Die US-Automobilindustrie ist genauso in der Krise. So viele schlechte Quartalszahlen dürften sich GM, Ford und Chrysler nicht mehr leisten können. Da geht es aber gleich um viel mehr Existenzen.
Aber ob es da auch ein entsprechendes Programm der Regierung geben wird?
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Thema: Verstaatlichung
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19.09.2008, 15:26Inaktiver User
AW: Verstaatlichung
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19.09.2008, 15:34Inaktiver User
AW: Verstaatlichung
Wenn, dann in Form von Klimapolitik.
Ansonsten wird das wohl der Markt regeln.
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19.09.2008, 15:36Inaktiver User
AW: Verstaatlichung
Wenn sich die Automobilindustrie noch vor der Wahl in Amerika entschließt die desolate Finanzlage zu veröffentlichen und mit Insolvenz droht, dürfte auch denen ein Rettungspaket sicher sein.
Zitat von Inaktiver User
V.G.
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19.09.2008, 17:13Inaktiver User
AW: Verstaatlichung
Ach woher. Die Amis haben ja durchaus auch Banken pleite gehen lassen. Das Bankenproblem ist aber wesentlich gravierender als das Problem der Automobilindustrie:
Bei der Automobilindustrie muss einfach eine vernünftigere Modellpolitik betrieben werden. Da wurde viel verpennt, aber wie sollte der Staat hier helfen können?
Bei der Bankenkrise geht es hingegen um mehr als um die betroffenen Banken und deren Angestellte:
Wenn diese Unternehmen pleite gehen (besonders die ganz riesigen und diejenigen, deren Konkurs gerade die kleinen Anleger betreffen), dann trifft das die Realwirtschaft, also auch die Automobilindustrie und den Maschinenbau und den expensionswilligen Bäcker um die Ecke und den Häuslebauer .. und .. und .. und ...
Genau dieses Übergreifen der Bankenkrise auf die Gesamtwirtschaft versucht man in gemeinsamen, internationalen Bemühungen so gut wie möglich zu verhindern.
Es gibt daran m.E. überhaupt nichts zu kritisieren (außer dass sie schon vorher daran hätten denken können, wo ihre Deregulierungs-Religion sie eines Tages hinführen könnte bzw. würde).
Wir können alle gottfroh sein, dass die Notenbanken alles tun, was in ihrer Macht steht um den Absturz der Gesamtwirtschaft zu verhindern. Denn wenn das passieren würde, würde es auch uns ganz persönlich ans Leder gehen.
Aber wenn alles überstanden ist, hoffe ich auf eine vernünftige internationale Regulierung dieser vollkommen außer Rand und Band geratenen Spekulationsindustrie.
.Geändert von Inaktiver User (19.09.2008 um 17:19 Uhr)
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19.09.2008, 18:20Inaktiver User
AW: Verstaatlichung
Dein Wort in Gottes Ohr. Das in Amerika viel möglich ist weiß man ja, aber das die größten Banken und Versicherungen von einem zum anderen Tag vor der Pleite stehen, hätte man nicht zu glauben gewagt. So etwas kommt nicht von heute auf morgen. Es wird gelogen und betrogen nach allen Regeln der Kunst. Wenn man hört wie die Ratings verteilt werden, ist das auch nicht reell.
Zitat von Inaktiver User
Von einem auf den anderen Tag kommt es zu einer Weltwirtschaftskrise und wer noch an das Gute glaubt, wird von den Analysten verunsichert.
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19.09.2008, 18:52
AW: Verstaatlichung
Irgendwie kommen wir leicht vom Thema ab. Es geht hier nicht im Verstaatlichung in den USA sondern um Pläne zur Verstaatlichung in Deutschland.
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19.09.2008, 18:56Inaktiver User
AW: Verstaatlichung
Es kommt nun wirklich nicht von einem Tag auf den anderen. Die Immobilienblase in den USA und die Subprime-Hypotheken geistern schon seit mindestens einem Jahr durch die einschlägige Presse. Aber Wirtschaft ist ja so tödlich langweilig für viele, da muss man sich ja nicht mit beschäftigen.
Zitat von Inaktiver User
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19.09.2008, 18:58Inaktiver User
AW: Verstaatlichung
Der goldene Westen hat oft nur in den Köpfen vieler DDR-ler bestanden. Woher willst Du wissen das alles golden war? Das wurde Euch nur vorgegaukelt. Auch bei uns konnten die Menschen nicht in Saus und Braus leben. Man hätte zwar alles kaufen können, weil das Angebot da war, aber in vielen Familien das Geld dafür nicht.Zitate von Pupstrulle
Die SED war eine Partei für den Staat DDR,
Die Linke ist eine Partei im Deutschen Bundestag.
Mit anderen Leuten schon.......Die meisten alten Greise von damals haben doch schon den Löffel abgegeben. Und trotzdem: Es war damals bei weitem nicht alles schlecht !
Das macht doch wohl kaum einen Unterschied. Der goldenene Westen hat jahrzehntelang weit über seine Verhältnisse gelebt , und Honi samt seiner Sippschaft hat uns um unseren Fleiß belogen , betrogen und beschissen.
Es mag sein, das nicht alles schlecht war, aber das Meiste und man kann sich nicht immer nur die Annehmlichkeiten rauspicken, so nach dem Motto der Staat muss alles richten.
Honecker und Konsorten hat Euch nicht nur um Eueren Fleiß betrogen, sondern auch um das Geld das aus der BRD jahrzehntelang in die DDR transferiert wurde, obwohl der Kapitalismus was verworfenes war, aber Geld stinkt ja nicht.
Die Linken sind nichts anderes als die Nachfolgepartei der SED und der PDS, die schon einmal ein Land mit ihrem Konzept zugrunde gerichtet haben.
Linkswähler sind Frustwähler, die ihr Fähnchen nach dem Wind hängen, schön nach dem Motto: ich wähle die, bei denen es mir gut geht.
Zuerst wurde im Osten die CDU gewählt, denn sie hat für Freiheit gesorgt, als die Landschaften nicht schnell genug blühten, versuchte es man mit der SPD und nun werden uns die Linken retten.
Hat einer im Osten schon mal drüber nachgedacht warum unsere BRD so marode ist und was ihr alles aufgebürgt wurde?Geändert von Inaktiver User (19.09.2008 um 19:19 Uhr)
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19.09.2008, 19:10Inaktiver User
AW: Verstaatlichung
s.u.
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19.09.2008, 19:11Inaktiver User
AW: Verstaatlichung
Deshalb schrieb ich ja auch so etwas kommt nicht von einem zum anderen Tag. Und was ich meinte ist, das die Aufsicht mangelhaft und die Gier groß ist. Auch aus dem täglichen Wirtschaftsteil lässt sich nicht vorher herauslesen, das zwei große Banken am nächsten Tag bankrott sind und eine 3., nämlich die Zweitgrößte einen Fusionspartner sucht. Man rechnet mit Turbulenzen aber nicht mit einem Kollaps.
Zitat von Inaktiver User
Josef Ackermann hat schon vor einiger Zeit nach den Immobilienpleiten in den USA gesagt, das Schlimmste sei jetzt wohl überstanden, man hätte gelernt. __________________


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