Es ging zunächst ganz sachlich um einen Artikel, in dem mit Zahlen und Daten argumentiert wird. Du hast ihn als "Beamtenbashing" bezeichnet.Zitat von Inaktiver User
Ein Dementi zu den im Artikel enthaltenen Aussagen kam jedoch nicht.
Anschließend beklagst du, dass man von Beamten so etwas wie Leistung verlangt. Also Anspruch auf Einkommen ohne nachgewiesene Leistung?!
Dann beklagst du dich, wie materiell unattraktiv der Beamtenstatus doch sei, nur um anschließend zu erklären die Kritik an Beamtenprivilegien seien nichts als der Neid, es nicht selber dahin geschafft zu haben. Ah ja.
Kein weiterer Kommentar meinerseits. Das spricht nämlich für sich selbst.
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Ergebnis 51 bis 60 von 149
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23.08.2008, 09:03Inaktiver User
AW: Beamte in die Rentenversicherung ?
Geändert von Inaktiver User (23.08.2008 um 09:08 Uhr)
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23.08.2008, 09:13Inaktiver User
AW: Beamte in die Rentenversicherung ?
Sparpotenzial sehe ich durchaus. Da wäre zum einen die Leistungs- und Qualitätskontrolle zu nennen. Des weiteren ist es sinnvoller, wenn für Leistung mehr bezahlt wird als für Ruhegelder. Auch da sehe ich Möglichkeiten der Gegenfinanzierung leistungsgerechterer Gehälter.
Zitat von Over_board
Insgesamt empfehle ich als Anhaltspunkt den von LorenzM zitierten Artikel, der für mich der Kern dieses Diskussionsstrangs war, aber bisher geflissentlich ignoriert wurde.
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23.08.2008, 09:27Inaktiver User
AW: Beamte in die Rentenversicherung ?
Man kann mit Aussenstehenden nunmal nicht sachlich über den öD und den Beamtenstatus diskutieren, weil eben diese Aussenstehenden mit BILD Artikeln hausieren gehen und das als die einzige Wahrheit hinstellen und die Beamten auch unabhängig davon sowieso faul, fett und überversorgt sind. Und das ist dann der pure Neid und keine Sachlichkeit.
Im Kern stimmt der BILD Artikel, dass Verbeamtung gern gemacht wird, um kurzfristig Kosten zu sparen. Die Pensionslasten fallen ja dann meist in die Zuständigkeit einer ganz anderen Regierung, die die massiv verbeamtet haben, sind beim Kollaps des System schon lange im Ruhezustand oder garnicht mehr am Leben..nach mir die Sintflut. Trotzdem geht es aber der Rentenversicherung genau so oder glaubst Du als Angestellter bekommst Du in 30 Jahren eine Rente, die heute 2.000 Euro entspräche? Es wird auch bei Beamten weitere Einschnitte geben, der Bund wird in 2009 ein neues Beamtenrecht verabschieden, was vieles auf die ZUständigkeit der Länder (u.a. Besoldung) überträgt. Das wird dazu führen, dass arme Länder massive Einschnitte fahren, andererseits reiche Länder mit netten Zulagen Beamte aus armen Ländern abwerben. Dann könnt ihr gegen Bayern Stimmung machen, wo die Beamten überversorgter sind wie in Mecklenburg-Vorpommern
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23.08.2008, 10:10Inaktiver User
AW: Beamte in die Rentenversicherung ?
Was für einen Grund soll es haben, mit Nichtbeamten nicht sachlich über den Beamtenstatus sprechen zu können? Offensichtlich haben wir sehr unterschiedliche Vorstellungen von Sachlichkeit. Die Sachlichkeit, die du anscheinend gerne hättest, stellt weder das Beamtentum noch die Beamtenprivilegien in Frage, sondern beschränkt sich allenfalls auf Marginalien. Das Beamtentum mit seinen Begleiterscheinungen ist m.E. aber keine heilige Kuh.
Zitat von Inaktiver User
Schon wieder unsachlich, wie zuvor schon das "Beamtenbashing". Hier wurde der Artikel eines Fachmannes zitiert und verlinkt. Anschließend hat sich LorenzM zu meinem Bedauern überhaupt nicht mehr dazu geäußert; von "Hausieren" kann erst recht nicht die Rede sein.weil eben diese Aussenstehenden mit BILD Artikeln hausieren gehen und das als die einzige Wahrheit hinstellen und die Beamten auch unabhängig davon sowieso faul, fett und überversorgt sind. Und das ist dann der pure Neid
Auf Faulheit und Fettheit kann man übrigens nur dann neidisch sein, wenn man selber faul und fett ist oder es jedenfalls gern wäre. Bezüglich Überversorgung kann man schon eher neidisch sein, aber man könnte das dann z.B. auch Gerechtigkeitssinn oder Gemeinschaftsinteresse nennen.
Das wollte ich wissen, aber ich hatte aufgrund der Reaktionen ohnehin bereits geahnt, dass es so ist.Im Kern stimmt der BILD Artikel
.Geändert von Inaktiver User (23.08.2008 um 10:19 Uhr)
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23.08.2008, 11:09
AW: Beamte in die Rentenversicherung ?
gelöscht
Geändert von ClaudiaK52 (23.08.2008 um 11:33 Uhr) Grund: gelöscht
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31.08.2008, 14:54
AW: Beamte in die Rentenversicherung ?
nö, nicht in die gesetzliche, die sind zu oft krank! privatkasse ist gut für beamte, aber selber zahlen.
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02.09.2008, 10:05
AW: Beamte in die Rentenversicherung ?
20.08.2008 - In der aktuellen Debatte um die Alterversorgung von Beamtinnen und Beamten warnt DGB-Vize Ingrid Sehrbrock vor kostspieligem Aktionismus. "Würden Beamte von heute auf morgen in das Rentensystem einbezogen, kämen auf die öffentlichen Haushalte zusätzliche Kosten von 13 Milliarden Euro pro Jahr zu", sagte Sehrbrock. Denn zu den laufenden jährlichen Pensionsausgaben müssten Rentenversicherungsbeiträge für rund 1,8 Millionen Staatsbedienstete eingezahlt werden. Sehrbrock nannte die jährlich wiederkehrenden Forderungen nach Kürzung oder Abschaffung der Beamtenpensionen "von Neid geprägt, von wenig Sachkenntnis getrübt und destruktiv". (DGB)
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02.09.2008, 20:57Inaktiver User
AW: Beamte in die Rentenversicherung ?
Es wird wohl niemand ernstlich glauben, dass Beamte sich freiwillig den Lachs vom Butterbrötchen nehmen lassen.
Die Dame von der Christlich-demokratischen Arbeitnehmerschaft ist selber Beamtin.
Natürlich ist jeder, der ihr ihre Pension streitig macht, "von wenig Sachkenntnis getrübt und destruktiv". Was denn sonst.
Geändert von Inaktiver User (02.09.2008 um 21:01 Uhr)
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02.09.2008, 23:29
AW: Beamte in die Rentenversicherung ?
So wie Du.
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03.09.2008, 06:04Inaktiver User
AW: Beamte in die Rentenversicherung ?
Diese leidliche Diskussion geht doch nun schon über Jahre und Jahrzehnte ohne das sich etwas geändert hat oder Maßnahmen ergriffen wurden um die Kostenlast für die künftigen Pensionen überschaubar zu gestalten.
Die Klärung der Finanzierung von Beamtenbezügen in der Zukunft ist geprägt von Aussitzen, Verschleppen, sich dumm stellen.
Fakt ist, die Kostenlast für die kommenden 20 Jahre steht definitiv fest und variiert nur noch durch die Todeszeitpunkte der Pensionäre.
Da aber in allen Berechnungen für die Zukunft die erwartete Lebensdauer eher heruntergerechnet wird ist mit wohl künftig mit längerer Dauer der Belastungen zu rechnen.
Im Grund genommen ist es egal ob 200 Milliarden oder 202 Milliarden.
V.G.


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