Wenn Sonntag Bundestagswahlen wären würden wählen:
CDU: 35%
FDP: 15%
Grüne: 15%
Linke: 15%
ÖDP 10%
Tierschützer 6%
SPD: wer?
Sonst.: 4%
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Antworten
Ergebnis 51 bis 60 von 130
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04.08.2008, 18:59
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
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04.08.2008, 19:36
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Das Ausschlußverfahren beweist doch nur was für politische Kleingeister immer noch in den SPD Ortsvereinen sitzen-intellektuell nie über den Kaninchenzüchter hinaus gekommen.
Solche Leute wie Clement, Münte, Schily, Sarrazin, Steinbrück und Steinmeier machen für viele Menschen eine SPD erst glaubwürdig und wählbar. Ich kann die Linksgenossen mit ihrem Gerechtigkeitsgeschwafel und Verteilungswahn nicht mehr hören. Größtenteils sozialistische Rezepte von vorgestern. Keine Ahnung wie ich den Verein mal gut finden konnte.
Insofern gefällt mir das Theater des Ausschlusses, da sich die SPD endlich als sozial-romantische Traumtänzertruppe entlarvt, die mit ihrem linken Flügel dem Oskar und seinem neuen Verein emotional ganz nah steht - da paßt der derzeitige Vorsitzende wie die Faust aufs Auge.
SPD, werde glücklich mit deinen Becks, Ypsilantis und Nahles, bekämpfe die selbst begonnen Reformen (die längst überfällig waren und die nur eine SPD gegen den Druck der Gewerkschaften überhaupt in Gang setzen konnte) und laufe in dein Verderben.
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04.08.2008, 22:46Inaktiver User
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
"Kaninchenzüchter", weil sie sich nicht auf der Nase herumtanzen lassen?
Zitat von Junior
Ob Schule, Ausbildung oder Studium, ob Berufsleben, Verein, Nachbarschaft - überall gibt es gewisse Regeln. Man kann sich bis zu einem gewissen Grad darüber hinwegsetzen, aber derjenige, der sich den Regeln der Gemeinschaft komplett verweigert, wird normalerweise ausgegrenzt.
Das mag man im Einzelfall bedauern, aber so ist das eben, wenn man nicht unter Autisten lebt.
Da hast du nicht ganz unrecht. Aber dennoch ist festzustellen, dass es Clement ganz gewaltig an sozialer Kompetenz fehlt. Zur Zeit präsentiert er sich als Mischung aus Clown und Kleinkind in der Trotzphase. Ich bin gespannt, wie weit er den Bogen noch spannen kann.Solche Leute wie Clement, Münte, Schily, Sarrazin, Steinbrück und Steinmeier machen für viele Menschen eine SPD erst glaubwürdig und wählbar. Ich kann die Linksgenossen mit ihrem Gerechtigkeitsgeschwafel und Verteilungswahn nicht mehr hören. Größtenteils sozialistische Rezepte von vorgestern.
-Geändert von Inaktiver User (04.08.2008 um 23:09 Uhr)
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05.08.2008, 07:16
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Niemand kann zwei Herren gleichzeitig dienen.
Herr Clement diente schon als Politiker seinem jetzigen Arbeitgeber. Das ist ein Umweltvernichter.
Das Volk ist aber moderner und erwartet eine ökologische Umweltpolitik. Clement benutzte seine Macht für seinen jetigen Arbeitgeber, benutzte uns für seine Intertessen. (Vergl. Schröder, Pipeline, Gazprom)
Frau Ypsilanti hat sich als machtgierig entblößt. Gegen den Willen des Volkes würde sie auch mit dem Teufel kandidieren.
Dieser Konfllikt zwischen den beiden ist mir schnuppe, zeigt er doch deutlich, wie schnuppe wir den Politikern sind.
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05.08.2008, 08:42Inaktiver User
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Clement ist (unter anderem!) RWE-Lobbyist und hohes SPD-Mitglied.
Zitat von Yeti
Das ergab in Hessen einen Interessenskonflikt. Stimmt. Aber er ist nicht der erste und nicht der letzte Politiker, dem das passiert.
In solchen Fällen gibt es eine einfache Lösung: Klappe halten!
Weder seinem Arbeitgeber noch seiner Partei gegenüber illoyal werden, sondern sich einfach mal aus der Sache heraushalten. Zumindest so kurz vor der Wahl. Lobbyieren kann er und darf er, aber nicht auf diese Weise.
Na und ?! Niemand schafft es an die Macht ohne das zu sein, was du machtgierig nennst. Man muss den Willen zur Macht haben, man muss sich durchsetzen können, sonst kann man es gleich bleiben lassen und Floristin oder Kindergärtnerin werden.Frau Ypsilanti hat sich als machtgierig entblößt. Gegen den Willen des Volkes würde sie auch mit dem Teufel kandidieren.
Ich werfe ihr das nicht vor. Ich werfe ihr nicht einmal vor sich mit Koalitionsaussagen vor der Wahl unklug verhalten zu haben. Das kann aufgrund von Unerfahrenheit jedem passieren, und es war auch einfach Pech, dass die Wahlergebnisse numerisch so waren, wie sie waren.
Aber eines werfe ich ihr vor: als sie ihre parteiinterne Kontrahentin Dagmar Metzger ausgrenzte, da ging sie zu weit.
Das ist eben der Unterschied zwischen Clement und Metzger:
Bei Clement ging es um den willentlich herbeigeführten Schaden für die Partei, zugunsten eines Unternehmens, von dem sich Clement benutzen und bezahlen lässt.
Bei Metzger ging es um eine echte Gewissensfrage (wobei ich ihre Meinung nicht teile - aber darum geht es auch gar nicht). Für Gewissens-entscheidungen muss in einer Partei Platz sein, und Ypsilanti hat einen groben Fehler gemacht, als sie ihre eigene Unerfahrenheit und taktische Ungeschicklichkeit wettzumachen versuchte, indem sie dieser Frau massiv auf die Pelle rückte.
Vor allem zeigt es, wie schnuppe diesem Clement die SPD ist. Er schreckt nicht davor zurück die Partei zu beschädigen. Und zwar wiederholt, diesmal aus übersteigerter Eitelkeit.Dieser Konfllikt zwischen den beiden ist mir schnuppe, zeigt er doch deutlich, wie schnuppe wir den Politikern sind.
.Geändert von Inaktiver User (05.08.2008 um 09:06 Uhr)
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05.08.2008, 09:13
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Du schreibst also die Wahrheit?
Es gibt zwei Lager in Deutschland, die Politiker und das Volk, das verarrr.... wird.
Da wählt das Volk einenn Engel und findet sich in einer Regierung der Maurer- und Blutpartei wieder, die jahrzehntelang die Menschen bespitzelt, verfolgt, diskriminiert,, gefoltert und ermordet hat.
Das hat man dann halt alles hinzunehmen und bis zur nächsten Wahl hat man alles zu ertragen. Bis dahin sind die meisten der oben genannten Dinge an der Tagesordnung.
Hütet euch vor der Diktatur! Verharmlost die Linken nicht!
Die Grünen waren auch mal eine Friedenspartei. Die erste Amtshandlung war die Zustimmung zum Balkankrieg.
Das ist Betrug am Wähler. Wie doof sind die Deutschen eigentlich noch?
Wir können froh sein, daß die SPD sich selbst zerstört.
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05.08.2008, 09:40Inaktiver User
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Du bist also von der Politik und den Politikern auf ganzer Linie enttäuscht, wie ich sehe. - Und wen willst du künftig wählen?
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05.08.2008, 10:19
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Der Parteivorstand der SPD baut Herrn Clement goldene Brücken, er solle sich verpflichten, zukünftig vor Wahlen nicht seine Lobbyistenrolle zu spielen und Parteigenossen damit beschädigen. Er lehnt ab. Ich denke, wer nicht in der Lage ist, kindliche Trotzphasen als alt gewordener Mensch abzulegen und zu behaupten, dass falle unter die Meinungsfreiheit, der hat als Parteikollege nichts mehr in der Partei zu suchen. Als Ministerpräsident und als Superminister hatte der Mann auch seine sehr feinen Vorstellungen, was illoyal ist.
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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05.08.2008, 10:49
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Ich hab noch keine Wahl ausgelassen.
Zitat von Inaktiver User
Die Wählerkäuferpartei SPD (Gießkannenprinzip) hab ich noch nie gewählt.
Ich werde auch in Zukunftr immer eine Partei finden, die mich nicht enttäuscht.
Schröder war kein Kanzler. Er hat gerade den kleinen Mann enttäuscht und in die Armut geschickt.
Er hat den Mittelstand in den Konkurs gestürzt (größte Pleitewelle), somit die Arbeitsplätze vernichtet, und hat Monopole und Imperien genährt, die dann mit dem Reichtum ins Ausland gegangen sind. Er hat die Wirtschaft in China und Indien angekurbelt auf dem Rücken des Deutschen Arbeiters.
Wer jetzt noch nicht glaubt, daß er der schlechteste Politiker seit 45 war, der soll sich anschauen für wen er jetzt arbeitet, der soll sich sein eigenes Konto anschauen, einen Blick ins Portemonnaie werfen.
Er hat die SPD auf dem Gewissen und hat die Roten hochgebracht.
Eine absolute Mehrheit wird es in Zukunft nicht mehr geben. Es kommt kaum eine regierungsfähige Koalition zustande. Das Volk wird so immer auf der Strecke bleiben.
Dieses ganze Theater zwischen den Politikern und Expolitikern ist doch der Beweis für die Misere. Was interessieren uns deren Probleme? Ob C. die Parteizugehörigkeit verliert oder in China kippt ein Sack Reis um, das ist für mich dasselbe.
Fragt euch lieber, von was die uns denn diesmal wieder ablenken wollen! Oder ist das ganze ein Sommerlochtheater?
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05.08.2008, 10:59Inaktiver User
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Ausgangspunkt der großen Aufregung um Clement ist ein kleiner Namensartikel in der WaS vom 20. 01.2008.
Darin schrieb Clement, dass die Hessen-SPD unter ihrer Landesvorsitzenden Ypsilanti nicht nur die Atomkraft sondern auch den Bau neuer Kohlekraftwerke ablehnt und stattdessen auf Biomasse, Wind und Wasserkraft setzt – und wörtlich: "Großkraftwerke jeglicher Herkunft abzulehnen ist Frau Ypsilantis gutes Recht. Wer es indes wie sie will, der muss sich klar sein: Das geht nur um den Preis der industriellen Substanz in Hessen. (...) Deshalb wäge und wähle genau, wer Verantwortung für das Land zu vergeben hat, wem er sie anvertrauen kann - und wem nicht."
Das soll parteischädigend sein? Ich denke, nicht. Meinungsverschiedenheit und Diskurs müssen sein und ausgehalten werden.
Und wenn jetzt unter Berufung auf parteiinterne Unterlagen herauskommt, dass Ypsilanti, die den Rausschmiss öffentlich immer als "NRW-Angelegenheit" bezeichnet hatte, Clements Parteirauswurf forcierte, kann ich mir sehr gut vorstellen, was Dagmar Metzger damals aushalten musste.
Offenbar ist Ypsilanti - die zusammen mit ihrem Grumbach das SPD-interne Tribunal gegen Dagmar Metzger inszenierte, um sie unter ihre Knute zu zwingen - keine Anhängerin demokratischer Meinungsfreiheit. Gnade uns Gott, wenn solche "Demokraten", die Andersmeinende und politische Gegner lieber mundtot machen/liquidieren, anstatt sich mit ihnen demokratisch auseinander zu setzen, in diesem Land jemals wieder das Zepter schwingen können.
Nicht Clement sondern Ypsilanti beschädigt die Partei, da sie aus übersteigerter Eitelkeit nicht erkennt, dass ihr größter politischer Erfolg zeitgleich mit ihrem Absturz kam, und nun aus Dummheit erneut "mit dem gleichen Kopf vor die gleiche Wand rennen" (O-Ton Beck) will.
Seit Ypsilantis Wahllüge befindet sich die SPD im freien Fall.


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