Die Aufgaben der Kartellbehörden haben sich geändert; der geographische Raum, für den jeweils Monopole geprüft werden, hat sich für viele Branchen vergrößert, wie du ja auch schreibst.Zitat von Inaktiver User
In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass marktbeherrschende Stellung nach US-Recht nicht verboten ist; dementsprechend sahen sich relativ kleine deutsche oder europäische Unternehmen zunehmend größer werdenden Konkurrenten gegenüber.
Darauf musste das europäische Kartellrecht reagieren. Sonst wären die europäischen Unternehmen von US-amerikanischen an die Wand gedrückt worden.
Abgesehen davon, dass das nicht stimmt - wird zu allem Überfluss jetzt auch noch die EU und der Euro zum Buhmann?Die heutigen Größenordnungen einzelner Unternehmen wurden nur durch die EU und den EURO möglich.
Ich dachte, wir seien bereits weiter, zumal so mancher Politiker und so mancher politische Kommentator in den letzten Tagen darauf hingewiesen hat, dass wir derzeit in weitaus größeren Schwierigkeiten stecken würden, wenn wir den Euro NICHT hätten. Und sowohl damals Schweden als auch heute Island wollte bzw. will wegen einer Finanzkrise in die EU, da die EU einen gewissen Schutz gegen Spekulanten darstellt.
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Thema: Internationale Finanzkrise
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24.10.2008, 09:18Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
Geändert von Inaktiver User (24.10.2008 um 09:21 Uhr)
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24.10.2008, 10:11Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
Dein Argument trägt nicht. Was interessieren uns die Monopole der Amis, wenn es für europäische Unternehmen in einzelnen Branchen eng wird werden eben Schutzzölle erhoben, funktioniert schon lange so.(z. Bsp. Chipindustrie, bei Einfuhr nach EU wird Zoll erhoben, bei Autos aus der EU erheben die Amis Zoll)
Zitat von Inaktiver User
Interessant, wie die Nachrichten das Weltbild bzw. die öffentl. Meinung verändern können.
Zitat von Inaktiver User
Wann wird man denn deiner Meinung nach ein „Spekulantenopfer“?
Wenn der Staat, als „Eigentümer“ des Geldes seinen „Laden“ nicht auf Vordermann hat, dann ist er ein potentielles Opfer.
Da die Politiker regelmäßig dafür sorgen, dass die, vereinfacht ausgedrückt, Gelddecke größer ist wie die Warendecke müssen sie sich nicht wundern, wenn Spekulanten ihnen den Spiegel ihrer geldgesetzwidrigen Politik vorhalten.
Und da wären wir bei Münchhausen angelangt, der ist nämlich nicht weit von unseren Politikern entfernt.
Die Banken geben mehr Geld als sie verkraften und der Staat gibt Geld.
Jetzt kommt’s, der Staat bürgt für das Geld welches er für die Krise druckt. Der Staat behauptet nämlich, dass er über Vermögenswerte verfügt und deshalb ein guter Bürge ist. Einer dieser Vermögenswerte sind u.a. die Landesbanken oder Staatsbanken und die brauchen plötzlich das Geld. Kapiert???
Münchhausen hat sich auch selbst am Schopf aus dem Sumpf gezogen.
Ackermann, der ebenfalls 5 Milliarden geben möchte, wohlgemerkt nicht haben möchte, wird beschimpft während die Münchhausen als Retter dargestellt werden.
Ich schrieb schon, die grassierende Volksverblödung muss nur Schritt haltern mit den Betrügereien am Volk, dann geht es endlos so weiter.
Ach so, DAX touchiert gerade die 4.200…. auf dem Weg nach Süden.
V.G.
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24.10.2008, 10:14
AW: Internationale Finanzkrise
kathrin_erlenbacher im Spiegel-Forum:
Mercedes Benz kann laut neuester Meldung nur noch ein operatives Ergebniss von 6 Milliarden erwarten.
Nur noch so wenig, wirklich nur noch 6 Milliarden, echt???
Ich glaube wir müssen alle sterben ...
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24.10.2008, 11:00Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
Ja, genau. Was schert uns der freie Welthandel. Machen wir doch einfach Schutzzölle. Das wird einem Exportland wie Deutschland ganz bestimmt aus der Bredouille helfen.
Zitat von Inaktiver User
Es ist doch sehr zu hoffen, dass man seine Meinung an dem orientiert, was in der Welt passiert statt an dem, was man in seinem stillen Kämmerlein ausbrütet oder ideologisch "schon immer" richtig fand.Interessant, wie die Nachrichten das Weltbild bzw. die öffentl. Meinung verändern können.
Ein Land wird zum Spekulantenopfer, wenn man gegen seine Währung spekulieren kann.Wann wird man denn deiner Meinung nach ein „Spekulantenopfer“?
Der Dollar kann noch so faul sein - gegen ihn kann man nicht spekulieren, weil er zu "schwer" ist. Gegen den Euro, der übrigens in einem wesentlich besseren Zustand ist als der Dollar, kann ebenfalls nicht spekuliert werden, und zwar aus dem gleichen Grund.
Gegen Einzelwährungen kann man sehr wohl spekulieren.
Man hat es in vielen asiatischen Ländern geschafft, ist in Hongkong gescheitert, hat HKK dabei aber viel Schaden zugefügt. Man hat es in Schweden und Großbritannien geschafft und hätte es auch in den letzten 10 Jahren gegen Deutschland und die DM schaffen können.
Wie gut, dass du schlauer bist als alle Politiker, alle Journalisten und als das "Volk". Hast du schon deinen Anspruch auf den Wirtschaftsnobelpreis angemeldet? - Nein? - Solltest du unbedingt nachholen.Ich schrieb schon, die grassierende Volksverblödung muss nur Schritt haltern mit den Betrügereien am Volk, dann geht es endlos so weiter.
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24.10.2008, 11:15Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
Laut Nachrichtenagentur Reuter muss Daimler zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Gewinnprognose senken.
Zitat von foo-foo
Im laufenden Jahr sei nur noch mit einem Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) von mehr sechs Milliarden Euro zu rechnen. Selbst diese Prognose sei noch "mit erheblichen Unsicherheiten verbunden", stellte Daimler klar.
In der neuen Prognose seien Sonderfaktoren wie die Abwertung von Fahrzeug-Restwerten im Leasing-Geschäft und der Restbeteiligung an dem verlustreichen US-Autobauer Chrysler noch gar nicht enthalten, erklärte das Unternehmen. Diese belasteten Daimler allein im dritten Quartal mit 765 Millionen Euro. Für die laufende Sanierung des US-Autobauers, an dem Daimler noch 20 Prozent hält, mussten die Stuttgarter im dritten Quartal einen Verlust von 351 Millionen Euro verbuchen.
Im dritten Quartal schrumpfte der Gewinn vor Steuern und Zinsen um zwei Drittel zusammen. Der Umsatz gab um sieben Prozent nach, der Absatz sank um drei Prozent. Bis zum Jahresende werde der Konzernumsatz unter dem Vorjahreswert von 99,4 Milliarden Euro liegen.
Quelle
Kurzum: kein Grund zum Feiern.
Man denke z.B. an ca. 350.000 Mitarbeiter, die sich auf Einsparungen und Entlassungen freuen dürfen,
an die Millionen von Kleinanlegern, deren Aktien nun auf ein Niveau von vor 10 Jahren gefallen sind,
an denjenigen Einzelhändler, die spüren werden, dass Daimler-Mitarbeiter und deren Familienangehörige den Gürtel in Zukunft wohl etwas enger schnallen müssen.
Auch die Steuerschätzer werden ihre Planungen fürs nächste Jahr nach unten korrigieren müssen.
Nachfolgend eine Größe, die die Relationen in einem so großen Unternehmen vielleicht ein bisschen verdeutlicht:
Stuttgart. Dow Jones. Die Daimler AG muss in diesem Jahr durch die gestiegenen Rohstoffpreise mit rund 800 Mio EUR Mehrkosten gegenüber dem Vorjahr rechnen. Das sagte der Finanzvorstand Bodo Uebber während einer Telefonkonferenz am Donnerstag.
.Geändert von Inaktiver User (24.10.2008 um 14:23 Uhr)
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24.10.2008, 11:26Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
Weil es gerade so lustig ist:
Bei VW droht massiver Jobabbau
Bis zu 25.000 Leiharbeiter könnten ihren Job bei Europas größtem Autobauer verlieren: Zwar beteuert VW, eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. Konzernchef Winterkorn sagte jedoch: "Wir kommen um harte Einschnitte nicht herum."
Quelle, FTDGeändert von Inaktiver User (24.10.2008 um 11:49 Uhr)
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24.10.2008, 11:31Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
Ähm.. es war dein Einwand, dass die Großen aus den USA die Europäer unter Druck bringen.
Zitat von Inaktiver User
Aha, interessanter Ansatz, wie funktionierte doch das „gegen die Währung“ spekulieren?
Zitat von Inaktiver User
Zustand, meinst du jetzt die Konsistenz?
Zitat von Inaktiver User
Ich nehme mal an, sie sind zu leicht? *interessiertguck*
Zitat von Inaktiver User
Aaahhh… klappt also doch nicht immer, das natürlich auf die „Schwere“ zu schieben ist etwas zu einfach, hat nämlich was mit Geldpolitik des jeweiligen Landes zu tun.
Zitat von Inaktiver User
Die Spanier, Portugiesen, Italiener sogar die Engländer die besonders schwer sind
Zitat von Inaktiver User
… alle waren mal dran.
Warum wohl? Denn vor 20 Jahren hätte sich Sorros verhoben aber nicht wegen der Schwere.
Zitat von Inaktiver User
Stichwort, Unabhängigkeit Geldpolitik von Staatspolitik oder knapp auf eine Formel gebracht, lasse Politiker niemals Geldpolitik machen. Genau diese Prinzip at man in den letzen Jahren aufgeweicht mit dem krönenden Abschluss, eine gesamter Jahreshaushalt der BRD wird mal eben im 48 Stundentakt „nachgedruckt“, ähhm nee ist nix weiter, sind nur Bürgschaften.
Ohne unterhalb der Gürtellinie geht wohl bei dir nicht.
Zitat von Inaktiver User
Was alle sagen ist richtig, lange waren alle der Meinung, dass die Erde eine Scheibe gewesen ist.
Was alle schreiben ist richtig…..
Schon mal was von den Lemmingen gehört?
Blautanne, es niemals etwas richtiger nur weil es alls tun oder sagen.
V.G.
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24.10.2008, 11:41Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
Ja, und?
Zitat von Inaktiver User
Schlag bei George Soros nach; der hat das mit Hedge Fonds gemacht und sich anschließend sehr kritisch über eine Weltfinanzwirtschaft geäußert, in der das erlaubt ist (!!!)Aha, interessanter Ansatz, wie funktionierte doch das „gegen die Währung“ spekulieren?
gut gebrüllt Löwe, *beifallklatsch* Wäre da nicht eine Klitzekleinigkeit:Stichwort, Unabhängigkeit Geldpolitik von Staatspolitik oder knapp auf eine Formel gebracht, lasse Politiker niemals Geldpolitik machen. Genau diese Prinzip at man in den letzen Jahren aufgeweicht mit dem krönenden Abschluss, eine gesamter Jahreshaushalt der BRD wird mal eben im 48 Stundentakt „nachgedruckt“, ähhm nee ist nix weiter, sind nur Bürgschaften.
Gegen die indische Rupie und gegen den chinesischen Yuan kann man genau deshalb nicht spekulieren, weil der Staat die Finger drauf hat.
Du gibst den großen Durchblicker, alle andere sind Lemminge, Betrüger oder verblödet. Ich gebe zu, dass mich das allmählich ein bisschen nervt. Aber ich hätte es vielleicht weniger sarkastisch formulieren sollen.Ohne unterhalb der Gürtellinie geht wohl bei dir nicht.
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24.10.2008, 12:10Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
Ich muss da nicht nachschlagen, ich weis was er gemacht hat.
Zitat von Inaktiver User
Autsch… bei dir scheitert es ja schon mit „Klitzekleinigkeiten“.
Zitat von Inaktiver User
Auf dem EURO haben alle EU Staaten gemeinsam die „Finger“ drauf und auf dem Dollar hat der amerikanische Staat auch „die Finger drauf“ sowie jeder Staat oder jede Staatengemeinschaft die Finger auf ihrem Geld „drauf haben“ und gegen die kann man spekulieren…. ach nee, die waren deiner Meinung nach zu schwer.
Ohje, mal sortieren, Dollar und EURO zu schwer, Rupie und Yuan da besitzt der Staat das Geld.
Und, was jetzt Schlaumeier, du denkst wirklich, man muss nur aggressiv genug argumentieren und es wird es geglaubt.
Dein Wissen um Zusammenhänge in dieser Materie ist ja nicht einmal rudimentär.
Na ja, dein Geschriebenes ist entlarvend. VWL 6, setzen.
Zitat von Inaktiver User
V.G.
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24.10.2008, 12:34Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
Das hatten wir schon mal, erinnerst du dich? -- "VWL 6, setzen"
Zitat von Inaktiver User
(Postings 155-160)
Mit deiner kessen Lippe hattest du dich da zwar ein bisschen blamiert, aber anscheinend nichts daraus gelernt. Ich habe keine Lust, auf diesen kernigen Spruch wieder nur gutmütig-erklärend zu reagieren, sondern werde auf deine Postings (zumindest vorerst) nicht mehr antworten.
.Geändert von Inaktiver User (24.10.2008 um 12:37 Uhr)


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