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  1. Inaktiver User

    AW: Landtagswahl in Bayern, es wird spannend

    Zitat Zitat von Opelius
    ich stimme pelzpfote zu!

  2. Inaktiver User

    AW: Landtagswahl in Bayern, es wird spannend

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und wenn er Verantwortung übernehmen soll, dann kneift er! Er ist ein demagogischer Schwätzer!
    Oskar Lafontaine war von 1974 bis 1985 Bürgermeister in Saarbrücken, von 1985 bis 1998 Ministerpräsident des Saarlands (zweimal mit absoluter Mehrheit wiedergewählt).

    Ich nehme an, dass er in dieser Zeit Verantwortung übernommen hat und sich nicht an den Füßen gespielt hat.
    Geändert von Inaktiver User (25.09.2008 um 13:06 Uhr)

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    AW: Landtagswahl in Bayern, es wird spannend

    Am 11. März 1999 erklärte Lafontaine seinen Rücktritt vom Amt des Bundesfinanzministers. Zugleich legte er den Vorsitz der SPD und sein Bundestagsmandat nieder. In einer kurzen Presseerklärung drei Tage darauf begründete er diesen Rückzug aus allen Ämtern mit dem „schlechten Mannschaftsspiel“ in der Regierung. Näheres wolle er nicht mitteilen, um der Regierung nicht zu schaden. Er war insgesamt 186 Tage im Ministeramt.
    Seinen Wählern hat er nie seinen Rücktritt erläutert.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  4. Inaktiver User

    AW: Landtagswahl in Bayern, es wird spannend

    Ich habe nie verstanden, weshalb man Lafontaine diesen Rücktritt dermaßen übel genommen hat.

    Es war offensichtlich, dass Schröder ihn ziemlich fies ausgebootet hatte, dass Schröder Abmachungen verletzt hat und dass Schröder - zumindest in seiner Anfangszeit als Kanzler - überdies hundsmiserable Umgangsformen hatte.
    (Ich erinnere an die Art und Weise, wie er den Umweltminister Trittin sowie seinen "Kellner" und Kabinettskollegen Fischer wiederholt demütigte).

    Wenn Lafontaine auf Demütigungen, Vertrauensbrüche und sonstige Unerfreulichkeiten mit einem Rücktritt reagierte, ohne an der Öffentlichkeit schmutzige Wäsche zu waschen und beleidigt herumzuzicken, dann ist das etwas, was m.E. eher für Lafontaine spricht als gegen ihn.
    Ich finde jedenfalls, sein türenschlagender Abgang hatte viel mehr Klasse als das peinlich-kindische Schmollen eines Kurt Beck.
    .
    Geändert von Inaktiver User (25.09.2008 um 12:24 Uhr)

  5. gesperrt

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    AW: Landtagswahl in Bayern, es wird spannend

    "Zitat von pelzpfote
    Und wenn er Verantwortung übernehmen soll, dann kneift er! Er ist ein demagogischer Schwätzer!"
    ...
    Ziemlich dumme Aussage. Siehe Erläuterung von Zukunftsmusik.
    Als Ergänzung: Von 1995 bis 1999 war er Vorsitzender der SPD.

    Seine Rücktrittsbegründung ist in seinem Buch "Das Herz schlägt links" nachzulesen.

  6. Inaktiver User

    AW: Landtagswahl in Bayern, es wird spannend

    Ich habe Lafontaines Rücktritt als Finazminister 1999 persönlich so in Erinnerung:

    Nachdem er seine Vorschläge für die Steuerreform vorgestellt hatte, wurde er sogar von seinen eigenen Parteigenossen belächelt und er kam mit seinen Vorstellungen von einer sozial gerechteren Steuer-Änderung bei seinem Kanzler nicht durch.

    Seinen Rücktritt fand ich daraufhin sehr konsequent, ich habe damals gedacht: 'Alle Achtung, der Mann steht zu seinen Grundsätzen.'

    Und seitdem hat der Mann meine Hochachtung

  7. Inaktiver User

    AW: Landtagswahl in Bayern, es wird spannend

    ... und habe dazu nun auch diesen Link gefunden:

    http://www.freitag.de/1999/12/99120401.htm

    Schröder saß zu sehr die Wirtschaft im Nacken.

  8. Inaktiver User

    AW: Landtagswahl in Bayern, es wird spannend

    http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Lafontaine:


    Viel Kritik erfuhr Lafontaine Anfang 1999 für seine Vorstöße an die Europäische Zentralbank zur Senkung des Leitzinses, die im Februar 1999 erfolgte, und zur Kontrolle der internationalen Finanzmärkte. Er schlug eine Regulierung des kurzfristigen Kapitalverkehrs zur Eindämmung der Spekulationsgewinne von Hedge-Fonds und stabile Wechselkurszielzonen durch internationale Absprachen vor.

    Jetzt, wo der Schaden da ist, wollen alle die Finanzmärkte kontrollieren.

  9. Inaktiver User

    AW: Landtagswahl in Bayern, es wird spannend

    Ich finde,
    nie hat man so "schön" beobachten können, wer eigentlich regiert - nämlich das Kapital, die Witrschaft - wie in der Schröder-Ära.

    Man konnte sehr gut sehen, welche Abstriche SPD und Grüne alles machen mussten, um regieren zu können.

    Ganz besonders für die Grünen wäre meines Erachtens ein Aufkündigen des Koalitions-Vertrages oftmals sehr naheliegend gewesen, dann hätten auch sie nicht so viele ihrer Grundsätze aufgeben müssen.

  10. Inaktiver User

    AW: Landtagswahl in Bayern, es wird spannend

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    So dumm ist das nicht Corvus. Es gibt dieses Phänomen zwar nicht ausschliesslich in Bayern, aber sicher dort nur in dem grossen Ausmass. Es betrifft auch bweniger die Politik auf Landesebene, sonder in unangenehmer Weise doch sehr die Politik auf kommunaler Ebene.

    Denn durch die jahrzehntelange absolute Mehrheit in den Rathäusern konnten sich Seilschaften etablieren, die über Wohl und Wehe jedes Einzelnen entschieden, der sich etwas mehr "bewegte" als die breite Masse.

    Will heissen: wolltest (oder besser: willst) Du in Bayern etwas allein auf die Beine stellen, musst Du vor den immer gleichen Leuten buckeln.

    Das hat in der Tat wenig mit Demokratie zu tun ....
    Ist Euch mal in den Sinn gekommen, dass man in Bayern schlicht zufrieden mit der Entwicklung war ? Was nutzt eine zersplitterte Parteienlandschaft, die nichts zustande bringt, nur von Umverteilung redet und Geld ausgibt, welches sie mangels Konzepten nicht einnimmt ? Dass die Roten es nicht können, beweisen sie doch tagtäglich in den nördlich gelegenen Bundesländern. Weshalb gibt es im Süden (Bayern und BW) so gute Beschäftigungsquoten ? Weil der nicht existierende Sozialismus hier nicht wirken kann - zum Glück bleiben wir davon verschont.

    Sicher, es ist nicht alles Gold, was glänzt (Beckstein..) und die schwarzen haben sich viel verscherzt. Hauptsächlich mit der Einführung des Rauchverbotes. Wer die Stammtische in Bayern verliert, verliert auch Stimmen.

    Aber ganz generell ist mir die Politik hier allemal lieber als das rote Gesocks der Ex Kommunisten der DDR zusammen mit der anbiedernden SPD in Hessen, Berlin und anderswo, Hauptsache man darf regieren und Pöstchen sichern.

    DAS ist für mich keine Alternative.

    Thema FDP, sicher, anbiedernd an die CDU/CSU, aber da habe ich als CSU Wähler eine Alternative, einen Denkzettel zu verpassen, ohne gleich den Margot und seine rote Clique ins Boot zu holen.
    Geändert von Inaktiver User (25.09.2008 um 13:16 Uhr)

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