Zitat von Opelius
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25.09.2008, 11:10Inaktiver User
AW: Landtagswahl in Bayern, es wird spannend
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25.09.2008, 11:42Inaktiver User
AW: Landtagswahl in Bayern, es wird spannend
Oskar Lafontaine war von 1974 bis 1985 Bürgermeister in Saarbrücken, von 1985 bis 1998 Ministerpräsident des Saarlands (zweimal mit absoluter Mehrheit wiedergewählt).
Zitat von Inaktiver User
Ich nehme an, dass er in dieser Zeit Verantwortung übernommen hat und sich nicht an den Füßen gespielt hat.Geändert von Inaktiver User (25.09.2008 um 13:06 Uhr)
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25.09.2008, 11:52
AW: Landtagswahl in Bayern, es wird spannend
Seinen Wählern hat er nie seinen Rücktritt erläutert.Am 11. März 1999 erklärte Lafontaine seinen Rücktritt vom Amt des Bundesfinanzministers. Zugleich legte er den Vorsitz der SPD und sein Bundestagsmandat nieder. In einer kurzen Presseerklärung drei Tage darauf begründete er diesen Rückzug aus allen Ämtern mit dem „schlechten Mannschaftsspiel“ in der Regierung. Näheres wolle er nicht mitteilen, um der Regierung nicht zu schaden. Er war insgesamt 186 Tage im Ministeramt.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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25.09.2008, 12:16Inaktiver User
AW: Landtagswahl in Bayern, es wird spannend
Ich habe nie verstanden, weshalb man Lafontaine diesen Rücktritt dermaßen übel genommen hat.
Es war offensichtlich, dass Schröder ihn ziemlich fies ausgebootet hatte, dass Schröder Abmachungen verletzt hat und dass Schröder - zumindest in seiner Anfangszeit als Kanzler - überdies hundsmiserable Umgangsformen hatte.
(Ich erinnere an die Art und Weise, wie er den Umweltminister Trittin sowie seinen "Kellner" und Kabinettskollegen Fischer wiederholt demütigte).
Wenn Lafontaine auf Demütigungen, Vertrauensbrüche und sonstige Unerfreulichkeiten mit einem Rücktritt reagierte, ohne an der Öffentlichkeit schmutzige Wäsche zu waschen und beleidigt herumzuzicken, dann ist das etwas, was m.E. eher für Lafontaine spricht als gegen ihn.
Ich finde jedenfalls, sein türenschlagender Abgang hatte viel mehr Klasse als das peinlich-kindische Schmollen eines Kurt Beck.
.Geändert von Inaktiver User (25.09.2008 um 12:24 Uhr)
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25.09.2008, 12:18
AW: Landtagswahl in Bayern, es wird spannend
"Zitat von pelzpfote
Und wenn er Verantwortung übernehmen soll, dann kneift er! Er ist ein demagogischer Schwätzer!"
...
Ziemlich dumme Aussage. Siehe Erläuterung von Zukunftsmusik.
Als Ergänzung: Von 1995 bis 1999 war er Vorsitzender der SPD.
Seine Rücktrittsbegründung ist in seinem Buch "Das Herz schlägt links" nachzulesen.
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25.09.2008, 12:40Inaktiver User
AW: Landtagswahl in Bayern, es wird spannend
Ich habe Lafontaines Rücktritt als Finazminister 1999 persönlich so in Erinnerung:
Nachdem er seine Vorschläge für die Steuerreform vorgestellt hatte, wurde er sogar von seinen eigenen Parteigenossen belächelt und er kam mit seinen Vorstellungen von einer sozial gerechteren Steuer-Änderung bei seinem Kanzler nicht durch.
Seinen Rücktritt fand ich daraufhin sehr konsequent, ich habe damals gedacht: 'Alle Achtung, der Mann steht zu seinen Grundsätzen.'
Und seitdem hat der Mann meine Hochachtung
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25.09.2008, 12:55Inaktiver User
AW: Landtagswahl in Bayern, es wird spannend
... und habe dazu nun auch diesen Link gefunden:
http://www.freitag.de/1999/12/99120401.htm
Schröder saß zu sehr die Wirtschaft im Nacken.
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25.09.2008, 13:05Inaktiver User
AW: Landtagswahl in Bayern, es wird spannend
http://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Lafontaine:
Viel Kritik erfuhr Lafontaine Anfang 1999 für seine Vorstöße an die Europäische Zentralbank zur Senkung des Leitzinses, die im Februar 1999 erfolgte, und zur Kontrolle der internationalen Finanzmärkte. Er schlug eine Regulierung des kurzfristigen Kapitalverkehrs zur Eindämmung der Spekulationsgewinne von Hedge-Fonds und stabile Wechselkurszielzonen durch internationale Absprachen vor.
Jetzt, wo der Schaden da ist, wollen alle die Finanzmärkte kontrollieren.
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25.09.2008, 13:10Inaktiver User
AW: Landtagswahl in Bayern, es wird spannend
Ich finde,
nie hat man so "schön" beobachten können, wer eigentlich regiert - nämlich das Kapital, die Witrschaft - wie in der Schröder-Ära.
Man konnte sehr gut sehen, welche Abstriche SPD und Grüne alles machen mussten, um regieren zu können.
Ganz besonders für die Grünen wäre meines Erachtens ein Aufkündigen des Koalitions-Vertrages oftmals sehr naheliegend gewesen, dann hätten auch sie nicht so viele ihrer Grundsätze aufgeben müssen.
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25.09.2008, 13:13Inaktiver User
AW: Landtagswahl in Bayern, es wird spannend
Ist Euch mal in den Sinn gekommen, dass man in Bayern schlicht zufrieden mit der Entwicklung war ? Was nutzt eine zersplitterte Parteienlandschaft, die nichts zustande bringt, nur von Umverteilung redet und Geld ausgibt, welches sie mangels Konzepten nicht einnimmt ? Dass die Roten es nicht können, beweisen sie doch tagtäglich in den nördlich gelegenen Bundesländern. Weshalb gibt es im Süden (Bayern und BW) so gute Beschäftigungsquoten ? Weil der nicht existierende Sozialismus hier nicht wirken kann - zum Glück bleiben wir davon verschont.
Zitat von Inaktiver User
Sicher, es ist nicht alles Gold, was glänzt (Beckstein..) und die schwarzen haben sich viel verscherzt. Hauptsächlich mit der Einführung des Rauchverbotes. Wer die Stammtische in Bayern verliert, verliert auch Stimmen.
Aber ganz generell ist mir die Politik hier allemal lieber als das rote Gesocks der Ex Kommunisten der DDR zusammen mit der anbiedernden SPD in Hessen, Berlin und anderswo, Hauptsache man darf regieren und Pöstchen sichern.
DAS ist für mich keine Alternative.
Thema FDP, sicher, anbiedernd an die CDU/CSU, aber da habe ich als CSU Wähler eine Alternative, einen Denkzettel zu verpassen, ohne gleich den Margot und seine rote Clique ins Boot zu holen.Geändert von Inaktiver User (25.09.2008 um 13:16 Uhr)


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Er ist ein demagogischer Schwätzer!