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Thema: Die SPD....

  1. Inaktiver User

    AW: Die SPD....

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Oder man muss Sozialdemokratie so definieren, dass sie zu unserer Zeit und ihren Erfordernisse passt.
    Ach so (schon wieder, "ach so" habe ich ja schon ein paarmal gesagt heute ):
    Die SPD passt sich den Zeiten und Erfordernissen an, die kann das tatsächlich.
    Und die Linke hat sich nur umbenannt, aber keinen "Gaul aus einem Delphin" gemacht
    (oder so ähnlich, war ja der andere Strang)

    Meine Meinung ist jedoch, dass sich bei der Linkspartei mindestens so viel zum Positiven verändert hat (verglichen mit SED-Zeiten), wie bei der SPD zum Negativen.

  2. Inaktiver User

    AW: Die SPD....

    Hallo,
    meiner Meinung nach fehlt es der SPD hauptsächlich an Führungspersönlichkeiten mit Charisma. Dazu fiele mir nur Münte ein.

    Die Bürger schauen auf eine Partei personalisierter als man meint.
    Ich arbeite für ein sehr renommiertes Marktforschungsinstitut.

    Die CDU ist nie der absolute Hit, Angie schon.
    Selbst für absolut Politikverdrossene und Nichtwähler.
    Es würde auch sehr viele die Linken wählen, da bin ich mir aber nicht so sicher, ob sie das dann auch wirklich so machen.

    Wenn man nach Beck fragt, dann ist immer so ne Stimmung: who for heaven ist Kurt Beck? Er ist ein Mann unter Männern in der SPD, aber zu unklar definiert.
    Ich glaube mittlerweile wirklich, wir haben schon mehr amerikanische Verhältnisse als wir ahnen.
    Wie glaubhaft kommt ein Politiker rüber, wie kann er ausdrücken für was er steht ist enorm wichtig.

    Ansonsten, bildungsmässig sähe ich für die SPD eine sehr gute Chance sich zu profilieren.
    Das ist ihre Domäne, das passt zum Zeitgeist - und das ist bitter notwendig.
    LG die Virusgrippe

  3. Inaktiver User

    AW: Die SPD....

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Meine Meinung ist jedoch, dass sich bei der Linkspartei mindestens so viel zum Positiven verändert hat (verglichen mit SED-Zeiten), wie bei der SPD zum Negativen.
    Die SPD hat sich m.E. keineswegs zum Negativen verändert.
    Von der "Verteilungs-SPD" zur Partei mit Wirtschaftskompetenz, das ist doch was. Ihr Problem ist derzeit die Zerrissenheit zwischen den Genossen, die nach vorn sehen und denen, die nach hinten sehen.

    Kann gut sein, dass sich bei der Linkspartei viel zum Positiven verändert hat, "verglichen mit SED-Zeiten" (was nicht viel heißt). Aber ich finde sie nicht seriös. Es ist mehr oder weniger das, was Profalla "Freibier für alle!" nannte.
    .
    Geändert von Inaktiver User (18.09.2008 um 22:25 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Die SPD....

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ...Es ist mehr oder weniger das, was Profalla "Freibier für alle!" nannte.
    .
    Genau das ist Ansichtssache, wir haben eben jede(r) unsere eigene Meinung

  5. Inaktiver User

    AW: Die SPD....

    Wie ich schon mehrfach sagte - z.B. hier - finde ich es völlig in Ordnung, dass es die Linkspartei gibt.
    Aber wenn sie tatsächlich im demokratischen System der Bundesrepublik ankommen will, wird sie wohl oder übel erklären müssen, was genau sie politisch wie duchsetzen und realisieren will.

    Als Antwort auf die Äußerung von Profalla muss deshalb ein bisschen mehr an Argumenten und Positionen kommen als ein "Ansichtssache".


  6. Inaktiver User

    AW: Die SPD....

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Als Antwort auf die Äußerung von Profalla muss deshalb ein bisschen mehr an Argumenten und Positionen kommen als ein "Ansichtssache".
    Profalla hat die Konzepte und Programme der Linkspartei als "Freibier für alle abgetan", das ist halt seine Ansicht.
    Meine nicht.
    Wer das mit "Freibier für alle" abtut, macht es sich zu einfach und hat sich zu wenig mit den Programmen der Linkspartei beschäftigt.

  7. Inaktiver User

    AW: Die SPD....

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wer das mit "Freibier für alle" abtut, macht es sich zu einfach und hat sich zu wenig mit den Programmen der Linkspartei beschäftigt.
    So ist es. Vielleicht.
    Oder auch so, wie ich behaupte, nämlich:

    Die Linkspartei hat sich zu wenig mit der Argumentierung und v.a. der Realisierbarkeit ihrer eigenen Programme beschäftigt.


  8. Inaktiver User

    AW: Die SPD....

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die Linkspartei hat sich zu wenig mit der Argumentierung und v.a. der Realisierbarkeit ihrer eigenen Programme beschäftigt.
    Das ist eine unsachliche Behauptung,
    und auf diese Art zu diskutieren bringt mir überhaupt nichts.
    Daher steige ich an dieser Stelle aus.

  9. Inaktiver User

    AW: Die SPD....

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das ist eine unsachliche Behauptung,
    und auf diese Art zu diskutieren bringt mir überhaupt nichts.
    Daher steige ich an dieser Stelle aus.
    Ich hasse es, das zu sagen, aber: wir leben nicht in der DDR, wo der Bürger sich bemühen muss die Denke der Partei nachzuvollziehen, sondern in einem System, in dem die Parteien sich dem Bürger verständlich machen müssen.

    Wenn du für die Linkspartei bist, aber auf Profallas Aussage nur ein "Ansichtssache" als Antwort hast, musst du eben damit rechnen, dass es dabei bleibt, was er sagte. Denn aus seiner (und aus meiner!) Sicht sind die Wohltaten der Linkspartei nicht finanzierbar und stammen teilweise aus einem sozialistischen Wolkenkuckucksheim.

    Wenn du darüber nicht weiter diskutieren willst, ist das deine Sache. Aber glaub bloß nicht, dass man mit dieser Haltung Stimmen gewinnt.

  10. Inaktiver User

    AW: Die SPD....

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    So ist es. Vielleicht.
    Oder auch so, wie ich behaupte, nämlich:

    Die Linkspartei hat sich zu wenig mit der Argumentierung und v.a. der Realisierbarkeit ihrer eigenen Programme beschäftigt.

    Axel Troost schreibt in seiner Homepage:

    "Als Abgeordneter bin ich Mitglied der Fraktion DIE LINKE und deren Sprecher für Finanzpolitik. Somit ist es auch selbstverständlich, dass ich im Finanzausschuss des Bundestages tätig bin. Die Fraktion hat zur inhaltlichen Arbeit Arbeitskreise gebildet, ich gehöre dem Arbeitskreis II - Wirtschafts-, Finanz-, Steuer- und Arbeitsmarktpolitik - an. Darüber hinaus bin ich einer der Parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktion und stellvertretendes Mitglied der Bundestagsfraktion in der Föderalismuskommission II.
    In meine Arbeit als Abgeordneter und in den Arbeitskreisen und Ausschüssen lasse ich meine über 25-jährige Arbeit in der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik (Memorandumgruppe) sowie meine Erfahrungen als langjähriges Mitglied der IG Metall und bei Attac sowie meiner Mitgliedschaft im Bund demokratischer Wissenschaftler/-innen und im Förderverein gewerkschaftliche Arbeitslosenarbeit e.V. einfließen."


    Auf seiner Homepage finden sich Dutzende Analysen zur Wirtschafts-, Steuer- und Finanzpolitik.

    Natürlich kann man das nicht alles lesen, durcharbeiten, in seine Argumentation einbauen. Aber die Politik der LINKEN pauschal als "sozialistisches Wolkenkuckucksheim" zu diffamieren ist unter deinem sonst geschätzten Niveau.

    Lese- und Nachdenkempfehlung für das Wochenende:

    Daniela Dahn: Haben Sie Nachsicht mit uns Utopisten! (http://freitag.de/2008/38/08381001.php)



    empfehlung
    Geändert von Inaktiver User (19.09.2008 um 10:33 Uhr)

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