die deutsche bank und die allianz haben schon öffentlich klargestellt, dass sie die staatsgarantien nicht in anspruch nehmen werden.Zitat von Inaktiver User
der wunsch der banken, die garantien in anspruch zu nehmen, hält sich in grenzen. das bedeutet nämlich nach aussen ein signal der schwäche, was die börsenkurse der bank nach unten treiben wird, und massive staatliche eingriffe, inklusive reduktion der vorstandsgehälter.
die banken überlegen sich schon sehr sehr gut, ob sie die staatlichen garantien in anspruch nehmen müssen, das kannst du mir glauben.
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Thema: Internationale Finanzkrise
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16.10.2008, 13:09
AW: Internationale Finanzkrise
Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina
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16.10.2008, 13:11Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
... vielleicht um für einen SPD-Wähler gehalten zu werden
Zitat von Inaktiver User
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16.10.2008, 13:12
AW: Internationale Finanzkrise
nachdem ich in der faz gelesen habe, dass die banken sich plötzlich reihenweise doch lieber selber retten, als die bedingungen der staatsgarantien zu akzeptieren, stelle ich mir diese fragen auch.
Zitat von Kraecker
bleibt die kreditklemme, auch wenn die wichtigsten banken vorerst halbwegs genügend kapitalisiert sind. frankreich versucht, sie mit einer verordnung zu bekämpfen.Der Charakter eines Menschen läßt sich daran erkennen, wie er mit Leuten umgeht, die nichts für ihn tun können. by courtesy of ravina
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16.10.2008, 13:33Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
Nicht sauer sein
Zitat von Inaktiver User
- dein langes Posting hat mich regelrecht erschlagen, ich habe aber leider keine Zeit um es zu studieren oder zu beantworten.
Ich mache grad eine email-Aktion und muss schon genug aufpassen, dass die Kunden nicht aus Versehen eines von meinen Postings gemailt kriegen !
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16.10.2008, 13:57
AW: Internationale Finanzkrise
Wo soll denn der gefunden werden anno domini 10/2008 ?
Zitat von Inaktiver User
a, bei einem Geldinstitut, das frei von Makel
b, unter Politiker
c, bei Wissenschaft/Lehre
und nochmal zu den Einkommensobergrenzen:
Lass uns ein Spiel spielen:
Du scheinst einigen Sachverstand und Fantasiebegabung zu haben
wie man Oberschranken umgehen könnte.
Du gibst also den Vertreter der Schurkenseite, die sich nicht packen lassen will.
Ich spiel die Law-and-Order Seite.
Das liegt mir sicher
Zudem sind beliebig viele Mitspieler und Zuträger erlaubt ;-)
Das Spiel beginnt.
Ich sage:
Das 10fache des Durchschnittstundenlohns der Beschäftigten in einem Unternehmen sei die Obergrenze für alle. Dazu erfolgsabhängige Boni-Anteile, auch bis zum 10fachen des Durchschnitts der erfolgsabhängigen Boni aller.
Das Gesetz gilt dem Sinne nach. Geldwerte Vorteile etc sind zu veranschlagen. Strafen drakonisch, eh klar.
Erste Details:
Für die Lohn/Gehaltsgruppen mit mehr als 200% des Durchschnittslohns gilt:
Die anrechenbare Stundenzahl je Woche ist auf 50 begrenzt. Mehr als 35 Stunden sind nachzuweisen.
laut gedacht:
[Die Flucht in die Kapitalbildung wird das Problem sein.
Und dort eigentlich die Bestands- "Altkapitalisten".
Wie geh ich mit denen um?]Geändert von When_a_Man (16.10.2008 um 14:33 Uhr)
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16.10.2008, 14:25
AW: Internationale Finanzkrise
Ich erlaube mir ausnahmsweise mal etwas frei zusammen zu zitieren. Nur um der Kürze willen.
Waren wir uns nicht einig, daß Panik nicht hilfreich sei !?
Zitat von Inaktiver User
Allgemein kann der vernünftige Ansatz gelten:
Je größer/teurer/bedeutsamer/riskreicher das zu entscheidende, je reiflicher die Beschäftigung mit dem Thema, sprich zeit- und intensitätraubender.
Es liegt kein Verteidigungsfall vor - das nurmal zum Vergleich.
Die Abgabe der Sparereinlagensicherung zu 100% in jeder Höhe war die Beruhigungspille fürs Volk. Zu mehr war Eile nicht geboten.
Was man daran sehen mag, wenn Banken noch garnicht recht zugreifen aus Eilhilfspaket.
Die Landesbanken sind nur staatsteileigen.Wie von vielen Kommentatoren zu Recht erwähnt wurde, waren es ausgerechnet die staatlichen (!) Landesbanken, die besonders viel Mist gebaut haben.
Es gibt keine Alternative zu der Entscheidung FACHLEUTE an eine solche Aufgabe zu setzen. Und Fachleute sind naturgemäß nun mal genau die Leute, die auch bisher engstens involviert waren.
Die Geschäfte machen Banker wie in jeder anderen Bank. Und genau aus jener Sorglosigkeit, mit der du an deren Kompentenz(und Ethos!) glaubst, haben Politiker doch auch nicht en detail hinterfragt im Aufsichtsrat bzw sich letztlich von den "Experten" beruhigen lassen! Was auch sonst? Sie hätten sich ansonst erstens angemaßt mehr zu blicken als jene und wären zweitens genötigt gewesen die Absetzung der Vorstände zu betreiben.
Zudem -drittens- wider die eigene Deregulierungspolitik zu stehen gekommen, die ja von Union, SPD und FDP getragen war. Sogar von Grünen teils mitzuverantworten ist.
Die Banker brauchen jetzt Aufseher. Das ists doch.
Banker arbeiten Programm, Strategie aus, stellen vor, begründen
und Aufseher entscheiden ob das schlüssig klingt. Und verantwortbar.
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16.10.2008, 14:25Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
Die Schurkenrolle lehne ich ab. Ich gebe lieber den Realisten, der keine nassforschen Forderungen stellt, über die die Betreffenden sich totlachen würden.
Zitat von When_a_Man
Einverstanden. Ich sage also:Ich spiel die Law-and-Order Seite.
Das liegt mir sicher
Das Spiel beginnt.
Ich sage:
[B]Das 10fache des Durchschnittstundenlohns der Beschäftigten in einem Unternehmen sei die Obergrenze für alle ....
a) In meinem Vertrag steht aber etwas anderes; im Falle eines Vertragsbruchs müsste ich meinen Rechtsanwalt bemühen.
b) Wenn du mir nicht zahlst, was mein Marktwert ist, dann gehe ich dorthin bzw. bleibe dort, wo man mir das zahlt, was ich wert bin. Du kannst dann diejenigen einstellen, die woanders nichts finden.
c) Es wäre zu prüfen, ob ein solcher schwerwiegender Eingriff in das Vertragsrecht überhaupt grundgesetzkonform ist.
d) Vielleicht sollte unser Unternehmen über eine Verlegung des Hauptsitzes ins Ausland nachdenken.Geändert von Inaktiver User (16.10.2008 um 14:36 Uhr)
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16.10.2008, 14:56
AW: Internationale Finanzkrise
a + c,
Zitat von Inaktiver User
Wo ein Wille da ein Weg.
Nirgends werden im GG unlimitierte Einkünfte garantiert.
Und selbst wenn das der Fall gewesen wäre, wärs halt zu ändern.
Altverträge laufen zum 31.??.2009 aus
b,
Mehr kannst du deutschlandweit nicht haben;
bzw EU-weit. Und in Nordamerika.
d,
Beeile dich mit umsiedeln, denn die/derartige Regelungen werden um sich greífen.
Geradezu zum Ausweis eines funktionierenden volksvertretenen Staates.
Hauptsitze werden von Eignern verlagert. Diese begrüßen es günstig an gute Geschäftsführer zu kommen.Geändert von When_a_Man (16.10.2008 um 15:10 Uhr)
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16.10.2008, 15:21Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
Ich dachte, du wolltest die Law-and-Order-Rolle übernehmen
Zitat von When_a_Man
Vertragsbruch ist Vertragsbruch - jedenfalls in einem Rechtsstaat.
Im Grundgesetz wird aber Vertragsfreiheit garantiert. Und um das Grundgesetz zu ändern braucht man eine Zwei-Drittel-Mehrheit, die es für sowas nicht gibt.c,
Nirgends werden im GG unlimitierte Einkünfte garantiert.
Auf dem Planeten, auf dem ich lebe, wird es keine derartige Beschränkung der Einkünfte von Managern geben.b,
Mehr kannst du deutschlandweit nicht haben;
bzw EU-weit. Und in Nordamerika.
Und selbst wenn es sie gäbe (nämlich an dem Tag, an dem die Hölle zufriert), dann würde man eben nach Panama oder sonstwohin ausweichen. So ähnlich macht man ja auch bei der Beflaggung von Schiffen.
Bei den Unternehmen, um die es hier geht, sind 15 Millionen mehr oder weniger völlig irrelevant.d,
Hauptsitze werden von Eignern verlagert. Diese begrüßen es günstig an gute Geschäftsführer zu kommen.
Abgesehen davon: wer sind denn die Eigner? Große Unternehmen sind meistens Aktiengesellschaften. Ihre Eigner sind hauptsächlich Finanzinvestoren und andere Unternehmen; da hackt die eine Krähe der anderen kein Auge aus.
Bei den wenigen Großunternehmen, die in der Hand privater Eigentümer sind, gilt erst recht, dass die nicht im Traum daran denken, sich derartig wichtige Entscheidungen vom Staat diktieren zu lassen.
Außerdem ist das Ganze schon deshalb eine Schnapsidee, weil dann ein hochqualifizierter und hart arbeitender Manager weniger Einkommen hätte als ein Dieter Bohlen oder ein Radrennfahrer.
Das kann ja wohl nicht das Signal sein, das eine im ersthaften wirtschaftlichen Wettbewerb stehende Volkswirtschaft vermitteln will.Geändert von Inaktiver User (17.10.2008 um 12:14 Uhr)
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16.10.2008, 15:47
AW: Internationale Finanzkrise
Mal generell: Wir machen ein freies Gedankenspiel.Ebene über Normalnull.
Fragen nach 2-Drittelmehrheiten im Bundestag ist da nicht angebracht. Wäre Denkkastration pur (wenn wir nicht grad zufällig Große Koalition hätten
)
Bei den einen Krähen waren wir ja noch garnicht. Den eigentlichen Problemkrähen, den vom Kapitalertrag lebenden.Große Unternehmen sind meistens Aktiengesellschaften. Ihre Eigner sind hauptsächlich Finanzinvestoren und andere Unternehmen; da hackt die eine Krähe der anderen kein Auge aus.
Die Angeführten haben interessens/job/technisch gemeinsam daß das Unternehmen (auf Dauer) profitabel sein soll etc.
Die Geschäftsführung will geringe Kapitalkosten, die Kapitalanleger hohe Renditen. Da herrscht elementarer Widerspruch. Natürlich sind 50 Mio EUR (sage 5-20% des Gewinns)an eingesparten Gehältern relevante Kosten. Die in Wahrheit höher liegen,wenn man alle Effekte betrachtet. Demotivation,Weckung von Begehrlichkeiten bei Restbelegschaft, Gefährdung des Teamwork durch psycholog Effekte zuoberst.
Lach.Außerdem ist das Ganze schon deshalb eine Schnapsidee, weil dann ein hochqualifizierter und hart arbeitender Manager weniger Einkommen hätte als ein Dieter Bohlen oder ein Radrennfahrer.
Für Alleinunterhalter wird man auch Schranken finden.
Wie für niedergelassene Ärzte zb. Da greift und bremst der Staat längst ein. Deckelung.
Radrennfahrer ist aktuell mäßiges Bsp. ,aber okay,Bohlen,Klose,Klinsi ...was machen wir mit denen ?
Als Prämisse könnte ich mir mal vorstellen:
Niemand in der Republik verdient mehr als der/die Bundeskanzler.Geändert von When_a_Man (16.10.2008 um 15:55 Uhr)


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