DAX gerade sechs Prozent zulegt (wie heute) oder zwanzig Prozent verliert (wie letzte Woche).
Die aktuelle Wählerwanderung kann also nichts damit zu tun haben, dass die Menschen hoffen, die Liberalen könnten in der derzeitigen Misere irgendwie weiterhelfen. Vielmehr scheint die FDP zur bloßen Protestpartei des Bürgertums verkommen zu sein. Ihre Wähler interessiert überhaupt nicht, wofür die Partei steht. Es geht nur darum, der CDU oder der SPD oder beiden einen Denkzettel zu verpassen, wofür auch immer.
QuelleGeändert von Inaktiver User (14.10.2008 um 16:46 Uhr)


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