Es geht mir darum klarzustellen, daß die Produktion und Versorgung der Bevölkerung auch ohne dem gegenwärtigen Geld- und Finanzsystem möglich ist, da heutzutage technisch möglich, und daher die Int. Finanzkrise nur denen schadet, die sich dem gesamten System, Logik, Regeln der bestehenden Wirtschaftsordnung unterwerfen und an seiner Konkretisierung teilnehmen. Wenn das niemand machen würde, hätten Regeln und andere abstrakten Kreaturen, ebensowenig wie der Teufel, keine Macht über uns.
WIE eine Wirtschaft alternativ zu organisieren wäre (etwa Fabriken als öfftl. Dienst des Staates), ist eine andere, jedoch nicht prinzipielle sondern nur technische, Frage.
Manche werden sagen, eine staatliche Organisation der Produktion und Verteilung gab es schon im Kommunismus. Richtig, und sie hat zumindest teilweise funktioniert. Dabei muß man noch bedenken, daß hierbei nicht nur innere Probleme bestanden, sondern auch der kalte Krieg stns. dem konkurrierenden Wilden Westen incl. Blockaden, Abschneiden von Rohstoffen usw. Das Geld hatte da andere Bedeutung, und Finanzkrisen gab es nicht. -- Das ist wie gesagt nur ein Beispiel, daß es im Prinzip geht. Ein besseres System wäre mE, die Gier Einzelner auszunutzen. Es muß ihnen eigene Produktion erlaubt sein, aber betrügerische Spar- und Anlagemodelle, bei denen sie ihr Geld verlieren. Dieses Modell hat in Brasilien sehr zur Modernisierung vieler Städte und zur Erzeugung vieler billiger Wohnungen für die Armen beigetragen.
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Thema: Internationale Finanzkrise
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14.01.2010, 23:28
AW: Internationale Finanzkrise
Geändert von fifi1234 (14.01.2010 um 23:36 Uhr)
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18.01.2010, 17:04
AW: Internationale Finanzkrise
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Film mit Curt Jürgens
gruss, Jack London
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18.01.2010, 17:58
AW: Internationale Finanzkrise
Konjunkturprognose
Bundesregierung erwartet robustes Wachstum
Die Aktienmärkte stürzen. Viele befürchten nun deutliche Folgen für die Konjunktur in Deutschland. Doch Wirtschaftsminister Glos sieht "keinen Grund zur Panik". Und auch Ökonomen geben ihm Recht. Die Regierung korrigiert ihre Wachstumsprognose nur leicht nach unten und plant auch kein Konjunkturpaket.
Konjunkturprognose: Bundesregierung erwartet robustes Wachstum - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE

gruss, Jack London
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19.01.2010, 00:53
AW: Internationale Finanzkrise
Au Wei,
nicht nur, dass die FDP sich von reichen Hoteliers bestechen lässt, und die Steuern für diese notleidende Bevölkerungsgruppe senkt, jetzt muss ich lesen, dass die deutsche Bank ernst macht mit dem Beschneiden der Jahresbonifikationen um sage und schreibe 30 Prozent. Gut so, denkt da das brave Bürgerlein, da werden Zeichen gesetzt..
Ach so, das hätte ich jetzt fast vergessen: Dafür werden bei der deutschen Bank die Löhne um 30 Prozent erhöht.
Neues Vergütungsmodell : Deutsche Bank hebt Fixgehälter weltweit an - Unternehmen - Banken + Versicherungen - Handelsblatt.comIch bin, also denke ich
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19.01.2010, 10:39Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise

Vielleicht ist das sogar der richtige Ansatz. Denn wirtschaftspolitisch werden die Boni ja nicht unter Gerechtigkeitsaspekten diskutiert (außer bei der Linkspartei); es geht vielmehr um die übermäßigen Anreize besonders riskante (und damit erfahrungsgemäß gesellschaftsschädliche) Spekulationsgeschäfte zu betreiben.
Diese Motivationslage wird - bei gleichbleibendem Einkommen, d.h. ohne gute Mitarbeiter an die besser zahlende Konkurrenz zu verlieren - damit vielleicht tatsächlich ein wenig gedämpft.
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19.01.2010, 14:04
AW: Internationale Finanzkrise
Das ist natürlich recht grobe, ungewisse Info in der Meldung. Aber wenn man das dort beschriebene Prinzip anwendet durch alle Ebenen bis ganz hinunter, würde es zugleich bedeuten, daß ein kleiner Schalterist, der bisher praktisch nur Festgehalt bezog, in Zukunft davon nur noch 80% fix hat, und 20% gezwungen ist über Boni einzuspielen.
Diese Vermutung mag geradezu pervers absurd anmuten, aber ich weiss nur noch zu gut wie das damals lief bei der spektakulären Lokführerlohn"erhöhung" um die (vorgeblich)mehr als ein Jahr gerungen wurde zwischen den alten Granden Mehdorn und ...(wie hieß er nochmal?) .
Die Öffentlichkeit dachte damals am Ende (..eigentlich nix, denn sie war nur mehr froh daß es beendet sei) so ungefähr, daß die Lokführer nun alle anständig bis unanständig mehr Lohn bekommen würden. Indes wars so, daß einige altgediente Semester tatsächlich deutlich besser wegkamen, Junglokfahrer allerdings dafür bezahlten mit 2 Nullrunden !!! - Weiss nur keiner, nicht mal Linkspartei offensichtlich!?
Lohn-Gerechtigkeit, auch Leistungsgerechtigkeit, wird dadurch nicht verbessert, im Gegenteil werden absurd hohe Lohnniveaus zementiert.
Diese Milliarden an Bänkerlöhnen müssen doch den Unternehmen und anderen Bankkunden abgetrotzt werden. Jahr für Jahr.
Jedweden überhöhten Profit oder Lohn einzelner zahlen die anderen.
Das ist immerso.
Nein, wir wollen keine solch hohen Bankerbesoldungen. Egal wie sie heissen mögen.
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19.01.2010, 14:08
AW: Internationale Finanzkrise
auf der gleichen Seite gefunden:
schönes Beispiel: a,wie Dt Bank Geschäfte macht - b, wie "Staatsbahnen" Geschäft machen wollten
Und so wie also also das Geld von Bayern nach Österreich floß, so fließt es von Österreich zur Deutschen Bank.
Und von dort in die Taschen derer, die eh bereits mehr als genug haben davon .
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19.01.2010, 22:42Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
Himmel nochmal! Es wird doch wohl möglich sein, ab einer bestimmten Soldgruppe zu sagen: "So, da haste 1 Mio per anno und nun sieh zu, wie du damit überleben kannst. Machst du den Job nicht anständig, fliegst du."
Weiter: Wie kann man überhaupt vertreten, die Grundlagen (Geldwesen) in die Hände von jemandem zu geben, der aufgrund eines "Bonus" gezwungen/ angestachelt werden soll, damit anständig umzugehen? Pfff!
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19.01.2010, 23:04Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
Der so Angesprochene könnte antworten: "Selbstverständlich mache ich meinen Job anständig. Aber willst du etwa sagen, du bietest mir für meine Arbeit ein Fünftel dessen, was mir die Firma XYZ zahlt? - Such dir 'nen Dümmeren."
Wie kann man glauben, dass jemand, der Interesse und Begabung hat Tag für Tag mit dem Geld anderer Leute umzugehen und es zu mehren, bei seinem eigenen Einkommen so nachlässig oder bescheiden ist?Weiter: Wie kann man überhaupt vertreten, die Grundlagen (Geldwesen) in die Hände von jemandem zu geben, der aufgrund eines "Bonus" gezwungen/ angestachelt werden soll, damit anständig umzugehen? Pfff!
Man kann das Problem nicht in den Griff bekommen, indem man den Bankern vorschreibt, wie sie zu denken haben. Man bekommt es nur in den Griff, wenn man das System so gestaltet, dass die Banker beim Ausnutzen (!) des Systems genau das tun, was erreicht werden soll. Man muss seine Ziele in das Koordinatensystem der Banker einbringen, anstatt völlig lebensfremd zu fordern, dass "Geldmenschen" sich für ihr eigenes Geld nicht interessieren sollen.
.Geändert von Inaktiver User (19.01.2010 um 23:27 Uhr)
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20.01.2010, 00:57Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
Da würde ich sagen: "Schau mal da zum Fenster raus. Was siehst du? Viele, die hier auf deinen Sessel wollen. Jung und dynamisch sind sie." Oder: "Guck mal da: Da sind hunderttausend Chinesen, Inder etc, die deinen Job gerne machen würden, outsourcing und so. Überhaupt schau mal nach Bangla Desh - da hast du ja wohl gar nichts zu jammern." Ist doch sonst auch gängiger Wortschatz.
Die "Begabung" muß ja eine ganz besonders Tolle sein, wenn all die schönen Institute unter normalen Umständen bereits weg vom Fenster wären.Wie kann man glauben, dass jemand, der Interesse und Begabung
Meinen Sie es ist klug, bei Nichterfüllung der gestellten Aufgaben und desaströsem "Denkergebnis" das Ganze mit einem "weiter so, ihr macht das Goldrichtig" zu versüßen? Ich tendiere ja eher zur erzieherischen Maßnahme daß, wer etwas kaputt macht weil er es nicht beherrscht für den Schaden aufkommt und keine Möglichkeit hat, erneut Schaden anzurichten. Belohnungen sind da fehl am Platz.Man kann das Problem nicht in den Griff bekommen, indem man den Bankern vorschreibt, wie sie zu denken haben.
Das ist ein sehr schöner Satz. Was soll er bedeuten?Man muss seine Ziele in das Koordinatensystem der Banker einbringen
"Lebensfremd" scheint eher zu sein: Völligen Versagern zuzugestehen, ihren goldenen Hintern "systemrelevant" retten zu lassen und dann eine irgendwie geartete Legitimation zu konstruieren, "sie wären ihr Geld (das anderer Leute) wert." Interessant ist Ihr Satz aber schon. Letztlich zeigt er auf, wofür sie sich wirklich interessieren: Sich selbst - jedes Risiko wird anderen aufgehalst. Sie glauben ernsthaft, ein dergestaltes "wirtschaften" und solche Freiheiten würden Anderes hervorbringen, als Gier, Spekulantentum und Hasardeursverhalten? Ich ringe stark um Fassung.anstatt völlig lebensfremd zu fordern, dass "Geldmenschen" sich für ihr eigenes Geld nicht interessieren sollen.


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