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  1. Inaktiver User

    AW: apocalypse now - sind wir schon mittendrin?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Die begrenzte Verfügbarkeit von Rohstoffen ist nicht dazu geeignet das Apokalypse-Szenario zu befeuern. Die Knappheit bestimmter Rohstoffe wird lediglich dazu führen, dass man neue Produkte und Verfahren entwickelt. Das war auch in der bisherigen Menschheitsgeschichte ungezählte Male der Fall.

    Ich sehe jedenfalls nicht, dass in einer marktwirtschaftlich organisierten Welt die Knappheit an Rohstoffen zu einer Einschränkung der Entwicklung führen wird - im Gegenteil: ich sehe eher eine emsige Forschungstätigkeit kommen.
    Grundsätzlich richtig, die Frage ist doch, ob die Entwicklung neuer Technologien Schritt halten kann mit der steigenden Nachfrage und welche Auswirkungen das für uns in D hat.
    Wenn die Nachfrage nicht nur zu einer Verknappung sondern Nichtverfügbarkeit führt ist guter Rat teuer.
    Mein Beitrag sollte nicht die Apokalypse now befeuern. Die vorgenannten Dinge sind keine Apokalypse und führen nicht dahin.
    V.G.
    Geändert von Inaktiver User (26.06.2008 um 12:15 Uhr)

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    AW: apocalypse now - sind wir schon mittendrin?

    Ja. Ich meine dieses hier ist "Hölle".

    LG Karla
    The original Karla
    est. 2006


  3. Inaktiver User

    AW: apocalypse now - sind wir schon mittendrin?

    Ich denke, dass wir einem weltweiten Tauschhandel näher sind als uns lieb ist.
    Wenn gewisse Rohstoffe auch für Geld nicht mehr verfügbar sind und man diese aber zum Überleben braucht, dann wird man gezwungenermaßen etwas anderes dafür anbieten müssen, etwas was der Andere auch für Geld nicht woanders beschaffen kann.
    Die Ursache für diesen Tauschhandel wäre dann, dass die Industriestaaten über ausreichend Geld verfügen und das scheint mir im Moment der Fall zu sein.
    V.G.

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    AW: apocalypse now - sind wir schon mittendrin?

    ich habe einfach das gefühl, wir rutschen da in etwas hinein, das sich heute noch keiner so richtig vorstellen kann, mit allen konsequenzen.
    mein denken ist mittelfristig ausgerichtet, auf die nächsten 30 jahre.
    Noushin, dieses Gefühl habe ich auch! Ich glaube aber, dass dies nicht "das Ende aller Tage" bedeutet - wahrscheinlich werden wir als Spezies uns "gesundschrumpfen" (was unserem Planeten sicher nicht schaden wird) - die Natur wird sich einrichten u. den veränderten Bedingungen anpassen, u. wir werden uns ebenfalls diesen Dingen stellen müssen. Was in der Vergangenheit geschehen ist, können wir nicht rückgängig machen, für die Zukunft aber können wir uns was einfallen lassen, damit sie erträglicher wird für jene, die sich allen von uns verursachten Problemen stellen müssen!

    Vielleicht wird ja die kommende Gesellschaft aus dem Schaden, den unsere verursacht hat, klug! Wenn man die Menschheitsgeschichte betrachtet, hat es immer wieder einen Crash gegeben! Vielleicht ist ja unser Geist u. Verstand auch einem evolutionärem Geschehen unterworfen (oder eher: ganz sicher....)

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    AW: apocalypse now - sind wir schon mittendrin?

    Da du auch auf Kriege anspielst: die Lage war schon mal brenzliger.
    hm..... leider erfährt man immer erst hinterher, wie brenzlig es wirklich war Vielleicht stimmt es ja wirklich, dass die Truppenkonzentrationen an den "ost/west"-strategisch wichtigen Punkten eher der Wasserversorgung u. der Abwehr von Umweltflüchtlingen gilt als dem Öl Und ist die nationale Sicherheit wirklich so doll bedroht durch Islamismus o. vielleicht doch eher durch zukünftig revoltierende organisierte HIV-Leute o. Mini-Rentner?

    So einiges macht doch nachdenklich, oder

  6. Inaktiver User

    AW: apocalypse now - sind wir schon mittendrin?

    ja nosto, so ähnlich.

    "gesundschrumpfen" ist gut.
    DAS ist es ja, was mir sorgen macht. ich möchte nicht gesundgeschrumpft werden.

    aber die natur schlägt zurück und darin ist "gesundschrumpfen" enthalten.
    schon klar.

    und darin steckt ein neuer anfang. auch klar.
    wenn nur das "gesundschrumpfen" nicht wäre...

    noushin

  7. Inaktiver User

    AW: apocalypse now - sind wir schon mittendrin?

    Zitat Zitat von nosto
    hm..... leider erfährt man immer erst hinterher, wie brenzlig es wirklich war Vielleicht stimmt es ja wirklich, dass die Truppenkonzentrationen an den "ost/west"-strategisch wichtigen Punkten eher der Wasserversorgung u. der Abwehr von Umweltflüchtlingen gilt als dem Öl Und ist die nationale Sicherheit wirklich so doll bedroht durch Islamismus o. vielleicht doch eher durch zukünftig revoltierende organisierte HIV-Leute o. Mini-Rentner?

    So einiges macht doch nachdenklich, oder
    Revoltierende organisierte HIV-Kranke oder Rentner?

    Haben wir schon wieder Karneval ?

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    AW: apocalypse now - sind wir schon mittendrin?

    Revoltierende organisierte HIV-Kranke oder Rentner?
    Haben wir schon wieder Karneval ?
    Huuuch, manchmal sollte man ausschreiben: HartzIV sollte das heißen Is mir garnicht aufgefallen

    Also kein Karneval - sorry, ich bin ein Schussel!

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    AW: apocalypse now - sind wir schon mittendrin?

    und darin steckt ein neuer anfang. auch klar.
    wenn nur das "gesundschrumpfen" nicht wäre...
    noushin, "gesundschrumpfen" könnte ja auch bedeuten, dass nur solche überstehen, die fähig sein werden für einen Neuanfang?! Also üüüüüben!!!!!!

    Achja, Kartoffeln auf dem Balkon geht ganz gut: 1 gekeimte Kart. in einen Eimer mit sandiger Erde (Löcher in den Eimer, damit das Wasser nicht stehen bleibt) u. hin u. wieder gießen! Versuchs mal, macht Spaß u. schmeckt super!
    Jetzt noch statt Zimmerpflanzen Tomaten u. Zitronen: Dein Überleben ist schon fast gesichert!

    trotz ernst gemeint
    Geändert von nosto (28.06.2008 um 19:32 Uhr)

  10. gesperrt

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    AW: apocalypse now - sind wir schon mittendrin?

    Solange es auf der Erde was zu essen gibt, geht die Menschheit nicht unter.

    Egal welcher Rohstoff es ist, irgendwann werden alle Rohstoffe aufgebraucht sein. Ob Recycling den Bedarf dann noch decken kann, darf man bezweifeln. Das, aber auch andere Ursachen, können zum Untergang der Zivilisation führen.

    Nicht aber zum Untergang der Menschheit.

    Was wäre zum Beispiel die heutige Welt ohne Computer, ohne Internet, ohne Strom, ohne Technologie?!
    Was wäre die Welt ohne Regierung, ohne ein funktionierendes Rechtssystem, ohne jegliches Gefühl für Werte wie Moral, Anstand, Wahrheit, Ehrlichkeit, Gut und Böse, Gerechtigkeit, Mitgefühl, Liebe..., alles, was uns als Menschen auszeichnet?! (Man stelle sich zu jedem das Gegenteil vor...)

    Wem es egal ist, wie es den Menschen hier, jedoch in einer anderen Zeit ergeht, der legt den selben Egoismus an den Tag, wie der, dem es egal ist, wie es den Menschen in der heutigen Zeit, jedoch an einem anderen Ort ergeht. Auch die Menschen, die nach uns kommen, müssen wir als unsere Mitmenschen ansehen, wollen wir uns als zivilisierte Menschen erweisen.

    Ohne diese immateriellen Werte, die uns Menschen als solche, als zivilisierte Wesen auszeichnen, würden wir heute all diese Materiellen Güter erst gar nicht besitzen.
    Wir würden heute noch leben wie die Tiere.

    Anders gesagt:
    Umso wichtiger wird es sein, sich diese Werte zu erhalten und zu stärken, wenn dereinst wegen fehlender Rohstoffe, ohne die keine Güter mehr produzieren werden können, diese Güter mal nicht mehr vorhanden sind, sondern wir uns nur noch davon ernähren können, was die Natur uns bietet - was seit Anbeginn der Menschheit ja sowieso schon der Fall ist, wollen wir dann nicht im Chaos versinken.

    All dies ist nicht unverwundbar und könnte Ziel von Sabotage sein, aber auch andere Ursachen können zum Verlust dieser Werte und Güter führen.

    Was wäre die Welt ohne sie:
    Der Welt wäre das sowas von egal. Ohne einen Wimpernschlag würde sie sich weiter drehen wie eh und jeh, als wär nie was gewesen. Und mit ihr die Pflanzen- und Tierwelt. Sie würde keine Notiz von deren Verlust nehmen.

    Leiden würden allein die Menschen unter dem Verlust.

    Glücklich darf sich dann einigermaßen noch schätzen, wer es versteht, seine Kartoffeln, etc. selber anzubauen, ein paar Hundert Quadratmeter Grund und die Fähigkeit besitzt, für sich und vielleicht sogar noch für seine Mitmenschen Nahrung herzustellen.

    Ein armer Tropf, wer dann darauf angewiesen ist, was man ihm zum essen übrig lässt.

    Man sollte spätestens heute dafür sorgen, dass jedes Dorf, jede Stadt, erst recht jedes Land dazu in der Lage ist, seinen Lebensmittelbedarf selber zu decken. Aber das ist nur möglich, wenn man sich, wenn die Länder sich gegenseitig dabei helfen.

    Der Mensch braucht was zu essen. Erst, wenn er satt ist, seine Grundbedürfnisse erfüllt sind, ist er auch bereit, über anderes nachzudenken.

    Alles weitere ist mehr oder weniger erstrebenswerter Luxus, den man haben kann, aber nicht muss, - der zweitrangig, nein, nach Gesundheit und Bildung viertrangig ist.

    Die Auswirkungen des Versiegens der Rohstoffquellen werden sich unter den bisherigen Bedingungen nicht erst zeigen, wenn diese versiegt sind, sondern lange zuvor, wenn es sich abzeichnet.

    Langsam und schleichend werden die Menschen gieren nach Materiellen Dingen. Je mehr und mehr, umso weniger davon vorhanden sein werden. Wie ein Süchtiger, wie die Tiere werden sie alles tun, um ihren Stoff aus dem die Träume sind, der ihnen das süße Leben beschert, zu erlangen.

    Wie schon oft seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte ist es wieder mal soweit, dass man die Art und Weise des Zusammenlebens neu überdenken muss.

    Zurück drehen hat noch nie was gebracht. Wohl aber zurück schauen und daraus - allerdings nicht NUR daraus - für die Zukunft lernen.

    Zurück schauen. Billanz ziehen. Voraus schauen.

    Hilfreich, ja unerlässlich für ein friedliches Zusammenleben in der nächsten und erst recht in ferner Zukunft, - um diese Auswirkungen zu mildern, ist es, die Ansprüche an das eigene Leben erst mal zumindest solange zurück zu fahren, bis alle Menschen einigermaßen auf gleichem Stand sind.

    Beherzigen wir das nicht, gilt der Spruch:
    Wer nicht hören will, muss fühlen.

    Wenn ich zum Beispiel sehe, dass die Vorräte in meiner Küche zur Neige gehen, nützt es der Familie wenig, wenn ICH darauf aus bin, dass ich von dem Wenigen das noch übrig ist, das meiste bekomme. Das bringt nur Unfrieden. Ich muss rechtzeitig dafür sorgen, dass genug für alle da ist und das am besten langfristig.

    Habe ich dieses erreicht, darf ich mich - als Einzelperson, als Gemeinschaft, als Land - nicht ausruhen.

    Langfristig für ausreichend Nahrung gesorgt zu haben, ist zwar gut, nützt aber nur mittelfristig. Sinnvoll ist es, ein System zu entwickeln, welches die Versorgung mit Nachschub an Nahrung und sauberem Trinkwasser für meine Familie, meine Stadt, mein Land, für die Menschheit immer und zu jeder Zeit gewährleistet.

    Erst dann darf ich an alles Weitere, auch an Luxus, denken.
    Am besten mit der selben Methode, wie ich sie für dauerhafte Versorgung von Nahrung angewandt habe.

    Wenn ein Mensch, ein Tier, nicht mehr genug zu beissen hat, wenn es ums nackte Überleben geht, wird er/es erst richtig, aber richtig(!) ungemütlich und böse!

    Wer würde überleben, sollte es die Zivilisation in der heutigen Form mal nicht mehr geben, jedoch noch irgendetwas essbares zu finden sein:
    Der, der es versteht, sich von dem, was die Natur ihm bietet zu ernähren. Bevor man verhungert, ißt man (wenn auch nicht jeder) auch Würmer und Wurzeln...

    Ein menschenwürdiges zivilisiertes Leben wird auch unter diesen Umständen noch möglich sein. Aber nur, wenn wir im Geiste Menschen bleiben, uns die Werte, die uns zu Menschen machen, erhalten.

    Es ist immer eine Gratwanderung,
    - von der Natur zu leben aber auch mit ihr.
    - sich die Erde untertan zu machen, ohne sie zu zerstören.
    Machen wir uns die Erde - die Natur - nicht untertan, tut sie es mit uns.

    Zerstören wir sie, zerstören wir auch unser Leben, unser Haus.


    Wir haben es in der Hand.
    (Bitte weiter lesen - Signatur)

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