Wenn ich verlange, dass er sich am Unterhalt des Hundes beteiligt, dann muss ich ihm auch ein Mitspracherecht zubilligen, egal ob ich den Hund bezahlt habe oder nicht.Zitat von Inaktiver User
Mitspracherecht bedeutet auch Absprache, so dass mein Hund ganz sicher nicht pink eingefärbt wird.
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17.09.2008, 10:19Inaktiver User
AW: 132€ reichen zum Leben- Hartz IV ist zu hoch
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17.09.2008, 10:19Inaktiver User
AW: 132€ reichen zum Leben- Hartz IV ist zu hoch
Ja, schau genau hin, was der Lafontaine erzählt und dann schaue dir die Geschichte vor 45 an, ich habe nichts gegen Sozialpolitik aber gegen Aufrufe und Hetze habe ich etwas.
Zitat von Inaktiver User
V.G.
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17.09.2008, 10:22Inaktiver User
AW: 132€ reichen zum Leben- Hartz IV ist zu hoch
Die Linke fordert vielmehr, den Arbeitern, Angestellten und Rentnern das wiederzugeben , was Ihnen durch die Hartz4-Gesetze und die Agenda2010 Politik weggenommen wurde.
Zitat von Inaktiver User
Weitere Forderungen der Linken beziehen sich auf eine andere Verteilung des Steueraufkommens - was ja schließlich der Staat auch von den Bürgern bekommen hat.
Im übrigen bewegt sich die Linke durchaus im Rahmen dessen, was die Verfassungen einmal als Selbstverständlichkeiten formuliert haben. Hier ein Auszug aus der PResserklärung von Klaus Ernst:
" ... hier ein paar Auszüge aus der bayerischen Verfassung. Der für mich sehr bedeutende Auszug ist der Artikel 151, der deutlich macht, dass die amtierende bayerische Regierung meineidig ist. Denn sie ist ja auf die Verfassung von Bayern vereidigt, und da steht im Artikel 151: „Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl, insbesondere der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins für alle und der allmählichen Erhöhung der Lebenshaltung aller Volksschichten.“ Wenn man in Bayern den Mindestlohn verhindert, wenn man sich dagegen ausspricht, dass insbesondere Arbeitslosengeld-II-Bezieher mit einem erhöhen Satz besser an diesem Leben teilnehmen können, wird man der Verfassung nicht gerecht. Vor allem, wenn man gleichzeitig denen, die sich wehren wollen, auch noch zusätzliche Hürden durch die Veränderung des Versammlungsrechts in den Weg legt. Im Artikel 169 der Verfassung heißt es: „Für jeden Berufszweig können Mindestlöhne festgesetzt werden, die den Arbeitnehmern eine Mindestlebenshaltung ermöglichen.“ usw.
http://die-linke.de/die_linke/nachri...t-in-bayern-1/
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17.09.2008, 10:24Inaktiver User
AW: 132€ reichen zum Leben- Hartz IV ist zu hoch
Es ist ja auch eine sehr komfortable Situation, wenn man sich hinstellt und viel fordert. So lange Andere dafür ihren Kopf hinhalten, ist es ja auch einfach entspannt und zuversichtlich zu sein.
Zitat von Inaktiver User
Warum machst Du Dich nicht selbtsändig, wenn doch das Unternehmerlager so auf rosa Wolken zu schweben scheint.
Ja, das finde ich das Groteske an dieser Situation. Der Blick aufs Geld scheint dem linken Lager so derartig die Sinne zu vernebeln, dass das unternehmerische Risiko, die 7-Tage-Woche, usw. aus Sicht der "Linken" einfach nicht existiert. Wer zahlt eigentlich für mich, wenn ich krank bin, wenn ich keine Aufträge habe. Die soziale Hängematte hat das Land leider nur für die eingeführt, die hier den Ast absägen wollen, auf dem sie sitzen.
Und klar - Lafontaine und Co können gut schreien. Ihre privaten Konten sind ja so gut gefüllt, dass es ihnen egal sein kann, was aus dem Rest wird. Wein trinken, aber Wasser predigen - diese Verlogenheit ist einfach zum K..... , aber es gibt ja genügend, die drauf reinfallen und mitrennen.
Schauen wir mal, wie weit Deutschland kommt, wenn alles verstaatlicht ist und die Mitarbeiter zwar keine unternehmerische Verantwortung tragen, aber trotzdem mitbestimmen. Auch jetzt zeigt sich ja schon, wie sehr die Arbeitnehmervertretungen in den Firmen versagen. Warum sollten auch diese etwas gegen ihre Dienstherrn unternehmen. Immerhin wird ja nach den deutschen Gesetzen der Arbeitnehmervertreter genauso bezahlt wie jeder andere Mitarbeiter auch. Mit einem Einkommen von um die € 200.000 als Arbeitnehmervertreter gegen die ausbeuterischen Unternehmer und Manager aufzutreten, macht bestimmt Spass. Denn der Arbeitnehmervertreter hat im Gegenssatz zum Unternehmer einen sicheren Arbeitsplatz mit Lohnfortzahlung und Urlaubsanspruch.
Ja, ich bin über diese Diskussion und die Haltung frustriert. Aber zum Glück kann ich meinen Firmensitz auch ruckzuck ins Ausland verlegen, wenn Leistung und Engagement in diesem Land bestraft werden.
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17.09.2008, 10:29
AW: 132€ reichen zum Leben- Hartz IV ist zu hoch
Aber nicht mehr lange.
Zitat von Inaktiver User
"Wir" zum Beispiel haben zunehmend Probleme, entsprechend qualifizierte Mitarbeiter zu finden.
Und meine Kollegin, die (unter anderem) in Polen den gleichen Job macht, wie ich, bekommt dafür (unabhängig von Auslandszuschlägen) mehr, weil schlicht die Leute fehlen.
Man wird in ein paar Jahren deutliche weiter, als nach "Polen, Tschechien, Slovenien..." wandern müssen, um ernsthaft von einem Lohngefälle profitieren zu können.
Das passiert ja auch schon.
Aber irgendwann übersteigen dann der logistische Aufwand und die steigenden Transportkosten den Vorteil niedriger Wertschöpfungskosten.
Trotzdem bin ich sicher, dass die Karawane, die gen Osten zieht, in geschätzten 25 Jahren einmal um den Globus rum ist und wieder an Westeuropas Türen klopft.
Dann bin ich (möglicherweise) aber schon im Ruhestand .... obwohl,...
Ein Beratervertrag wäre dann vielleicht noch drin
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In meiner Badewanne pflege ich das Badewasser selbst einzulassen.
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17.09.2008, 10:33
AW: 132€ reichen zum Leben- Hartz IV ist zu hoch
@ frain:
Sowenig, wie "Die Unternehmen" alleine "Schuld" sind, sowenig kann man Arbeitnehmervertretern die alleinige Verantwortung für die aktuelle Situation in die Schuhe schieben.
Auch für mich war die Information überraschend, dass gerade mal jedes 9te Unternehmen im Bereich "Industrie" (wir sprechen also nicht vom "Handwerker um die Ecke") einen Betriebsrat hat.
Offenbar werden also mehr Entscheidungen ohne irgendwelchen Einfluss der Arbeitnehmerschaft getroffen..
In meiner Badewanne pflege ich das Badewasser selbst einzulassen.
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17.09.2008, 10:49Inaktiver User
AW: 132€ reichen zum Leben- Hartz IV ist zu hoch
Ich bin gegen jegliche Pauschalierung. Das hatte ich ja schon vorher mal geschrieben. Es gibt nicht den Unternehmer und den Arbeitnehmer, nicht den Hartz IV Empfänger und den Manager. Je nach Unternehmensgröße, persönlicher Situation, globalem Wettbewerb gibt es fundamentale Unterschiede. Deswegen finde ich auch diese generelle Unternehmens- und Kapitalistenschelte so völlig daneben.
Zitat von Kraecker
Ich denke auch, dass die meisten Arbeitnehmer in Deutschland durchaus zufrieden mit ihrer Situation sind. Deswegen gibt es eben nicht überall Arbeitnehmervertretungen. Ich berate große internationale Unternehmen, die ohne Betriebsräte auskommen, weil es allen Beteiligten damit gut geht. Es sollte vielleicht mal definiert werden, was es heißt, dass die Arbeitnehmerschaft Einfluss hat. Grundsätzlich hat sie es doch immer, in dem sie ihre Arbeitsleistung zur Verfügung stellt und mit der Qualität und Güte der Arbeit auch die Geschicke des Unternehmens mitbestimmt.
Nur die zufriedenen Stimmen hört man in diesem Land nicht. Die Stimmung wird dominiert von ein paar laut Krakelenden, die ihren Missmut durchs Land tragen. Damit war Deutschland schon immer weltklasse.
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17.09.2008, 10:49Inaktiver User
AW: 132€ reichen zum Leben- Hartz IV ist zu hoch
Das war ja auch nur ein Beispiel.
Zitat von Kraecker
Die Firma die ich meine hat überall soche Gelder "mitgenommen", was ja eben auch nicht ungesetzlich war, sie haben schon sehr früh in den Billiglohn-Ländern (z. B. Asien und Südamerika) produziert und haben nach der DDR-Öffnung auch dort "abkassiert", dann in Rumänien, Polen und Weißrussland.
Alles hat aber nichts genützt, die Firma musste inzwischen an eine Italienische AG verkauft werden, die dann noch weitere Arbeitsplätze ich Deutschland abgebaut hat.
Und diese AG hält sich nun ganz gut über Wasser, die Gewinne vergrößern sich so langsam wieder, mit ganz wenigen Mitarbeitern in Deutschland. Und sie haben auchnn icht vor, mit diesen Gewinnen neue Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen.
Und das alles ermöglicht die derzeitige Politik.
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17.09.2008, 10:59
AW: 132€ reichen zum Leben- Hartz IV ist zu hoch
Es gibt keine Politik, die im Stande wäre, das Rad der Globalisierung anzuhalten.
Zitat von Inaktiver User
Jedenfalls nicht, ohne sich vom Rest der Welt abzuschotten.
Es wäre langsam an der Zeit, sich davon zu verabschieden, die klein gewordene Welt zu verdammen und sich stattdessen Gedanken darüber zu machen, wie man sich die Fakten zu Nutzen machen kann.
Nur muss man sich dazu bewegen. Psychisch und physisch..
In meiner Badewanne pflege ich das Badewasser selbst einzulassen.
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17.09.2008, 10:59Inaktiver User
AW: 132€ reichen zum Leben- Hartz IV ist zu hoch
Hör mal, ich hatte nach meiner Entlassung eine neue Stelle in einem kleinen Betrieb gefunden. Die Chefin, eine über 70jährige Dame, hat mich eingestellt, obwohl ich schon über 50 war. Sie hat jeden eingestellt, dersich bei ihr beworben hat und ihn erst mal ein paar Tage probearbeiten lassen - unentlohnt.
Zitat von Inaktiver User
Ich habe nach einem Monat meinen Lohn nicht bekommen.
Kollegen blieben weg und kamen - aus genau diesem Grund - nicht wieder. Das Arbeitsamt schickte immer neue Leute in diesen kleinen Betrieb. Als ich nach 6 Wochen immer noch kein Geld auf meinem Konto hatte, kündigte ich und informierte das Arbeitsamt. Kurz darauf musste die Firma Insolvenz anmelden.
Ich musste Insolvenz-Geld beantragen, was ich dann nach vielen Formalitäten ein dreiviertel Jahr später erhalten habe - von der "Gemeinschaft" finanziert.
Nun soll ich mich deiner meinung nach also selbstständig machen.
Ich soll Geld für eine Ich-AG in Anspruch nehemnen, die ich dann nach Ablauf dieser Finanzspritze wiedewr - wahrschein noch mit Schulden - wieder aufgeben muss.
Für wie blauäugig hältst du mich eigentlich


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