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  1. Inaktiver User

    AW: Internationale Finanzkrise

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Dieses Szenario war absehbar.
    Mit jedem Schritt „Globalisierung“ vergrößerte sich der „Markt“ der das Maß markiert mit dem Kartellbehörden kritische Marktanteile, ergo Marktbeherrschungen, ermitteln.
    ...
    Die Kartellbehörden sind überflüssig, in nicht wenigen Branchen und Industriezweigen ist die kritische Größe Einzelner schon lange überschritten.
    V.G.
    Die Aufgaben der Kartellbehörden haben sich geändert; der geographische Raum, für den jeweils Monopole geprüft werden, hat sich für viele Branchen vergrößert, wie du ja auch schreibst.

    In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass marktbeherrschende Stellung nach US-Recht nicht verboten ist; dementsprechend sahen sich relativ kleine deutsche oder europäische Unternehmen zunehmend größer werdenden Konkurrenten gegenüber.
    Darauf musste das europäische Kartellrecht reagieren. Sonst wären die europäischen Unternehmen von US-amerikanischen an die Wand gedrückt worden.


    Die heutigen Größenordnungen einzelner Unternehmen wurden nur durch die EU und den EURO möglich.
    Abgesehen davon, dass das nicht stimmt - wird zu allem Überfluss jetzt auch noch die EU und der Euro zum Buhmann?
    Ich dachte, wir seien bereits weiter, zumal so mancher Politiker und so mancher politische Kommentator in den letzten Tagen darauf hingewiesen hat, dass wir derzeit in weitaus größeren Schwierigkeiten stecken würden, wenn wir den Euro NICHT hätten. Und sowohl damals Schweden als auch heute Island wollte bzw. will wegen einer Finanzkrise in die EU, da die EU einen gewissen Schutz gegen Spekulanten darstellt.
    .
    Geändert von Inaktiver User (24.10.2008 um 09:21 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Internationale Finanzkrise

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass marktbeherrschende Stellung nach US-Recht nicht verboten ist; dementsprechend sahen sich relativ kleine deutsche oder europäische Unternehmen zunehmend größer werdenden Konkurrenten gegenüber.
    Darauf musste das europäische Kartellrecht reagieren. Sonst wären die europäischen Unternehmen von US-amerikanischen an die Wand gedrückt worden.
    Dein Argument trägt nicht. Was interessieren uns die Monopole der Amis, wenn es für europäische Unternehmen in einzelnen Branchen eng wird werden eben Schutzzölle erhoben, funktioniert schon lange so.(z. Bsp. Chipindustrie, bei Einfuhr nach EU wird Zoll erhoben, bei Autos aus der EU erheben die Amis Zoll)
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Abgesehen davon, dass das nicht stimmt - wird zu allem Überfluss jetzt auch noch die EU und der Euro zum Buhmann?
    Ich dachte, wir seien bereits weiter, zumal so mancher Politiker und so mancher politische Kommentator in den letzten Tagen darauf hingewiesen hat, dass wir derzeit in weitaus größeren Schwierigkeiten stecken würden, wenn wir den Euro NICHT hätten. Und sowohl damals Schweden als auch heute Island wollte bzw. will wegen einer Finanzkrise in die EU, da die EU einen gewissen Schutz gegen Spekulanten darstellt.
    .
    Interessant, wie die Nachrichten das Weltbild bzw. die öffentl. Meinung verändern können.
    Wann wird man denn deiner Meinung nach ein „Spekulantenopfer“?
    Wenn der Staat, als „Eigentümer“ des Geldes seinen „Laden“ nicht auf Vordermann hat, dann ist er ein potentielles Opfer.
    Da die Politiker regelmäßig dafür sorgen, dass die, vereinfacht ausgedrückt, Gelddecke größer ist wie die Warendecke müssen sie sich nicht wundern, wenn Spekulanten ihnen den Spiegel ihrer geldgesetzwidrigen Politik vorhalten.
    Und da wären wir bei Münchhausen angelangt, der ist nämlich nicht weit von unseren Politikern entfernt.
    Die Banken geben mehr Geld als sie verkraften und der Staat gibt Geld.
    Jetzt kommt’s, der Staat bürgt für das Geld welches er für die Krise druckt. Der Staat behauptet nämlich, dass er über Vermögenswerte verfügt und deshalb ein guter Bürge ist. Einer dieser Vermögenswerte sind u.a. die Landesbanken oder Staatsbanken und die brauchen plötzlich das Geld. Kapiert???
    Münchhausen hat sich auch selbst am Schopf aus dem Sumpf gezogen.
    Ackermann, der ebenfalls 5 Milliarden geben möchte, wohlgemerkt nicht haben möchte, wird beschimpft während die Münchhausen als Retter dargestellt werden.
    Ich schrieb schon, die grassierende Volksverblödung muss nur Schritt haltern mit den Betrügereien am Volk, dann geht es endlos so weiter.
    Ach so, DAX touchiert gerade die 4.200…. auf dem Weg nach Süden.
    V.G.

  3. User Info Menu

    AW: Internationale Finanzkrise

    kathrin_erlenbacher im Spiegel-Forum:

    Mercedes Benz kann laut neuester Meldung nur noch ein operatives Ergebniss von 6 Milliarden erwarten.

    Nur noch so wenig, wirklich nur noch 6 Milliarden, echt???
    Ich glaube wir müssen alle sterben ...

  4. Inaktiver User

    AW: Internationale Finanzkrise

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Dein Argument trägt nicht. Was interessieren uns die Monopole der Amis, wenn es für europäische Unternehmen in einzelnen Branchen eng wird werden eben Schutzzölle erhoben, funktioniert schon lange so.(z. Bsp. Chipindustrie, bei Einfuhr nach EU wird Zoll erhoben, bei Autos aus der EU erheben die Amis Zoll)
    Ja, genau. Was schert uns der freie Welthandel. Machen wir doch einfach Schutzzölle. Das wird einem Exportland wie Deutschland ganz bestimmt aus der Bredouille helfen.


    Interessant, wie die Nachrichten das Weltbild bzw. die öffentl. Meinung verändern können.
    Es ist doch sehr zu hoffen, dass man seine Meinung an dem orientiert, was in der Welt passiert statt an dem, was man in seinem stillen Kämmerlein ausbrütet oder ideologisch "schon immer" richtig fand.


    Wann wird man denn deiner Meinung nach ein „Spekulantenopfer“?
    Ein Land wird zum Spekulantenopfer, wenn man gegen seine Währung spekulieren kann.
    Der Dollar kann noch so faul sein - gegen ihn kann man nicht spekulieren, weil er zu "schwer" ist. Gegen den Euro, der übrigens in einem wesentlich besseren Zustand ist als der Dollar, kann ebenfalls nicht spekuliert werden, und zwar aus dem gleichen Grund.
    Gegen Einzelwährungen kann man sehr wohl spekulieren.
    Man hat es in vielen asiatischen Ländern geschafft, ist in Hongkong gescheitert, hat HKK dabei aber viel Schaden zugefügt. Man hat es in Schweden und Großbritannien geschafft und hätte es auch in den letzten 10 Jahren gegen Deutschland und die DM schaffen können.


    Ich schrieb schon, die grassierende Volksverblödung muss nur Schritt haltern mit den Betrügereien am Volk, dann geht es endlos so weiter.
    Wie gut, dass du schlauer bist als alle Politiker, alle Journalisten und als das "Volk". Hast du schon deinen Anspruch auf den Wirtschaftsnobelpreis angemeldet? - Nein? - Solltest du unbedingt nachholen.
    .

  5. Inaktiver User

    AW: Internationale Finanzkrise

    Zitat Zitat von foo-foo
    Nur noch so wenig, wirklich nur noch 6 Milliarden, echt???
    Ich glaube wir müssen alle sterben ...
    Laut Nachrichtenagentur Reuter muss Daimler zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Gewinnprognose senken.
    Im laufenden Jahr sei nur noch mit einem Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) von mehr sechs Milliarden Euro zu rechnen. Selbst diese Prognose sei noch "mit erheblichen Unsicherheiten verbunden", stellte Daimler klar.
    In der neuen Prognose seien Sonderfaktoren wie die Abwertung von Fahrzeug-Restwerten im Leasing-Geschäft und der Restbeteiligung an dem verlustreichen US-Autobauer Chrysler noch gar nicht enthalten, erklärte das Unternehmen. Diese belasteten Daimler allein im dritten Quartal mit 765 Millionen Euro. Für die laufende Sanierung des US-Autobauers, an dem Daimler noch 20 Prozent hält, mussten die Stuttgarter im dritten Quartal einen Verlust von 351 Millionen Euro verbuchen.

    Im dritten Quartal schrumpfte der Gewinn vor Steuern und Zinsen um zwei Drittel zusammen. Der Umsatz gab um sieben Prozent nach, der Absatz sank um drei Prozent. Bis zum Jahresende werde der Konzernumsatz unter dem Vorjahreswert von 99,4 Milliarden Euro liegen.


    Quelle

    Kurzum: kein Grund zum Feiern.

    Man denke z.B. an ca. 350.000 Mitarbeiter, die sich auf Einsparungen und Entlassungen freuen dürfen,
    an die Millionen von Kleinanlegern, deren Aktien nun auf ein Niveau von vor 10 Jahren gefallen sind,
    an denjenigen Einzelhändler, die spüren werden, dass Daimler-Mitarbeiter und deren Familienangehörige den Gürtel in Zukunft wohl etwas enger schnallen müssen.
    Auch die Steuerschätzer werden ihre Planungen fürs nächste Jahr nach unten korrigieren müssen.


    Nachfolgend eine Größe, die die Relationen in einem so großen Unternehmen vielleicht ein bisschen verdeutlicht:

    Stuttgart. Dow Jones. Die Daimler AG muss in diesem Jahr durch die gestiegenen Rohstoffpreise mit rund 800 Mio EUR Mehrkosten gegenüber dem Vorjahr rechnen. Das sagte der Finanzvorstand Bodo Uebber während einer Telefonkonferenz am Donnerstag.
    .
    Geändert von Inaktiver User (24.10.2008 um 14:23 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Internationale Finanzkrise

    Weil es gerade so lustig ist:

    Bei VW droht massiver Jobabbau
    Bis zu 25.000 Leiharbeiter könnten ihren Job bei Europas größtem Autobauer verlieren: Zwar beteuert VW, eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. Konzernchef Winterkorn sagte jedoch: "Wir kommen um harte Einschnitte nicht herum."


    Quelle, FTD
    Geändert von Inaktiver User (24.10.2008 um 11:49 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Internationale Finanzkrise

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ja, genau. Was schert uns der freie Welthandel. Machen wir doch einfach Schutzzölle. Das wird einem Exportland wie Deutschland ganz bestimmt aus der Bredouille helfen.
    Ähm.. es war dein Einwand, dass die Großen aus den USA die Europäer unter Druck bringen.
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ein Land wird zum Spekulantenopfer, wenn man gegen seine Währung spekulieren kann.
    Der Dollar kann noch so faul sein - gegen ihn kann man nicht spekulieren, weil er zu "schwer" ist.
    Aha, interessanter Ansatz, wie funktionierte doch das „gegen die Währung“ spekulieren?
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Gegen den Euro, der übrigens in einem wesentlich besseren Zustand ist als der Dollar, kann ebenfalls nicht spekuliert werden, und zwar aus dem gleichen Grund.
    Zustand, meinst du jetzt die Konsistenz?
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Gegen Einzelwährungen kann man sehr wohl spekulieren.
    Ich nehme mal an, sie sind zu leicht? *interessiertguck*
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Man hat es in vielen asiatischen Ländern geschafft, ist in Hongkong gescheitert, hat HKK dabei aber viel Schaden zugefügt.
    Aaahhh… klappt also doch nicht immer, das natürlich auf die „Schwere“ zu schieben ist etwas zu einfach, hat nämlich was mit Geldpolitik des jeweiligen Landes zu tun.
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Man hat es in Schweden und Großbritannien geschafft
    Die Spanier, Portugiesen, Italiener sogar die Engländer die besonders schwer sind … alle waren mal dran.
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    und hätte es auch in den letzten 10 Jahren gegen Deutschland und die DM schaffen können.
    Warum wohl? Denn vor 20 Jahren hätte sich Sorros verhoben aber nicht wegen der Schwere.
    Stichwort, Unabhängigkeit Geldpolitik von Staatspolitik oder knapp auf eine Formel gebracht, lasse Politiker niemals Geldpolitik machen. Genau diese Prinzip at man in den letzen Jahren aufgeweicht mit dem krönenden Abschluss, eine gesamter Jahreshaushalt der BRD wird mal eben im 48 Stundentakt „nachgedruckt“, ähhm nee ist nix weiter, sind nur Bürgschaften.
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wie gut, dass du schlauer bist als alle Politiker, alle Journalisten und als das "Volk". Hast du schon deinen Anspruch auf den Wirtschaftsnobelpreis angemeldet? - Nein? - Solltest du unbedingt nachholen.
    .
    Ohne unterhalb der Gürtellinie geht wohl bei dir nicht.
    Was alle sagen ist richtig, lange waren alle der Meinung, dass die Erde eine Scheibe gewesen ist.
    Was alle schreiben ist richtig…..
    Schon mal was von den Lemmingen gehört?
    Blautanne, es niemals etwas richtiger nur weil es alls tun oder sagen.
    V.G.

  8. Inaktiver User

    AW: Internationale Finanzkrise

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ähm.. es war dein Einwand, dass die Großen aus den USA die Europäer unter Druck bringen.
    Ja, und?


    Aha, interessanter Ansatz, wie funktionierte doch das „gegen die Währung“ spekulieren?
    Schlag bei George Soros nach; der hat das mit Hedge Fonds gemacht und sich anschließend sehr kritisch über eine Weltfinanzwirtschaft geäußert, in der das erlaubt ist (!!!)



    Stichwort, Unabhängigkeit Geldpolitik von Staatspolitik oder knapp auf eine Formel gebracht, lasse Politiker niemals Geldpolitik machen. Genau diese Prinzip at man in den letzen Jahren aufgeweicht mit dem krönenden Abschluss, eine gesamter Jahreshaushalt der BRD wird mal eben im 48 Stundentakt „nachgedruckt“, ähhm nee ist nix weiter, sind nur Bürgschaften.
    gut gebrüllt Löwe, *beifallklatsch* Wäre da nicht eine Klitzekleinigkeit:
    Gegen die indische Rupie und gegen den chinesischen Yuan kann man genau deshalb nicht spekulieren, weil der Staat die Finger drauf hat.



    Ohne unterhalb der Gürtellinie geht wohl bei dir nicht.
    Du gibst den großen Durchblicker, alle andere sind Lemminge, Betrüger oder verblödet. Ich gebe zu, dass mich das allmählich ein bisschen nervt. Aber ich hätte es vielleicht weniger sarkastisch formulieren sollen.
    .

  9. Inaktiver User

    AW: Internationale Finanzkrise

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Schlag bei George Soros nach; der hat das mit Hedge Fonds gemacht und sich anschließend sehr kritisch über eine Weltfinanzwirtschaft geäußert, in der das erlaubt ist (!!!)
    Ich muss da nicht nachschlagen, ich weis was er gemacht hat.
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    gut gebrüllt Löwe, *beifallklatsch* Wäre da nicht eine Klitzekleinigkeit:
    Gegen die indische Rupie und gegen den chinesischen Yuan kann man genau deshalb nicht spekulieren, weil der Staat die Finger drauf hat.
    Autsch… bei dir scheitert es ja schon mit „Klitzekleinigkeiten“.
    Auf dem EURO haben alle EU Staaten gemeinsam die „Finger“ drauf und auf dem Dollar hat der amerikanische Staat auch „die Finger drauf“ sowie jeder Staat oder jede Staatengemeinschaft die Finger auf ihrem Geld „drauf haben“ und gegen die kann man spekulieren…. ach nee, die waren deiner Meinung nach zu schwer.
    Ohje, mal sortieren, Dollar und EURO zu schwer, Rupie und Yuan da besitzt der Staat das Geld.
    Und, was jetzt Schlaumeier, du denkst wirklich, man muss nur aggressiv genug argumentieren und es wird es geglaubt.
    Dein Wissen um Zusammenhänge in dieser Materie ist ja nicht einmal rudimentär.
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Du gibst den großen Durchblicker, alle andere sind Lemminge, Betrüger oder verblödet. Ich gebe zu, dass mich das allmählich ein bisschen nervt. Aber ich hätte es vielleicht weniger sarkastisch formulieren sollen.
    .
    Na ja, dein Geschriebenes ist entlarvend. VWL 6, setzen.
    V.G.

  10. Inaktiver User

    AW: Internationale Finanzkrise

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Na ja, dein Geschriebenes ist entlarvend. VWL 6, setzen.
    V.G.
    Das hatten wir schon mal, erinnerst du dich? -- "VWL 6, setzen"
    (Postings 155-160)

    Mit deiner kessen Lippe hattest du dich da zwar ein bisschen blamiert, aber anscheinend nichts daraus gelernt. Ich habe keine Lust, auf diesen kernigen Spruch wieder nur gutmütig-erklärend zu reagieren, sondern werde auf deine Postings (zumindest vorerst) nicht mehr antworten.
    .
    Geändert von Inaktiver User (24.10.2008 um 12:37 Uhr)

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