Ich stimme bzgl der Bedenken weitgehend mit meinen Vorrednern überein.
Insbesondere meine ich, daß es in Kürze einen großen Knall geben wird, der nicht nur quantitativ sondern qualitqtiv qlles schon Dagewesene überbietet. Dh. nicht nur vom rein numerischen Ausmaß des Schadens her, auch von seiner Art her - einschließlich daß der Fortgang der Wirtschaft in bisheriger Art und mit bisherigen Regeln nicht mehr möglich sein wird.
Wie schon dargelegt, sind abstrakte Regeln immer Feind allen Konkretens. Und wer mit dem Teufel tanzt, den nimmt er irgendwann mit. Diese ganzen wirtschaftlichen Einrichtungen, Regeln, Instrumente sind auf einem Scheingebäude aufgebaut, das nur solange funktioniert, wie es nicht an seine eigenen Widersprüche trifft und sich selbst zerstört. Regeln hängen davon ab, sich in materiellen Trägern zu konkretisieren, haben aber die Tendenz diese zu zerstören, also den Ast abzusägen auf dem sie sitzen, weil alles vom Teufel in sich widersprüchlich ist. Das geschieht nun mit Rezession und Massenarbeitslosigkeit -- beides Anzeichen des Erreichens der Widersprüche.
Alldas betrifft mich nicht. Ich warte darauf und gucke nur zu.
In den feinen Hallen des Brigitte -Forums wandeln edele Wirtschaftswissenschaftler und geben ihre Gutachten. Das sind alles Leute, die von Dämonen besessen sind -- nämlich von den kleinen und großen Regeln der Wiwi, von denen sie ihre Denkweise und ihr Handeln beeinflussen lassen, anders als nach deren Schema garnichts mehr gehen würde. Dadurch schaffen es die Regeln sich zu konkretisieren und die Erzeugung neuer Regeln zu induzieren. Die Opfer werden am Schluß die Menschen sein, die es zulassen, daß sie so erst geteilt und dann regiert werden.
Ersichtlichermaßen geht die WeltWiwi ganz an Bedarf und Würde der Menschen vorbei. Menschen erfinden die größten medizinischen Tricks, flogen zum Mond (und wie die russische Raumfahrt gezeigt hat, war dazu NICHT die Wiwi Voraussetzung). Trotzdem ist die Menschheit zu Armut, Misere verdammt und das menschliche Leben seiner Würde beraubt; trotz dieser Fortschritte leben weltweit 95% der Bevölkerung in Armut und miserablen Zuständen. Und bezeichnenderweise gerade in solchen Ländern was die Regeln einschränkt und ein soziales System voranstellen, was unmittelbar grundbedarfserfüllend orientiert ist, kann dieser Einflus der Regeln abgeblockt werden.
Schon daher riecht es irgendwie so, daß dahinter eine 'Naturkraft', ein Feind der gesamten Menschheit steckt, und weniger das Gegeneinander der Menschen unter sich, wessen sich der Feind nur als Mittel bedient.
Es bedarf ausführlicherer Erforschung der Beziehungen zwischen Abstrakten und Konkreten. Das schließt ein, wie Abstraktes Prä-Kreation von Konkretem ist und mit ihm wechselwirkt; wie Regeln überhaupt entstehen; ob Regeln (zBsp einmal gechaffene Fakten) vernichtet werden können.
Einstweilen können wir nur versuchen, uns von den Regeln nicht völlig beherrschen zu lassen. Die Grenze muß da sein, wo Grundbedarf und Menschenwürde Regeln nachgestellt werden würden. Das geschieht ua mit einem Sozialwesen.
Daß das unter den Wiwis vollkommen verpöhnt ist und aus theoretischen wie auch praktischen/egoistischen Gründen von ihnen abgelehnt wird, wie der Teufel vorm Weihwasser davonrennt, ist aus og Gründen total klar.
Der Teufel holt immer seine Schergen. Warten wir mal ab, was demnächst passiert.
Es gibt genug Beispiele, daß es auch ohne der Wiwi geht und dadurch Grundbedarf und Würde erfüllt sind.
Wo ich wohne, ging die größte Wohnungsbaugesellschaft im November pleite, weil 99% der Mieter, meist schon seit Jahren, keine Miete mehr bezahlt haben. Trotzdem bleiben die Leute bis heute alle in ihnen Wohnungen und verwalten sie selbst weiter (ich habe die letzten 5 Jahre auch nie Miete bezahlt, habe im Juni eine andere Wohnung bekommen, und habe jetzt meine alte Wohnung offen gelassen und kann einziehen wer will), wahrscheinlich noch in Jahren. Das ist nach den Regeln der Wiwi ganz unmöglich, zeigt auch daß man wieder von der Geldwirtschaft wegkommen kann, stellt jedenfalls die Menschenwürde dieser Leute sicher
Außerdem habe ich schon große Banken pleite gehen und den ganzen Mittelstand großer Länder in Armut versinken sehen.
Alldas hat mich nie betroffen, weil ich nicht dem Teufel diene und an seinem System teilnehme, und auch beim Super-GAU demnächst bin ich nur als Zugucker dabei
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Thema: Internationale Finanzkrise
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12.01.2010, 03:18
AW: Internationale Finanzkrise
Geändert von fifi1234 (12.01.2010 um 03:48 Uhr)
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12.01.2010, 07:35
AW: Internationale Finanzkrise
Selten so ein Schwachsinn gelesen!
Wenn nicht jemand Geld in die Hand genommen hätte und das Haus gebaut hätte, müßtest Du heute unter einer Brücke schlafen.
Reperaturen am Haus gibts auch wohl nicht mehr.
Im Falle einer Staatspleite gibts auch kein Hartz 4 mehr!
Dann wirst Du auch noch wach werden!
gruss, jack London
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12.01.2010, 07:58
AW: Internationale Finanzkrise
Es sollte selbst wiwi-Anfängern bekannt sein, daß eine Wirtschaft auch ohne Banken und Geldwesen in der momentanen Form, sehr gut funktioniert
Und daß die Spekulation der Produktion zuwiderläuft
Und daß sich Geld zunehmend mehr von Produktion abkoppelt, und umgekehrt Produktion vom Geld
Und daß es Länder gibt wo zBsp Fürsorge in Naturalleistungen erbracht wird
Das sind allerdings nur einzelne Aspekte. Dabei räume ich ein, daß sie nur bedingt funktionieren, wenn die Weltwirtschaft insgesamt in der momentanen Form besteht.
Aber möglich sind durchaus auch andere Formen der globalen Wirtschaft. Und solch eine vollständige Änderung der Wirtschaft ist nötig. Das ist gar keine Option, sondern in Kürze wird es garnichtmehr anders gehen.
Deine posts bestätigen nur, daß es sich bei Regeln und Form der gegenwärtigen Wirtschaft um eine Massenpsychose handelt, bei der Alle bestimmten Regeln folgen nur weil es Einige tun.
Dann mach du doch mal einen besseren Vorschlag zur Behebung von Rezession, Massenarbeitslosigkeit, unwürdige Zustände und Menschenwürde für 95% der Bevölkerung.
Was pleite geht, sind Mittelstand, Industrie, Banken, Wirtschaft, ggf auch Staaten. Die Armen überleben immer. Als in Brasilien Ende Sarney / Anfang Collor Mittelstand, Banken und große Teile der Wirtschaft hops gingen, haben die Armen nur zugeguckt und nichts verloren, sind relativ gesehen sogar verbessert. Als die DDR oder der Ostblock zugemacht haben, alle Armen dort haben überlebt. Wenn morgen sarky pleite geht, krieg ich meine SH halt nicht mehr von den Franzosen, sondern Auslandssozialhilfe vom Landeswohlfahrtsamt vom Land wo ich geboren bin. Für die Armen geht es immer irgendwie weiter. Denn der Teufel holt sich nur die ihm folgen.Geändert von fifi1234 (12.01.2010 um 08:07 Uhr)
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12.01.2010, 19:01
AW: Internationale Finanzkrise
Fifi1234 hier kannst mal schauen wie eine richtige Wirtschaftskrise aussieht:
YouTube - Der große Crash - Die Wirtschaftskrise 1929 in Deutschland (1/5)
Da mußte selber sehen das irgendwie was zu Essen findest.
gruss, Jack London
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12.01.2010, 23:39
AW: Internationale Finanzkrise
Mag sein, aber die Armen überleben das besser, sind das schon gewöhnt, abgehärtet, und haben ihre Mittel den notdürftigsten Bedarf zu decken. Die Reichen sind ohne ihrer Infra-Struktur verloren. Und selbst wenn sie nicht sterben, sind sie es die alles verlieren, während für die Armen hinterher alles fast gleich ist wie vorher. Relativ gesehen sind sie sogar aufgestiegen; außerdem, danach ergeben sich viel bessere Chancen für die vorher chancenlosen.
Daher: wenn die Wirtschaft zusammenbricht, die Armen gucken nur zu - was anderes können sie sowieso nicht machen - es ist ihnen egal, und sie verlieren auch nichts
Ich habe über 15 Jahre in Brasilien gweohnt, stets arm. Als der Mittelstand ausgerottet wurde, habe ich gesehen, wie deren wenig ehrenwerte Vertreter in der Bäckerei mit ungedecktem oder gar nicht mehr gültigem Scheck ihr Brot gekauft haben, um den Schein zu wahren, falls nicht schon vorher ist ihnen am nächsten Tag ihr Konto gesperrt worden. Mir hat der Bäcker schon seit langem das Brot immer kostenlos gegeben. Und selbst wenn es plötzlich keinen Bäcker mehr gibt sind die Armen gewohnt was anderes zu essen, die Reichen kaum. Später ist der einstige Mittelstand in die Slums gezogen, sie konnten sich da nicht anpassen und sind schnell selbst gestorben oder umgebracht worden.
Ich hab noch nicht mal deinen Not-Rucksack gebraucht
Bei einer richtigen Krise werden auch den Meisten nicht mehr dienende Tabus / Respekte ausgeräumt. Geld verliert allen Wert, Sachwerte werden die weggenommen, die Armen haben keinen Grund mehr die Reichen oder Kleinreichen zu respektieren, schlagen sie einfach tot und nehmen ihre Sachwerte weg. Andeutungsweise sieht man das schon bei Plünderungen von Lebensmittelläden bei Krisen. Da ist auch nichts mehr zu respektieren, denn das zusammengebrochene System war letztendlich niemandem dienlich - den Reichen nicht wie der Ausgang zeigt; den Armen sowieso nie.Geändert von fifi1234 (12.01.2010 um 23:55 Uhr)
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13.01.2010, 23:21Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
fifi, ich habe bei Ihnen manchmal den Eindruck, Sie zögen eine Art Genuß daraus, wenn es bisher "Nichtarmen" mal genauso schlecht ginge, wie Armen. Ob es allerdings gar so hilfreich ist, wenn eine Art der gesellschaftlich-wirtschaftlichen Anarchie ausbricht? Ich bezweifele das. Meistens kriegen doch wieder die ihr Fett weg, die sowieso schon der Arsch sind.
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13.01.2010, 23:58
AW: Internationale Finanzkrise
Meine Beiträge sind die normale Reaktion u.a. auf Folgendes:
/ 95% der Menschheit ist die Internationale Finanzkrise, die hier als das Ende der Welt dargestellt wird, schlicht und einfach egal und für sie bedeutungslos
/ Betroffen sind dadurch sowieso nur Leute, die eigentlich wissen, daß sie mehr als ihren natürlich zustenden Anteil beanspruchen, und daß ihre Habe eigentlich illegal ist, vergleichbar mit Diebesbeute. Von Natur aus gibt es für alle Menschen genug Nahrung und Lebensraum, das System jedoch erlaubt einigen mehr zu beanspruchen, daher ist es für die Armen nur gut wenn das System zusammenbricht
/ Bei gesellschaftlich-wirtschaftlicher Anarchie können die Armen nichts verlieren, nur die Reichen. Das passiert auch bei allen 'Krisen'. Krisen gibt es an sich nicht, das Wort erfinden die Reichen um zu entschuldigen, daß der Mittelstand jetzt weggespart wird
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14.01.2010, 06:43
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14.01.2010, 06:49
AW: Internationale Finanzkrise
Brot wächst auf Bäumen, die Heizung wird von einem Perpedes Mobile betrieben und wenn sonst noch was fehlen sollte, dann lassen wir es uns vom Mond gratis liefern.
Was will man bei einer solchen Grundhaltung diskutieren, die Armen nehmen das was sie bekommen können und das ist nun mal nur die Grundausstattung, dass sie sich darüber beklagen ist normal.
Denen kannst du noch so viel geben, die werden immer nach rechts und links schielen und jammern.
Wenn es nach mir ginge fifi, dann bekämest du gar nichts, da wäre deine Schelte wenigstens gerechtfertigt.
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14.01.2010, 17:36Inaktiver User
AW: Internationale Finanzkrise
Erklären Sie mir Ihre Sicht, bitte.
Hier ein interessanter Artikel, Teil 1 & 2:
Wer die Fäden zieht
Gläubiger und Schuldner


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