Da sollte mal jüngeren Platz gemacht werden.
Müntefering ist zu alt und Steinmeier könnte ja zur CDU wechseln.
Ich wäre für Platzeck oder Wowereit als SPD-Kanzler-Kandidaten.
Oder von mir aus auch Nahles oder Kraft.
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Thema: Die SPD....
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11.09.2008, 10:54Inaktiver User
AW: Die SPD....
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11.09.2008, 15:17Inaktiver User
AW: Die SPD....
Ypsilanti & Nahles würde niemandem helfen, denn deren potentielle Wähler sind mittlerweile bei der LINKEN und die mitte/rechte SPDler würden sofort abspringen.
Steinmeier war das beste was die SPD machen konnte. Der links-außen Flügel ist eh vorloren und zur Linken übergelaufen, aber mit Steinmeier können sie zumindest die mitte/rechts Wähler halten. Außerdem ist Steinmeier, kompetent und pragmatisch - das mögen die Leute im Gegensatz zu Beck, der ja nun echt ne Pfeiffe auf dem politischen Parkett war und nichts drauf hat.
Das Münte jetzt wieder auferstanden ist...naja....halte ich nicht viel von. Das ist so eine Nostalgie-Nummer. Die sollten lieber Steinbrück ins Boot holen. Der ist, wie Steinmeier, auch beliebt und kompetent.Geändert von Inaktiver User (11.09.2008 um 15:22 Uhr)
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13.09.2008, 10:41Inaktiver User
AW: Die SPD....
Das Alter allein kann kein Argument gegen Müntefering sein. Ich finde es klasse, dass er wieder da ist. Er und Steinmeier kommen bestens miteinander aus; das ergibt ein gutes Team.
Zitat von Inaktiver User
Er versucht derzeit die Reihen in der Partei zu schließen:
Schulterschluss Müntefering - Nahles
Steinmeier hat einen festen Platz in der SPD; für ihn bietet sich ein Wechsel zur CDU genauso wenig an wie für Schröder und Müntefering.
Seine Schwächen: zum einen, dass er im Land zu wenig bekannt ist - das wird sich in den nächsten Monaten garantiert ändern - und zum anderen, dass er sehr unterkühlt wirkt(e) - daran arbeitet er sehr erfolgreich:
Auftritt in Bayern
Platzeck würde die Belastung eines solchen Amtes körperlich und mental nicht durchstehen. Er strebt das Amt des Bundeskanzlers dementsprechend gar nicht an.
Wowereit liebt das Leben viel zu sehr um sich auf so eine Ochsentour einzulassen. Ob er dafür geeignet wäre, kann deshalb dahingestellt bleiben.
Nahles ist für dieses Amt m.E. nicht annähernd geeignet; es fehlt ihr m.E. an Durchblick, an Integrationskraft und an Format.
.Geändert von Inaktiver User (13.09.2008 um 12:44 Uhr)
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13.09.2008, 12:43Inaktiver User
AW: Die SPD....
Das glaube ich gar nicht. Ich denke eher, Nahles ist (noch) das ewige Mädchen der SPD. Aber als Kohls Mädchen hat Merkel auch mal gegolten.
Zitat von Inaktiver User
Ich finde den Artikel nicht mehr, aber Nahles gilt (in der SPD) inzwischen als höchst geschickt "Strippen ziehende" Person, die man immer auf der Rechnung haben sollte.
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13.09.2008, 12:48Inaktiver User
AW: Die SPD....
eine HORRORFRAU ist diese Frau Nahles : absolut furchtbar..und ja sicher sehr geschickt und mit allen Wassern gewaschen..Nahles ist (noch) das ewige Mädchen der SPD.
geht die SPD in ihre Richtung weiter : na Prost, Nahleszeit..
Amüsant und auch aufschlussreich fand ich die letzte Maybrit Illner-Sendung
http://maybritillner.zdf.de/ZDFde/in...378680,00.html
interessant auch wieder all die leeren Worthülsen von Stegner und Kahrs..und wie entlarvend und souverän und etwas süffisant Frau Illner lenkte..
Dreßlers Worte ließen aufhorchen..Frau Seebacher wurde richtig hitzig..der Journalist Hajo Schumacher sollte über eine neue Frisur nachdenken ..sprach aber auch Tacheles und manches aus, was mancher im Volke so denkt..Geändert von Inaktiver User (13.09.2008 um 13:01 Uhr)
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13.09.2008, 12:49Inaktiver User
AW: Die SPD....
blieben aus meiner Zusammenfassung:
es fehlt ihr m.E. an ... Integrationskraft und an Format.
... und das sehe ich bei ihr nun wirklich nicht.
Auch ein Verweis auf "Kohls Mädchen" überzeugt mich bei ihr nicht, denn sie ist schon viel zu lange in der SPD, als dass sie nicht längst hätte beweisen können, dass sie mehr sei als bestenfalls eine (Führungs-)figur der Parteilinken - wenn sie tatsächlich mehr wäre als das.
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13.09.2008, 15:30
AW: Die SPD....
Ich stimme Klee und Blautanne zu, Frau Nahles ist eine, oder sagen wir sie denkt sie sei eine, Strippenzieherin. Wenn Sie charismatischer und ein wenig klüger vorgehen würde könnte man meinen sie schafft es.
Letztendlich kommen solche Dinge beim Wähler nicht an.
Ich halte Herrn Steinmeier für den besten SPD-Kandidaten den die Partei seit Jahren aufgestellt hat.
Er hat international ein hohes Ansehen, eine Fachkompetenz die man in der Partei so breit gefächert lange suchen muß und er hat das Charisma, das heute in der politischen Landschaft so wichtig ist.
Eine Besseren kann ich mir nicht vorstellen und mit einem Müntefering an seiner Seite muß es schon mit dem Teufel zugehen wenn da nicht wieder das Schiff auf Kurs gebracht werden könnte.Ich bin verantwortlich für das was ich sage
nicht für das was Du verstehst
mein Avatar zeigt den Ararat von der armenischen Seite im Sommer
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13.09.2008, 17:29Inaktiver User
AW: Die SPD....
Na ... warten wir mal ab. Wie gesagt: ich finde den Artikel nicht mehr, aber er war gut recherchiert und zeigte auf, das Nahles nicht nur in eigenen Augen ein Person mit Einfluss ist. Sie sitzt vor - und steht nicht auf - dem Schachbrett.
Zitat von shiba
Ob es klug ist, Steinmeier bei der nächsten Bundestagswahl möglicherweise zu verbrennen, wird sich noch zeigen.
Immerhin ist die Personaldecke bei der Parteirechten der SPD ebenfalls so dünn, dass diese Riege bereits Schröder wieder aktivieren möchte.
Wieviel Einfluss also besäße derzeit Nahles wohl, wäre Beck etwas souveräner, kompetenter, konsequenter - einfach wählbarer gewesen?
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13.09.2008, 18:03Inaktiver User
AW: Die SPD....
Sozusagen als Königsmacherin?
Zitat von Inaktiver User
Traust du ihr das wirklich zu?
Nahles ist seit 20 Jahren in der SPD. Wenn sie es bisher nicht zur Ministerin gebracht hat - weder in einem Bundesland noch womöglich im Bund, wann genau soll sie dann Kanzlerin werden?
"Verbrannt werden" suggeriert eine Passivität, die ich bei Steinmeier nicht sehe. Es gibt derzeit auch keinen Grund zu befürchten, dass er sich bei der Bewerbung um das Amt des Bundeskanzlers selber die Finger verbrennen könnte.Ob es klug ist, Steinmeier bei der nächsten Bundestagswahl möglicherweise zu verbrennen, wird sich noch zeigen.
Im Gegenteil: mir scheint, er könnte genau der Richtige sein, um die SPD aus ihrer Krise zu führen. Angesichts des Zustands der Partei bedarf es für ihn im Grunde genommen nicht einmal eines Wahlsiegs, lediglich einer Überwindung der Krise, um als erfolgreich gelten zu können und sich attraktive Perspektiven zu bewahren.
Das verstehe ich ja überhaupt nicht. Hat die SPD denn keine Angst, dass Schröders Gazprom-Engagement den Leuten übel aufstößt ??Immerhin ist die Personaldecke bei der Parteirechten der SPD ebenfalls so dünn, dass diese Riege bereits Schröder wieder aktivieren möchte.
Andererseits - es in einem Spiegel-Artikel heißt es: "Auch diesmal wird der Altkanzler wohl wieder im Wahlkampf auftreten. ... Schröders Auftritte würden Steinmeier helfen, sagte der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner. Schröder sei zwar auf der SPD-Funktionärsebene unbeliebt, aber in der Bevölkerung komme er immer noch an."
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13.09.2008, 19:32Inaktiver User
AW: Die SPD....
... und ist es nicht die Akzeptanz bei den Wählern, die wirklich zählt ??
Die Mitglieder einer Partei allein bringen diese nicht einmal in ein Dorfparlament !


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