Erich Leverkus, Bankier: „Kein Staat ist in der Lage, sich genügend einzuschränken, wenn ihm unbeschränkte Finanzierungsmöglichkeiten eingeräumt werden. Diese Erfahrung muss jede Generation, die nicht bereit ist, aus der Geschichte zu lernen, von neuem machen.“
Georg Bernard Shaw (1856 – 1950) sagte: „Sie haben die Wahl zwischen der natürlichen Stabilität des Goldes und der Ehrlichkeit und Intelligenz der Politiker. Und mit dem Respekt für diese Herren, rate ich Ihnen, solange das kapitalistische System besteht, Gold zu wählen.“
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Thema: Internationale Finanzkrise
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07.01.2011, 06:53
AW: Internationale Finanzkrise
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07.01.2011, 16:39
AW: Internationale Finanzkrise
Da gibst du wieder die perfekte Vorlage. Unfreiwillig natürlich.
Mind vs Money
Titel eines Buches, in dem der Autor einen mindestens 150 Jahre währenden Widerstreit der "Intelligenten Klasse" mit den Kapitalisten, dem Kapitalismus, konstatiert.
Mr.Shaw ist genau ein Vertreter jener unzähligen hervorragenden Intellektuellen, die sich partout nicht mit den kapitalistischen Realitäten abfinden mochten.
Das Zitat ist beredtes Zeugnis.
Geist gegen Geschäftemacherei
übersetze ich den Buchtitel.
Niemals werden wahrhaftige, intelligente und einigermaßen informierte Menschen ein Primat anerkennen, das schlicht auf Maximierung von Geschäftemacherei lautet.
Hoffentlich.
Auf welcher Seite du stehst, Frank60
dürfte klar sein.
Belege lieferst du am Fließband...
Ohne Irland!? Und ohne GB? ich nehme an: das nicht dein Ernst, sondern einfach der ganz normale frankische Sprach- und Denkschlendrian.PIGS StaatenGeändert von hombre (07.01.2011 um 16:49 Uhr)
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07.01.2011, 17:11
AW: Internationale Finanzkrise
Ich schrieb dies Zitate, weil ich sie für die heutige Zeit treffend fand, weniger uim einen dieser Herren für sein Lebenswerk zu huldigen.
Man muss zur Kenntnis nehmen, dass das kapitalistische System, so wie wir es in 60 Frieden in Europa betrieben haben, gescheitert ist.
Auch muss man verinnerlichen, dass ohne den Euro, wir heute eine Festung Deutschland hätten.
Die Aussage, dass unser Export von einem schwachen Euro lebt und wir mit harter D-Mark nix oder nur so viel exportieren könnten, dass es gerade so ausreicht, ist blanker Unsinn, dass Gegenteil wäre der Fall.
In Amerika wurden noch nie so viel Porsche verkauft, wie im letzten Jahr. Weil der Euro günstig ist? Diejenigen die unsere Produkte kaufen, interessieren sich für die Qualität, Zuverlässigkeit, Liefergarantie und Innovation, weniger für den Preis.
Die Preisdifferenz bei einem Porsche, Q7, ML usw. zu ähnliche Fahrzeugen mit den gleichen Eigenschaften ist teilweise extrem und doch wird das dt. Produkt gekauft.
Ohne Gewinn und Ertrag geht es nun mal nicht.
Natürlich nur noch mit den PIGS, die werden wir nicht mehr los, die wären ja schön dumm.
4 Billionen Vermögen liegen in D herum und wollen verbraten werden. Wir werden dieses Vermögen verbraten, denn noch geben die PIGS mehr Geld aus, als was sie einnehmen.
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12.01.2011, 09:49
AW: Internationale Finanzkrise
Die Aussage ist blanker Unsinn. Die Schlussfolgerung ist allerdings auch falsch!Die Aussage, dass unser Export von einem schwachen Euro lebt und wir mit harter D-Mark nix oder nur so viel exportieren könnten, dass es gerade so ausreicht, ist blanker Unsinn, dass Gegenteil wäre der Fall
Ungefähr 60% der deutschen Exporte gehen in die Länder der Währungsunion, unsere wichtigsten Handelspartner sind Länder wie Frankreich und die Niederlande. Ob starker oder schwacher Euro ist da erstmal egal, aber die gemeinsame Währung ist für den Binnenhandel unerlässlich und gerade Deutschland in den letzten 10 Jahren sehr zu Gute gekommen.
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12.01.2011, 10:24Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
Deutschland hatte in 2010 ein Wirtschaftswachstum von sensationellen 3,6% zu verzeichnen. tagesschau.de führte ein Interview mit dem Konjunkturforscher Prof. Joachim Scheide über die Gründe dieses Ergebnisses:
"Besser aufgestellt als die europäische Konkurrenz"
Darin heißt es:
tagesschau.de: Andere Industrienationen haben doch auch Produkte, die im Ausland gefragt sind. Warum konnte gerade Deutschland besonders profitieren?
Scheide: Die deutschen Exporte waren im Krisenjahr 2009 sehr stark eingebrochen, entsprechend ging es 2010 wieder nach oben.
Wir haben aber auch davon profitiert, dass Deutschland in den Schwellenländern, vor allem in Asien, besser aufgestellt ist als viele andere europäische Staaten. Unsere Präsenz zum Beispiel in Indien oder in China ist drei- oder viermal stärker als die der Konkurrenten, sagen wir Italien oder Frankreich. Insgesamt haben in Deutschland vor allem der Maschinenbau und der Anlagenbau profitiert, aber auch die PKW-Produktion. In China zum Beispiel stieg die Nachfrage nach Luxuswagen rasant an.
tagesschau.de: Auch bei den Arbeitslosenzahlen war die Entwicklung besser als angenommen. Warum?
Scheide: Entscheidend war der gute Konjunkturverlauf. Des weiteren wird die Situation nach wie vor positiv durch die Arbeitsmarktreformen beeinflusst. Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist relativ flexibel. Dadurch ist er vergleichsweise robust durch die Krise gegangen. In anderen Ländern hat sich die Arbeitslosigkeit verdoppelt. In Deutschland hat sie sich nur sehr wenig erhöht. Und als der Aufschwung einsetzte, nahm die Beschäftigung recht schnell wieder zu.
tagesschau.de: Was hat Deutschland im Vergleich zu anderen Industrieländern in der Krise richtig gemacht?
Scheide: Zum einen - das hat allerdings nichts mit der Politik zu tun - ist uns eine hausgemachte Immobilienpreisblase erspart geblieben. Anders in Spanien, Irland, den USA oder Großbritannien: Dort wird die Inlandsnachfrage durch die Krise sicher noch über längere Zeit gedämpft. Deutschland war zwar durch die Geschäfte der Banken auch involviert, aber das hat uns in der Konjunktur nicht nachhaltig zurückgeworfen.
Zum anderen war die Lage der öffentlichen Haushalte günstiger als in vielen anderen Staaten. Manche haben jetzt mit Budgetdefiziten zu kämpfen, die fast zweistellig sind in der Relation zum Bruttoinlandsprodukt.
In Deutschland hat sich die Lage auch verschlechtert, aber nicht so dramatisch. Unser Haushalt muss konsolidiert werden, aber andere Länder müssen sehr viel drastischer sparen. Deutschland kann vergleichsweise gelassen bleiben, weil wir am Anfang der Rezession einen annähernd ausgeglichenen Haushalt hatten. Andere verzeichneten da bereits hohe Defizite.
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12.01.2011, 11:52
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12.01.2011, 13:39
AW: Internationale Finanzkrise
Wäre der Herr so freundlich, das ein bisschen zu erläutern?Wir verkaufen doch nicht deshalb so gut, weil man uns mit Euro bezahlen kann, du erzählst einen Murks.
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12.01.2011, 14:42
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12.01.2011, 14:53
AW: Internationale Finanzkrise
Ja, ich weiss, man kann nicht den ganzen Strang durchlesen - aber wir haben das gerade auf den letzten Seiten schon diskutiert - vielleicht magst Du ja nochmal zurückblättern, ist vermutlich für viele etwas müssig, das im Anschluss direkt nocheinmal durchzukauen.
Kurz gesagt ist es so, dass, soweit ich weiss eben nicht 60% in den Euroraum, sondern in die EU exportiert werden. In den Euroraum sind es glaub ich so knapp über 40%. Zu DM Zeiten war der Anteil, der in die gleichen Länder exportiert wurde höher. Was natürlich an dem immer grösseren Anteil Chinas liegt. Mit anderen Worten: Der grösste Teil der deutschen Exporte geht sowieso in Länder ausserhalb des Währungsraumes, und der Anteil der in die Länder des gemeinsamen Währungsraumes exportiert wird war vor bestehen des Währungsraumes grösser. Da kann die Bedeutung der gemeinschaftswährung also lediglich ein wichtiges, kein bestimmendes Elemant sein.
Der Punkt Deiner Nachfrage ist: Wer einen 7er will, wie immer mehr Chinesen und auch Amis, - der will keinen Lexus, sonst würde er sich den Lexus jetzt ja auch schon kaufen, denn der ist ja jetzt auch schon wesentlich günstiger, sondern einen BMW auch wenn der teurer ist.
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12.01.2011, 14:55
AW: Internationale Finanzkrise
hat sich erledigt


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