Das gibt es längst. Und was nützt es?Zitat von Inaktiver User
Beispiel Zertifikate.
Was wurden sie gelobt und gepriesen. Wer stattdessen Fonds hatte, war ein Dummkopf, der unnötig Verwaltungsgebühren zahlte. Zertifikate bargen gar kein Risiko. Außer die Emittentenbank ginge Pleite *lach* und das ist ja wohl nicht zu erwarten, nicht wahr ... ?!!
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Thema: Populismus
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21.09.2008, 20:04Inaktiver User
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21.09.2008, 20:06Inaktiver User
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Zitat von Inaktiver User
Meine Rede... in Sachen Zertifikate - und Justii z.B. hat sich dahingehend den Mund fusselig geredet - über die Problematik von Zertifikaten. du erinnerst dich sicherlich daran - damals im Finanzfred.
Vermittler, die derartiges Zeugs an die Kunden verscherbelt haben, dürften teils enorme Schwierigkeiten bekommen, keine Frage - und das ist auch gut so.
WW
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21.09.2008, 20:09Inaktiver User
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Und genau das glaube ich nicht.
Zitat von Inaktiver User
Die Berater haben ja gesagt, dass im Falle einer Bankenpleite das Zertifikat futsch ist. Nur hat keiner geglaubt, dass es zu einer solchen Bankenpleite kommen würde - jedenfalls nicht bei "seriösen" Banken.
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21.09.2008, 20:10Inaktiver User
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Das ist schon richtig. Aber wenn du dir mal die Zielgruppe anguckst, die aggressiv mit 100-120% Finanzierung beworben wird, so sind das arme Schweine, die schon ohne Kredit aus dem letzten Loch pfeifen. Das wird schief gehen. Und das wissen die Anbieter.
Zitat von Inaktiver User
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21.09.2008, 20:10Inaktiver User
AW: Populismus
Zitat von Inaktiver User
In der Realität bringt es dem Anleger der sein Geld verloren hat aber nichts bis nicht viel weil man gutes Geld schlechtem nicht hinterherwerfen will . Wenn sich jemand mit dem Vermögen aus dem geschlosssenen Fond auslieferungssicher absetzt oder die Kohle " verschwinden " lässt ist ein solches Haftungsrecht das Papier nicht wert auf dem es gedruckt ist . Und für ein paar Millionen im Versteck kann man sich auch mal paar Monate in U-Haft setzen salopp ausgedrücktGeändert von Inaktiver User (21.09.2008 um 20:16 Uhr)
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21.09.2008, 20:13Inaktiver User
AW: Populismus
Zitat von Inaktiver User
Wenn die Vermittler eindeutig und nachweisbar darauf hingewiesen haben , dass ggf. ein Totalverlust drohen kann - ferner die Zertifikate zur Anlegerstruktur passten , dann ist der Käufer zu recht der Gearschte im Worst Case.
Ich gehe aber eher davon aus, dass du meinst, dass Zertifikate auch an unbedarfte Anleger verscherbelt wurden, seitens der freundlichen Onkels und Tanten aus dem Bankensektor. ... Dann besteht, ne gute Rechtsschutzversicherung und entsprechende Anwälte vorausgesetzt, ne gute Chance, die Patte wiederzubekommen.
WW
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21.09.2008, 20:15Inaktiver User
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Ich stimme dir zu, dass es da sehr anrüchige Tricks gibt. Diese Bankberater sind ausgesprochen kreativ. Auch die Bewertung einer Immobilie ist eine Möglichkeit um jegliche festgelegte Eigenkapitals-Mindestquote auszuhebeln.
Zitat von Inaktiver User
Wie man sieht, ist es schwierig sinnvolle Detailregelungen festzulegen - womöglich gar als Gesetz. Und die Immobilienfinanzierung ist ja nur 1 Beispiel, das für unzählige auf dem Kapitalmarkt stehen könnte!
Deshalb glaube ich ja auch, dass die Regierungen nur in großem Maßstab Regeln vorgeben können, aber nur schwer Detailregeln, die - wie man sieht - dann doch wieder umgangen werden.
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21.09.2008, 20:18Inaktiver User
AW: Populismus
Zitat von Inaktiver User
Na ja... ich kenne aus der Praxis genug Fälle, in denen Anleger, eine Rückabwicklung erreichen konnten.
Klar gibt es auch Fälle, in denen aufgrund von Insolvenz Initiatoren - oder auch anderen " Umständen " nix mehr da ist.
Das ändert allerdings nicht daran, dass es eine Haftung gibt.
WW
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21.09.2008, 20:20Inaktiver User
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Klar. Aber das ist kein Grund, es nicht zu versuchen. Es gibt für den verunsicherten und informationswilligen Verbraucher genug Möglichkeiten, sich zu informieren. Doch das klappt nur, wenn vorher Maßstäbe festgelegt worden sind.
Zitat von Inaktiver User
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21.09.2008, 20:23Inaktiver User
AW: Populismus
Wir reden bzw. schreiben aneineinander vorbei.
Das Risiko der Zertifikate war vom Prinzip her meist bekannt.
Das Problem besteht eher darin, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit für dieses Risiko als sehr gering eingeschätzt wurde, denn wer hätte z.B. noch vor 1 Jahr gedacht, dass Banken reihenweise Pleite gehen würden.
Die Haftungsfrage kann mit ein paar Floskeln so leicht umgangen werden, dass jeder Banker, der tatsächlich regresspflichtig wird, sich schon wirklich besonders blöde angestellt haben muss.


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