wahrscheinlich.Zitat von Inaktiver User
aber es war mir noch nie so klar.
ich sollte plötzlich erzählen wie das so war beim grenzübertritt und mit visastelle und zwangsumtausch und ob man in west-berlin nicht ständig angst vor den russen gehabt hätte und wo die mauer gewesen war und so weiter. und kam mir plötzlich älter als meine uroma vor ...![]()
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28.09.2008, 10:17Inaktiver User
AW: Gedanken zum Tag der deutschen Einheit
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28.09.2008, 10:22Inaktiver User
AW: Gedanken zum Tag der deutschen Einheit
Zitat von pupstrulle
Ok, dann ziehen wir sie doch wieder hoch. Wo ist das Problem? Wir stellen alles zurück auf Herbst 1989, schliessen alle Grenzen der neuen Bundesländer zu Nachbarstaaten. Dann sollen die Superschlauen der Linken den Bewohnern, die östlich der Mauer leben, mal erklären, wie ihr Leben zu gestalten ist. Mal schauen, ob die neue Mauer dann auch wieder 50 Jahre steht, oder ob die Revolte von unten dann wesentlich früher kommt. Mein Tip: nach 1 Woche.
Allein die Tatsache, dass so etwas überhaupt formuliert wird, zeigt mir, wie strohdumm diese Linkspartei ist.
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28.09.2008, 10:32
AW: Gedanken zum Tag der deutschen Einheit
Die Idee der Linkspartei ist so dumm nicht. Schade nur, dass Populisten da wieder am Werkeln sind. Ich finde es vollkommen okay, dass einige am Gegensteuern sind. Es kann nicht angehen, dass einige wenige immer mehr haben, und die Mehrheit immer weniger. Geld genug ist da, es hapert nur an der Verteilung. Wenn sich Manager mit sechs-bis siebenstelligen Jahresverdiensten nach wie vor die Taschen vollhauen, im Gegenzug aber immer noch eine Mindestlohn-Diskussion stattfindet. Da wird mein Gerechtigkeitsempfinden erheblich gestört.
Zitat von Inaktiver User
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28.09.2008, 10:34Inaktiver User
AW: Gedanken zum Tag der deutschen Einheit
zu frains Posting: Jenseits aller Ironie sollte man sich schon bewusst machen, dass die Sozialleistungen der DDR auf Dauer nicht finanzierbar waren - und dass die DDR ökonomisch bankrott war. Wie die Sowjetunion übrigens auch.
"Strohdumm" sind die Linksparteiwähler sicherlich nicht. Sondern frustriert - aus teilweise auch verständlichen Gründen. Die Wahrheit ist eben nicht klar und rund wie eine Kugel, sondern ein komplizierteres Gebilde.
EhrenpreisGeändert von Inaktiver User (28.09.2008 um 10:37 Uhr)
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28.09.2008, 10:38Inaktiver User
AW: Gedanken zum Tag der deutschen Einheit
Dass die Wirklichkeit komplex ist, wollen aber viele gar nicht hören, sondern hätten gerne einfache Antworten. Das beschränkt sich allerdings weiß Gott nicht auf Wähler der Linkspartei.
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28.09.2008, 10:42Inaktiver User
AW: Gedanken zum Tag der deutschen Einheit
Nö, Dummheit ist überall gleich verteilt, nur sehr unterschiedlich ausgeprägt
- um mein letztes Posting mal ad absurdum zu führen.
Ehrenpreis
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28.09.2008, 11:40Inaktiver User
AW: Gedanken zum Tag der deutschen Einheit
Ich meinte mit strohdumm auch nicht die Wähler - da habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt. Die Wähler folgen idR der Hoffnung - und da hat die Linkspartei ein breites Feld. Aber die Aussagen der Partei zeugen von Dummheit, Ignoranz oder, was ich zumindest mal Lafontaine unterstelle, bewußter Lüge. Allerdings wird diese Lüge rhetorisch so verpackt, dass es sich genial anhört, und den Menschen verspricht, was sie hören wollen.
Zitat von Inaktiver User
Wer immer dafür ist, die Mauer wieder hochzuziehen, verkennt, dass es bereits eine Generation gibt, die die "alten" Zeiten gar nicht erlebt hat. Wie es hier stand - wir über 35-jährigen sind Zeitzeugen, alle Jüngeren haben vielleicht Kindheitserinnerungen, aber keine politisch oder wirtschaftlich Erlebten.
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28.09.2008, 11:45Inaktiver User
AW: Gedanken zum Tag der deutschen Einheit
Du meinst jetzt aber nicht, die "Mauer-wieder-hoch-zieh-Idee"? Oder die Idee der niedersächsischen Linkevertreterin, die das Volk notfalls wieder mit Gewalt disziplinieren wollte?
Zitat von Hildegarde
Natürlich ist hier im Land einiges zu verbessern, aber in dem man die Vergangenheite verklärt, schafft man ein falsches Bewußtsein. Der Mensch erinnert nur die guten Dinge - das gilt für West und Ost gleichermassen. Es gab in Ost und West durchaus viele Dinge, die gut waren, aber es gab auch in beiden Teilen vor 1990 schon Schlechtes. Und die Haltung, dass Minus und Minus dann relativ schnell Plus ergibt, ist mathematisch richtig, aber leider eben nicht im schnöden Tagesalltag.
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28.09.2008, 15:26Inaktiver User
AW: Gedanken zum Tag der deutschen Einheit
Aus Spiegel und Stern vom Freitag:
Zitat von Inaktiver User
CSU stimmt im Bundestag gegen eigenes Wahlversprechen
Wie allseits bekannt, fordert die CSU lauthals, die alte Pendlerpauschale wieder einzuführen. Die Fraktion der Linkspartei griff diesen Gedanken genüsslich auf und legte ihn als Antrag im Bundestag auf den Tisch - wohl wissend, dass sie die CSU damit in die Klemme manövrieren würde, denn sie ist in die Disziplin der großen Koalition eingebunden.
Wo sitzen denn in diesem Fall die Lügner?
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28.09.2008, 15:50Inaktiver User
AW: Gedanken zum Tag der deutschen Einheit
Doch, ich denke schon. Halbwegs intelligente Leute wissen, dass die goldenen Tauben nicht angeflogen kommen, nur weil da wieder ne Mauer steht. Meinen diese Leute denn auch, dass dann sofort im Ostteil der Sozialismus wieder eingeführt und im Westteil ab sofort die Politik zu ihren Gunsten läuft? Man darf doch nicht verkennen, dass sich die ganze Welt geändert hat und dass man selbst ständig im Wandel ist - so auch das Leben in Deutschland - egal ob ost oder west. So einfach ist es leider nicht. Eigentlich traurig, dass es Menschen gibt, die gerne einen Teil ihres Volkes abgeben würden nur für die Hoffnung, dass sie sich dann mehr leisten könnten und es ihnen damit gleichzeitig egal ist, was aus den anderen werden würde. Es war keine freiwillige Entscheidung der Deutschen, dass die getrennt wurden!
Zitat von pupstrulle



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