Wir sind wirtschaftliches Schlusslicht in der EU?Zitat von Yeti
Also noch hinter Großbritannien (das im Moment von der Rezession erfasst wird), Frankreich (mit seinen verkrusteten Strukturen, Arbeitslosigkeit, Verschuldung und einem unsäglichen Präsidentengockel), Italien (schlimmer als Frankreich), Polen (das massivste Zuwendungen von Ländern wie Deutschland benötigt um seine Wirtschaft überhaupt erst aufzubauen), Griechenland (Rekordverschuldung) etc. ?
Seit wann steht Deutschland HINTER diesen Ländern, und nach welchen Kriterien?
Nicht er hat das getan, sondern die deutsche Exportwirtschaft. Schröder verstand sich als Anwalt der Wirtschaft, und das tut auch der größte Teil der CDU/CSU, von der FDP mit ihrem Konzept "unverfälschter" Marktwirtschaft und dem Ideal eines "Nachtwächterstaates" ganz zu schweigen.Ja, er hatte zigtausend Arbeitsplätze nach China und nach Indien exportiert.
Das war die Naivität des Newcomers, der noch glaubt, ein Bundeskanzler könne Berge versetzen. Auch Merkel hat Fragen wie den Bürokratieabbau mit ihrem persönlichen Schicksal verknüpft, nur ist davon mittlerweile nicht mehr die Rede.An der Arbeitslosigkeit wollte er sich messen lassen. Diese stieg auf 5 Mio..
Glaubst du tatsächlich, dass die Regierung sich über diesen Konjunkturdämpfer freut?der Spritpreis sollte damals schon auf 3 Mark steigen. Heute kostet der Sprit weit über 3 Mark und die Regierung lacht sich kaputt und scheffelt und scheffelt und scheffelt und die von den Grünen geforderten 5 Mark für den Liter Sprit sind auch bald erreicht.
Der steigende Benzinpreis beruht auf der täglich steigenden Nachfrage v.a. in Asien, Spekulationen der internationalen Finanzwirtschaft sowie der Irak/Iran-Politik der USA.
Glaubst du wirklich, dass ein einzelnes Industrieland (oder auch die EU insgesamt) diese Gesamtproblematik des Benzinpreises wuppen könnte?
Yeti,
so sehr ich dein Menschenrechts-Engagement schätze![]()
so wenig kann ich deine Tiraden gegen "Schrödi" ernst nehmen. Und das nicht nur, weil dessen Regierungszeit bereits einige Wochen zurückliegt![]()
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08.07.2008, 09:29Inaktiver User
AW: Wird wirklich alles schlechter?
Geändert von Inaktiver User (08.07.2008 um 10:09 Uhr)
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08.07.2008, 10:19
AW: Wird wirklich alles schlechter?
es muss uns klar sein, dass es uns (fast) allen viel besser geht als uns selbst und unseren Vorfahren jemals in der Vergangenheit, und viel besser als der weit überwiegenden Mehrheit der Menschen in der Welt!
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08.07.2008, 10:29
AW: Wird wirklich alles schlechter?
Das war früher auch besser!
Zitat von Inaktiver User
Da brauchte man nur "Dann geh doch nach drüben!" zu grunzen.
Mit dem Beamen sind wir ja noch nicht soweit....
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In meiner Badewanne pflege ich das Badewasser selbst einzulassen.
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08.07.2008, 11:02Inaktiver User
AW: Wird wirklich alles schlechter?
Na dann!
Wenn das Beamen nicht funktioniert und "geh doch nach drüben" auch nicht - dann sollen die Unzufriedenen doch nach Mali gehen!
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08.07.2008, 11:11
AW: Wird wirklich alles schlechter?
Mal eine Verständnisfrage: heißt "besser/schlechter gehen" für Euch nur wirtschaftlich "besser/schlechter" o. ist dieses Gefühl auch oder eher auf menschlicher o. gesellschaftlicher Ebene angesiedelt?
Ich denke, "den Leuten" hier u. auch anderswo auf diesem Planeten gehts wirtschaftlich wesentlich besser als früher - auf menschlicher Ebene aber fällt mir eher das Gegenteil auf! Da wird doch das Zusammenleben zunehmend aggressiver - gerade in den Ballungsgebieten scheint ja das Revierverhalten sehr ausgeprägt!
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08.07.2008, 11:39
AW: Wird wirklich alles schlechter?
Ach und das soll neu sein?
Zitat von nosto
Frage die alten Flüchtlinge, wie willkommen sie gewesen sind.
"Sollen doch dahin zurück, wo sie hergekommen!" hat jeder von ihnen gehört.
Das haben die ersten italienischen Gastarbeiter erfahren und alle Menschen, die seither in unser Land gekommen sind. das haben auch Russlanddeutsche erfahren müssen, vor allem, wenn sie sprachlich auffallen.
Es ist ein Märchen, dass Menschen früher mehr zusammengehalten haben. Und wenn, dann gings um die eigene Familie oder die Pfründe im Dorf oder der Stadt.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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08.07.2008, 12:07
AW: Wird wirklich alles schlechter?
Man sollte die "alles wird schlechter" Fraktion mal unter psychologischen Gesichtspunkten betrachten. Wenn ALLES schlechter wird, so relativiert sich das individuell empfundene Versagen in Sachen Familie, Beruf, Freundschaft etc.. Man ist daran also nur bedingt selbst "schuld", sondern immer hat auch die Gesellschaft, die Politik, das Menschenbild etc. einen erheblichen Anteil.
Daran knüpfen auch die einfachen Parolen der Linken an, die meist darauf hinauslaufen "ihr habt keine Schuld, euch steht mehr vom Staat zu, ihr braucht euch nicht zu ändern oder anzustrengen - sondern die Politik und der "Staat" muß dies tun.
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08.07.2008, 12:11Inaktiver User
AW: Wird wirklich alles schlechter?
Letztlich ist es genauso falsch zu glauben es sei alles besser geworden wie zu glauben es sei alles schlechter. Manches ist besser, manches ist schlechter.
Die Welt entwickelt sich nicht gleichmäßig und nicht linear, und selbst wenn ein Bereich (Komfort, Lebensstandard, Lebenserwartung) deutlich besser abschneidet als früher, gibt es andere Bereiche (sozialer Frieden, diverse Jugendproblematiken, Grundrechts-Verständnis), die deutlich schlechter aussehen als noch vor einigen Jahrzehnten.
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08.07.2008, 13:31Inaktiver User
AW: Wird wirklich alles schlechter?
Auf der individuellen Ebene ist es natürlich richtig, dass manche von uns feststellen, dass es ihnen schlechter geht als früher. Und wenn jemandem der Partner stirbt, der Job verloren geht, neben dem idyllischen Garten ein Supermarkt gebaut wird, dann ist dies nicht schön.
Und das gilt auch für die fehlende Ruhe in unserem Umfeld - es gibt mehr Streiks als in den 60ern, Herr Schäuble hat eine andere Einstellung gegenüber manchen Grundrechten als manche (nicht alle!) von uns für richtig halten, es scheint , dass die Kriminalität ansteigt - obwohl tatsächlich die Zahl der verurteilten Straftäter sinkt. Wir importieren Probleme aus anderen Kulturen - Jugendliche, die wegen fehlender Sprachkenntnisse nur begrenzte Chancen haben. Übrigens haben schon vor rund 2500 Jahren die alten Griechen über die Verderbtheit der Jugend geklagt - denn auch bei denen wurde alles immer schlechter!
Aber nach allen objektiv messbaren Kriterien geht es uns (fast) allen hervorragend, einschließlich der Tatsache, dass wir als Gesellschaft heute gesünder sind und länger leben als alle früheren Generationen und fast alle anderen Menschen auf der Welt.
Mir persönlich geht es allerdings immer schlechter, weil mit dem Alter die Zipperlein kommen.
Aber wenn so etwas gemeint ist, wenn man sagt, dass alles schlechter wird, dann beglückwünsche ich alle, die so klagen, zu ihrem traurigen Schicksal!
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08.07.2008, 14:53Inaktiver User
AW: Wird wirklich alles schlechter?
Mag sein, dass man die Scheißegal-Stimmung vieler Jugendlicher sowie die Weigerung Autoritäten anzuerkennen, als typische Generationskonflikte verbuchen kann.
Zitat von Inaktiver User
Aber ich bezweifle, dass man familiäre Verwahrlosung, Konsumorientiertheit und Konsumschulden bei Jugendlichen, Jugendkriminalität, regelmäßige Bewaffnung, um sich auf Schulweg und Schulhof "verteidigen" zu können, sexuelle Abgebrühtheit vieler minderjähriger Mädchen sowie Alkoholexzesse bis zum Koma noch mit den alten Griechen entschuldigen kann.Geändert von Inaktiver User (08.07.2008 um 15:22 Uhr)


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