Auch wenn du nach persönlichen Erfahrungen gefragt hast (die ja sehr oft trügen), guck mal hier: sehr informativ zum Thema:
http://www.bpb.de/themen/VWFLFT,0,0,...n_der_DDR.html
Antworten
Ergebnis 11 bis 13 von 13
-
15.07.2008, 19:47Inaktiver User
AW: Immigranten in der DDR? - Persönliche Erfahrungen?
-
17.07.2008, 12:20
AW: Immigranten in der DDR? - Persönliche Erfahrungen?
Hallo Herbstblatt,
ich denke, man muß unterscheiden zwischen Menschen, die zur Ausbildung in die DDR kamen (und damit keine Immigranten waren), und Menschen, die zeitlich unbefristet in der DDR lebten.
Meiner Erfahrung nach gab es Auszubildende und Studenten aus vielen Ländern, jedoch zeitlich konzentriert aus den damals jeweils als "progressiv" betrachteten Ländern. So zum Beispiel aus Fern-Ost und Chile Ende der 60 Jahre, Afrika in den 70er Jahren. Und Ende der 80er Jahre aus Syrien, Irak, Algerien usw. "Valuta-Studenten mit Westmark" - damals wurde das System der Zwei-Klassen-Studenten erfunden.
Die meisten Ausländer in der DDR, die nicht zeitlich begrenzt da waren, kamen als Ehepartner von DDR Bürgern. Aus der Sowjetunion (an jeder DDR Uni gab es die Schar der russischen Ehefrauen der Professoren, die diese beim Studium "gefunden und überführt" hatten.), aber auch aus der CSSR, Polen, Ungarn. Echte Gastarbeiter gab es meines Wissens nur aus Ungarn und aus Vietnam. In allen Fällen war es für diese Menschen fast unmöglich, die DDR Staatsbürgerschaft zu bekommen, und sie mußten häufig in ihr Heimatland zurück, wenn der "Aufenthaltsgrund" wegfiel.
Hans----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.
-
19.07.2008, 14:26Inaktiver User
AW: Immigranten in der DDR? - Persönliche Erfahrungen?
Danke für Eure Beiträge und ein schöne Wochenende
!


Zitieren