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  1. Inaktiver User

    AW: Die SPD und Die Linke

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ich verhalte mich nicht demokratiefeindlich.
    Das finde ich nun aber leider keine sehr ergiebige Antwort

    Wer tut das denn, sich demokratiefeindlich verhalten?

    Frag mal die Leute, die z. B. auf dem Arbeitsmarkt ausgegrenzt sind, da der einfach nur sehr besch*eiden ist.

    Wenn Du alleinstehend bist, 25 Jahre "geklebt" hast und mit vierzig arbeitslos wirst, bekommst du 12 Monate lang ALG und dann musst du "die Hosen runterlassen" und bekommst Hartz IV, denn für neue Arbeitgeber bist du zu alt. Und hast auch keine Möglichkeit mehr, deine Rente noch mal irgendwie aufzustocken.
    Und bist du dann schon 50, versucht die AfA dich als Arbeitssuchenden rauszudrängen.
    So sieht leider die Realität für viele aus.
    Natürlich bestätigen Ausnahmen da die Regel,
    ich meine jetzt nur so für den Fall, dass nun jemand sagen möchte, ich habe da aber eine Bekannte, die hat noch mit 55 einen Job gefunden ....
    das sind leider nur Ausnahmen, die die Regel ja immer bestätigen.

  2. Inaktiver User

    AW: Die SPD und Die Linke

    Um es noch mal ganz klar zu sagen, was ich meinte:

    Kapitalismus ist nur etwas für Privilegierte,
    aber es muss ja nicht gleich die Große Revolution sein.

    Eine demokratische Regierung wünsche ich mir so sozial wie möglich, also so dunkelrot wie möglich.
    Geändert von Inaktiver User (23.06.2008 um 12:35 Uhr)

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    AW: Die SPD und Die Linke

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Um es noch mal ganz klar zu sagen, was ich meinte:

    Kapitalismus ist nur etwas für Privilegierte,
    aber es muss ja nicht gleich die Große Revolution sein.

    Eine demokratische Regierung wünsche ich mir so sozial wie möglich, also so dunkelrot wie möglich.
    Wer ist denn für dich "Privilegierter"?
    Ist dunkelrot wirklich "demokratisch"? Natürlich gibt es diejenigen, die unverschuldet in die Arbeitslosigkeit geraten, weil die Firma, bei der sie jahrelang gearbeitet haben, dicht gemacht wird, und man mit 50 kaum bis gar keine Chancen mehr am Arbeitsmarkt hat. Aber es gibt eben auch diejenigen, die gar nicht wirklich arbeiten wollen und sich im Sozialnetz ausruhen. Und da muss unterschieden werden. Diejenigen die wirklich wollen, müssen eine Chance bekommen, aber die anderen sollten noch weniger Unterstützung bekommen.
    Und nicht jeder "Privilegierte" bekommt das Geld für Nichtstun hinterhergeworfen. Viele haben sich ihr Einkommen hart erarbeitet. Die meisten, die zu den "Besserverdienenden" gehören, arbeiten auch weit mehr als 40 Stunden in der Woche. Das ist der Preis den man dafür bezahlt.
    Es gibt nicht dieses Oben die Bösen und Unten die armen Unschuldigen. Es gibt eine Menge Zwischentöne. Und ich bin der Meinung, dass man für viel Arbeit auch viel Geld bekommen darf.

  4. Inaktiver User

    AW: Die SPD und Die Linke

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das finde ich nun aber leider keine sehr ergiebige Antwort

    Wer tut das denn, sich demokratiefeindlich verhalten?

    Frag mal die Leute, die z. B. auf dem Arbeitsmarkt ausgegrenzt sind, da der einfach nur sehr besch*eiden ist.

    Wenn Du alleinstehend bist, 25 Jahre "geklebt" hast und mit vierzig arbeitslos wirst, bekommst du 12 Monate lang ALG und dann musst du "die Hosen runterlassen" und bekommst Hartz IV, denn für neue Arbeitgeber bist du zu alt. Und hast auch keine Möglichkeit mehr, deine Rente noch mal irgendwie aufzustocken.
    Und bist du dann schon 50, versucht die AfA dich als Arbeitssuchenden rauszudrängen.
    So sieht leider die Realität für viele aus.
    Natürlich bestätigen Ausnahmen da die Regel,
    ich meine jetzt nur so für den Fall, dass nun jemand sagen möchte, ich habe da aber eine Bekannte, die hat noch mit 55 einen Job gefunden ....
    das sind leider nur Ausnahmen, die die Regel ja immer bestätigen.
    das ist für mich alles noch kein grund, die demokratie anzuzweifeln und gegen sie zu arbeiten.

    die welt ist nicht schwarz/weiß und der kapitalismus ihat bei uns helle grautöne. die soziale marktwirtschaft kümmert sich um diese menschen, die eben mit 50 keinen job mehr bekommen. sie bekommen ALG 2 und können damit leben. in anderen staaten gibt es das nicht.

    und ja ich erwarte von jemanden, der in notlage gerät, dass er erst einmal sein eigenes geld aufbraucht, bevor er andere um hilfe bittet. da nehme ich das ALG raus, denn das ist eine versicherungsleistung. aber bevor man andere um geld bittet, sprich ALG 2 beantragt sollte man doch mal schauen, ob man sich nicht selbst über wasser halten kann. meinetwegen auch mit gelegenheitsjobs.

    wer das nicht will, muss dann wohl tatsächlich für einen undemokratischen staat eintreten, der dann zwar keine gut-verdiener (mit ausnahme der politiker) zuläßt, dafür es aber dann mit der meinungs- und reisefreiheit nicht so genau nimmt.

  5. Inaktiver User

    AW: Die SPD und Die Linke

    Ich kann nur von Glück sagen, dass ich persönlich wenigstens "nur" arbeitslos bin, aber nicht ums tägliche Überleben kämpfen muss, (wie leider viele Andere - auch von meinem früheren Kollegen, daher kenne ich die Probleme auch sehr gut), da ich ja meinen husband habe, der noch Arbeit hat.

    So gesehen fühle ich mich selbst sogar noch zu den Privilegierten gehörig, obwohl es keinen Arbeitsplatz mehr für mich gibt.

    Natürlich kommen die Leute immer als erstes mit den Drückebergern.
    Das zieht bei mir aber nicht
    weil es von den eigentlichen Problemen ablenkt.
    Wenn alle wirklich arbeiten wollten, säh das nämlich ziemlich schlecht aus mit Angeboten. Sieht es ja so schon, mit den ganzen Drückebergern.
    Der ganze Arbeitsmarkt, so wie er jetzt ist, ist unter aller S*
    Die ganzen Billigjobs, bei denen nichts in die Sozialkassen fließt, sind absolut keine Lösung und das wird sich in einigen Jahren noch viel stärker bemerkbar machen und dann werden es auch einige von den heute noch Privilegierten zu spüren bekommen, weil die Renten immer weiter gekürzt werden müssen.
    Der Lohn von Leuten, die arbeiten, muss "aufgestockt" werden, weil er nicht zum Leben ausreichend ist, was wiederum die Gemeinschaft zahlen muss - das kann es doch wohl nicht sein!

    Mir gefällt die ganze "Verteilung", so wie sie ist, nicht, und da verspreche ich mir am meisten von Die Linke.
    Das meine ich auch mit "Werte".
    Der Mensch, die Bedürfnisse des Menschen, sind nur untergeordnet, sollten aber an erster Stelle stehen, und danach erst alles andere kommen.

    Diese Werte besitzten die sozialistischen Grund-Gedanken noch, auf denen Die Linke aufgebaut ist.

  6. Inaktiver User

    AW: Die SPD und Die Linke

    ... für viel Arbeit auch viel Geld bekommen - bei so hoher Arbeitslosigkeit dürfte es überhaupt keine Überstunden geben.

  7. Inaktiver User

    AW: Die SPD und Die Linke

    tja benutzerin, du siehst halt leider weiterhin schwarz/weiß


    ich gebe dir in einem punkt recht: es gibt eine schieflage udn massive probleme. ich sehe das problem eher darin, dass unsere soziale systeme "nur" von der arbeitenden bevölkerung finanziert wird. das sind im moment 50% der bevölkerung. 50% zahlen den sozialstaat für 100%. das kann nicht fuinktionieren. deswegen sollte meiner meinung nach der lösungsansatz sein, dass 100% auch für die finanzierung des sozialstaates aufkommen, das kann man nur über die verbrauchssteuer erreichen und den lohn zu 90% ausbezhalen. das steigert zwar die preise, aber wer mehr in der tasche hat kann auch mehr zahlen.

    die lösungskonzeote der linke sind die dier gewerkschafter aus den 70er jahren. sie sind überholt und haben nciht funktioniert. man muss neue wege gehen im europäischen zusammenhang, dazu ist eine dogmatische linke aber nicht in der lage.

  8. Inaktiver User

    AW: Die SPD und Die Linke

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ... für viel Arbeit auch viel Geld bekommen - bei so hoher Arbeitslosigkeit dürfte es überhaupt keine Überstunden geben.
    für viel leistung viel geld bekommen, ok.

  9. Inaktiver User

    AW: Die SPD und Die Linke

    Von der AfA wirst du regelrecht vera*

    Stellenangebote haben sie leider nicht für dich,
    finanzieren dir aber ein "Bewerbungstraining", ob du das willst oder nicht
    Dort wird dir dann gezeigt, wie man einen Lebenslauf und Bewerbungen schreibt, weil du ja alleine zu d* dazu bist

    Und es werden gewisse Anzahlen von sinnlosen Bewerbungen von dir verlangt, Bewerbungen, bei denen du eh von vornherein weißt, dass sie vergebens sind. Na okay, verdient ja die Post und die Papierindustrie auch wieder dran

    Und du darfst gerne auch in Firmen unbezahlte Praktika machen, ist doch auch schön - für die Unternehmer!

  10. Inaktiver User

    AW: Die SPD und Die Linke

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    tja benutzerin, du siehst halt leider weiterhin schwarz/weiß
    Schwarz/weiß sehen die Politiker, die an dieser Misere Schuld haben, weil sie nur Theoretiker sind überhaupt keinen Schimmer davon haben, wie die Praxis aussieht, denn sonst würden sie wissen, worauf es ankommt, wo die wirklichen Probleme liegen und das auch vernünftig regeln

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