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  1. Inaktiver User

    AW: 132€ reichen zum Leben- Hartz IV ist zu hoch

    [QUOTE=Inaktiver User]Ein 50jähriger der entlassen wird - betriebsbedingt, z.B. , der hat derzeit kaum Chancen - es sei denn er hätte einen Beruf der absolut am Markt gesucht ist - sich trotz Eigeninitiative am eigenen Schopfe aus dem Sumpf in der er zwangsläufig abgleiten wird ( Hartz4 ) rauszuziehen. Ganz im Gegenteil ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass er nahezu alles verlieren wird, was er sich je aufgebaut hat in seinem Arbeitsleben.


    Ich habe einige jenseits der 50 erlebt, die einen neuen Job bekommen haben. Vielleicht nicht so gut bezahlt wie der Job den sie die letzten 30 Jahre gemacht haben, aber auch o.k. Allein schon die lange Betriebszugehörigkeit hat sich ja auch im Gehalt widergespiegelt. Einfach war es auch sicher nicht aber es ist nicht unmöglich, so wie es manchmal sehr gerne dargestellt wird.

    Die Motivation dieser Leute war auch, dass sie nicht alles was sie sich sie letzten Jahrzehnte erarbeitet haben aufgeben wollten.

    Sie haben Eigenverantwortung übernommen und nicht herumgejammert.

    Irgendwer wird immer jemand kennen bei dem es eben anders war, als bei anderen.

    Fakt ist dennoch - und da sollten wir uns mal den Arbeitsmarkt betrachten ( ich rede hier nicht vom entwürdigenden Papierauflesen im Park für nen Euro) dass eben der Eigenverantwortung recht enge Grenzen gesetzt sind, bedingt durch die derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

    WW

  2. Inaktiver User

    AW: 132€ reichen zum Leben- Hartz IV ist zu hoch

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nicht jeder der HartzIV bezieht hat auch mal in das Sozialsystem eingezahlt.
    Jo ... Gott sei Dank leben wir in einer demokratischen und sozialen Gesellschaft

  3. Inaktiver User

    AW: 132€ reichen zum Leben- Hartz IV ist zu hoch

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Irgendwer wird immer jemand kennen bei dem es eben anders war, als bei anderen.

    Fakt ist dennoch - und da sollten wir uns mal den Arbeitsmarkt betrachten ( ich rede hier nicht vom entwürdigenden Papierauflesen im Park für nen Euro) dass eben der Eigenverantwortung recht enge Grenzen gesetzt sind, bedingt durch die derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

    WW
    Fakt ist auch das einige immer mehr kämpfen als andere.

  4. Inaktiver User

    AW: 132€ reichen zum Leben- Hartz IV ist zu hoch

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Fakt ist auch das einige immer mehr kämpfen als andere.

    Zweifelsohne ... unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Sozialisationen, Prägungen, Lebensumstände, etc etc.... wir sind eben alle nur Menschen, keine Roboter die auf Knopfdruck funktionieren.

    WW

  5. Inaktiver User

    AW: 132€ reichen zum Leben- Hartz IV ist zu hoch

    Zitat Zitat von Kraecker
    ah!
    und das heißt dann, dass "man nicht dafür - für das Sozialsystem - gearbeitet hat"?
    ohje, erkläre ich so schlecht oder warum hackt man so auf mich ein? habe hier bald echt keine lust mehr.

    ich arbeite und kann dadurch selbst für meinen lebensunterhalt sorgen. werde ich arbeitslos, so kann ich dies natürlich nicht mehr tun. ab dem moment springt die allgemeinheit ein und ich beziehe leistungen vom staat, für die ich nicht arbeite. diese leistungen kommen aus einem topf, in den ich für gewöhnlich mehrere jahre eingezahlt habe. in den jahren, in denen ich eingezahlt habe, tat ich dies nicht, um später selbst einmal leistungen zu beziehen. sondern das geld, was ich einzahlte, wurde verwendet, um den menschen, die zu dem zeitpunkt auf staatliche bezüge angewiesen waren, zu helfen. werde ich später arbeitslos, so erhalte ich sozusagen nicht mein eingezahltes geld zurück, sondern beziehe die leistungen durch die gelder der menschen, die zu dem zeitpunkt gerade einzahlen.

    es ist kein 1:1-system. grob gesagt: wer hilfe braucht, erhält sie. wer keine braucht, zahlt. es zahlt keiner, damit "es ihm später zusteht", auch etwas zu bekommen. und ganz streng genommen, zahlen wir, weil wir dazu gesetzlich verpflichtet sind. was nicht heißen soll, dass ich das sozialsystem als solches verurteile. ich halte aber auch nichts davon, wie so mancher hier, pauschal auf den staat zu pöbeln. im übrigen schrieb ich selbst schon, dass ich 132 euro (und auch 420 euro) zu wenig finde. daher wundere ich mich sehr, hier so angegriffen zu werden. kommt mir fast schon so vor, als ob es eh nur ums austeilen geht, aber das möchte ich mir nicht antun.

    Da frag ich mich doch: Warum?
    Wo doch niemand dafür gearbeitet hat! Womit haben sich die Bezugsempfänger die Gnade des Staates verdient?
    die frage kann ich dir schon deshalb nicht beantworten, weil ich weder von "gnade des staates" schrieb, noch so dachte. ich mag diese wortwahl nicht. ich rede auch nicht von hartz4-säcken, faulem gesocks oder asozialen. wozu auch? das trifft das thema doch gar nicht.

    Bei der Alternative einer persönlichen, selbst verantworteten Vorsorge wäre ich um einiges besser weg gekommen, als ich es zu erwarten hätte, wenn mich das ArbeitsLos erwischen würde.
    sehe ich genauso.

  6. Inaktiver User

    AW: 132€ reichen zum Leben- Hartz IV ist zu hoch

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ohje, erkläre ich so schlecht oder warum hackt man so auf mich ein? habe hier bald echt keine lust mehr.

    ich arbeite und kann dadurch selbst für meinen lebensunterhalt sorgen. werde ich arbeitslos, so kann ich dies natürlich nicht mehr tun. ab dem moment springt die allgemeinheit ein und ich beziehe leistungen vom staat, für die ich nicht arbeite. diese leistungen kommen aus einem topf, in den ich für gewöhnlich mehrere jahre eingezahlt habe. in den jahren, in denen ich eingezahlt habe, tat ich dies nicht, um später selbst einmal leistungen zu beziehen. sondern das geld, was ich einzahlte, wurde verwendet, um den menschen, die zu dem zeitpunkt auf staatliche bezüge angewiesen waren, zu helfen. werde ich später arbeitslos, so erhalte ich sozusagen nicht mein eingezahltes geld zurück, sondern beziehe die leistungen durch die gelder der menschen, die zu dem zeitpunkt gerade einzahlen.

    es ist kein 1:1-system. grob gesagt: wer hilfe braucht, erhält sie. wer keine braucht, zahlt. es zahlt keiner, damit "es ihm später zusteht", auch etwas zu bekommen. und ganz streng genommen, zahlen wir, weil wir dazu gesetzlich verpflichtet sind. was nicht heißen soll, dass ich das sozialsystem als solches verurteile. ich halte aber auch nichts davon, wie so mancher hier, pauschal auf den staat zu pöbeln. im übrigen schrieb ich selbst schon, dass ich 132 euro (und auch 420 euro) zu wenig finde. daher wundere ich mich sehr, hier so angegriffen zu werden. kommt mir fast schon so vor, als ob es eh nur ums austeilen geht, aber das möchte ich mir nicht antun.



    die frage kann ich dir schon deshalb nicht beantworten, weil ich weder von "gnade des staates" schrieb, noch so dachte. ich mag diese wortwahl nicht. ich rede auch nicht von hartz4-säcken, faulem gesocks oder asozialen. wozu auch? das trifft das thema doch gar nicht.



    sehe ich genauso.

    Lucie.. du erklärst nicht schlecht, sondern du betreibst - auch eben wieder - einfach nur Haarspalterei

    Ich denke wir wissen alle hier, was du eigentlich sagen willst ... Nur es ist unerheblich wie man das " Einzahlen " und das " Auszahlen im Bedarfsfall " nun definiert.
    Fakt ist, dass im Bedarfsfall , Geld an die Bedürftigen fließt - raus aus dem Töpfchen in das vorher eingezahlt wurde - für derartige Fälle.

    WW

  7. Inaktiver User

    AW: 132€ reichen zum Leben- Hartz IV ist zu hoch

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Also Luci,

    manchmal bleibt mir echt die Spucke weg bei dem was Du schreibst.
    bei was denn noch so?

    im übrigen gefällt mir bei weitem auch nicht alles, was ich hier so lese. das liegt doch in der natur des themas . obigen satz finde ich unangebracht. liest sich, als wäre ich der querulant der bricom. den schuh ziehe ich mir aber nicht an.

    Und natürlich erhälst Du somit später Geld, als Du selber eingezahlt hast.
    mir ist schon bewusst, was ihr meint, aber ich definiere es anders. ich erhalte später nicht das geld, was ich einzahlte. das ist nämlich schon lange ausgegeben. ich erhalte das geld, was andere zu dem zeitpunkt einzahlen. natürlich habe ich dann ein recht auf leistungsbezüge, aber ich finde es falsch von "steht mir zu, habe ja schließlich auch eingezahlt" zu sprechen. sozialstaat heißt nicht "ich gebe, also nehme ich auch", sondern "ich gebe, solange ich kann und wenn ich es nicht mehr kann, geben andere für mich".

    ist möglicherweise nicht ganz einfach, es schriftlich richtig rüberzubringen, aber ich weiß, dass ich mit dieser meinung nicht allein dastehe.

    ich finde, dass dieses thema viel zu sehr schwarz-weiß betrachtet wird. und das macht es recht anstrengend.

  8. Inaktiver User

    AW: 132€ reichen zum Leben- Hartz IV ist zu hoch

    Geht es um die Arbeitslosenversicherung?
    Da zahlt man, meiner Meinung nach tatsächlich im Gegensatz zur Pflege oder Rente, direkt für sich selbst ein für den Fall, dass man arbeitslos werden sollte.
    Den hat man nichts eingezahlt, oder zu wenig, gibt es auch kein Arbeitslosgeld, sondern gleich Hartz4.

    Bei der Pflege und der Rente, erwirbt man nur mal den Anspruch drauf, aber es ist halt nicht klar, wieviel man bekommt, eben weil es im Umlageverfahren finanziert wird.

  9. Inaktiver User

    AW: 132€ reichen zum Leben- Hartz IV ist zu hoch

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Lucie.. du erklärst nicht schlecht, sondern du betreibst - auch eben wieder - einfach nur Haarspalterei
    sagst du, aber sehe ich natürlich ganz anders

    Ich denke wir wissen alle hier, was du eigentlich sagen willst ...
    den eindruck habe ich, um ehrlich zu sein, so gar nicht . wenn dem wirklich so wäre, so ist so manche mir gegenüber vorgebrachte provokation erst recht unangemessen.

  10. Inaktiver User

    AW: 132€ reichen zum Leben- Hartz IV ist zu hoch

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    obigen satz finde ich unangebracht. liest sich, als wäre ich der querulant der bricom. den schuh ziehe ich mir aber nicht an.
    Ich habe zitiert wegen dem mir aktuell die Spucke weg blieb

    Ansonsten wohl bei Deinem konsequenten Hang zur Verallgemeinerung. Damit stehst Du zwar durchaus nicht allein da, aber in diesem thread betreibst Du das schon recht auffällig.

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