Wie kann das sein, wenn du solche Maßstäbe an die Politik anlegst? Zum Beispiel wenn du erwartest, dass ein Politiker Macht ausübt (sprich: seine Arbeit macht), ohne "machtgeil" zu sein? Das scheint mir eine doch recht schwierige Gratwanderung zu sein.Zitat von Yeti
Was deine Äußerungen bezüglich SPD und Schröder ('Schrödi') betrifft - die sind hier sattsam bekannt; man macht sich schon lustig darüber, zumal es schwer nachvollziehbar ist, weshalb er dich 3 Jahre nach seiner Abwahl noch dermaßen beschäftigt.
Die (Wirtschafts-)Politik Deutschlands zeigt Kontinuität über Schröder hinaus; sie setzt sich in der Großen Koalition fort.
Wenn du also Schröder und die SPD dermaßen ablehnst, müsstest du logischerweise auch die CDU ablehnen.
Und eigentlich auch die FDP, die sich als willfähriges Anhängsel präsentiert und zugunsten ihrer eigenen, ziemlich kleinen Klientel auch das Volk "verrät" (oder jedenfalls große Teile davon).
Die Linkspartei ist dir ebenfalls suspekt;
die Grünen hätten nicht beim Völkermord auf dem Balkan eingreifen dürfen.
Für rechtskonservativ halte ich dich auch nicht.
Also wer bleibt dann noch übrig? Habe ich irgend eine Partei übersehen, die schon mal Gelegenheit hatte zu zeigen auf welche Weise sie konkret Regierungsverantwortung wahrnimmt?
Eine absolute Mehrheit ist bei einem 5-Parteien-System in der Tat außerordentlich unwahrscheinlich. Aber wieso schließt du daraus, das Volk würde deshalb auf der Strecke bleiben? Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht.Eine absolute Mehrheit wird es in Zukunft nicht mehr geben. Es kommt kaum eine regierungsfähige Koalition zustande. Das Volk wird so immer auf der Strecke bleiben.
Es ist doch völlig egal, ob die Mehrheit des Volkes über eine große Volkspartei oder über eine Koalition repräsentiert wird.
Hauptsache, es ist nicht so wie in Hessen, wo es derzeit gar keinen gewählten Ministerpräsidenten gibt.
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05.08.2008, 11:12Inaktiver User
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Geändert von Inaktiver User (05.08.2008 um 11:29 Uhr)
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05.08.2008, 11:17Inaktiver User
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Das sehe ich ganz genauso.
Zitat von Opelius
Die Forderung, die man an Clement stellt, sollte selbstverständlich sein.
Es ist, als würde man von dem Mitarbeiter eines Unternehmens verlangen, dass er bitte wenigstens nicht für die Konkurrenz arbeiten soll - was auch immer er in seiner Arbeitszeit sonst treibt. Dann würde man die Kündigung zurücknehmen.
Das sind keine allzu hohen Ansprüche.
Bescheidener geht es nicht mehr, ohne sich vollkommen der Lächerlichkeit preiszugeben.
.Geändert von Inaktiver User (05.08.2008 um 14:39 Uhr)
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05.08.2008, 11:19
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Meinungsfreiheit und selbstständiges Denken sind vor den Türen der Parteizentralen abzugeben.
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05.08.2008, 11:25Inaktiver User
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Seit wann?
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05.08.2008, 11:27
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Schon immer.
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05.08.2008, 11:28Inaktiver User
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Aha.
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05.08.2008, 12:12
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Das erinnert schwer an kommunistische Logik aus dunklen Zeiten. Der BÖSE verirrte (der Sozialismus/Kommunismus kommt ja aus dem Volk, ist für das Volk und kann NIE irren) Herr Clement soll doch bitte bitte NUR versprechen NIE mehr Parteischädigende Äusserungen zu tätigen.
Das ist doch eine harmlose, verbindliche Forderung!
ODER ETWA NICHT?
WER bestimmt denn was Parteischädigend ist?
Die verabschiedeten Programme - na dann ist jedwede Zusammenarbeit mit der Linken im Westen oder ein Agieren gegen die Hartz-Gesetze PARTEISCHÄDIGEND!
Ist es nicht so, daß Parteischädigung in der SPD nur vom konservativen Teil erfolgen kann? Was passiert wenn ein Genosse die Abschaffung sämtlicher Kraftwerke, Koalitionen mit der Linken auch im Bund, Sozialgeld für alle etc. fordert - äussert sich dieser Genosse Parteischädigend? NEIN, natürlich nicht!
Also ist die Meinung von MANCHEN eben gleicher als die Meinung von ANDEREN. So kennen wir ja den Sozialismus/Kommunismus, abseits der Theorie, aus der praktischen Geschichte!
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05.08.2008, 12:16
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Blautanne, langsam schwindet mein Verständnis in Anbetracht mancher Deiner Postings.
Eine Meinung bildet man sich anhand der Fakten, die man kennt. Man kann über diese Fakten streiten, man kann sachlich über die Bewertung dieser Fakten streiten, aber jemanden wegen seiner Meinung, die er sich gebildet hat, persönlich anzugreifen, dass ist einfach nur ganz schlechter Stil.
Wenn einem die Argumente ausgehen, sollte man entweder bessere finden oder schweigen. Aber die Taktik, sich mangels griffiger Argumente auf persönliche Angriffe zu verlegen, finde ich äußerst bescheiden.
Ein Teil Deiner Antwort auf Yetis Post war vollkommen überflüssig und absolut respektlos. Ich werde diesen Teil hier nicht zitieren, denn vielleicht möchtest Du ihn ja nachträglich löschen.
Ich fände es begrüßenswert, wenn Du einen umgänglicheren Stil pflegen würdest.
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05.08.2008, 13:14
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Das Verständnis ist mir schon lange abhanden gekommen. Am besten ignorieren, sonst bietet man ihr hier nur eine Plattform, und das halte ich für gefährlich.
Zitat von Messerwerferin
Wer hier z.B. die U-Bahn-Schlächter über Monate geradezu schwärmerisch verteidigt, disqualifiziert sich doch selbst."Ich würde auch gerne eine Rede in Deutschland halten. Aber ich würde das viel lieber als Präsident der Vereinigten Staaten tun als nur als Präsidentschaftskandidat.“
(John McCain )
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05.08.2008, 13:26Inaktiver User
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Bitte bleibt beim Thema - persönliche Animositäten kann (und soll) man per PN austauschen.


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