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    AW: Internationale Finanzkrise

    Schade, dass ich bei Themen nicht mitreden kann, weil mir der Hintergrund fehlt.
    Denn eigentlich würde ich mich mal gern mit jemandem vom Fach unterhalten.

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    AW: Internationale Finanzkrise

    Zitat Zitat von Messerwerferin Beitrag anzeigen
    Schade, dass ich bei Themen nicht mitreden kann, weil mir der Hintergrund fehlt.
    Denn eigentlich würde ich mich mal gern mit jemandem vom Fach unterhalten.
    Du hast Recht. Ich habe versucht, meine Beiträge einigermaßen verständlich zu gestalten. Ich strenge mich noch mehr an. Es wäre ja schön, wenn viele mitreden könnten.
    Danke für deinen Hinweis.
    Ich bin, also denke ich

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    AW: Internationale Finanzkrise

    Sorry, dass mir die Ehrlichkeit fehlt, sowas gleich anzusprechen, dann hätte ich nicht 1512 Beiträge nicht nur überfliegen müssen, ohne was davon zu verstehen.

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    AW: Internationale Finanzkrise

    aber doch nicht 1.500 beiträge, die letzten sind ziemlich kompliziert geworden, war ja selber erschrocken, als ich die letzten Beiträge nochmal durch bin.
    Geändert von Wolfgang60 (20.11.2009 um 09:36 Uhr)
    Ich bin, also denke ich

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    AW: Internationale Finanzkrise

    Ja, diese Verkopftheit ist ein großes Problem.

    Ich hab hier neulich einen User getroffen, der ausgerechnet mir das vorwarf.

    Leute gibts...

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    AW: Internationale Finanzkrise

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ob Sozialismus, eine Mischform oder Kapitalismus kommen werden, weiß ich nicht. In kapitalistischen Kulturen ereignet sich wohl eher Währungsreform oder Pleite. Krieg ist leider auch denkbar. Ich weiß auch nicht, inwiefern eine Markt- und Gesellschaftsform mit dem Problem der Finanzmathematik langfristig und nachhaltig umgehen kann. Vieles deutet aber darauf hin, daß ein weiterhin dogmatischer Umgang mit dem Thema nichts Gutes bewirken wird.
    Messerwerferin hat mir zurecht gezeigt, dass ich zu kompliziert werde. Und das war schon immer mein Problem. Ich habe mir schon lange zur Aufgabe gemacht, für andere verständlich zu sein, und dabei will ich auch bleiben, entgegen meiner Natur.

    Interessant finde ich folgenden Gedankengang:
    Wir hatten ja 1929 eine sehr schlimme Wirtschaftskrise. Bedingt wurde diese Krise bestimmt nicht durch Fehler, verursacht durch Sozialismus, sondern durch Fehler des Kapitalismus. Die Wirtschaftskrise, die ihren Auslöser in den USA hatte, umrundete schließlich die ganze Welt.
    Diese kapitalistische Krise war u.a. der Nährboden für den Nazionalsozialismus. Dann kam dieser furchtbare Krieg.
    Und hier fängt meine Befürchtung an. Der Ablauf wird anders sein (es passiert nie zweimal das Gleiche), jedoch werden gewaltige Krisen die Welt erschüttern, spätestens, wenn es Kapitalanlegern klar ist, dass hinter dem US-Dollar fast kein realer Gegenwert mehr steckt.
    Den anderen Punkt habe ich ja schon geschildert: Die fortschreitende Ansammlung des Vermögens in wenigen Händen.

    Ich bin selbständig, mir geht es noch gut, aber ich kann z.B. mit so einer Westerwelle Partei nicht glücklich sein, denn ich denke, die begünstigen diese unheilige Entwicklung in Richtung "Extremkapitalismus" oder Sozialismus, oder braune Ideologien, die Westerwelle, Brüderle und Solms sind doch gerade dabei, den Nährboden für so etwas wieder zu schaffen. Und das brauch ich so wenig wie n Kropf.
    Ich bin, also denke ich

  7. Inaktiver User

    AW: Internationale Finanzkrise

    Zitat Zitat von Messerwerferin Beitrag anzeigen
    Schade, dass ich bei Themen nicht mitreden kann, weil mir der Hintergrund fehlt.
    Denn eigentlich würde ich mich mal gern mit jemandem vom Fach unterhalten.
    Mir geht es nicht viel anders - es ist mühsam, Informationen zu erlangen und daraus (für mich) Erklärungen und Schlüsse zu ziehen. Die können grundlegend oder in Teilen falsch sein und dann stimmt die ganze Theorie nicht mehr.

    Letztlich geht es nur um Eines, nämlich die Frage:

    Weshalb "funktionieren" Marktwirtschaft und in Folge Wohlstand trotz des Vorhandenseins aller Voraussetzungen (Kapital, Ressourcen, Wille und Können) für eine große Masse der Menschen nicht?

    Dafür liefern mir weder Wirtschaftsweise, noch Politiker, noch sonst jemand eine einleuchtende Erklärung. Das "strengt euch mehr an" und "die Unterschicht ist Schuld" kann nicht die alleinige Ursache sein.

    Zitat Zitat von Wolfgang60
    Ich bin selbständig, mir geht es noch gut, aber ich kann z.B. mit so einer Westerwelle Partei nicht glücklich sein, denn ich denke, die begünstigen diese unheilige Entwicklung in Richtung "Extremkapitalismus" oder Sozialismus, oder braune Ideologien, die Westerwelle, Brüderle und Solms sind doch gerade dabei, den Nährboden für so etwas wieder zu schaffen. Und das brauch ich so wenig wie n Kropf.
    Da gleichen wir uns auf`s Haar. Was diese Herren spielen, ist ein fauler Zauber, ein Täuschungs- und Ablenkungsmanöver. Mir wäre rückläufiger/ weltweit sich angleichender Wohlstand relativ egal bzw. wäre das sogar nützlich. Aber mir ist nicht egal, wenn die Schuld den falschen Leuten zugeschoben wird. Mit -wie ich befürchte- schlimmen Konsequenzen.

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    AW: Internationale Finanzkrise

    Die Ausführungen sind sehr interessant.

    Meine Frage wäre, wer gehört denn zur Unterschicht. Es gibt gebildete Menschen, die arbeitslos werden.

    Und die Selbstständigen (meine Urgroßeltern, meine Großeltern waren selbstständig) - sind auch nicht immer besser dran.

    Solange man keine Kohlenmine besitzt oder Großunternehmer ist oder eine Manager eines großen Unternehmens.

    Und was ist denn mit denen, die plötzlich krank werden und nicht mehr arbeiten können (da nützt mir es auch nicht wenn ich privat versichert bin).

    <<Die guten Bücher sind in einer Art Fremdsprache geschrieben.>>

    Marcel Proust


  9. Inaktiver User

    AW: Internationale Finanzkrise

    Zitat Zitat von Amely Beitrag anzeigen
    Die Ausführungen sind sehr interessant.

    Meine Frage wäre, wer gehört denn zur Unterschicht. Es gibt gebildete Menschen, die arbeitslos werden.

    Und die Selbstständigen (meine Urgroßeltern, meine Großeltern waren selbstständig) - sind auch nicht immer besser dran.

    Solange man keine Kohlenmine besitzt oder Großunternehmer ist oder eine Manager eines großen Unternehmens.

    Und was ist denn mit denen, die plötzlich krank werden und nicht mehr arbeiten können (da nützt mir es auch nicht wenn ich privat versichert bin).
    die bessere Frage wäre vielleicht : Um welche Definition von "Unterschicht" ist beim einzelnen die Rede ?

    Wenn man sich nicht auf eine Definition einigt, geht es wild durcheinander..

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    AW: Internationale Finanzkrise

    Wolfgang, sorry aber wir hatten 1929 ein kurzes platzen der Börsenblase aufgrund der Tatsache, dass einige „große Player“ im Markt die „kleinen Lemminge“ vor die Wand laufen leisen, so wie heute.
    Nur damals hatten die Lemminge mit Krediten gezockt, das funktioniert heute nicht mehr.

    Von 1929 an stiegen aber die Börsenkurse wieder, weil sich die Banken zusammentaten und entschlossen gemeinsam „Stützungskäufe“ vornahmen, sie wollten das Spiel schlicht fortsetzen, als dann die Börse erneut, bis in das Jahr 1930, um 60% anstieg aber die Privatanleger nicht an die Börse zurückkehrten begannen die Banken den „Sack zu zumachen“ und verkauften.

    Die Kurse sanken darauf hin in den darauffolgenden 3 Jahren um fast 90%, einhergehend mit der großen Depression.

    Damals wurde versucht mit Sparmaßnahmen die Krise in den Griff zu bekommen, dies führte zu einer Radikalisierung der Massen und in deren Folge der Politik.
    Die Menschen kampierten auf den Straßen während unbezahlbarer Wohnraum leer stand.
    Hitler hatte 1929 zirka 7.000 Anhänger.
    Hitler versprach Arbeit, verschuldete nach dessen Machtergreifung den Staat bis zur Zahlungsunfähigkeit mit Aufrüstung und Ausbau der Infrastruktur unter anderem die Autobahnen, was in der Tat Arbeit schaffte, die Schulden wollte er mit dem Krieg bzw. mit dem Vermögen der deren Eroberten begleichen.

    Aus diesen Fehlern hat man gelernt und erweitert dieses mal die Sozialleistungen um der Radikalisierung der Politik zu entgehen.
    Heizt damit aber die Inflation an und wer von den Volkswirten und Betriebswirten glaubt, dass die Schulden je zurückgeführt werden bzw. die Zinsen angehoben werden um die Verschuldung zu bremsen, der glaubt 1. an den Weihnachtsmann und sollte 2. sollte sein Diplom zurückgeben.

    Inflation ist das Geschmeidigste für den Machterhalt der Politiker um die Krise „sanft“ zu überleben.
    Inflation tut demjenigen weh, der Vermögen hat, dem H4 Empfänger ist es eh egal, der bekommt vor der Krise eine Wohnung und warmes Essen spendiert, während der Krise und nach der Krise auch noch.
    Dessen nicht vorhandenes Vermögen kann schlechterdings nicht schrumpfen.

    Der Millionär hat vor der Krise 1 Mio und wenn er sich nicht kümmert hat er nach der Krise nur noch 500.000, verhungert deswegen aber auch nicht.
    Das Börsenspiel läuft schon mal parallel.
    Die weltweite Nachfrage nach Gold lässt nur den Schluss zu, dass zu viel Geld da ist, denn behängen tut sich nicht wirklich jemand mit Barren.

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