Blautanne2,
dein privater Impetus gegen mich hat in diesem Forum, zu diesem Thema nichts verloren.
Por qué no te callas?
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Ergebnis 111 bis 120 von 130
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12.08.2008, 14:41Inaktiver User
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
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12.08.2008, 14:42Inaktiver User
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Ich denke, es ist doch ein Unterschied, ob
Zitat von Inaktiver User
a) eine Partei poltische Macht anstrebt (da gebe ich Dir Recht, Blautanne, das ist natürlich logisch) oder ob
b) eine Einelperson persönliche politische Macht um jeden Preis erreichen möchte und dabei in Kauf nimmt, ihrer Partei zu schaden.
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12.08.2008, 15:00Inaktiver User
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Es ist mir vollkommen gleichgültig, welche der politischen Parteien du wählst. Allerdings finde ich es durchaus relevant, mit welchem Hintergrund und in welchem Zusammenhang welche Ansichten geäußert werden.
Zitat von Inaktiver User
Was auch immer das heißen mag: ich spreche Deutsch, Englisch, Französisch. Wenn du mich direkt ansprichst, dann tu das bitte in einer dieser Sprachen. Danke.Por qué no te callas?
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12.08.2008, 15:03Inaktiver User
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Ich verstehe, was du meinst, und gebe dir Recht.
Zitat von Inaktiver User
Aber wenn du dir die SPD Hessen ansiehst, wirst du feststellen, dass mit einer einzigen Ausnahme die gesamte Fraktion hinter ihr steht.
Auch die Bundes-SPD hat das Dilemma von Ypsilanti verstanden. Sie akzeptiert (spät, aber immerhin), dass die Landespartei ihren eigenen Weg finden muss.
Ich finde durchaus, dass Ypsilanti Fehler gemacht hat. Insbesondere gefällt es mir überhaupt nicht, wie massiv ihr Versuch war auf Dagmar Metzger Druck auszuüben. Ich bin keineswegs blind vor Begeisterung auf ihrer Seite.
Aber ich akzeptiere nicht die Häme und die Heuchelei derjenigen, die Ypsilanti niemals gewählt haben oder hätten und nun so tun, als wenn sie ihre ursprünglich positive Meinung über Y. aufgrund von irgend etwas, was Ypsilanti getan oder gelassen hat, geändert hätten.
Die Kritik eines NICHT-SPD-Wählers hat in dieser Frage pragmatisch gesehen nun mal ein anderes Gewicht als die Kritik eines SPD-Wählers.
Ypsilanti ist jetzt einfach in einer ausgesprochen unglücklichen Situation, und wer sich über ihre Entscheidungen beklagt, kann gerne darlegen, was seiner Meinung nach die Alternative wäre.
Um auf das Strangthema zurückzukommen: Clement hat durchaus einen Anteil daran, dass die Situation in Hessen jetzt so ist, wie es ist.
Siehe mein Posting #103.
.Geändert von Inaktiver User (12.08.2008 um 15:13 Uhr)
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12.08.2008, 15:24Inaktiver User
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
So pauschal kann man das nicht sehen. Ich erinnere nur an die Wahlversprechen vor der Hessenwahl von Frau Ypsilanti und der Aussage keine Politik mit der Linkspartei, mit Herrn van Ooyen würde sie sich höchstens mal zu einer Tasse Kaffee verabreden.Sorry, falls ich hier irgendwem zu nahe treten sollte, aber wer eine Partei (egal welche) wählt ohne zu wünschen, dass sie an die Macht kommt, ist ein bisschen dämlich.
Und wer in die Politik geht ohne Macht zu wollen, ist noch dämlicher. In der freien Wirtschaft bekommt man nämlich für weniger Arbeit und weniger Frust erheblich mehr Geld. In die Politik geht nur, wer politisch etwas bewegen will. Das kann man nur mit Hilfe von politischer Macht. Also wer einem Politiker vorwirft Macht zu wollen, ist in etwa so intelligent wie jemand der einem Koch vorwirft jeden Tag stundenlang an Lebensmittel und deren Zubereitung zu denken.
Als nach Frau Metzgers Rückzug und der Unentschlossenheit der Partei Frau Ypsilanti das gleiche Schicksal wie Simonis evtl. bevorstand, macht sie einen Rückzieher. Jetzt nachdem die Unentschlossenen zur Pflicht gerufen wurden, auf ein Neues.
Wer fragt da noch was die Wähler wollen? Auf keinen Fall wollten sie rot rot grün. Dies nachzulesen bedeutet keiner übermäßigen Intelligenz
Der Hessen-SPD redet immer vom Wahlgewinn und einem Auftrag der Wählerschaft, die Kochpartei lag aber (leider) immer noch mit einigen Stimmen vorne.
So sehe ich das auch.Ich denke, es ist doch ein Unterschied, ob
a) eine Partei poltische Macht anstrebt (da gebe ich Dir Recht, Blautanne, das ist natürlich logisch) oder ob
b) eine Einelperson persönliche politische Macht um jeden Preis erreichen möchte und dabei in Kauf nimmt, ihrer Partei zu schaden.
Es ist gut, das die alten Sozis nicht mehr mitbekommen, wie sich die SPD schrittweise demontiert.
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12.08.2008, 15:32
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Zitat von Inaktiver User
Über die SPD wird wenigstens diskutiert. Über die CDU hört man gar nichts, was auch ?
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12.08.2008, 15:39Inaktiver User
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Das verbuche ich unter Kurzsichtigkeit bzw. politischer Unerfahrenheit.
Zitat von Inaktiver User
Mittlerweile hat die Politik aber deutschlandweit dazu gelernt, das wette ich. Keine Partei wird noch eine derartig definitive Koalitionsaussage treffen, wenn auch nur der Hauch einer Möglichkeit besteht, dass die Sache daneben gehen könnte, so wie sie in Hessen (SPD) und Hamburg (FDP) daneben gegangen ist.
Und das ist gut so, denn wir haben ein 5-Parteien-System. Herkömmliche Koalitionen werden, bis auf die sog. Große Koalition, nur noch selten genügend Wählerstimmen auf sich vereinigen können.
Die jetzt so hämisch feixende CDU kann dankbar den Boden küssen, wenn es ihr erspart bleibt in den neuen Bundesländern womöglich mal mit der NPD (!) oder der PDS (!) koalieren zu müssen, weil es für eine Große Koalition nicht reicht.
Aber noch ist Deutschland keine Bananenrepublik, in der man wählt, bis einem das Wahlergebnis gefällt. Man muss sich arrangieren. Jede demokratische Partei muss koalitionsfähig sein, wenn das Wahlergebnis es erfordert.
Diejenigen Wähler, die Ypsilanti gewählt haben, haben nicht nur gegen die Linkspartei gewählt, sie haben auch gegen Koch und gegen eine Große Koalition votiert, die - das darf man nicht vergessen! - von Ypsilanti genauso großspurig abgelehnt worden war wie die Kooperation mit Links.Wer fragt da noch was die Wähler wollen? Auf keinen Fall wollten sie rot rot grün. Dies nachzulesen bedeutet keiner übermäßigen Intelligenz
Da Y. nun mal den Fehler gemacht hat, derartige Koalitionsaussagen zu treffen, gibt es keine Möglichkeit ihre diesbezüglichen Wahlversprechen NICHT zu brechen, ganz egal, wie sie sich entscheidet - ob für die Große Koalition oder für die Koalition mit der Linken.
.Geändert von Inaktiver User (12.08.2008 um 15:54 Uhr)
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12.08.2008, 16:23Inaktiver User
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
So ist es. Aber, ich beziehe mich noch einmal auf Hessen, leider hat das in diesem Fall die FDP total abgelehnt. Es wäre dann zur Ampel gekommen, was den Wählern glaube ich lieber gewesen wäre.Aber noch ist Deutschland keine Bananenrepublik, in der man wählt, bis einem das Wahlergebnis gefällt. Man muss sich arrangieren. Jede demokratische Partei muss koalitionsfähig sein, wenn das Wahlergebnis es erfordert.
Es ist nun mal so, das viele Wähler mit den Linken noch ein Problem haben, obwohl sie in manchen Ländern mit koalieren.
Koch hätte auf Grund seiner 3000 Stimmenmehrheit den Ministerposten behalten wollen, und Ypsilanti hätte die 2. Geige spielen müssen.Diejenigen Wähler, die Ypsilanti gewählt haben, haben nicht nur gegen die Linkspartei gewählt, sie haben auch gegen Koch und gegen eine Große Koalition votiert, die - das darf man nicht vergessen! - von Ypsilanti genauso großspurig abgelehnt worden war wie die Kooperation mit Links.
Weil es so viele unentschlossene Wähler gibt und auch die Wahlbeteiligung rückläufig ist. Dadurch, das wir jetzt das 5 Parteien-System haben, ist die Stimmverteilung anders geworden.Herkömmliche Koalitionen werden, bis auf die sog. Große Koalition, nur noch selten genügend Wählerstimmen auf sich vereinigen können.Geändert von Inaktiver User (12.08.2008 um 19:32 Uhr)
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14.08.2008, 11:24Inaktiver User
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Zitat von Inaktiver User
Das ist allerdings wahr!
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14.08.2008, 11:38Inaktiver User
AW: Parteiausschluss von Wolfgang Clement
Von 1998 bis 2005 hat die SPD etwa 4 Millionen Wählerstimmen verloren und 200 000 Mitglieder - und nicht wegen Frau Ypslianti , sondern wegen der unsozialen Agenda-Politik von Schröder, Clement und anderen.


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