Der nationale Handlungsspielraum ist auf dem internationalen Markt, den wir nun mal haben, sehr begrenzt, da mindestens die ausländischen Niederlassungen deutscher Finanzinstitute sich freilich internationalen und nicht etwa heimischen Regelungen unterwerfen.Zitat von Inaktiver User
Ansonsten allerdings dürften die Vorschläge von Attac aufgrund der Finanzkrise eventuell etwas mehr Gehör finden als zuvor.
Zu hoffen wäre es jedenfalls.
Das ist genau das, was ich meinte.Zitat von Inaktiver User
Das bezieht sich weniger auf nationale Regelungen, als vielmehr vorrangig auf den internationalen Finanzmarkt, unter Einbeziehung insbesondere des Londoner und des New Yorker Finanzplatzes. Denn in Deutschland und Europa haben wir längst eine vernünftige Regulierung (die freilich hier und da etwas verbesserungsfähig ist).Zitat von Inaktiver User
Das Problem besteht in erster Linie in bzw. mit USA und GB.
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Ergebnis 41 bis 44 von 44
Thema: Populismus
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22.09.2008, 10:17Inaktiver User
AW: Populismus
Geändert von Inaktiver User (22.09.2008 um 10:27 Uhr)
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23.09.2008, 09:35Inaktiver User
AW: Populismus
Es stellt sich heraus, dass die Politiker der Globalisierung hinterherhinken (das organisierte Verbrechen ist da schon viel weiterZitat von Marilyn74
Und was soll eine nationale Beschränkung von Finanzprodukten bringen? Die großen Banken sind alle global aufgestellt, wenn sie in Deutschland nicht in Hedgefonds investieren können, dann tun sie es eben in den USA oder in Großbritannien.
)
Interessant ist, dass es in den USA gar keine schlechten Aufsichtsbehörden gibt, dass die allerdings an den Kongress (und an den Präsidenten) weisungsgebunden sind, und, so liest frau, immer wieder zur Zurückhaltung gedrängt wurden.
Dabei müsste jedem Menschen, der ein wenig Ahnung hat, klar sein, dass, wenn, wie 2006, Unternehmensgewinne des Finanzsektors ein Drittel der gesamten US-amerikanischen Unternehmensgewinne ausmachen, aber nur für einen minimalen Prozentsatz des Bruttosozialproduktes stehen, sie auf Luft gebaut sind, und einbrechen, sobald hineingestochen wird.Geändert von Inaktiver User (23.09.2008 um 21:28 Uhr)
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23.09.2008, 22:07Inaktiver User
Der Populismus des Tages
"Einmal mehr siegt der Populismus über wirtschaftliche Vernunft."
schreibt die Wirtschaftswoche. Wer war der Sünder/die Sünderin?
http://www.wiwo.de/unternehmer-maerk...-waere-307846/
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24.09.2008, 10:11Inaktiver User
AW: Der Populismus des Tages
"Sünder/in" - merkwürdige Formulierung, die mir überhaupt nicht gefällt.
Zitat von Inaktiver User
Aber wenn hier jemand Kritik verdient, dann in erster Linie die WirtschaftsWoche höchstselbst, ein Blatt, über dessen dümmliche Artikel ich mich schon oft rasend geärgert habe.
Bei den Wirtschaftsblättern empfehle ich als Alternativen z.B. das ManagerMagazin und die Financial Times Deutschland.
Beide Blätter sind i.a. wesentlich kompetenter, sind nicht ideologisch blind auf den Neoliberalismus abonniert und auch bei weitem nicht so polemisch wie die WirtschaftsWoche, die ich qualitativ etwa wie das Springerblatt WELT einordnen würde.
.Geändert von Inaktiver User (25.09.2008 um 13:00 Uhr)


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