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  1. Inaktiver User

    AW: Die USA - Eine grausame Wahrheit

    Zitat Zitat von Yeti
    Du aber bist eher nicht bereit dich zu informieren..
    Ich habe Geschichte studiert. Glaube mir, ich bin bestens informiert.

    Zitat Zitat von Yeti
    Die USA sind erst sehr spät in den 2. Weltkrieg gewgen Nazi-Deutschland eingetreten. Auch hat die USA Deutschland nicht wiederaufgebaut, ganz im Gegenteil. Sämtliche Güter wurden demontiert und außer Landes geschafft. Während wir uns neue Maschinen bauten, verrosteten die alten auf den Schrottplätzen der USA.
    .
    Das ist Unsinn. Die Demontagen waren relativ gering und gingen schon mal hauptsächlich nach Frankreich. Die Amerikaner haben sich schon 1946 dafür eingesetzt, die Demontagen zu beenden. Es war eine entscheidene Bedingung für den Marshall-plan, dass vor allem Frankreich keine Deutschen LKWs usw. mehr beschlagnahmt. Völlige Demontagen gabe es nur in der SBZ.


    Vielleicht hast du mal was von "Trümmerfrauen" gehört. Es handelt sich nicht um zertrümmerte Frauen. Es sind Deutsche Frauen, die aus den Trümmern des Krieges neue Städte bauten. Das sind Deutsche Tugenden und kein Amerikanerin hat dabei auch nur einen Finger gekrümmt.
    Nö, und die 10 Millionen Care-pakete, wer hat die wohl gepackt? Und wer hat die Millionen Tonnen an Weizen geerntet, die in nach Europa und Deutschland verschifft wurden, damit die Trümmerfrauen nicht verhungern? Hat sich alles von alleine gemacht oder was? Von der finanziellen Wirtschafthilfe und der gesamte Logistik mal ganz abgesehen, wofür der Amerikanische Steuerzahler aufkommen mußte. Ne, das hat natürlich überhaupt nichts mit dem Wiederaufbau zu tun - die Trümmerfrauen habens ganz allein gemacht.

    Zitat Zitat von Yeti
    Wenn du aber Kriegsmaschinerie, Ausländer- und Rassenhaß und die Todesstrafe gutheißt, dann bist du für mich voll im Abseits, ach was, du bist außerhalb des Stadions und wohl für fast alle anderen hier auch.
    Ich hätte diese Diskussion mit dir gar nicht erst anfangen sollen, nachdem Du dein primitives Hitler-Argument rausgeholt hat.

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    AW: Die USA - Eine grausame Wahrheit

    hey brumby, da sind wir kollegen, schönen sonntag
    Geändert von Ariela (29.06.2008 um 09:49 Uhr)
    "That life exists/
    And identity/
    That the powerful play goes on/
    And you may contribute a verse."
    Walt Whitman

    “Eine Gesellschaft, die ihre Freiheit zugunsten ihrer Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient.”
    Benjamin Franklin

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    AW: Die USA - Eine grausame Wahrheit

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das will ich nicht bestreiten, ich habe mich mit dieser Forschung nicht beschäftigt.

    Für mich war die Trennungslinie nie zwischen den Nationen sondern zwischen Arm und reich. Ich lese viele amerikanische Autoren - Howard Zinn, Noam Chomsky u.a., studiere die amerikanischen Anti-War Internetseiten und denke an die vielen demokratischen und rebellischen Bewegungen , die es in den USA gab - ich bin nicht anti-amerikanisch, und viele, die die Politik der USA kritisieren, sind es ebensowenig.

    Ich wüßte garnicht, auf wen das Etikett "Antiamerikanismus" so richtig passen sollte.
    das sind in der regel leute, die bestimmte stereotype mit "amerika" verbinden, welche in den argumentationen seit etwa dem späten 19. jarhundert immer wieder auftauchen. dazu gehören z. b. "masse" o. "vermassung" (vs. deutsche "kultur"), "konsum", "geschichtslosigkeit"/"oberflächlichkeit" (vs. deutsche "tiefe"), "beliebigkeit" (als negative chiffre für pluralismus, vs. "führung") und auch "materialismus" (vs. verantwortungsvolle deutsche "verwurzelte" unternehmerschaft). das entsprang, ebenso wie der antisemitismus, dessen stereotype den genannten zum teil stark ähneln, vor 1933 häufig starken modernisierungsängsten.

    spuren dieser geistigen "tradition" finden sich heute noch in vielen argumentationen wieder, wenn man etwa an die "kulturlosigkeit" denkt. zudem mischen sich in die berechtigte kritik manches linken an vietnamkrieg etc. solche untertöne.
    das entscheidende, das normale kritik von antiamerikanismus trennt, ist aus meiner sicht die pauschalisierung, die eine sachliche auseinandersetzung verhindert (etwa die gegenüberstellung mit "deutschen tugenden", was immer das sein soll).

    ich denke, dass man sich, wenn man diese unerfreulichen ausfälle und die unnötige relativierung der amerikanischen leistungen bei der wiederherstellung zivilisierter zustände in deutschland weglässt, sehr schnell über die mängel der amerikanischen politik einig werden kann.
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  4. gesperrt

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    AW: Die USA - Eine grausame Wahrheit

    Zitat Zitat von Ariela
    Ich muss ja nicht jeden Kram nachlabern, den ich im Fernsehen höre.

    Du bezogst Dich mit "deutschen Tugenden" ausserdem auf die Menschen damals und in diesem Zusammenhang wurde die deutsche Gründlichkeit eben auch für andere Zwecke eingesetzt - und zwar auch von Frauen, weswegen ich dem Gejubel über die "Trümmerfrau" nicht viel abgewinnen kann. Die war vorher oft mit Begeisterung dabei gewesen und räumte jetzt halt den Schutt weg, der durch den von Deutschen angezettelten Krieg entstanden war. So what. Mein Mitleid und meine Bewunderung liegen für diese Zeit eindeutig bei anderen Gruppen - und da fallen mir die "deutschen Tugenden" nun wirklich als allerletztes ein.
    Ich versteh dein Problem nicht. Deutsche Tugenden sind doch nicht negativ. Ich lasse mir doch durch den Mißbrauch dieser Worte im 3. Reich nicht verbietn diese zu benutzen.
    Wenn du es so genau nimmst, dann müßtest du erst recht den amerikanischen Patriotismus anklagen. Hier wurde die ganze Armee zum Angriff auf den Irak verführt.

    Das Beispiel Afghanistan ist ein anderes Beispiel, zu dem ich ein Beispiel der Widerwärtigkeit des Verhaltens der US-Soldaten aufzeigen kann.

  5. Inaktiver User

    AW: Die USA - Eine grausame Wahrheit

    Zitat Zitat von Yeti
    Das Beispiel Afghanistan ist ein anderes Beispiel, zu dem ich ein Beispiel der Widerwärtigkeit des Verhaltens der US-Soldaten aufzeigen kann.
    Zeig mir mal lieber auch nur ein einziges Land, dessen Soldaten sich im Krieg nicht auch widerwärtig verhalten haben.

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    AW: Die USA - Eine grausame Wahrheit

    Zitat Zitat von Yeti
    Ich versteh dein Problem nicht. Deutsche Tugenden sind doch nicht negativ. Ich lasse mir doch durch den Mißbrauch dieser Worte im 3. Reich nicht verbietn diese zu benutzen.
    Wenn du es so genau nimmst, dann müßtest du erst recht den amerikanischen Patriotismus anklagen. Hier wurde die ganze Armee zum Angriff auf den Irak verführt.

    Das Beispiel Afghanistan ist ein anderes Beispiel, zu dem ich ein Beispiel der Widerwärtigkeit des Verhaltens der US-Soldaten aufzeigen kann.

    lieber yeti, verbieten will ich dir gar nichts, ich regte nur dazu an, die doppelbödigkeit des ganzen mal zu reflektieren. gründlichkeit, pünktlichkeit, gehorsam und was du noch so für spezifisch "deutsche tugenden" halten magst, können eben, genau wie der patriotismus, nicht als positiv in jeder lebenslage angesehen werden, sondern können, je nach kontext, eben auch verheerend sein. beispiele wurden dir genannt.

    und nein, es wurden nicht nur "die worte missbraucht", wie du schreibst - ihnen folgten auch taten. die züge fuhren eben pünktlich.
    Geändert von Ariela (29.06.2008 um 09:57 Uhr)
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  7. gesperrt

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    AW: Die USA - Eine grausame Wahrheit

    Zitat Zitat von Ariela
    lieber yeti, verbieten will ich dir gar nichts, ich regte nur dazu an, die doppelbödigkeit des ganzen mal zu reflektieren. gründlichkeit, pünktlichkeit, gehorsam und was du noch so für spezifisch "deutsche tugenden" halten magst, können eben, genau wie der patriotismus, nicht als positiv in jeder lebenslage angesehen werden, sondern können, je nach kontext, eben auch verheerend sein. beispiele wurden dir genannt.

    und nein, es wurden nicht nur "die worte missbraucht", wie du schreibst - ihnen folgten auch taten. die züge fuhren eben pünktlich.
    Dann verstehen wir uns ja wieder. Das mit den pünktlich fahrenden Zügen aber soll ja seit einigen Jahren garnicht mehr gut funktionieren.

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    AW: Die USA - Eine grausame Wahrheit

    Zitat Zitat von Yeti

    Tatsache, daß ein Staat seine Bürger ermordet und grausam quält.
    Mr. Bush hat sich nicht, wie Napoleon, die Krone selbst aufs Haupt gesetzt. Die Regierung der USA wird von ihren Bürgern durch demokratische Abstimmung gewählt.

    „Laut Meinungsumfragen des Gallup-Instituts bewegte sich die Zustimmungsrate der Bevölkerung zur Todesstrafe (……), im Oktober 2007 bei 69 Prozent. Wird bei der Fragestellung explizit die Alternative der lebenslangen Freiheitsstrafe ohne Bewährungsmöglichkeit angeboten, sinken die Werte auf 47 bis 54 Prozent.“ (Quelle: Wikipedia)

    Demnach steht Deine Meinung gegen ca. 150 Millionen Amerikaner, die das offensichtlich anders sehen.

    Ein „Staat, der seine Bürger ermordet und grausam quält“, wäre beispielsweise China.

    „Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International spricht von 6000 Hinrichtungen pro Jahr. Chinesische Expertenkreise gehen mittlerweile sogar von 8000 aus. In keinem anderem Land der Erde wird die Todesstrafe so exzessiv angewendet wie in China.“ (Quelle: Tagesschau).

    Auf der Seite von ALIVE finde ich den Hinweis:

    „In den letzten 100 Jahren wurden weit über 8000 Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika hingerichtet. Doch hinter all den Zahlen verbergen sich Tausende von Schicksalen.“

    Yeti, verteilst Du Flyer vor der chinesischen Botschaft?

    Weitere Fragen, die sich mir in diesem Zusammenhang schier aufdrängen:

    ALIVE nennt sich „Koalition gegen die Todesstrafe e.V.“ und schreibt direkt auf der Startseite „Unser großes Ziel ist die weltweite Abschaffung der Todesstrafe, da wir diese für inhuman und menschenverachtend halten“.

    Warum finde ich in der Rubrik „Brieffreunde“ keine Chinesen? Falls es am kommunistischen System scheitert: Ich finde auch keine Todeskandidaten aus Japan, denen ich schreiben könnte. (Immerhin sitzen in Japan derzeit 103 Personen in der Todeszelle.) Auch unter der Rubrik „In Memoriam“ wird ausschließlich um amerikanische Gefangene getrauert.

    Ist in den Augen von ALIVE ein amerikanisches Leben schützenswerter als ein Leben anderer Nationalität?

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    AW: Die USA - Eine grausame Wahrheit

    Zitat Zitat von Yeti
    Das mit den pünktlich fahrenden Zügen aber soll ja seit einigen Jahren garnicht mehr gut funktionieren.
    geh mal zu deinen gunsten davon aus, dass du die anspielung nicht verstanden hast und lasse es hiermit gut sein.
    "That life exists/
    And identity/
    That the powerful play goes on/
    And you may contribute a verse."
    Walt Whitman

    “Eine Gesellschaft, die ihre Freiheit zugunsten ihrer Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient.”
    Benjamin Franklin

  10. gesperrt

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    AW: Die USA - Eine grausame Wahrheit

    Zitat Zitat von Messerwerferin
    Mr. Bush hat sich nicht, wie Napoleon, die Krone selbst aufs Haupt gesetzt. Die Regierung der USA wird von ihren Bürgern durch demokratische Abstimmung gewählt.

    „Laut Meinungsumfragen des Gallup-Instituts bewegte sich die Zustimmungsrate der Bevölkerung zur Todesstrafe (……), im Oktober 2007 bei 69 Prozent. Wird bei der Fragestellung explizit die Alternative der lebenslangen Freiheitsstrafe ohne Bewährungsmöglichkeit angeboten, sinken die Werte auf 47 bis 54 Prozent.“ (Quelle: Wikipedia)

    Demnach steht Deine Meinung gegen ca. 150 Millionen Amerikaner, die das offensichtlich anders sehen.

    Ein „Staat, der seine Bürger ermordet und grausam quält“, wäre beispielsweise China.

    „Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International spricht von 6000 Hinrichtungen pro Jahr. Chinesische Expertenkreise gehen mittlerweile sogar von 8000 aus. In keinem anderem Land der Erde wird die Todesstrafe so exzessiv angewendet wie in China.“ (Quelle: Tagesschau).

    Auf der Seite von ALIVE finde ich den Hinweis:

    „In den letzten 100 Jahren wurden weit über 8000 Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika hingerichtet. Doch hinter all den Zahlen verbergen sich Tausende von Schicksalen.“

    Yeti, verteilst Du Flyer vor der chinesischen Botschaft?

    Weitere Fragen, die sich mir in diesem Zusammenhang schier aufdrängen:

    ALIVE nennt sich „Koalition gegen die Todesstrafe e.V.“ und schreibt direkt auf der Startseite „Unser großes Ziel ist die weltweite Abschaffung der Todesstrafe, da wir diese für inhuman und menschenverachtend halten“.

    Warum finde ich in der Rubrik „Brieffreunde“ keine Chinesen? Falls es am kommunistischen System scheitert: Ich finde auch keine Todeskandidaten aus Japan, denen ich schreiben könnte. (Immerhin sitzen in Japan derzeit 103 Personen in der Todeszelle.) Auch unter der Rubrik „In Memoriam“ wird ausschließlich um amerikanische Gefangene getrauert.

    Ist in den Augen von ALIVE ein amerikanisches Leben schützenswerter als ein Leben anderer Nationalität?
    Es sind zunächst die Freunde, die man auf ihre Fehler aufmerksam macht. Wenn diese Hürde endlich mal bezwungen ist, dann wenden wir uns der nächsten möglichen Hürde zu.
    Wir werden uns aber sicherlich nicht auf den Platz des himmlischen Friedens stellen. Da kannst du die Nachrichtensendung getrost abschaltn, solltest du auf Selbstmörder warten.

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