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  1. Inaktiver User

    AW: Gedanken zum Tag der deutschen Einheit

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Bereschit, bist Du in Deinem Job nicht sowieso Zeitzeuge? Ansonsten ist man es ja sowieso und jederzeit.
    wahrscheinlich. aber es war mir noch nie so klar.

    ich sollte plötzlich erzählen wie das so war beim grenzübertritt und mit visastelle und zwangsumtausch und ob man in west-berlin nicht ständig angst vor den russen gehabt hätte und wo die mauer gewesen war und so weiter. und kam mir plötzlich älter als meine uroma vor ...

  2. Inaktiver User

    AW: Gedanken zum Tag der deutschen Einheit

    Zitat Zitat von pupstrulle
    Für mich hört sich das so an , als wenn es in dem alten Trott so weitergehen kan ! Nein , das darf es aber nicht ! Warum gibt es denn soviele linkspartei - Wähler ? Ich höre immer öfter hier in meiner Heimatstadt die Mauer sollte man wieder hochziehen ! Und zwar doppelt so hoch wie sie war ! Diese Meinung kommt doch wohl nicht von dummen Menschen die angeblich nicht ihr Leben auf die Reihe kriegen !

    Ok, dann ziehen wir sie doch wieder hoch. Wo ist das Problem? Wir stellen alles zurück auf Herbst 1989, schliessen alle Grenzen der neuen Bundesländer zu Nachbarstaaten. Dann sollen die Superschlauen der Linken den Bewohnern, die östlich der Mauer leben, mal erklären, wie ihr Leben zu gestalten ist. Mal schauen, ob die neue Mauer dann auch wieder 50 Jahre steht, oder ob die Revolte von unten dann wesentlich früher kommt. Mein Tip: nach 1 Woche.

    Allein die Tatsache, dass so etwas überhaupt formuliert wird, zeigt mir, wie strohdumm diese Linkspartei ist.

  3. gesperrt

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    AW: Gedanken zum Tag der deutschen Einheit

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ok, dann ziehen wir sie doch wieder hoch. Wo ist das Problem? Wir stellen alles zurück auf Herbst 1989, schliessen alle Grenzen der neuen Bundesländer zu Nachbarstaaten. Dann sollen die Superschlauen der Linken den Bewohnern, die östlich der Mauer leben, mal erklären, wie ihr Leben zu gestalten ist. Mal schauen, ob die neue Mauer dann auch wieder 50 Jahre steht, oder ob die Revolte von unten dann wesentlich früher kommt. Mein Tip: nach 1 Woche.

    Allein die Tatsache, dass so etwas überhaupt formuliert wird, zeigt mir, wie strohdumm diese Linkspartei ist.
    Die Idee der Linkspartei ist so dumm nicht. Schade nur, dass Populisten da wieder am Werkeln sind. Ich finde es vollkommen okay, dass einige am Gegensteuern sind. Es kann nicht angehen, dass einige wenige immer mehr haben, und die Mehrheit immer weniger. Geld genug ist da, es hapert nur an der Verteilung. Wenn sich Manager mit sechs-bis siebenstelligen Jahresverdiensten nach wie vor die Taschen vollhauen, im Gegenzug aber immer noch eine Mindestlohn-Diskussion stattfindet. Da wird mein Gerechtigkeitsempfinden erheblich gestört.

  4. Inaktiver User

    AW: Gedanken zum Tag der deutschen Einheit

    zu frains Posting: Jenseits aller Ironie sollte man sich schon bewusst machen, dass die Sozialleistungen der DDR auf Dauer nicht finanzierbar waren - und dass die DDR ökonomisch bankrott war. Wie die Sowjetunion übrigens auch.
    "Strohdumm" sind die Linksparteiwähler sicherlich nicht. Sondern frustriert - aus teilweise auch verständlichen Gründen. Die Wahrheit ist eben nicht klar und rund wie eine Kugel, sondern ein komplizierteres Gebilde.
    Ehrenpreis
    Geändert von Inaktiver User (28.09.2008 um 10:37 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Gedanken zum Tag der deutschen Einheit

    Dass die Wirklichkeit komplex ist, wollen aber viele gar nicht hören, sondern hätten gerne einfache Antworten. Das beschränkt sich allerdings weiß Gott nicht auf Wähler der Linkspartei.

  6. Inaktiver User

    AW: Gedanken zum Tag der deutschen Einheit

    Nö, Dummheit ist überall gleich verteilt, nur sehr unterschiedlich ausgeprägt - um mein letztes Posting mal ad absurdum zu führen.
    Ehrenpreis

  7. Inaktiver User

    AW: Gedanken zum Tag der deutschen Einheit

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    zu frains Posting: Jenseits aller Ironie sollte man sich schon bewusst machen, dass die Sozialleistungen der DDR auf Dauer nicht finanzierbar waren - und dass die DDR ökonomisch bankrott war. Wie die Sowjetunion übrigens auch.
    "Strohdumm" sind die Linksparteiwähler sicherlich nicht. Sondern frustriert - aus teilweise auch verständlichen Gründen. Die Wahrheit ist eben nicht klar und rund wie eine Kugel, sondern ein komplizierteres Gebilde.
    Ehrenpreis
    Ich meinte mit strohdumm auch nicht die Wähler - da habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt. Die Wähler folgen idR der Hoffnung - und da hat die Linkspartei ein breites Feld. Aber die Aussagen der Partei zeugen von Dummheit, Ignoranz oder, was ich zumindest mal Lafontaine unterstelle, bewußter Lüge. Allerdings wird diese Lüge rhetorisch so verpackt, dass es sich genial anhört, und den Menschen verspricht, was sie hören wollen.

    Wer immer dafür ist, die Mauer wieder hochzuziehen, verkennt, dass es bereits eine Generation gibt, die die "alten" Zeiten gar nicht erlebt hat. Wie es hier stand - wir über 35-jährigen sind Zeitzeugen, alle Jüngeren haben vielleicht Kindheitserinnerungen, aber keine politisch oder wirtschaftlich Erlebten.

  8. Inaktiver User

    AW: Gedanken zum Tag der deutschen Einheit

    Zitat Zitat von Hildegarde
    Die Idee der Linkspartei ist so dumm nicht. Schade nur, dass Populisten da wieder am Werkeln sind. Ich finde es vollkommen okay, dass einige am Gegensteuern sind. Es kann nicht angehen, dass einige wenige immer mehr haben, und die Mehrheit immer weniger. Geld genug ist da, es hapert nur an der Verteilung. Wenn sich Manager mit sechs-bis siebenstelligen Jahresverdiensten nach wie vor die Taschen vollhauen, im Gegenzug aber immer noch eine Mindestlohn-Diskussion stattfindet. Da wird mein Gerechtigkeitsempfinden erheblich gestört.
    Du meinst jetzt aber nicht, die "Mauer-wieder-hoch-zieh-Idee"? Oder die Idee der niedersächsischen Linkevertreterin, die das Volk notfalls wieder mit Gewalt disziplinieren wollte?

    Natürlich ist hier im Land einiges zu verbessern, aber in dem man die Vergangenheite verklärt, schafft man ein falsches Bewußtsein. Der Mensch erinnert nur die guten Dinge - das gilt für West und Ost gleichermassen. Es gab in Ost und West durchaus viele Dinge, die gut waren, aber es gab auch in beiden Teilen vor 1990 schon Schlechtes. Und die Haltung, dass Minus und Minus dann relativ schnell Plus ergibt, ist mathematisch richtig, aber leider eben nicht im schnöden Tagesalltag.

  9. Inaktiver User

    AW: Gedanken zum Tag der deutschen Einheit

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich meinte mit strohdumm auch nicht die Wähler - da habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt. Die Wähler folgen idR der Hoffnung - und da hat die Linkspartei ein breites Feld. Aber die Aussagen der Partei zeugen von Dummheit, Ignoranz oder, was ich zumindest mal Lafontaine unterstelle, bewußter Lüge. Allerdings wird diese Lüge rhetorisch so verpackt, dass es sich genial anhört, und den Menschen verspricht, was sie hören wollen.
    Aus Spiegel und Stern vom Freitag:

    CSU stimmt im Bundestag gegen eigenes Wahlversprechen
    Wie allseits bekannt, fordert die CSU lauthals, die alte Pendlerpauschale wieder einzuführen. Die Fraktion der Linkspartei griff diesen Gedanken genüsslich auf und legte ihn als Antrag im Bundestag auf den Tisch - wohl wissend, dass sie die CSU damit in die Klemme manövrieren würde, denn sie ist in die Disziplin der großen Koalition eingebunden.

    Wo sitzen denn in diesem Fall die Lügner?

  10. Inaktiver User

    AW: Gedanken zum Tag der deutschen Einheit

    Zitat Zitat von pupstrulle
    Diese Meinung kommt doch wohl nicht von dummen Menschen die angeblich nicht ihr Leben auf die Reihe kriegen !
    Doch, ich denke schon. Halbwegs intelligente Leute wissen, dass die goldenen Tauben nicht angeflogen kommen, nur weil da wieder ne Mauer steht. Meinen diese Leute denn auch, dass dann sofort im Ostteil der Sozialismus wieder eingeführt und im Westteil ab sofort die Politik zu ihren Gunsten läuft? Man darf doch nicht verkennen, dass sich die ganze Welt geändert hat und dass man selbst ständig im Wandel ist - so auch das Leben in Deutschland - egal ob ost oder west. So einfach ist es leider nicht. Eigentlich traurig, dass es Menschen gibt, die gerne einen Teil ihres Volkes abgeben würden nur für die Hoffnung, dass sie sich dann mehr leisten könnten und es ihnen damit gleichzeitig egal ist, was aus den anderen werden würde. Es war keine freiwillige Entscheidung der Deutschen, dass die getrennt wurden!

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