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  1. Inaktiver User

    AW: Die antidemokratischen Linken

    Dann soll sich Die Linke klar von diesen Strömungen distanzieren und sie nicht in der Partei und ihren Gremien dulden!

    Solange sich die Gysies und Lafontaines nicht von den Wagenbachs & Co. trennen, gehe ich davon aus, dass die Partei sich mit diesen Gruppen identifiziert!

  2. Inaktiver User

    AW: Die antidemokratischen Linken

    Sorry: Wagenknecht statt Wagenbach!

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    AW: Die antidemokratischen Linken

    Diese Frau ist nicht nur die Schönste bei den Linken, sie vertritt in meinen Augen am gradliniegsten die kommunistische Plattform.
    Zu einem wirklichen Parteienspektrum in der Bundesrepublik gehört in meinen Augen auch eine kommunistische Partei. Ich würde sie zwar nicht wählen, so wie ich die Linke auch nicht wählen würde, aber ich halte sie für wichtig, weil es genügend Menschen gibt, die deren Ziele vertreten. Die KPD wurde 1956 vom Verfassungsgericht verboten, u.a. weil sie als moskauhörig eingestuft wurde - und die Sovjets waren damals unsere Gegner.

    Alle im Bundestag vertretenen Parteien tummeln sich angeblich in der politischen Mitte, es gibt aber viele Bürger, die sich überhaupt nicht politisch in der Mitte wiederfinden. Und Sarah Wagenknecht ist überzeugte Kommunistin, sie wird ihre Wähler haben.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  4. Inaktiver User

    AW: Die antidemokratischen Linken

    Zitat Zitat von Opelius
    Alle im Bundestag vertretenen Parteien tummeln sich angeblich in der politischen Mitte, es gibt aber viele Bürger, die sich überhaupt nicht politisch in der Mitte wiederfinden. Und Sarah Wagenknecht ist überzeugte Kommunistin, sie wird ihre Wähler haben.
    Ich habe Bedenken, ob Erwin Huber auf dem Boden der Verfassung steht:

    aber es gibt genügend Leute, die den Gedanken vom Kommunismus weiter träumen“, so der CSU-Chef. „Gegen diese Verführer werden wir angehen.“

    Seit wann ist das Träumen nicht gestattet?

  5. Inaktiver User

    AW: Die antidemokratischen Linken

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Dann soll sich Die Linke klar von diesen Strömungen distanzieren und sie nicht in der Partei und ihren Gremien dulden!

    Solange sich die Gysies und Lafontaines nicht von den Wagenbachs & Co. trennen, gehe ich davon aus, dass die Partei sich mit diesen Gruppen identifiziert!
    "Ach wasss", wie Loriot sagen würde.

    Gilt das auch für jene Personen in der CDU, die einen Filbinger zum Widerstandskämpfer aufbrezeln oder kund tun, dass Menschen über 50 nun mal leider nicht mehr sehr produktiv und nützlich für ein Unternehmen seien (Oettinger).

    Gilt das auch für jene Personen in der SPD, die im Zusammenhang mit bestimmten Investoren von "Heuschrecken" sprachen?

    Oder gilt das nur für die Linkspartei?

    Und was ist mit solchen Politikern, die sich mit sonderbaren Individuen zusammentun und mit ihnen Koalitionen bilden? (von Beust, Schill)
    Zeigt sich hier etwa eine geheime Identifikation des Ole von Beust bzw. der CDU Hamburg bzw. der CDU insgesamt mit den Ideen des Hobbykoksers und Berufsmoralisten Ronald Barnabas Schill?
    .

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    AW: Die antidemokratischen Linken

    @blautanne

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    AW: Die antidemokratischen Linken

    Zudem muss man mal die Zeiten sehen. 20 Jahre nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches gab es bei der CDU genügend alte NSDAPler. Hat es der Demokratisierung geschadet? Auch heute noch bindet die CDU Köpfe, die sehr weit rechts stehen. Wirft einer der CDU vor, zum Extremismus zu neigen? Ich halte beides für wichtig. Die Bindung an eine demokratische Partei ver- oder zumindest behindert die Radikalisierung. Es gibt einige einflussreiche Extremismusforscher, die meinen, das Problem NPD (in toto extremistisch) wäre sehr viel kleiner, ließe die hysterische Öffentlichkeit die CDU auch heute noch ein bisschen weiter rechts fischen. Also dort, bevor es richtig extremistisch wird. Ist die selbe Diskussion. Nur eine andere Farbe.

    Mir reicht jedenfalls die neonationalsozialistische NPD in den Landtagen. Eine harte kommunistische Partei möchte ich da nicht auch noch sehen. Also sollen sie mal schön bei den Linken bleiben, wo ihr Einfluss eher überschaubar ist.

    Eine andere Diskussion ist jene im die Stasi-Vergangenheit. Die haben aber nicht nur ostdeutsche Kommunisten. Man staunte bei besserer Aktenlage sicher.

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    AW: Die antidemokratischen Linken

    Vermag einer der anwesenden Diskutanten ein einziges volksökonomisches Problem der Gegenwart zu benennen, dass wir dem unseeligen Wirken und Träumen der "Linken" zu verdanken hätten?

    Wenn dies - wie ich vermute - nicht der Fall ist, wäre es dann nicht eine höchstvorsichtige Überlegung wert, sich sonderausnahmsweise dahingehend zu inkommodieren, einmal die möglichen antidemokratischen Tendenzen und Effekte des real existierenden Kapitalismus zu bedenken?

    ...praeter gallum, qui cantat.

  9. Inaktiver User

    AW: Die antidemokratischen Linken

    Zitat Zitat von Halbmast...
    einmal die möglichen antidemokratischen Tendenzen und Effekte des real existierenden Kapitalismus zu bedenken?
    Der real existierende Kapitalismus ist, zumindest in seiner unangenehmen Form, antidemokratisch - genauso wie der real existierende Sozialismus.
    Aus dieser Erkenntnis heraus hat man sich in Deutschland ja auch für eine soziale Marktwirtschaft, also für einen gesunden Ausgleich von Wirtschaft und Bevölkerung, entschieden.

    Leider ist die Weltwirtschaft jedoch stärker als das wirtschaftspolitische Konzept eines einzelnen Landes, was letztlich zur Erosion unseres bewährten Systems geführt hat.
    Nur ist ein Rückgriff auf den Sozialismus eine veraltete Antwort auf neue Herausforderungen und somit ebenfalls nicht die Lösung.

    Aber gut. Es gibt Menschen, die das trotzdem unbeirrt glauben und wünschen, und denen ist in einer Demokratie ebenfalls eine Plattform zuzugestehen. Zumal sie - im Gegensatz zur NPD - mit ihren Wünschen und Träumen zumindest auf dem Boden der Verfassung der Bundesrepublik stehen.

  10. gesperrt

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    AW: Die antidemokratischen Linken

    Mir werden die Linken immer sympathischer.

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