Übrigens kann ich Entwarnung geben. Der Straßenkampf wird ausbleiben, die Reichen nicht ihr sauer Geld an Söldner abgeben müssen.
Bei meinem Unterschichtenfrisör vorhin eigens nachgefragt. Bankenkrise kein Thema, nur ein einzeln Muttchen hätte paar Kröten mit Aktien verloren![]()
Sprich:
die eigentlich Straßenkampftauglichen kriegen noch nicht mal ansatzweise mit was läuft.
Und die Gewerkschaftsbosse... na mal sehen. Auf jeden Fall ist ihr Stillhalten käuflich.
Antworten
Ergebnis 601 bis 610 von 2077
Thema: Internationale Finanzkrise
-
22.10.2008, 13:42
AW: Internationale Finanzkrise
Geändert von When_a_Man (22.10.2008 um 13:47 Uhr)
-
22.10.2008, 13:46
AW: Internationale Finanzkrise
UP !
Zitat von Halbmast...
-
22.10.2008, 15:13Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
Soweit ich sehe kommt keine brauchbare Aussage und auch kein Gegenargument gegen das, was Blackjack und ich geschrieben haben.
Zitat von When_a_Man
Der Friseur und das Muttchen. Eigentlich straßenkampftauglich - und dann überraschenderweise doch nicht.
Zitat von When_a_Man
Das Leben ist eine endlose Enttäuschung. -
.
-
22.10.2008, 16:27
AW: Internationale Finanzkrise
Na hoppla, das klingt doch wie humor!?
Zitat von Inaktiver User
Tannchen, jetzt mutte nur noch freier, radikaler in deener Denke werden - denn klappt det hier och noch mit de argumentatition, wa
-
22.10.2008, 20:44
AW: Internationale Finanzkrise
tss, Wennemän,der 3.Prophet ?
Ich schwöre heut abend erst SZ gelesen zu haben
. Finanzkrise wird genutzt um etwas aufzuräumen- Law and Order durchzusetzen. Schweiz wird auch zu Europa gerechnet ob sie will oder nicht
Luxemburg will schon rüberkommen. Steinbrück mach ernst. Mein Segen hast du!
-
22.10.2008, 20:55
AW: Internationale Finanzkrise
Heute, 23.10., früh SZ gelesen.
Amtierender IKB-Vorstand erstattet 558000 € zurück. Von anderen Ex-Vorständen werden ähnliche Summen eingeklagt.
Ich bin angenehm überrascht,daß so schnell was ins Rollen kommt.
Man darf sich aber nicht ob einiger Millionen abbringen lassen von der Nachfrage wie das mit den Milliarden gelaufen ist.
Ob zwischen Landesbanken und HRE große Transfers liefen,
das würde mich brennend interessieren!
Oder wo die Landesbanken sonst gekauft haben ?Geändert von When_a_Man (23.10.2008 um 10:01 Uhr)
-
23.10.2008, 13:43
AW: Internationale Finanzkrise
USA wollen Gehälter branchenübergreifend kappen !
Auch Firmen ausserhalb der Finanzbranche müssten die Summen begrenzen die sie ihren Managern zahlen. (SEC-Director White,SZ)
Sozialistische Vorlagen kommen jetzt aus USA.
Man fühlt sich wie Depp hier in Europa.
Umweltschutz dürfte so das einzige sein was Europa mal früher gemacht hat !?
Apropos Depp:
Es wurde doch über Wirtschaftsjournalisten gemault.
Ein gewisser Nikolaus Piper schreibt Kommentar auf S.17(=Wirtschaft 1) der heutigen SZ, Untertitel "Was der Wiederaufstieg des Dollar über die Finanzkrise aussagt"
Die Quintessenz streift er nur zufällig. Drumherum blindes Gestochere, das den Lesern als Erkenntnisse eines "Wirtschaftsexperten" verkauft wird
Will sagen:
Als (Schnell)Leser von Witschaftsblättern hast du gute Chancen zu verblöden. Und meist haben diese Leutz ja keine Zeit
-
23.10.2008, 13:58
AW: Internationale Finanzkrise
Einseitigkeit hat schon immer verblödet (lesen von Wirtschaftskäsblättern ;-( ...).
Da rächt sich der schlechte Mathematikunterricht in den Schulen wa?
Schaffen oder raffen? (von Werner von Tobel)
Im Aktienpoker geht es um sehr viel Geld: Der Wert aller an Börsen gehandelten Aktien betrug Ende 2004 gut 3700000 Milliarden Dollar. Wenn an einem flauen Handelstag der Wert der Aktien insgesamt um ein Prozent steigt oder sinkt, dann werden 370 Milliarden Dollar Vermögen verschoben. Das ist gut das Dreifache der Lohnsumme, die an diesem Tag weltweit erarbeitet wird. Mit dem Verschieben bereits gemachter Vermögen kann man mit geringstem Aufwand also sehr viel mehr Geld verdienen als mit der Schöpfung neuer Werte. Noch nie war der Anreiz zur unproduktiven Umverteilung so groß wie heute.
Gegen einen gesunden Spieltrieb lässt sich freilich wenig einwenden. Doch anders als die geschlossene Anstalt des Spielkasinos hat die Börse erhebliche Auswirkungen auf die reale Wirtschaft. Die Dominanz des Finanzsektors setzt für die Akteure der Realwirtschaft völlig falsche Anreize und schwächt damit die Produktivkraft der übrigen Wirtschaft. Der US-Ökonom James K. Galbraith von der University of Texas formuliert es so: „In der Marktwirtschaft erobern sich die Firmen Marktanteile, indem sie die Preise senken und die Qualität verbessern. Im Kapitalismus erhöht man den Marktanteil, indem man die Konkurrenzfirma kauft und schließt.“ Der traditionelle Preis- und Qualitätswettbewerb wird auf diese Weise immer mehr ausgeschaltet. Doch ein nachhaltiges Wachstum braucht langfristige Investitionen und einen harten Preiswettbewerb mit entsprechend tiefen Gewinnmargen. Unmöglich im Shareholder-Kapitalismus, in dem Hedge-Funds 25 Prozent Rendite fordern und Rating-Agenturen die Peitsche schwingen.
<<Die guten Bücher sind in einer Art Fremdsprache geschrieben.>>
Marcel Proust
-
23.10.2008, 20:15
AW: Internationale Finanzkrise
Marktwirtschaften versus Kapitalismusspielen
Trefflich.Geändert von When_a_Man (23.10.2008 um 20:46 Uhr)
-
24.10.2008, 05:58Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
Dieses Szenario war absehbar.
Zitat von Amely
Mit jedem Schritt „Globalisierung“ vergrößerte sich der „Markt“ der das Maß markiert mit dem Kartellbehörden kritische Marktanteile, ergo Marktbeherrschungen, ermitteln.
Je größer der Markt, desto mehr kann ein Unternehmen sich „aufblasen“.
Die heutigen Größenordnungen einzelner Unternehmen wurden nur durch die EU und den EURO möglich.
Die Kartellbehörden sind überflüssig, in nicht wenigen Branchen und Industriezweigen ist die kritische Größe Einzelner schon lange überschritten.
V.G.


Zitieren